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Veröffentlicht am 07.11.2022

Detektivgeschichte der magischen Art

Holly Holmes und das magische Detektivbüro - Erster Fall: Der Jadedrache
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Die Geschwister Jenny und Percy müssen mit ihrem Vater umziehen und es verschlägt sie in ein kleines Dorf namens Marville. Doch schon auf dem Weg dorthin merken sie, dass dieses vermeintlich verschlafene ...

Die Geschwister Jenny und Percy müssen mit ihrem Vater umziehen und es verschlägt sie in ein kleines Dorf namens Marville. Doch schon auf dem Weg dorthin merken sie, dass dieses vermeintlich verschlafene Städtchen etwas "anders" ist, als gedacht.

Als die beiden dann auch noch Holly Holmes kennenlernen und mit ihr die Stadt erkunden, erfahren sie, was es sich mit Marville auf sich hat. Da Holly gerne als Detektivin "arbeitet" - es ist ihr wichtig, dass man es nicht nur als "Spiel" bezeichnet, wollen ihr die beiden Geschwister gerne zur Hand gehen und gemeinsam stolpern sie in ein Detektivabenteuer mit Magie, einem sehr alten Familiengeheimnis, dem Bösewicht Lord Moriax und einem Drachen.

"Holly Holmes und das magische Detektivbüro" verspricht eine spannende und wunderschön magische Kinderbuch-Reihe zu werden. Schon der "Erste Fall: Der Jadedrache" ist alles, was ein Kind sich wünscht - Magie, Süßigkeiten, ein sprechendes Stofftier und ein Fall, bei dem man Detektiv "spielen" kann. Die Geschichte ist in einfachen Worten und sehr anschaulich geschrieben. Man kann sich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und sich in die jeweilige Szene hineinträumen beim Lesen.

Die Geschichte ist für Kinder spannend aber nicht zu gruselig geschrieben, so dass das Lesealter schon ab 8 Jahren eingestuft werden kann.

Ich finde das Buch sehr schön für Kids, die sich für phantastische Geschichten interessieren und werde das Buch für meine Tochter (5 Jahre) im Bücherregal bereithalten, bis sie es selbst lesen kann.

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Veröffentlicht am 10.10.2022

Ein Buchcafé mit Herz

Das kleine Buchcafé an der Isar
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Marlene ist nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Doktorarbeit auf Jobsuche. Leider ist das ohne Berufserfahrung anscheinend schwieriger als gedacht. So nimmt Marlene einen Aushilfsjob bei Lotte Eigner ...

Marlene ist nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Doktorarbeit auf Jobsuche. Leider ist das ohne Berufserfahrung anscheinend schwieriger als gedacht. So nimmt Marlene einen Aushilfsjob bei Lotte Eigner an, die ein zuerst unscheinbar, eher schmuddelig wirkendes Buchcafé betreibt. Doch nach anfänglichen kleineren Hürden werden die beiden Frauen "warm" miteinander und Marlene findet immer mehr zu sich selbst. Sie lernt wunderbare Leute kennen, darunter auch Johannes - ein interessanter Mann, und vor allem sich selbst.

"Das kleine Buchcafé an der Isar" ist ein sehr schön geschriebener Liebesroman, der vor allem auch Bücherfans zum Träumen bringt. Wer wünscht sich nicht gleich um die Ecke ein Büchercafé in dem geschmöckert, Kaffee getrunken und nette Leute getroffen werden können.

Die Figuren des Buches haben alle ihren eigenen, liebevollen Charakter, der sehr detailliert beschrieben wurde. Man kann sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen und mitfühlen. An manchen Stellen finde ich es schade, die persönlichen Geschichten einzelner Personen nur angerissen und dann nicht weiter aufgegriffen wurden - was das Buch dann wahrscheinlich zu umfangreich gemacht hätte und von der eigentlichen Story abgelenkt hätte. Vielleicht lässt sich daraus ja ein Spin-off schreiben

Zwar kenne ich mich in München nicht so gut aus, trotzdem wurden die verschiedenen Schauplätze sehr nett und anschaulich beschrieben. Der Schreibstil ist einfach zu lesen und positiv anschaulich.

Ich habe das Buch sehr schnell gelesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

FAZIT: Wer "leichte" Liebesromane gerne mag, Bücher und ggf. auch München liebt, der sollte es sich mit "Das kleine Buchcafé an der Isar" an einem kalten Herbst-/Wintertag mit einer Tasse Tee/Kaffee/Kakao gemütlich machen. Es ist ein lesenswertes Buch, auch wenn ich es nicht unbedingt ein zweites Mal lesen würde, trotzdem ist es süß und nett!

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Veröffentlicht am 05.09.2022

Spannend und unerwartet!

Was nebenan passiert ist
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Die Geschichte spielt in einer kleinen Siedlung, in der Einfamilienhäuser stehen, welche meist von Familien bewohnt werden. Zu den Hauptpersonen gehören das Ehepaar Friederike und Jasper Mönch - ein Ehepaar, ...

Die Geschichte spielt in einer kleinen Siedlung, in der Einfamilienhäuser stehen, welche meist von Familien bewohnt werden. Zu den Hauptpersonen gehören das Ehepaar Friederike und Jasper Mönch - ein Ehepaar, die seit kurzem beruflich bedingt eine Wochenend-Ehe führen und einen großen, bisher unerfüllten Kinderwunsch haben Außerdem spielt die Familie Keller hier die Hauptrolle. Erik, der ruhige Familienvater, Alexa, die ihr gemeinsames Familienleben hauptsächlich auf YouTube zelebriert und ihre beiden Töchter Rebecca und Celina.

Nachdem ein Mord im Hause Keller geschehen ist, bei dem die jüngere der beiden Töchter, Celina, ermordet wurde, fehlt von Alexa und der älteren Tochter Rebecca jede Spur. Erik, der Vater und Ehemann, wurde schwer verletzt und kann sich an nichts mehr erinnern.

Die Polizeiarbeit beginnt und nach und nach beschäftigt sich auch die Nachbarin Friederike, die Erik noch aus der Schulzeit kennt, mit dem Fall. Zunächst wird Alexa verdächtigt, bei einem Streit ihren Mann verletzt und ihre kleine Tochter getötet zu haben. Sie soll anschließend mit der älteren Tochter geflohen sein. Immer neue Erkenntnisse werden aufgedeckt, die Polizei ermittelt in alle möglichen Richtungen. Es wird immer unerklärlicher, viele Puzzleteile passen einfach nicht zusammen... Doch Friederike lässt, trotz eigener Probleme, der Fall einfach keine Ruhe. Schließlich kommt sie dem Geheimnis des Vorfalles langsam auf die Spur...

Meine MEINUNG:

Der Schreibstil ist einfach geschrieben. Es gibt Zeitenwechsel, die leicht zu verfolgen sind und die die Spannung weiter aufbauen. Zum Fall selbst werden nach und nach weitere Erkenntnisse mitgeteilt, aber auch aus der Vergangenheit der Charaktere gibt es Informationen.

Ich finde die Charaktere gut gewählt, allerdings konnte ich mich mit manchen nicht wirklich identifizieren oder fand die Beschreibungen ihrer Leben/Lebensstile recht übertrieben. In andere Situationen kann man sich aber sehr gut hineinversetzen.

Eines der Themen des Romans - dass alle Nachbarn untereinander eigentlich "Friede-Freude-Eierkuchen" praktizieren wollen, es hinter den jeweiligen Türen jedoch meist anders zugeht, finde ich sehr gut getroffen. Menschen präsentieren sich im Internet als "perfekt", die Fassade bröckelt jedoch, wenn man sie näher kennenlernt oder beobachtet, so wie es bei Alexa zu beobachten ist.

Was ich nicht so gut fand, waren die ständigen Wiederholungen der Probleme der beiden Paare. Gefühlt wurden diese immer und immer wieder wiederholt, so dass man sich nicht nur hineinfühlen, sondern sie einen teilweise beim Lesen selbst "belastet" haben. Sicherlich gehörten sie zur Erklärung mancher Vorkommnisse oder Wendungen, es war mir persönlich jedoch teilweise zu viel und zu oft.

FAZIT:
Alles in allem ein sehr spannender Thriller, der dazu anregte selbst Thesen aufzustellen, wer der oder die Täter sind, wie der Mord und das Verschwinden zustande kamen und wie die Beziehungen sich doch in die eine oder andere Richtung entwickeln können. Und gerade das Ende war eine Explosion, die man so nicht erwartet hatte! Lesen auf jeden Fall empfohlen.

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