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Veröffentlicht am 31.03.2022

Mord am Meer

In einer stillen Bucht
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Mord am Meer

In der Bucht Cala del fico sei eine Leiche entdeckt worden. Doch ist es in dem Fall eine beliebte Touristenanlaufstelle und damit ist nicht nur der Inselpolizist Enrico Rizzi vor Ort, sondern ...

Mord am Meer

In der Bucht Cala del fico sei eine Leiche entdeckt worden. Doch ist es in dem Fall eine beliebte Touristenanlaufstelle und damit ist nicht nur der Inselpolizist Enrico Rizzi vor Ort, sondern noch viele Schaulustige. Doch was ist passiert und vor allem warum genau an diesem Platz?

Vorab sollte sich der Leser darauf einstellen, dass es sich hier um einen eher ruhigen Krimi handelt. Es gibt keine blutrünstigen Beschreibungen oder nervenaufreibende Verfolgungsjagden. Eher werden neben der Geschichte Land und Leute beschrieben. Sodass man als Leser das Gefühl hat selbst in Capri zu sein. Der Schreibstil ist dennoch angenehm und ich hatte ein kurzweiliges Vergnügen beim Lesen. Ja, es gibt einige Klischees über Italien(er) die aufgegriffen werden, doch das hat mich nicht sonderlich gestört.

Was ich zu Beginn nicht wusste, ist das es wohl bereits der dritte Teil einer Reihe ist. Das hat mich beim lesen jedoch nicht gehindert und somit gehe ich davon aus, dass man sie nicht nacheinander lesen muss und jedes Buch im großen udn Ganzen für sich allein steht.

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Veröffentlicht am 31.03.2022

Wohlfühlkrimi

Mörderische Brise
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Wohlfühlkrimi

Auch wenn diese beiden Worte erstmal nicht zusammen gehören, beschreiben sie das Buch doch am Besten.
Denn ja, es gibt einen Mord und auch Ermittlungen dazu - doch ist das Buch alles in ...

Wohlfühlkrimi

Auch wenn diese beiden Worte erstmal nicht zusammen gehören, beschreiben sie das Buch doch am Besten.
Denn ja, es gibt einen Mord und auch Ermittlungen dazu - doch ist das Buch alles in allem eher ein kurzweiliger und ruhiger Krimi.

Der Leser wird zusammen mit der Protagonistin Clara Clüver in das sehr schön beschriebene Travemünde geschickt. Nach einer Trennung möchte sie neu anfangen und stolpert wortwörtlich über eine Leiche.

Neben den starken Beschreibungen der Gegend finde ich auch die Personen gut herausgearbeitet. Mir waren eigentlich die meisten sympathisch und ich konnte sie mir gut vorstellen.

Die Handlung an sich war gut, doch hat mir hier und da etwas Biss gefehlt. Es ging am Ende doch eher um das ganze Zwischenmenschliche als um den Mord. Hier hätte ich mir gern noch etwas mehr Spannung gewünscht.

Doch alles in allem ein guter Krimi, den man lesen kann, wenn man es eher seichter mag.

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Außergewöhnlicher Krimi

Vertrauen
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Außergewöhnlicher Krimi

Ich habe vor einiger Zeit bereits "Drei" von Dror Mishani gelesen und fand es einen wirklich guten Krimi. Lange hatte man nicht gewusst, wie es ausgehen wird und daher habe ich ...

Außergewöhnlicher Krimi

Ich habe vor einiger Zeit bereits "Drei" von Dror Mishani gelesen und fand es einen wirklich guten Krimi. Lange hatte man nicht gewusst, wie es ausgehen wird und daher habe ich mich sehr auf das neue Buch und den Aufbau gefreut.

Dieses mal wird ein Neugeborenes entführt und damit beginnt ein wirklich guter und wieder einmal außergewöhnlicher Krimi. Was man nicht erwarten darf ist Action im klassischem Sinn. Dennoch ist Spannung gegeben.

In verschiedenen Handlungssträngen wird dem Leser in einem recht trockenen, aber dennoch kurzweiligem Schreibstil die Geschichte näher gebracht. Wir begleiten den Inspektor Avi Avraham bei seinen Recherchen und auch in seinen privaten Gedanken.

Als Leser muss man sich darauf einstellen, dass es viele Dialoge gibt und man das Buch nicht einfach nebenbei lesen kann. Es braucht die Aufmerksamkeit des Lesers.

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Ein Fehler

Der große Fehler
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Ein Fehler?

Zuerst muss gesagt sein, dass es kein buch ist, dass man nebenbei lesen kann oder sollte. Man muss sich auf das Geschriebene und die Protagonisten einlasen (können). Der Schreibstil ist etwas ...

Ein Fehler?

Zuerst muss gesagt sein, dass es kein buch ist, dass man nebenbei lesen kann oder sollte. Man muss sich auf das Geschriebene und die Protagonisten einlasen (können). Der Schreibstil ist etwas außergewöhnlich und zu Beginn habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte zu kommen. Doch als mir das dann gelungen ist, fand ich das Buch alles in allem sehr unterhaltsam.

Auch wenn es den Anschein eines Krimis macht, ist es doch keiner im klassischem Sinne. Hauptsächlich geht es um all die Personen und um das Opfer Andrew Green selbst. Durch zwei Handlungszeiten wird uns auf der einen Seite Andrew und sein Leben beschrieben, in der anderen Zeitebene die Ermittlung rund um seinen Mord. Ich persönlich finde Bücher mit mehrere Zeiten sehr spannend. So bekommt man mehr von den Personen und den Geschehnissen mit. Man kann Dinge besser verknüpfen und besser nachvollziehen.

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Eine andere Art des Lesens

Butter
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Eine andere Art des Lesens

"Eine junge Journalistin recherchiert über die Serienmöderin Manako Kajii, die Männer mit ihren Kochkünsten verführt und anschließend umgebracht haben soll."
Als ich das gelesen ...

Eine andere Art des Lesens

"Eine junge Journalistin recherchiert über die Serienmöderin Manako Kajii, die Männer mit ihren Kochkünsten verführt und anschließend umgebracht haben soll."
Als ich das gelesen habe, hat zuerst mein kleines True Crime Herz höher geschlagen. Auch wenn es hier nicht um einen realen Fall geht, hat es doch etwas den Anschein.

Doch war das Buch ganz anders als erwartet. Und leider - zumindest für mich - in eine eher schlechtere Richtung. Es ging mir zu sehr um die angedachte, perfekte japanische Frau. Schlank! muss sie vor allem sein. Auch bin ich mit den Protagonisten nicht warm geworden. Es gab von Dingen zu viel Beschreibungen - wie zum Beispiel der titelgebenden Butter und dafür in anderen Bereichen zu wenig.

Vielleicht war es auch einfach meine falsche Vorstellung von dem Buch, doch für mich war es leider kein Lesevergnügen.

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