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Steffi1904

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2018

Wundervolles Kinderbuch

Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne
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Mika und Sebastian finden am Strand eine Flaschenpost und schlittern damit in ein einmaliges Abenteuer.
Dieses Kinderbuch ist außergewöhnlich schön und macht nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen ...

Mika und Sebastian finden am Strand eine Flaschenpost und schlittern damit in ein einmaliges Abenteuer.
Dieses Kinderbuch ist außergewöhnlich schön und macht nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen glücklich.
Die Geschichte ist abwechslungsreich und fantasievoll, dazu besticht das Buch durch die wahnsinnig liebevolle Gestaltung. Diese Kombination macht das Buch auch über mehrere Jahre zum Schatz im Bücherregal.
Ich freue mich jedesmal darauf dieses Buch vorlesen zu dürfen.

Veröffentlicht am 29.08.2018

unterhaltsame Buchmagie

Die Buchmagier
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Isaac ist Buchmagier, damit ist er befähigt Gegenstände aus Büchern zu ziehen. Doch in seiner Vergangenheit lief nicht immer alles rund, und statt an der Front zu kämpfen katalogisiert er für die Pförtner ...

Isaac ist Buchmagier, damit ist er befähigt Gegenstände aus Büchern zu ziehen. Doch in seiner Vergangenheit lief nicht immer alles rund, und statt an der Front zu kämpfen katalogisiert er für die Pförtner Fantasyroman. Als er an seinem Arbeitsplatz überfallen wird, zählt das jedoch nicht mehr und er findet sich schnell wieder in einem Kampf auf Leben und Tod.
Geschichten über Büchermagie gibt es viele, diese hier ist wirklich gelungen und besticht vorallem auch durch ihre vielen kleinen Bezüge auf bekannte und weniger bekannte Werke des Fantasygenres. Dazu kommt eine spannende Geschichte und vielschichtige Charaktere. Eine wunderbar leichte Unterhaltung zum Abschalten.

Veröffentlicht am 22.07.2018

Wunderbare Familiensaga

Die Jahre der Leichtigkeit
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Elizabeth Jane Howard nimmt uns mit in die Welt der Cazalets. Während der zweite Weltkrieg seine Schatten voraus wirft treffen sich die Brüder Hugh, Edward und Rupert mit ihren Familien auf ihrem Familiensitz ...

Elizabeth Jane Howard nimmt uns mit in die Welt der Cazalets. Während der zweite Weltkrieg seine Schatten voraus wirft treffen sich die Brüder Hugh, Edward und Rupert mit ihren Familien auf ihrem Familiensitz Home Place in Sussex.
Gefühlvoll gibt uns die Autorin Einblick in das Innenleben ihrer Charaktere und gibt uns so das Gefühl ein Teil der Geschichte zu werden. Ähnlich wie bei der beliebten TV-Serie Downton Abbey ist ihre Erzählweise langsam und bedächtig, ohne dass das Buch dadurch an Spannung verliert. Vielmehr wird man mitgenommen auf eine emotionale Reise und fühlt sich bald schon fast wie ein Mitglied der Familie.
Ich freue mich schon jetzt auf die nachfolgenden Bände. Endlich wieder ein Roman zum Abtauchen und genießen.

Veröffentlicht am 07.01.2018

Bedrückend und spannend

Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée
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Köln im eiskalten Nachkriegswinter, den Menschen mangelt es an Nahrung, Wärme und Wohnraum. Jeder versucht so gut es geht mit den Schrecken der letzten Jahre zurecht zukommen. Mitten unter ihnen die junge ...

Köln im eiskalten Nachkriegswinter, den Menschen mangelt es an Nahrung, Wärme und Wohnraum. Jeder versucht so gut es geht mit den Schrecken der letzten Jahre zurecht zukommen. Mitten unter ihnen die junge Friederike Mathee, die das Glück hatte eine Anstellung bei der weiblichen Polizei zu ergattern. Gemeinsam mit einem Polizisten der britischen Besatzungsmacht soll sie nun in einem Mordfall ermitteln, doch neben dem Fall müssen die Beiden auch mit dem Hass zwischen Besatzungsmacht und Kriegsverlierern zurecht kommen.
Die Geschichte rund um den Mordfall ist spannend geschrieben. Ein solider Krimi, der den Leser selbst zur Auflösung einlädt und dabei genau im richtigen Maßen Informationen preisgibt.
Besonders überzeugt hat mich aber die Darstellung Kölns in der Nachkriegszeit mit all seinen Problemen und die Vielschichtigkeit der handelnden Personen. Sie alle haben Ecken und Kanten, haben Fehler gemacht und müssen sich jetzt damit auseinandersetzen. Sie verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger, erhebt aber auch niemanden zum Gutmenschen. Eine für mich gelungene Mischung der verschiedenen menschlichen Reaktionen in einer solchen Zeit.
Für mich als Kölner ist es zudem interessant mit den Protagonisten durch das zerbombte Köln zu wandern und so einen neuen Blick auf die Stadt zu erhalten.
Insgesamt ein gelungener Krimi, der den Zeitgeist nachvollziehbar einfängt.

Veröffentlicht am 27.10.2017

Ein klassischer Krimi

Geheimnis in Rot
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An Weihnachten versammelt sich die ganze Familie Melbury im alten Familiensitz und die meisten Angehörigen des Familienpatriarchen interessiert nur eins, was steht im Testament und ist die junge hübsche ...

An Weihnachten versammelt sich die ganze Familie Melbury im alten Familiensitz und die meisten Angehörigen des Familienpatriarchen interessiert nur eins, was steht im Testament und ist die junge hübsche Sekretärin eine Gefahr und dann wird ein Mord begangen.
Ein altes englisches Landhaus, ein Mord und nur eine handvoll Verdächtige. Dieser Krimi bietet das klassische Setting eines Rätselkrimis. Gemeinsam mit der Polizei geht der Leser auf Mörderjagd und erfährt nach und nach mehr Details. Dabei bleibt einem dem Mörder recht lange verborgen, kann aber am Ende enttarnt werden.
Mavis Doriel Hay hat einen sehr angenehmen Schreibstil und entwickelt mit ihrer Geschichte einen Sog dem man sich nur schwer entziehen kann, denn man will es wissen, wer ist der Mörder.
Für alle Fans eines klassischen Krimis die richtige Lektüre für kalte Wintertage.