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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2017

Packende Geschichte

Das Leben zwischen Jetzt und Hier
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Meinung zum Cover: Das Cover ist recht schlicht gehalten, es hat wahnsinnig schöne Farben, vom Inhalt gibt es nicht wirklich etwas Preis. Mir gefällt es sehr gut.

Meinung zum Inhalt: Der Prolog hat ...

Meinung zum Cover: Das Cover ist recht schlicht gehalten, es hat wahnsinnig schöne Farben, vom Inhalt gibt es nicht wirklich etwas Preis. Mir gefällt es sehr gut.

Meinung zum Inhalt: Der Prolog hat es gleich mal in sich. Mit Alkoholmissbrauch und häuslicher Gewalt geht es nicht gerade locker los. Es macht auf jeden Fall sehr neugierig auf das restliche Buch. Mit dem ersten Kapitel geht es dann harmloser weiter.
In dem Buch geht es um die Medizinstudentin Emilia, genannt Mila, die von München nach Berlin zieht um ihr Studium weiterführen zu können. Bis auf ihren besten Freund kennt sie in Berlin allerdings niemanden. Sie ist eine bodenständige junge Frau, ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Außerdem geht es um Leonardo, genannt Leo, der ziemlich das Gegenteil von Mila ist. Er ist Kunststudent und hat mit Freunden ein eigenes Modelabel. Mit ihm bin ich bis zum Ende nicht ganz warm geworden, obwohl man immer wieder aus seiner Sicht liest und mir es dabei meistens leicht fällt, mit einem Charakter warm zu werden. Ich könnte nicht sagen, dass ich ihn nicht mag, aber eben auch nicht, dass ich ihn mag. Die Nebenrollen in der Geschichte kommen leider nur sehr oberflächlich vor. Außer Milas Bruder, Johannes, und Jason, Leos bester Freund. Vor allem bei Phil hat es mich sehr gewundert, er ist Milas bester Freund, doch nach der ersten Hälfte des Buches kommt er plötzlich gar nicht mehr vor, dabei hätte sie einen Freund dringend brauchen können.
Die erste Hälfte vom Buch verläuft eher unspannend. Mila und Leo lernen sich näher kennen und erleben einige Höhen und Tiefen.
Alles wird sehr genau beschrieben, Tätigkeiten, Orte, und vor allem bei Milas Medizinstudium waren mir die Beschreibungen und Erklärungen etwas zu genau. Für mich hat es sich dadurch stellenweise sehr gezogen.
In der zweiten Hälfte vom Buch wird es dann aufregender. Ein Schicksalsschlag, den man schon erahnen konnte, bringt das Leben der beiden ziemlich durcheinander.
Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, mich tief in die Geschichte zu holen. Mich hat die Story sehr gepackt und ich habe die Emotionen, vor allem mit Mila, alle miterlebt.
Das Buch ist flüssig, teilweise sehr jugendlich, lustig und mit vielen Gefühlen geschrieben.

Fazit: Ein packendes Buch mit einer schönen Liebesgeschichte, einem harten Schicksalsschlag und jeder Menge Gefühle. Wundervoll geschrieben.

Veröffentlicht am 27.03.2017

Nichts für schwache Nerven

Homali Sagina
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Meinung zum Cover: Schon beim Cover merkt man, das Buch ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Es passt gut zum Inhalt.

Meinung zum Inhalt: Die Geschichte beginnt recht leicht und langsam. Man ...

Meinung zum Cover: Schon beim Cover merkt man, das Buch ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Es passt gut zum Inhalt.

Meinung zum Inhalt: Die Geschichte beginnt recht leicht und langsam. Man lernt Linda und ihr Leben etwas näher kennen. Dann wird ihre Mutter entführt und schließlich auch sie selber. Ab dem Moment geht die Geschichte richtig los.
Linda ist die Protagonistin, mir war sie die meiste Zeit sehr sympathisch. Ich finde, sie geht mit ihrer Situation gesamt gesehen sehr gut um. Die Freunde und Feinde von ihr sind toll beschrieben, ich konnte mir alle gut vorstellen.
Die Umgebung wird klar beschrieben, nichts wird ausgelassen. So hatte ich immer ein Bild vor Augen, wobei ich mir manchmal gewünscht hätte, es wäre anders. Die Beschreibungen des Ortes wo sie festgehalten werden und die Dinge, die passieren, werden sehr detailgetreu beschrieben. Es ist brutal, eklig, schockierend – und faszinierend. Mich hat es sehr gepackt und ich wollte immer weiterlesen. Zumindest anfangs. Linda und die Gefangenen stumpfen ab was die Grausamkeiten, die ihnen angetan werden, betrifft und so ging es mir auch. Anfangs dachte ich noch jedes Mal wenn etwas Neues passiert ist „Schlimmer geht es doch nicht mehr“. Doch es ging. Mit der Zeit war es dann eher ein Gedanke wie „Und es geht doch, war ja klar.“ Es war dann zwar immer noch grausam aber nicht mehr ganz so spannend, denn man wusste, die Autorin setzt bald noch eins drauf. Darum war ich froh, als endlich etwas anderes passierte und man nicht mehr nur vom Planeten Homali Sagina gelesen hat.
Das Ende fand ich, bis auf einen Punkt, recht vorhersehbar. Trotzdem war es spannend zu lesen. Allerdings war mir das Buch gesamt gesehen etwas zu lang, denn egal wie spannend es auch meistens war, oft hat es sich einfach sehr gezogen.
Die Autorin will mit der Geschichte verdeutlichen wie mit den Tieren auf der Erde umgegangen wird und das bekommt sie auch gut hin. Trotz der „Vergleiche“ fühlt man sich beim Lesen aber nicht, als würde sie einem eine Meinung aufzwängen wollen.

Fazit: Ein sehr spannendes und grausames Buch. Ich habe es fasziniert gelesen. Jedem, der gute Nerven hat und an so einem Thema interessiert ist, kann ich es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Interessanter erster Band einer Reihe, der noch Luft nach oben lässt

Im Zeichen des Falken
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Meinung zum Cover: Auf dem Cover ist nicht allzu viel zu sehen, es gibt auch nicht wirklich etwas vom Inhalt preis. Mir gefällt es aber ganz gut.

Meinung zum Inhalt: „Der Ruf des Turul“ ist eine Trilogie ...

Meinung zum Cover: Auf dem Cover ist nicht allzu viel zu sehen, es gibt auch nicht wirklich etwas vom Inhalt preis. Mir gefällt es aber ganz gut.

Meinung zum Inhalt: „Der Ruf des Turul“ ist eine Trilogie und „Im Zeichen des Falken“ ist der erster Teil davon. Gleich mal am Anfang ein Wort zum Ende. Mir kam es etwas zu plötzlich. Es passiert in dem Buch schon einiges aber am Ende hatte ich das Gefühl, es ist kaum etwas passiert. Das ganze Buch über habe ich auf etwas Großes gewartet, was aber nicht wirklich kam. Das kommt wohl erst in den nächsten beiden Teilen. Der Epilog baut nochmal richtig Spannung auf, ich werde auch bald mit dem zweiten Teil weitermachen.
Über die Charaktere erfährt man nicht allzu viel, alles ziemlich geheimnisvoll. Nur Madeleine, die Protagonistin, lernt man näher kennen, denn das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben und so erhält man Einblick in ihre Gedanken. Thilo und Anja wirken recht sympathisch, vor allem Anja, mit ihrem Faible für Übernatürliches, habe ich ins Herz geschlossen.
Es kommen einige Namen vor, so war ich über das Personenverzeichnis am Ende vom Buch ziemlich froh.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und jugendlich. Ich konnte das Buch flüssig lesen.
Die Story baut sich langsam immer mehr auf und wird laufend spannender. Anfangs hatte ich leider ziemliche Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Madeleine fand ich leider oft nervig und die Story hat sich für mich sehr gezogen. Zirka bei der Hälfte vom Buch hat sich das aber geändert, da hat die Protagonistin einen kleinen Wandel gemacht und dann konnte ich mich endlich leichter in sie hineinversetzen und auch die Spannung war da. Die zweite Hälfte vom Buch habe ich wirklich verschlungen. Mir hat allerdings irgendetwas gefehlt. So habe ich jetzt, wo ich das Buch fertig gelesen habe, das Gefühl, dass es nur eine sehr lange und nicht sehr genaue Vorstellung der Charaktere ist und von ihren Beziehungen zueinander und nebenbei passieren ein paar Dinge in ihrem Leben. Da es aber beim Lesen selber nicht sehr auffällt, hat mir die Geschichte trotzdem Spaß gemacht und ich freue mich auf den nächsten Teil.

Fazit: Leider ein etwas schleppender Anfang doch dann legt die Autorin los und es hat mich richtig gepackt. Grundsätzlich würde ich 4 Sterne geben, doch da mir ein „Wow-Moment“ gefehlt hat, werden es 3.

Veröffentlicht am 20.02.2017

Ein wunderbares Buch, bei dem das Wasser im Mund zusammen läuft

Mein zauberhaftes Café
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Meinung zum Cover: Das Cover ist zuckersüß, im wahrsten Sinne des Wortes, lauter kleine Cupcakes sind zu sehen. Es passt ganz gut zum Buch, Cupcakes selber spielen zwar nicht so eine große Rolle, aber ...

Meinung zum Cover: Das Cover ist zuckersüß, im wahrsten Sinne des Wortes, lauter kleine Cupcakes sind zu sehen. Es passt ganz gut zum Buch, Cupcakes selber spielen zwar nicht so eine große Rolle, aber andere süße Dinge. Mich hat es direkt angesprochen.

Meinung zum Inhalt: Alexandra ist die Protagonistin in diesem Buch. Sie ist sehr durchorganisiert, hat ihre Listen und will ihren Eltern gefallen. Anfangs war sie mir nicht sehr sympathisch, doch sie ändert viele ihrer nervigen Eigenschaften im Laufe des Buches, daher mochte ich sie später doch noch sehr. Den Geist ihrer Tante Effie, der sie das Café verdankt, habe ich direkt ins Herz geschlossen.
Viel mit Realität hat das Buch nicht zu tun, nicht nur der Geist sondern andere Punkte sind doch eher realitätsfremd. Für eine lockere Lektüre zwischendurch allerdings vollkommen passend, da hat mich auch das wirklich sehr vorhersehbare Ende nicht gestört.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, mit einer guten Portion Humor. Nicht unbedingt von der Sorte „Ich lach mich tot!“, eher von der Sorte „Ich grinse die ganze Zeit beim Lesen vor mich hin.“, was ich auch wirklich meistens getan habe. Die Beschreibungen vom Café, vom Backen, vom Ort und den Leuten finde ich toll, ich konnte mir alles sehr genau vorstellen. Gar nicht so einfach da keine Lust auf was Süßes zu bekommen.
Das Buch hat leider keine wirklichen Kapitel, nur ab und zu Datumsangaben und dazu To-Do-Listen der Protagonistin, das fehlte mir leider etwas.

Fazit: Nicht unbedingt ein zauberhaftes aber ein traumhaftes Buch. Eine süße, fast schon kitschige, klischeehafte Geschichte mit sympathischen Charakteren. Auf jeden Fall fürs Abschalten und Entspannen empfehlenswert.

Veröffentlicht am 12.02.2017

2017 bisher mein Lieblingsbuch! So ein schöner Liebesroman mit tollem Humor

Mit Ski, Charme und Pinguin
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Meinung zum Cover: Das Cover finde ich wirklich traumhaft schön und es passt auch perfekt zum Inhalt. Ich habe mich direkt verliebt.

Meinung zum Inhalt: Das Buch ist eindeutig mein neues Lieblingsbuch ...

Meinung zum Cover: Das Cover finde ich wirklich traumhaft schön und es passt auch perfekt zum Inhalt. Ich habe mich direkt verliebt.

Meinung zum Inhalt: Das Buch ist eindeutig mein neues Lieblingsbuch von Emma Wagner und löst somit „Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel“ ab.
Die Protagonistin Zoey fand ich direkt sympathisch, sie ist herzensgut und herrlich tollpatschig. Da ich auch immer so einige Fettnäpfchen mitnehme, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Ben ist mir auch sehr ans Herz gewachsen, er ist (meistens) charmant, sexy, humorvoll. Die restliche Clique von Zoey passt auch toll in die Geschichte und ist durchwegs sympathisch. Manche früher, manche erst etwas später.
Humor gibt es in diesem Buch mehr als genug. Durch die Dialoge zwischen den beiden Sturköpfen Zoey und Ben aber auch durch die Missgeschicke von Zoey habe ich mehr als einmal Tränen gelacht.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig, bildlich. Ich konnte leicht in der Geschichte versinken und hatte das Buch dadurch in einem Nachmittag durch. Ich konnte es einfach nicht weglegen. Es ist toll zu lesen wie es zwischen Zoey und Ben knistert, die beiden und ihre Vergangenheit kennen zu lernen und sich dabei zu fühlen, als wäre man selbst dabei.

Fazit: Eine tolle Liebesgeschichte mit etwas Drama, viel Humor, Romantik und jeder Menge Pinguine. Von mir gibt es eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!