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Veröffentlicht am 31.01.2018

Tödliche Landluft

Mordsacker
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Aus dem Klappentext: Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische ...

Aus dem Klappentext: Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht, wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Der Leser reist in die tiefste Provinz Mecklenburg Vorpommerns. Er taucht ins Landleben und lernt seine 2 und 4- beinigen Bewohner kennen. Er erfährt aus erster Hand den neusten Dorfklatsch, lernt viel über Ackerbau und Tierzucht und stolpert zusammen mit Klara mitten in einen Todesfall. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefangen genommen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe nicht nur einmal herzlich gelacht. Man muss aber auch fairer Weise sagen, man sollte schwarzen Humor mögen. Die Autorin hat witzige Anekdoten gestreut, Ort und Landschaft wunderbar beschrieben und jedem Protagonisten eine eigene Persönlichkeit eingehaucht. Ich persönlich hatte das Gefühl, sie alle zu kennen. Auch hat der Wortwitz nicht gefehlt. Natürlich kam auch der Kriminalfall nicht zu kurz. Ich würde dieses Buch als Krimikomödie bezeichnen, die man nicht allzu ernst nehmen sollte. Wer die Krimiserie aus der dörflichen Eifel im TV liebt, wird dieses Buch auf jeden Fall mögen. Ich auf jeden Fall, würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung geben würde. Ich fühlte mich von der ersten Seite an gut unterhalten und hatte großen Lesegenuß. Dafür vergebe ich 5 Sterne.

Veröffentlicht am 31.01.2018

Schade, vertane Lesezeit

Der letzte Tanz
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Aus dem Klappentext: Thorsten Magolf hat seine Frau durch eine tückische Krankheit verloren und lebt jetzt mit seinem Sohn Bastian alleine. Er entschließt sich zu einem Kuraufenthalt auf Langeoog. Nicht ...

Aus dem Klappentext: Thorsten Magolf hat seine Frau durch eine tückische Krankheit verloren und lebt jetzt mit seinem Sohn Bastian alleine. Er entschließt sich zu einem Kuraufenthalt auf Langeoog. Nicht zuletzt, damit auch sein Sohn auf andere Gedanken kommt. Ähnlich geht es Annika mit ihrer kleinen Tochter Anna. Sie ist alleinerziehend und ihr Leben hat sich grundlegend verändert, seitdem sie Mutter geworden ist. Auch sie entschließt sich zu einer Kur auf der ostfriesischen Insel. Doch gleich nach ihrer Ankunft erlebt sie einen herben Schock. In ihrem Bett liegt eine Hand und Thorsten und Bastian sind verschwunden. Dies ist der 11. Fall rund um die Ermittlerin Eva Sturm. Man muss nicht zwangsläufig die Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Das Buch ist flüssig geschrieben und man findet sich sofort zurecht. Dies ist aber auch schon das wenige Positive an diesem Buch. Eva, eine vor Selbstmitleid geplagte Frau in den Wechseljahren, die ihren Frust im Alkohol ertränkt und nur wenig beruflichen Elan versprüht. Orts-oder Landschaftsbeschreibungen, die einen Regionalkrimi ausmachen, Fehlanzeige. Die Handlung an sich, langweilig, träge und zu zusammengeschustert. Der Schluss, was war das denn? Außerdem müsste dringend nochmal Korrektur gelesen werden. Nein, mich hat das Buch überhaupt nicht erreicht. Nachdem dies mein 2. Fall mit Eva Sturm war und ich wieder enttäuscht wurde, lasse ich in Zukunft die Finger davon. Für mich leider nur ein Stern.

Veröffentlicht am 31.01.2018

Neuanfang nach der dunklen Zeit

Nach dem Sturm
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Ich wurde mit dem Buch nicht so richtig warm. Sicher, es handelt sich um ein Sachbuch. Aber die vielen Fachbegriffe und Fremdwörter besonders in den ersten Kapitel waren mir als Laie und Nichtabiturient ...

Ich wurde mit dem Buch nicht so richtig warm. Sicher, es handelt sich um ein Sachbuch. Aber die vielen Fachbegriffe und Fremdwörter besonders in den ersten Kapitel waren mir als Laie und Nichtabiturient too much. Ebenso empfand ich die Quellenangaben sofort hinter dem Kapitel als störend. Ich lese sie nicht und ich denke am Schluß des Buches wären sie besser platziert, dass hätte mir das viele Umblättern erspart. Bei den Lebensgeschichten hatte ich wohl eine andere Vorstellung auf Grund des Klappentextes. Mir waren die Erzählungen zu flach. Ich empfand einfach nur an eine Aneinanderreihung von Erinnerungen ohne Struktur und System. Keiner der Erzähler scheint seine Geschichte hinterfragt zu haben. Mir hat die Persönlichkeit dahinter gefehlt. Aber, dies ist meine persönliche Meinung. Ich habe mich als Kriegsenkel viel mit meiner Familiengeschichte befasst und recherchiert. Vielleicht bin ich deshalb so kritisch. Leider kann ich nur 2 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 31.01.2018

Deutsche Nachkriegszeit

Das Herz der Schneetänzerin
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Aus dem Klappentext: Bremen, 1950: Die Jahre nach dem Krieg waren hart, die Nahrungsmittel knapp und die Winter kalt, doch nun ist es Zeit, nach vorn zu blicken – auch für Anna und ihre Familie. Durch ...

Aus dem Klappentext: Bremen, 1950: Die Jahre nach dem Krieg waren hart, die Nahrungsmittel knapp und die Winter kalt, doch nun ist es Zeit, nach vorn zu blicken – auch für Anna und ihre Familie. Durch ihre Arbeit in der Kantine der amerikanischen Besatzer nimmt Annas Leben eine ganz neue Wendung: Mit der quirligen Gisi kehren Fröhlichkeit und Ausgelassenheit in ihren Alltag zurück … und mit dem charmanten GI Samuel Herzklopfen und Küsse bei Sonnenuntergang. Doch darf Anna ihren Gefühlen wirklich folgen, solange sie nicht weiß, welches Schicksal ihre Jugendliebe Adam ereilt hat, der in den Kriegswirren 1944 verschwand? Bei dem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Familiensaga rund um Anna, die alleine aus Ostpreußen zu ihrer Großmutter nach Bremen geflüchtet ist. Dort hatte sie gehofft, ihre Mutter anzutreffen, aber diese war kurz zuvor bei einem Luftangriff ums Leben gekommen. Nun ist sie ein Waisenkind. Mich hat das Schicksal von Anna sofort wieder in den Bann gezogen. Wie auch beim ersten Teil habe ich mit ihr gelacht, geweint und gelitten. Die Autorin hat es wunderbar verstanden, den Hauptprotagonisten Leben und eine eigene Persönlichkeit einzuhauchen, so dass ich das Gefühl hatte, sie alle zu kennen. Auch den Zeitgeist der 50'iger hat sie perfekt eingefangen. Man konnte zusammen mit Anna und ihren Freunden durch das zerbombte Bremen wandern, die Clubs besuchen und das Wirtschaftswunder miterleben. Ich denke, man sollte aber auf jeden Fall den ersten Teil gelesen habe, um den vollen Lesegenuss zu erfahren. Man kann zwar auch so, der Handlung folgen, aber gerade die Gefühlsebene des Buches, lässt sich mit Vorwissen, besser nachempfinden. Ich persönlich war, wie schon vom ersten Teil total gefangen und freue mich auf Teil 3. 5 Sterne für dieses Buch.

Veröffentlicht am 31.01.2018

Langeweile pur

Wildeule
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Aus dem Klappentext: Die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes hatte sich nach dem Tod ihres kleinen Sohns aus ihrem alten Leben zurückgezogen. Erst in der Arbeit als Friedhofsgärtnerin fand sie Trost. Doch ...

Aus dem Klappentext: Die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes hatte sich nach dem Tod ihres kleinen Sohns aus ihrem alten Leben zurückgezogen. Erst in der Arbeit als Friedhofsgärtnerin fand sie Trost. Doch ihre geliebte Idylle wird jäh gestört, als während einer Beerdigung entdeckt wird, dass der Sarg nicht richtig geschlossen ist. Und nicht der erwartete Leichnam im Sarg liegt, sondern ein bekannter Bestattungsunternehmer – er wurde ermordet. Gesine ermittelt undercover auf dem Friedhof und kommt skandalösen Praktiken im Bestattergewerbe auf die Spur. Bald gerät ausgerechnet ihr bester Freund, der Bestatter Hannes, unter Verdacht. Gesine muss sich entscheiden: Wird sie sich weiter vor der Welt verstecken? Oder kann sie Hannes retten, den Mord aufklären und womöglich sogar in ihr altes Leben zurückkehren? Bei dem Buch handelt es sich um den 3. Teil rund um die Friedhofsgärtnerin Gesine. Ich persönlich bin der Meinung, dass man die beiden anderen Teile schon gelesen haben sollte. Ich hatte nämlich ständig das Gefühl, dass mir wichtiges Hintergrundwissen bezüglich Gesine und den anderen Hauptprotagonisten fehlt. Auch wurde ich mit diesen nicht warm. Für mich hatte keiner von ihnen Persönlichkeit und Ausstrahlung. Sie blieben farblos und sympathielos für mich. Auch der Schreibstil hat mir Probleme bereitet. Ich empfand ihn als abgehackt, was den Lesefluß gestört hat. Ebenfalls ist für mich keinerlei Spannung aufgekommen. Die Handlung ist von einem zum nächsten Akteur gesprungen und wer hinter dem Ganzen steckt, war schon im ersten Drittel klar. Ich habe mich eigentlich nur gelangweilt beim Lesen. Dieses Buch und seine Protagonisten werden keine Freunde von mir. Ich habe lange überlegt, wieviel Sterne ich vergeben soll. Auf Grund, dass ich nicht abgebrochen und mich durchgekämpft habe ( immer mit der Hoffnung, es kommt noch eine Überraschung), vergebe sehr schlechte 2 Sterne. Eigentlich wäre ein Stern auch okay.