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Susaca

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2025

Schräge Krönchen, starke Mädchen

Der Club der schrägen Prinzessinnen
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In diesem Buch geht es um Holly, die unbedingt auf ein Internat für Prinzessinnen möchte, auch wenn ihre Eltern lieber kein prunkvolles, luxuriöses Leben führen möchten. Auf dem Internat lernt Holly viele ...

In diesem Buch geht es um Holly, die unbedingt auf ein Internat für Prinzessinnen möchte, auch wenn ihre Eltern lieber kein prunkvolles, luxuriöses Leben führen möchten. Auf dem Internat lernt Holly viele tolle Mädchen kennen, die alle auf ihre eigene Art ein bisschen „schräg“ sind und dadurch manchmal anecken.
Besonders interessant ist ihre Mitbewohnerin Patrizia, die anfangs wie eine hochnäsige Diva wirkt. Im Laufe der Geschichte merkt man jedoch, dass hinter ihrer Fassade viel Unsicherheit steckt. Das macht sie letztendlich zu einer sehr sympathischen Figur.
Sehr schön fand ich auch den Butler, der die ungewöhnlichen Prinzessinnen ganz offensichtlich in sein Herz geschlossen hat. Er sorgt immer wieder für herzerwärmende und lustige Momente.
Toll ist außerdem, dass schwierige Wörter im Buch kindgerecht erklärt werden. So bleibt die Geschichte leicht verständlich und macht Spaß beim Lesen. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben, was ich besonders süß und lebendig finde.
Ein richtig nettes Extra ist der Aufsteller der „Clubmitglieder“ und die Anleitung für Freundschaftsbändchen am Ende des Buches, eine sehr liebevolle Idee!
Alles in allem ist „Der Club der schrägen Prinzessinnen“ eine wirklich süße, lustige und originelle Geschichte, die zeigt, dass das Leben als Prinzessin alles andere als langweilig ist.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Winterliche Zufallsbegegnungen, die alles verändern

Der Weihnachtssee
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Angelika Schwarzhuber hat mit Der Weihnachtssee einen warmherzigen und leichten Weihnachtsroman geschrieben, der die Vorfreude auf die Festtage so richtig entfacht. Im Mittelpunkt steht Jana, eine junge ...

Angelika Schwarzhuber hat mit Der Weihnachtssee einen warmherzigen und leichten Weihnachtsroman geschrieben, der die Vorfreude auf die Festtage so richtig entfacht. Im Mittelpunkt steht Jana, eine junge Frau, die noch nicht wirklich ihren Platz im Leben gefunden hat. Doch durch eine Reihe von, zugegeben manchmal etwas vielen, Zufällen strandet sie an Weihnachten in einem Haus am See. Dort trifft sie auf sieben Menschen (und eine Katze), deren Leben sich nach einem gemeinsamen Heiligabend für immer verändern.
Die Geschichte ist voller Herzenswärme, kleinen Wundern und der besonderen Magie, die nur Weihnachten haben kann. Beim Lesen habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich mir selbst wieder weiße Weihnachten wünschte, ein wenig neidisch war ich schon, dass wir schon lange keinen Schnee mehr hatten. Besonders schön fand ich auch den Handlungsort. Der Roman spielt in Bodenmais im Bayerischen Wald, wo ich selbst schon einmal war, die Beschreibungen wecken sofort Reisesehnsucht und machen Lust, wieder einmal dorthin zu fahren.
Der Weihnachtssee ist ein wirklich schöner Roman für kalte Abende, ideal zum Einkuscheln auf der Couch mit einer Tasse Tee. Er vermittelt das Gefühl von Geborgenheit, Freundschaft und neuen Chancen, genau das, was man in der Vorweihnachtszeit braucht.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Erinnerung an mich, wie wichtig Freundschaft ist!

Leo und Ralph
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Als ich Leo und Ralph gelesen habe, hat mich die Geschichte sofort an das Gefühl erinnert, das ich manchmal als Kind hatte. Ein Bedürfnis nach jemandem, der einen wirklich versteht, auch wenn man sich ...

Als ich Leo und Ralph gelesen habe, hat mich die Geschichte sofort an das Gefühl erinnert, das ich manchmal als Kind hatte. Ein Bedürfnis nach jemandem, der einen wirklich versteht, auch wenn man sich manchmal anders fühlt als die anderen. Das hat mich beim Lesen sehr berührt.
Besonders schön fand ich, wie leicht, aber gleichzeitig tiefgründig Peter Carnavas erzählt. Ralph ist zwar ein ungewöhnlicher Freund, doch für Leo ist er ganz selbstverständlich. Diese Selbstverständlichkeit hat mich zum Nachdenken gebracht: Wie oft beurteilen wir andere Menschen viel zu schnell danach, ob sie „normal“ sind, anstatt zu sehen, was sie uns wirklich geben können?
Traurig war ich, als Leo älter wurde und sich sein Leben verändert hat. Das Loslassen, das in der Geschichte mitschwingt, hat mich an eigene Erfahrungen erinnert.

Für mich ist Leo und Ralph ein warmherziges Buch, das man nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen empfehlen kann. Es erinnert mich persönlich daran, wie wertvoll Freundschaft ist, egal in welcher Form.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

„Ein kleines Wunder abseits meines üblichen Leseschemas“

Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei
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Manchmal kommt man zu einem Buch, das man sich selbst wahrscheinlich im Buchladen gar nicht unbedingt ausgesucht hätte, und genau dann erlebt man die schönsten Überraschungen. So ging es mir mit „Kleine ...

Manchmal kommt man zu einem Buch, das man sich selbst wahrscheinlich im Buchladen gar nicht unbedingt ausgesucht hätte, und genau dann erlebt man die schönsten Überraschungen. So ging es mir mit „Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei“.

Die Geschichte ist leicht zu lesen, aber voller Gefühl. Besonders die Idee der Konditorei, die nur um Mitternacht öffnet, hat mir sehr gut gefallen. Dieser geheimnisvolle Ort hat etwas Magisches, und die Kuchen dort sind viel mehr als einfache Leckereien. Sie berühren die Wünsche und Sorgen der Menschen. Die Figuren wirken sehr menschlich, mit ihren Stärken und Schwächen, und genau das macht sie so sympathisch.Hier hätte ich mir die ein oder andere Begegnung doch etwas ausführlicher gewünscht.

Mir gefällt der ruhige, fast poetische Erzählton, der trotzdem nie langweilig wird. Die Geschichte hat mich zum Schmunzeln gebracht, manchmal auch zum Nachdenken.

Am Ende bleibt für mich die Botschaft: Kleine Wunder gibt es wirklich, man muss nur die Augen offenhalten. Und dieses Buch hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, auch mal Geschichten zu lesen, die eigentlich nicht in mein übliches Leseschema passen.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

„Untote Lehrer und jede Menge Chaos“

Schule des Schreckens, Bd. 1
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Die Story entführt uns in die ungewöhnliche Welt des Internats Buchenschlag, das alles andere als normal ist. Schon von der ersten Seite an merkt man direkt: "Hier ist nichts so, wie es scheint!". Die ...

Die Story entführt uns in die ungewöhnliche Welt des Internats Buchenschlag, das alles andere als normal ist. Schon von der ersten Seite an merkt man direkt: "Hier ist nichts so, wie es scheint!". Die Lehrer sind nicht nur streng, sondern auch ein wenig unheimlich, manche sogar buchstäblich untot! Und genau das macht den besonderen Charme dieser Geschichte aus.
Besonders gefallen hat mir, wie der Autor Grusel und Spannung mit Humor verbindet. Es gibt lustige Momente, schräge Figuren und jede Menge überraschende Wendungen, die einen beim Lesen immer wieder schmunzeln lassen. Kilian, Ole und Yunai sind sofort sympathisch, man fiebert mit ihnen mit und möchte unbedingt wissen, wie sie die Herausforderungen am Internat meistern.
Für mich hat das Buch auch einen ganz persönlichen Reiz: Mein eigener Sohn heißt Ole, genau wie einer der Freunde im Internat. Natürlich werde ich die Geschichte an ihn weitergeben.
Die Illustrationen von Michael Hülse passen an den richtigen Stellen dazu: Sie sind detailliert, witzig und untermalen die skurrile Atmosphäre des Internats, ohne dabei die Vorstellungskraft der Lesenden einzuschränken.
Für mich ist Die Gruftis sind los! ein Buch, das Kinder ab etwa 10 Jahren begeistern kann, aber auch Erwachsenen Spaß macht. Es ist spannend, manchmal ein wenig gruselig, oft lustig und vor allem ein Buch, das zeigt, dass Freundschaft, Mut und ein bisschen Schalk auch in den schaurigsten Situationen helfen.

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