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Veröffentlicht am 27.05.2020

Kurzweilig

City of Girls
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Frauen wurden schon immer anders behandelt als Männer. Zu früheren Zeiten noch stärker als heutzutage.

Das muss auch Vivian lernen – im New York der 40er Jahre.

Was mich etwas stutzig macht – Vivian ...

Frauen wurden schon immer anders behandelt als Männer. Zu früheren Zeiten noch stärker als heutzutage.

Das muss auch Vivian lernen – im New York der 40er Jahre.

Was mich etwas stutzig macht – Vivian hat am College nicht gelernt bzw. war nie da und wird zur Strafe zu ihrer Tante in die Großstadt und noch dazu ans Theater verfrachtet? Schickt man da nicht eher die Person irgendwohin wo absolut nichts los ist? Aber gut, nun ist sie da und wie, zumindest von mir erwartet, geht das nicht so richtig gut. Vivian hat eine gute Zeit, dass ist jedoch nicht das was ihre Eltern geplant hatten. So kommt es wie es kommen muss und sie wird zu einem „gefallenen Mädchen“ Heutzutage macht das jedes 2te „IT Girl“ und sie werden dafür noch bewundert – doch damals war es eben furchtbar und überhaupt nicht fraulich.

Ich fand die Geschichte an sich nett zu lesen und ich konnte mir die Protagonisten und Stimmungen immer sehr gut vorstellen. Ich fand es zudem gut, dass auch die ganzen Unterschiede, die nicht nur zwischen Mann und Frau gemacht wurden aufgezeigt wurden. Soweit ich es einschätzen kann, hat die Autorin sich gut an die Gegebenheiten der Zeit gehalten und versucht dem Leser zwischen den Zeilen weiterzugeben.

Alles in allem war es für mich eine gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 22.05.2020

Begegnungen

flüchtig
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Was passiert mit einem, wenn plötzlich eine geliebte Person, in diesem Fall sogar die eigene Frau plötzlich weg ist? Sie hat gemeinsames Geld genommen, hat ihren Job gekündigt und ist weg. Ohne sich zu ...

Was passiert mit einem, wenn plötzlich eine geliebte Person, in diesem Fall sogar die eigene Frau plötzlich weg ist? Sie hat gemeinsames Geld genommen, hat ihren Job gekündigt und ist weg. Ohne sich zu melden. Nach 30 Jahren Ehe ohne ein Wort verschwunden.

Der Debütroman von Hubert Achleitner hat mir wirklich gut gefallen. Ich bin in diesem Fall nur durch das Cover auf das Buch gekommen. Die gemalten Wolken, die unaufgeregten Worte.
Auch Wolken sind flüchtig. Sie bleiben kaum lang in einer Form oder sind bald darauf schon ganz verschwunden. Nie sieht man sie je wieder so, wie sie einmal waren. Ob und wie das im Roman verbunden wird hat mich sehr interessiert.

Und auch tatsächlich sind viele Begegnungen mit Protagonisten nur kurz, eben flüchtig beschrieben. Wir lernen viele Menschen kennen und genauso schnell sind sie wieder weg. Das ist hier tatsächlich auch mein einziger Kritikpunkt – es waren mir irgendwann zu viel. Ich möchte mich gern fallen lassen und die Geschichte auf mich wirken lassen. Doch wenn mir zu viel Namen und Situationen unterkommen ist das nicht immer möglich.

Doch alles in allem ist es ein toller, sanfter und kurzweiliger Roman geworden. Die Sprache von Achleitner ist toll gewählt und man fühlt sich gut aufgefangen.

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Sehr detailiert

Die Organisation des Terrors - Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1943-1945
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Zuerst möchte ich sagen, dass dieses Buch nicht einfach so runter gelesen werden kann. Man muss sich zeit nehmen und – wenn man kein Geschichtsexperte ist – nebenbei recherchieren. Natürlich kenne ich ...

Zuerst möchte ich sagen, dass dieses Buch nicht einfach so runter gelesen werden kann. Man muss sich zeit nehmen und – wenn man kein Geschichtsexperte ist – nebenbei recherchieren. Natürlich kenne ich die Eckdaten und was alles passiert ist. Doch bei diesen ausführlichen Aufzeichnungen geht es schon sehr ins Detail und um alles verstehen zu können, benötigt man definitiv viel mehr Wissen zu der zeit oder eben die Muße selbst einige Dinge nachzuschlagen. Da wird einem allerdings etwas unter die Arme gegriffen, denn es gibt einige Kommentare und Verweise denen man folgen kann.

Wer sich also tiefer in diese Zeit und die Aufzeichnungen einlesen möchte, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Es ist jedoch kein „einfaches“ Sachbuch, das von Beginn an in einfachen Worten geschrieben ist.

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Ein kurzweiliger Krimi

SoKo Heidefieber
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Ein Tod geschieht, so wie im eigenen Roman beschrieben. Das möchte wohl keine Thriller/Krimiautor erleben. Doch genau darum geht es in diesem Buch.

Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Schubert aus ...

Ein Tod geschieht, so wie im eigenen Roman beschrieben. Das möchte wohl keine Thriller/Krimiautor erleben. Doch genau darum geht es in diesem Buch.

Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Schubert aus Uelzen nehmen die Ermittlungen auf und haben einen ersten Verdacht: Missgönnte ein anderer Krimiautor dem Kollegen den Erfolg?

Ich habe das Buch relativ schnell gelesen. Es war wirklich spannend, die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und man kommt sehr gut in die Handlung rein.
Allerdings war es ab und an ein bisschen viel an Informationen und Handlungen. Ab und zu musste ich kurz überlegen an welcher Stelle wir nun eigentlich gerade waren.
Aber alles in allem war es ein kurzweiliger Krimi, der mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 15.05.2020

Vom mutigen Löwen

Kleiner Löwe, großer Mut
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Eine wunderschöne Geschichte die Mut macht und den Kindern vermittelt eben diesen immer zu nutzen.
In diesem Buch hat der kleine Löwe nur drei Beine. Er ist davon abgesehen aber ein ganz normaler Löwe. ...

Eine wunderschöne Geschichte die Mut macht und den Kindern vermittelt eben diesen immer zu nutzen.
In diesem Buch hat der kleine Löwe nur drei Beine. Er ist davon abgesehen aber ein ganz normaler Löwe. Doch seine Freunde denken nu, sie müssten vorsichtiger mit ihm sein, dabei will er es gar nicht. Er möchte wie vorher toben und spielen. Also geht er mit seinen Freunden los und will den höchsten Berg besteigen, den es im Umkreis gibt. So möchte er allen zeigen, dass er immer noch der "alte " Löwe ist.

Die Geschichte ist ganz toll geschrieben. Man kann sie einem Kind super vorlesen.
Die Sätze sind einfach gehalten und dennoch ergeben sie eine wunderbare Geschichte. Die Illustrationen dazu sind sehr gut gelungen und unterstützen die Geschichte sehr. Zudem kann man hier und da niedliche, kleine Details entdecken, die das weiterlesen ab und zu nicht möglich machen, da mein kleiner Mann unbedingt alles ansehen musste.

Für uns ist es ein rundum gelungenes Kinderbuch, dass man immer wieder rausholen kann um darin zu lesen und sich die Bilder anzusehen.

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