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Veröffentlicht am 22.09.2024

Was für eine Fortsetzung

Honesty. Was die Lüge uns kostet
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Was für eine Fortsetzung

Trümmer, Panik, Angst und Ungewissheit.
Damit hat uns Franzi Kopka im ersten Teil zurückgelassen.

Wie kann es nun weitergehen?
Mae weiß dank Grayson, was zum Teil wirklich in ...

Was für eine Fortsetzung

Trümmer, Panik, Angst und Ungewissheit.
Damit hat uns Franzi Kopka im ersten Teil zurückgelassen.

Wie kann es nun weitergehen?
Mae weiß dank Grayson, was zum Teil wirklich in Sestiby vor sich geht und muss mit der schmerzlichen Wahrheit leben, dass ihr geliebter Bruder nicht der zu sein scheint, den sie immer in ihm gesehen hat. Sie will daher tiefer in die Geheimnisse der Regierung eintauchen, um hinter all die weiteren Geheimnisse zu kommen.

Ich habe den ersten Band vor nicht allzu langer Zeit gelesen und bin auf der einen Seite froh, die Geschichte noch im Kopf zu haben und vor allem den Cliffhanger direkt auflösen zu können - auf der anderen Seite muss ich jetzt (hoffentlich nicht allzu lang) auf den dritten Band warten um den noch gemeineren Cliffhanger weiterlesen zu können.

Doch war ich direkt wieder in der Welt rund um Mae und wollte wissen, wie es weitergeht. Was sie herausfinden wird und wie ihre Familie mit all dem umgehen wird. Franzi Kopka schafft es mit ihrem Wordbuilding, den Leser direkt in die Welt eintauchen zu lassen und ihn mit nach Sestiby zu nehmen.
Es sind im ersten Band ja erst ein paar Wochen in dem Partnerprogramm vergangen und trotz dem Anschlag soll es dort weitergehen. Die Öffentlichkeit muss schließlich glauben, es sei weiterhin alles gut. Neben der Spannung rund um Mae erleben wir weiter die Verpartnerungen und Tests. Nach außen geht das Leben weiter.

Man muss bedenken, dass es sich um den zweiten Teil einer Trilogie handelt. Der wahre Höhepunkt liegt also noch vor uns und der zweite Teil ist nach dem spannenden Auftakt auch ein bisschen die Vorbereitung auf das, was noch kommen wird. Dass an manchen Stellen mehr Erklärungen einfließen und Protagonisten weiter vertieft werden, ist also ein Stilmittel, das bei so einer Reihe fast unabdingbar ist.

Für mich war es ein großes Lesevergnügen und ich warte nun also geduldig auf das, was uns noch erwarten wird.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Was ist Familie?

Das größte Rätsel aller Zeiten
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Was ist Familie?

Ist eine Familie nur die, in die man geboren wird? Oder kann man sich im Laufe seines Lebens eine eigene Familie mit Menschen aufbauen, die einem am Herzen liegen?
Dem geht das Buch auf ...

Was ist Familie?

Ist eine Familie nur die, in die man geboren wird? Oder kann man sich im Laufe seines Lebens eine eigene Familie mit Menschen aufbauen, die einem am Herzen liegen?
Dem geht das Buch auf den Grund.

Umgeben von Anhängern der Rätselliebe wächst Clayton wohlbehütet auf. Doch dann stirbt seine Adoptivmutter Pippa, als er 25 Jahre alt ist. Auch wenn er sie immer geliebt hat, möchte er nun doch herausfinden, woher er stammt und warum er damals in einer Hutschachtel ausgesetzt wurde.

Wir erleben die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Einmal lernen wir Pippa kennen, bevor sie Clayton aufgenommen hat und wir begleiten ihn selbst bei seiner Suche nach seiner Herkunft.

Das Buch lebt von den zarten Tönen und Beziehungen. Es gibt Freundschaften und verborgene Liebe. Zuneigung und ein Miteinander, das sich so mancher wünscht.

Ummantelt von der Liebe zu rätseln, wachsen ganz verschiedene Persönlichkeiten zusammen und werden zu einer Familie, die man sich eben doch aussuchen kann. Auch wenn das Rätseln ein Bestandteil ist und zu Beginn mancher Kapitel kleine Rätsel gelöst werden können, liegt der Hauptteil des Buches doch darin, die Protagonisten, vor allem Clayton und Pippa, auf ihrer Suche zu begleiten. Nach der Liebe, nach Familie und allem was das Leben so zu bieten hat. Vor allem Claytons “größtes Rätsel", woher er stammt.

Der Schreibstil ist ruhig und nimmt den Leser dennoch mit auf eine emotionale Reise. Ich persönlich fand das Buch wunderschön und habe es genossen, in die Welt einzutauchen.

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Ein Buch, dass zum nachdenken anregt

Ein letztes Geschenk
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Ein Buch, dass zum nachdenken anregt

Was machen wir mit unserem Leben? Welche Entscheidungen treffen wir und was machen diese mit uns? Können sie unser Leben verändern oder sind sie irrelevant?

Vor so ...

Ein Buch, dass zum nachdenken anregt

Was machen wir mit unserem Leben? Welche Entscheidungen treffen wir und was machen diese mit uns? Können sie unser Leben verändern oder sind sie irrelevant?

Vor so einer großen Entscheidung steht Esther. Ihr wird ein großer Job angeboten. Erst lehnt sie ihn ab, doch als ihre Verlobte sie verlässt und sie Geld benötigt, nimmt sie ihn an - und verändert damit ihr ganzes Leben.
Sie soll für eine reiche Dame Scrabooks erstellen. Von der Geburt der Tochter bis zur Gegenwart. Zuerst scheint nichts besonderes dabei zu sein, doch dann stirbt Naomi, ihre Auftraggeberin, und es scheinen immer mehr Ungereimtheiten zu entstehen.
Somit recherchiert Esther auf eigene Faust.

Ich fand das Buch super. Ich war sofort mittendrin in der Geschichte und wollte selbst erfahren, was mit Naomi passiert ist. Ab und an wollte ich Esther anschreien und ihr sagen, “Nein, mach das nicht!” aber sie hatte wohl ihren eigenen Kopf. Und das ist gut so - denn sonst hätten wir manche Geheimnisse nie erfahren.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Ich mochte die Protagonisten (die meisten) und fand deren Charaktere glaubwürdig. Einen Thriller würde ich es nicht direkt nennen. Eher ein guter und spannender Krimi mit einigen humoristischen Abschnitten. Kein Klamauk, eher Stellen zum Schmunzeln.

Nur das Cover mag ich persönlich nicht so sehr. Das ist dann aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Anders als erwartet

Love Letters to a Serial Killer
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Anders als erwartet

Ich dachte, ich lese einen Thriller mit einem kleinen Augenzwinkern, was so manche Frauen in Gefängnisinsassen sehen. Ein kleiner gesellschaftskritischer Krimi, der aber dennoch unterhaltsam ...

Anders als erwartet

Ich dachte, ich lese einen Thriller mit einem kleinen Augenzwinkern, was so manche Frauen in Gefängnisinsassen sehen. Ein kleiner gesellschaftskritischer Krimi, der aber dennoch unterhaltsam ist.

Denn Hannah findet in einem Internet-Forum für True-Crime eine aufregende neue Beschäftigung. Genervt von all den Familien, um sie herum, sucht sie selbst etwas Aufregung. Die Community hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Morde an vier Frauen aufzuklären und dann kommt es, wie es kommen muss, und Hannah beginnt einen Schriftverkehr mit dem mutmaßlichen Mörder.

Und das ging dann doch in eine Richtung, die ich nicht lese. Eine Protagonistin, die völlig naiv einem Mörder vertraut und dann wird es zu einer Art Liebesgeschichte.

Da bin ich wohl leider mit falschen Erwartungen rangegangen. Daher für mich persönlich kein Buch, das ich weiter empfehlen möchte.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Der Autor hinter so viele Meisterwerken

Die Leuchttürme der Stevensons
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Der Autor hinter so viele Meisterwerken

So oft kennen wir die Bücher wie "Die Schatzinsel" und doch wissen wir kaum etwas zu den Autoren.
Sicher ist es nicht bei allen so, doch hier ging es mir persönlich ...

Der Autor hinter so viele Meisterwerken

So oft kennen wir die Bücher wie "Die Schatzinsel" und doch wissen wir kaum etwas zu den Autoren.
Sicher ist es nicht bei allen so, doch hier ging es mir persönlich so.
Ich kenne "Dr. Jekyll und Mr. Hyde", doch wer steckt dahinter?
Es ist Robert Louis Stevenson.

Und ihn begleiten wir hier in diesem Buch ein kleines Stück in seinem Leben. Noch bevor er Schriftsteller wurde, diese Leidenschaft aber schon in sich hatte.

Wir lernen ihn zuerst als kränkliches Kind kennen und sind recht schnell bei seinem Studium. Das er hauptsächlich macht um seinem Vater zu gefallen. Bald soll er auf eine Inspektionsreise zu den Leuchttürmen geschickt werden und diese Zeit wird hier beschrieben.

Ich fand es spannend in diese Zeit einzutauchen. Der Schreibstil war verständlich und flüssig, doch war es mir an manchen Stellen zu viel an technischen Beschreibungen. Ja, ein bisschen ist gut um den Kontext zu verstehen, doch hat mich das Leben von Louis selbst mehr interessiert.

Dennoch hatte ich einen großen Spaß beim Lesen des Buches und habe privat noch ein bisschen mehr zu ihm recherchiert. Schade, dass er so früh gestorben ist. Wer weiß, was wir sonst noch hätten lesen dürfen.

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