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Veröffentlicht am 29.09.2017

Für Tolkien-Fans ein Schatz!

Beren und Lúthien
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"... vor Lúthien schwor ich diesen Eid, / der übermenschlich schönen Maid. / Den halte ich, bricht auch das Herz / der Kummer mir und Abschiedsschmerz."

Klappentext

Unerschrocken macht sich Beren auf ...

"... vor Lúthien schwor ich diesen Eid, / der übermenschlich schönen Maid. / Den halte ich, bricht auch das Herz / der Kummer mir und Abschiedsschmerz."

Klappentext

Unerschrocken macht sich Beren auf den Weg, den Silmaril für seine Liebe zu gewinnen. Da setzt Melkor, auch Morgoth der Schwarze Feind genannt, die fürchterlichsten Kreaturen – die skrupellose Orks und schlaue Wölfe – gegen Beren ein. Aber die Liebe zwischen Lúthien und Beren reicht buchstäblich über den Tod hinaus.

Diese ohne Übertreibung schönste Geschichte Tolkiens ist in nicht endgültiger Form Bestandteil des Silmarillion, des Buchs der Verschollenen Geschichten und des Leithian Liedes. Christopher Tolkien hat versucht, die Erzählung von Beren und Lúthien aus dem umfangreichen Werk, in das sie eingebettet ist, herauszulösen. Er erzählt sie mit den Worten seines Vaters: zunächst in ihrer ursprünglichen Form, dann gemäß späteren Texten. So wird sie in ihrem Wandel dargestellt. Die hier erstmals zusammen präsentierten Texte enthüllen Aspekte, die sowohl was die Handlung, als auch was die erzählerische Unmittelbarkeit anbelangt, später verlorengegangen sind.

Erster Satz

Nach dem Erscheinen des Silmarillion (1977) verbrachte ich mehrere Jahre damit, die Vorgeschichte des Werkes zu untersuchen und ein Buch zu schreiben, das ich The History of The Silmarillion nannte.

Meinung

Ich muss zugeben, ich habe den Klappentext erst gelesen, als ich das Buch beendet habe. Deswegen waren meine Erwartungen sehr hoch und was soll ich sagen... ich war am Anfang des Buches etwas enttäuscht und dachte kurz „Hm, okay“, aber nun, am Ende des Buches, bin ich froh und zufrieden, es gelesen zu haben.

Das Buch ist kein durchgehender Roman, sondern eher eine Sammlung von Auszügen, Berichten, Notizen und Erklärungen. Wer wirklich an Mittelerde und Co. interessiert ist, dem empfehle ich das Silmarillion (das ich übrigens vor ca. 15 Jahren gelesen habe). Dieses Buch hier ist wirklich, wirklich, wirklich nur etwas für eingefleischte Tolkien-Fans und für die, die sich über die Hintergründe dieser Geschichte interessieren – wie ich jetzt auch.

Die Bilder von Alan Lee sind toll und im Leithian Lied sind wirklich schöne Verse versteckt, die mich sehr berührt haben, dass ich immer noch eine Gänsehaut bekomme. Eine wunderschöne Liebesgeschichte von einem großartigen Autor.

Fazit

Eindeutig nur etwas für Tolkien-Fans! Finger weg, wer eine absolut im Detail ausgearbeitete Liebesromanze erwartet.

Veröffentlicht am 28.09.2017

Grandiose Fortsetzung von GötterFunke!

GötterFunke 2. Hasse mich nicht
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„Wenn ich du wäre, würde ich die Finger von Cayden lassen.“

Klappentext

Das neue Schuljahr beginnt und Jess will nur eins: Cayden und alles, was im Sommercamp geschehen ist, vergessen. Aber die Götter ...

„Wenn ich du wäre, würde ich die Finger von Cayden lassen.“

Klappentext

Das neue Schuljahr beginnt und Jess will nur eins: Cayden und alles, was im Sommercamp geschehen ist, vergessen. Aber die Götter haben andere Pläne. Direkt am ersten Schultag steht Cayden vor ihr. Was will er noch? Ihr Herz hat er doch schon gebrochen. Schwebt sie weiterhin in Gefahr? Ist Agrios ihr nach Monterey gefolgt? Jess möchte nicht in den Kampf der Götter hineingezogen werden, sie wünscht sich ein ganz normales Leben – aber was ist schon normal, wenn man die Welt der Götter sehen und betreten kann? Und vor allem: Wie lange kann sie Cayden wirklich hassen?

Erster Satz

„Ich finde, du könntest dem Jungen so langsam seinen Willen lassen. Du quälst ihn jetzt schon so viele Jahrhunderte.“

Meinung

Man merkt so langsam, dass wir bei der GötterFunken-Reihe uns auf das Finale zubewegen. Es bleibt spannend um Jess und den Göttern, denn der eigentliche Kampf der Götter hat gerade erst begonnen!

Nichtsdestotrotz ist der Wettstreit zwischen Cayden/Prometheus und Zeus noch nicht beendet, sodass wir wieder einmal sehen wie Jess sich Hoffnungen macht, ihre Hoffnungen durch das ständige Geflirte von Cayden in sämtliche Einzelteile zerfallen und dann sind da wieder die Annäherungsversuche da und grrrr… Ich kann euch aber aufatmen lassen, Jess hat aus dem 1. Teil zumindest etwas gelernt, sie fängt an zu misstrauen, sei es Caydens Treue (Monogamie wird überbewertet), die Ehrlichkeit der Götter ihr gegenüber (erzählen ihr Athene, Hera und Co wirklich alles?) und sie hat gelernt auf die Freundschaft gegenüber Robyn zu verzichten (eine bessere Natter hätte Marah Woolf hier gar nicht beschreiben können)...

Trotzdem bleiben wir nicht auf der Stelle stehen, wir lernen wieder einmal ein bisschen mehr die Götterwelt kennen und warum so viele Götter oder Kreaturen sich auf die Seite von Agrios stellen. Zudem bin ich auf Jess' Entwicklung in Band 3 gespannt, denn – oh Wunder – sie kann noch mehr außer die Götter „nur“ sehen!

Was gibt es zu meckern? Nicht viel, nur... bitte Marah Woolf bitte... mehr Apoll-Zeit in Band 3 und wehe, du machst es Cayden/Prometheus nicht schwer… er soll schon etwas mehr leiden in Band 3 für den ganzen (jahrhundertelangen) Herzschmerz!

Fazit

Es geht spannend weiter, Geheimnisse werden gelüftet, die Seiten werden gewählt – wie wird sich Jess wohl entscheiden?

Ich hoffe, die Zeit bis März 2018 geht schnell vorbei!