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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2021

Falsche Erwartungen

Flieh, so weit du kannst
1

Inhalt:
Ava arbeitet erfolgreich in einer Firma, die von dem superreichen Chef David Stein geführt wird. Nachdem sie sich kurzer Hand von ihrem Freund Charlie trennt, bietet David ihr die Möglichkeit ...

Inhalt:
Ava arbeitet erfolgreich in einer Firma, die von dem superreichen Chef David Stein geführt wird. Nachdem sie sich kurzer Hand von ihrem Freund Charlie trennt, bietet David ihr die Möglichkeit in das Haus seiner verstorbenen Tochter zu ziehen.
Doch auch dort wird Ava nicht glücklich, sie bekommt Drohbriefe und rutscht von einer Intrige und die nächste.
Auch ihre Kollegin Jade hat ein Auge auf sie geworfen, wollen doch beide eine Führungsposition in der Firma übernehmen.
Irgendwann befindet sie sich in Lebensgefahr... doch wer hat Ava entführt?


Allgemein:
Die Ich-Perspektive wechselt zwischen Ava und Jade. Beide Charaktere sind nicht ganz koscher, wobei Jade deutlich unsympathischer wirkt. Teilweise nervt sie geradezu mit ihren wirren Gedanken.
Die ersten beiden Drittel lesen sich zäh, es kommt keine Thriller-Spannung auf. Dafür geht es im letzten Drittel Schlag auf Schlag. Die Handlungen überschlagen sich, es wirkt teilweise gehetzt und es kommt zu einem abrupten Ende.

Fazit:
Meiner Meinung nach darf man das Buch nicht als Thriller betiteln. Man geht mit völlig falschen Erwartungen ans Lesen und wird aufgrund der mangelnden Spannung enttäuscht.
Die Story an sich ist ganz okay, auch wenn die Charaktere mich teilweise genervt haben.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.12.2020

Es ist leicht, wenn man das Sterben nicht sieht

CO2 - Welt ohne Morgen
2

Inhalt:
Das Buch handelt vom brandaktuellen Thema des Klimawandels. Der Klimawandel schreitet langsam voran, fordert jedoch auch tausende Menschenleben. Ein unsichtbares Sterben.

Dies wollen die Entführer ...

Inhalt:
Das Buch handelt vom brandaktuellen Thema des Klimawandels. Der Klimawandel schreitet langsam voran, fordert jedoch auch tausende Menschenleben. Ein unsichtbares Sterben.

Dies wollen die Entführer der Kinder aus 12 unterschiedlichen Nationen deutlicher machen. Zu deutlich. Sie fordern die Einhaltung bestimmter Klimaziele; sollten diese nicht eingehalten werden, wird ein Kind sterben.
So beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.


Schreibstil:
Man sieht die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen wird immer wieder in die Zukunft geblickt (Jahr 2040), so kann der Leser erkennen, was ihn noch erwartet, ohne das zu viel verraten wird. Noch mehr Spannung entsteht dann durch den Wechsel der Handlungsorte und die dortigen Ereignisse.
Die unterschiedlichen Abschnitte werden in der Zeit gezählt, die dem jeweiligen Kind noch zum Überleben bleibt.


Fazit:
Durch den Countdown nimmt das Buch immer mehr an Spannung zu. Es fällt einem schwer, es aus der Hand zu legen.
Man bekommt einen guten, in einfachen Worten dargelegten Einblick in den Klimawandel und dessen Folgen.
Ein Thema, mit dem sich alle ein bisschen mehr auseinandersetzen sollten.
Es regt zum Nachdenken an, ist aber auch eine schöne Ausflucht aus dem Alltag.
Mir gefällt die Kombination aus den Fakten der Realität und der Fiktion.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung