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Spider

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2018

Lesenswerter Krimi

Die Eishexe
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In dem kleinen Örtchen Fjällbacka verschwindet ein 4jähriges Mädchen. Sofort werden bei den Einwohnern Erinnerungen an einen Fall vor 30 Jahren wach. Auch damals verschwand ein 4jähriges Mädchen vom selben ...


In dem kleinen Örtchen Fjällbacka verschwindet ein 4jähriges Mädchen. Sofort werden bei den Einwohnern Erinnerungen an einen Fall vor 30 Jahren wach. Auch damals verschwand ein 4jähriges Mädchen vom selben Hof wie diesmal und wurde ermordet aufgefunden. Zwei 13jährige Mädchen, Helen und Marie, hatten die Tat zuerst gestanden, ihr Geständnis dann aber widerrufen. Trotzdem gelten sie bis heute als Täterinnen und geraten auch diesmal wieder in Verdacht, zumal sich beide wieder in dem kleinen Ort aufhalten. Doch wo liegt ihr Motiv? Oder waren sie doch unschuldig und der Täter von damals hat wieder zugeschlagen?

Das Buch war spannend aber mit einigen Längen. Es dauert eine Weile bis man in der Story drin ist, da sie in 3 verschiedenen Zeitebenen spielt und man viele Personen auseinander halten muss. Damals als Stella verschwand, heute als wieder ein Kind verschwunden ist und im 17. Jahrhundert, als der Hexe Elin der Prozess gemacht wird.

Als am Ende alle Erzählstränge zu einem zusammenlaufen und man die Zusammenhänge versteht kommt es zu einem Ende das mich etwas enttäuscht hat, da es arg konstruiert ist.

Meiner Meinung nach wäre das Buch mit weniger Seiten ausgekommen, da ich die ausführlichen Beschreibungen des Privatlebens aller Beteiligten nicht gebraucht hätte.
Dennoch ein lesenswerter Krimi der gut unterhält.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Tom Babylon

Schlüssel 17
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Mit Tom Babylon lernen wir einen neuen Ermittler kennen. Seit 20 Jahren auf der Suche nach seiner Schwester die angeblich ertrunken ist. Daran glaubt Tom aber nicht und deshalb ist er ständig auf der ...

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Mit Tom Babylon lernen wir einen neuen Ermittler kennen. Seit 20 Jahren auf der Suche nach seiner Schwester die angeblich ertrunken ist. Daran glaubt Tom aber nicht und deshalb ist er ständig auf der Suche nach Spuren von ihr. Und die scheint es in seinem ersten Fall zu geben. Eine Dompfarrerin wird grausam ermordet und zur Schau gestellt. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel mit der Nummer 17. Genauso einen Schlüssel hatte Viola, Toms Schwester, bei sich als sie verschwand. Überzeugt davon, endlich das Rätsel um Viola lösen zu können, stürzt Tom sich wie besessen in die Ermittlungen. An seiner Seite Sita Johnson, eine Psychologin, die ihn eigentlich im Zaum halten soll. Doch die beiden entwickeln sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten zu einem guten Team, dass endlich die Geister der Vergangenheit besiegen will. Nichtsahnend welche Kreise ihre Ermittlungen ziehen, geraten sie in einen Sumpf aus Gewalt, Lügen und alten Stasi Machenschaften.

Am Ende gibt es eine überraschende Auflösung bei der aber noch einige Fragen offen bleiben. Die werden wohl erst im nächsten Band gelöst.

Das neue Ermittlerteam gefällt mir sehr gut. Nachdem Tom und Sita sich zusammengerauft haben und erkennen, dass jeder von ihnen mit seinen eigenen Dämonen kämpft, werden sie ein tolles Team das mir sehr sympathisch ist.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 03.02.2018

Spannender Krimi

Das Lied der toten Mädchen
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Ich hab mich sehr gefreut auf dieses Buch, denn ich mag die Krimis um den Journalisten Jan Römer und seine Kollegin Mütze. Die beiden arbeiten für eine Zeitung und ihr Ressort sind ungelöste Kriminalfälle. ...


Ich hab mich sehr gefreut auf dieses Buch, denn ich mag die Krimis um den Journalisten Jan Römer und seine Kollegin Mütze. Die beiden arbeiten für eine Zeitung und ihr Ressort sind ungelöste Kriminalfälle. Mittlerweile ist es schon der dritte Band mit den beiden, aber immer eigenständige Geschichten. Es ist also nicht zwingend notwendig die vorherigen zu kennen um dieses Buch zu lesen. Diesmal haben sie sich den Mord an Sonja Risse vorgenommen der 1997 geschah und nie aufgeklärt wurde. Schnell entdecken sie, dass eine Menge Fragen damals unbeantwortet blieben und machen sich mit Feuereifer daran, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch noch während ihren Recherchen wird erneut eine Frau ermordet, genau nach dem gleichen Muster wie vor 20 Jahren. Obwohl es nicht ganz ungefährlich für Jan und Mütze ist, bleiben sie an dem Fall dran und versuchen Zusammenhänge mit dem Mord an Sonja herzustellen. Sie ahnen nicht welche Folgen das für sie hat und schlittern direkt in eine Katastrophe. Da es schon der dritte Band mit den beiden ist erfährt man auch ein wenig mehr vom Privatleben von Jan und Mütze, aber genau im richtigen Maß. Ich mag es nicht, wenn das Privatleben der Protagonisten soviel Raum einnimmt, dass man die eigentliche Handlung aus den Augen verliert. Das ist hier nicht der Fall, und deshalb ist es für mich ein klasse Krimi, der mich gut unterhalten hat, und neugierig auf die Fortsetzung macht.

Veröffentlicht am 26.01.2018

Baxter ist zurück

Hangman. Das Spiel des Mörders
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„Hangman“ ist eine spannende Fortsetzung von „RagDoll“ und es ist ratsam den ersten Teil zuerst zu lesen, damit man die vorhergegangenen Ereignisse besser versteht.

Emily Baxter wird in die USA beordert, ...


„Hangman“ ist eine spannende Fortsetzung von „RagDoll“ und es ist ratsam den ersten Teil zuerst zu lesen, damit man die vorhergegangenen Ereignisse besser versteht.

Emily Baxter wird in die USA beordert, da sich dort Morde ereignet haben, die n den RagDoll Fall erinnern. Zusammen mit Elliot Curtis vom FBI und Damian Rouche vom CIA soll sie an dem Fall arbeiten. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Sowohl in den USA sowie in England werden weitere Leichen gefunden, die entweder „Puppe“ oder „Köder“ in die Brust geritzt haben. Es scheint also jemanden zu geben, der diese Aktion steuert. Das Team um Baxter versucht in alle erdenkliche Richtungen zu ermitteln, als eine erneute, unfassbar grausame Tat sie endlich auf die Spur des Strippenziehers bringt. Aber werden sie es schaffen diesen Wahnsinnigen rechtzeitig zu stoppen?

Eine unfassbar rasante, spannende Story die einen sofort in ihren Bann zieht und kaum Zeit zum Luft holen läßt.
Die Kleinen Szenen aus dem Privatleben der Protagonisten fügen sich nahtlos in die Geschichte ein und zeichnen ein sehr gutes Bild von Baxter, Rouche und Curtis. Am meisten fasziniert hat mich diesmal Rouche, den eine Aura des Unnahbaren umgibt obwohl er manchmal sehr herzlich wirkt. Aber man wird das Gefühl nicht los, dass mit ihm irgendwas nicht stimmt.

Das Ende war spektakulär und mit einem Cliffhanger versehen, der auf einen dritten Teil hoffen läßt.
Ich freue mich drauf.«

Veröffentlicht am 26.01.2018

Alles nur Illusion?

Woman in Cabin 10
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Die Journalistin Lo gehört zu einem exklusiven Kreis , die an der Jungfernfahrt eines Luxuskreuzfahrtschiffs teilnehmen dürfen. Sie freut sich auf die Reise, denn sie hofft dort die nötige Ruhe und Entspannung ...


Die Journalistin Lo gehört zu einem exklusiven Kreis , die an der Jungfernfahrt eines Luxuskreuzfahrtschiffs teilnehmen dürfen. Sie freut sich auf die Reise, denn sie hofft dort die nötige Ruhe und Entspannung zu finden, die sie zu Hause gerade nicht hat. Denn sie ist Opfer eines Einbruchs geworden und hat den Täter auf frischer Tat ertappt. Seitdem kann sie keine Nacht mehr schlafen und hofft, dass sich das auf dem Schiff ändern wird. Doch gleich in der ersten Nacht wird sie von einem Schrei aus dem Schlaf gerissen, kurz darauf hört sie, wie jemand vom Balkon der Nachbarkabine etwas über Bord wirft. Überzeugt davon, Zeugin eines Mordes geworden zu sein, informiert sie den Sicherheitsoffizier des Schiffes. Als dieser mit ihr die Nebenkabine inspiziert traut Lo ihren Augen nicht. Die Kabine ist unbewohnt und es gibt keine Anzeichen eines Kampfes oder gar Mordes. Die Frau, die Lo noch Stunden vorher gesehen hat, scheint nicht zu existieren. Und so wird sie schnell als durchgeknallte Irre abgestempelt, die gerne auch mal ein Gläschen Zuviel trinkt. Doch Lo ist überzeugt davon, dass ein Mörder an Bord ist und beginnt auf eigene Faust Beweise zu sammeln, um im nächsten Hafen damit zur Polizei zu gehen. Doch dorthin muss sie erstmal kommen.

Eine spannende Story die sich gut lesen lässt und einen gut unterhält. Nur mit der Protagonistin bin ich absolut nicht warm geworden. Ständig kurz vor einem Nervenzusammenbruch läßt sie es sich trotzdem nicht nehmen munter Alkohol in sich hineinzuschütten. Es scheint mir sehr unwahrscheinlich, wenn man einen Mörder an Bord vermutet vor dem man ständig auf der Hut ist, sich andauernd zu betrinken.

Mit dem Ausgang der Geschichte hätte ich so nicht gerechnet, hat mich total überrascht und ich wußte bis zuletzt nicht ob die ganze Geschichte sich nicht als Illusion entpuppt oder doch was wahres dran ist.

Klare Leseempfehlung trotz der nervigen Journalistin Lo.