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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2024

Eine Geschichte voller Gefühle

Die Tage mit Dir
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Die Berlinerin Hanna und der Schotte Neil geben sich nach Ende ihrer Schulzeit das Versprechen, immer füreinander einen Unterschlupf zu bieten. Egal, was geschieht. Als Garantie nimmt jeder einen Koffer ...

Die Berlinerin Hanna und der Schotte Neil geben sich nach Ende ihrer Schulzeit das Versprechen, immer füreinander einen Unterschlupf zu bieten. Egal, was geschieht. Als Garantie nimmt jeder einen Koffer des anderen mit nachhause. Doch das reale Leben funkt dazwischen. Zwar verlieren sie sich nie ganz aus den Augen, doch sie sehen sich nur noch sehr selten.
Valerie Bendorf hat hier eine sehr emotionale und fesselnde Geschichte zu Papier gebracht.
Der Leser begleitet die Protagonisten über 20 Jahre, erlebt alle Höhen und Tiefen, Sehnsüchte und verpasste Chancen. Es ist eine Geschichte ohne große Dramen, dafür jedoch voller Wärme. Sehr detailliert und lebensecht hat die Autorin die Charaktere dargestellt. Interessante Wendungen und Geschehen geben der Handlung Spannung, so dass es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen.
Diese wunderschöne Geschichte hat mich sehr berührt und mir spannende Lesestunden beschert. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.08.2024

Ivy und Blake, eine wundervolle Geschichte, die ans Herz geht

New Start in Livingshire
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Ich habe mich auf dieses dritte Buch der Autorin sehr gefreut, denn ihre "Zirkuslichter-Reihe" war ein totales Highlight, das tief unter die Haut geht.
In diesem ersten Band ihres neuen Zweiteilers begegnet ...

Ich habe mich auf dieses dritte Buch der Autorin sehr gefreut, denn ihre "Zirkuslichter-Reihe" war ein totales Highlight, das tief unter die Haut geht.
In diesem ersten Band ihres neuen Zweiteilers begegnet der Leser der 24jährigen Ivy Sanchéz, die als 5jährige bei einem Bootsunfall beide Elternteile verlor. Seit dieser Zeit wird sie von Alpträumen geplagt. Auf der Station, auf der sie jetzt als Krankenschwester arbeitet, begegnet sie dem distanzierten Blake McBoyd, der jedoch ohne Behandlung fluchtartig das Krankenhaus verlässt.
Schon nach den ersten Seiten fesselte mich dieser emotional ergreifende Roman und sorgte dafür, dass ich alles andere stehen und liegen ließ, um weiterlesen zu können. Denn schließlich musste ich ja unbedingt wissen, wie sich die Geschichte entwickelt. Die verschiedenen Charaktere mit all ihren Ecken und Kanten sind vielschichtig angelegt und ausgearbeitet worden. Dadurch war es mir möglich, mich in ihre Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen zu können, zumal abwechselnd aus der Sichtweise von Ivy und Blake erzählt wird. Die Handlung ist voller Dramatik, reich an Wendungen, jedoch ohne kitschig oder unglaubwürdig zu erscheinen. Mir hat dieses Buch wunderbare und fesselnde Lesestunden bereitet. Jetzt freue ich mich auf den zweiten Band, der im November 2024 erscheinen soll.
Mein Fazit:
Auch dieses Buch von Jane Aiven ist ein absoluter Lesegenuss. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Gelungene Geschichte aus Fiktion und Realität

Bella Famiglia
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Nico Mahler schreibt in diesem Buch eine beeindruckende Geschichte über die Anfänge der Eisdielen und führt den Leser abwechselnd in die Jahre 1899 und 1966. Durch die unterschiedlichen Perspektiven erhielt ...

Nico Mahler schreibt in diesem Buch eine beeindruckende Geschichte über die Anfänge der Eisdielen und führt den Leser abwechselnd in die Jahre 1899 und 1966. Durch die unterschiedlichen Perspektiven erhielt ich eine sehr breite Sichtweise. Und so erfuhr ich viel von dem kargen und harten Leben der Dorfbewohner im Italien der Jahrhundertwende, als sich die Menschen neue Ideen ausdenken mussten, um Geld fürs Überleben zu verdienen. Im Gegensatz dazu empfand ich den Handlungsstrang um Sofia aus dem Jahr 1966 zwar interessant, jedoch beeindruckte sie mich nicht ganz so sehr, da mir hier die Tiefe fehlte. Mit einem flüssigen Schreibstil führt der Autor durch diese Lektüre. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Die Suche nach einer neuen Heimat

Im Licht der Neuen Welt
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1951 ist der Krieg seit sechs Jahren vorbei, Alma und Janos sind wieder zusammen und leben jetzt am Rande des Schwarzwaldes. Doch Alma ist nicht glücklich. Noch immer träumt sie davon, als Winzerin ihren ...

1951 ist der Krieg seit sechs Jahren vorbei, Alma und Janos sind wieder zusammen und leben jetzt am Rande des Schwarzwaldes. Doch Alma ist nicht glücklich. Noch immer träumt sie davon, als Winzerin ihren eigenen Wein anbauen und keltern zu können. Zusammen mit Janos, ihrer kleinen Tochter Maria und ihren Brüdern August und Alwin will sie in Amerika einen Neuanfang starten. Doch in New York verwickeln sich ihre Brüder in dunkle Geschäfte, deren Folgen nicht absehbar sind. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als weiter nach Argentinien zu ziehen, um dort zu versuchen, in ein neues Leben zu starten.
Wenn auch dieser letzte Band der Trilogie nicht so aufreibend ist, wie die zwei Vorgängerbände, so ist die Handlung doch auch wieder sehr bewegend und fesselnd. Die Charaktere sind von der Autorin vielschichtig angelegt und ausgearbeitet worden und so gelang es ihr, die Gefühls- & Gedankenwelt ihrer Figuren zugänglich zu machen. Auch hat sie eindrücklich und nachvollziehbar die turbulente Geschichte Argentiniens mit in die Handlung eingebracht. Wie immer überzeugt sie auch dieses Mal durch ihren mitreißenden und flüssigen Schreibstil.
Sibel Daniel hat die Geschichte ihrer Familie präzise und detailliert recherchiert und einen fesselnden Dreiteiler zu Papier gebracht, den man zum besseren Verständnis mit dem ersten Band beginnen sollte. Jetzt freue ich mich auf weitere Bücher von ihr, die ich mir nicht entgehen lassen werde.
5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.08.2024

Rückblick auf eine glückliche Kindheit

Als ich Kind war …
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Doris Meißner-Johannknecht beschreibt in diesem 145seitigen Buch in 40 Kapiteln ihre Kindheit in den 1950er Jahren. Abenteuer mit Freunden, vor allen Dingen, wenn sie gefährlich waren, prägten ihre Kindheit. ...

Doris Meißner-Johannknecht beschreibt in diesem 145seitigen Buch in 40 Kapiteln ihre Kindheit in den 1950er Jahren. Abenteuer mit Freunden, vor allen Dingen, wenn sie gefährlich waren, prägten ihre Kindheit. Verbote zu übertreten mit dem Vorsatz, sich nicht erwischen zu lassen, machte sie glücklich. Hauptsache war der Nervenkitzel. Doch auch die ungeliebte Schule, die Streiche, die sie den Lehrern spielte, werden humorvoll beschrieben. Ebenso gibt sie einen kurzen Einblick in ihr Elternhaus und ihre Erziehung.
Es ist ein sehr amüsantes Buch über eine glückliche Kindheit im Nachkriegsdeutschland. Es hat mich sehr gut unterhalten und mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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