Walchensee meets Schickeria
Das Haus am WalchenseeDer Walchensee : Oberbayrische Idylle mit türkis-grünem Gebirgswasser, malerischem Alpenpanorama und naturbelassene Wälder und Wiesen.
Hierher kehrt die in Stockholm aufgewachsene, jedoch in Kochel ...
Der Walchensee : Oberbayrische Idylle mit türkis-grünem Gebirgswasser, malerischem Alpenpanorama und naturbelassene Wälder und Wiesen.
Hierher kehrt die in Stockholm aufgewachsene, jedoch in Kochel am See gebürtige, 29 jährige Freya zur Testamentseröffnung ihres Vaters zurück.
Doch trotz der Idylle am Walchensee, verbindet Freya mit ihrer Heimat hauptsächlich schmerzliche Kindheiterinnerungen.
Zusammen mit Ihrem Halbbruder Niklas muss sie sich entscheiden, ob sie das traditionsreiche Gasthaus der Familie weiterführen will, denn die Erbschaft ist mit einer Klausel verbunden.
Nur wenn die beiden Geschwister das Gasthaus und die Fischzucht zusammen weiterführen können sie das Erbe antreten.
Im ersten Band der neuen Walchensee Reihe um das Traditionsgasthaus „Fischerfleck“ am Walchensee müssen sich die Geschwister zusammenraufen, nebenher noch das herabgewirtschaftete und verwahrloste Gasthaus samt Fischzucht auf Vordermann bringen und vor allem sich mit den tragischen Vorfällen aus Vergangenheit auseinandersetzen. Zudem gibt es noch einen unfairen Konkurrenten im Dorf und natürlich sehr viel Herzschmerz und Lokalkolorit .
Das Buch ist in abwechselnden Kapiteln aus Freyas und aus Niklas Perspektive aufgebaut. Der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil macht den Einstieg in die Geschichte leicht. Die Protagonisten sind gut beschrieben und waren mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich einige Reaktionen und Handlungen nicht nachvollziehen konnte.
Interessant finde ich die von der Autorin gut recherchierten Abschnitte über die Fischzucht; sowie das Leben der Einheimischen. Ebenso finden sich im Roman kleine Einblicke in die Sagengeschichte des Sees und es wird auch die herrliche bayrische Landschaft mit dem Herzogstand und dem Walschenseekraftwerk beschrieben.
Mein Fazit : Ein netter flüssig und leicht zu lesender Cozy - Heimatroman mit diversen Spannungsbögen und Verwicklungen a la Rosamunde Pilcher mit einem Cliffhanger am Ende.
Ganz nett und schnell zu lesen als Strandlektüre
Eigentlich 3,5 Sterne , jedoch gibts einen halben Stern für die interessanten Abschnitte über die Fischzucht und die Sagengeschichte.