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Veröffentlicht am 19.01.2025

Ein Königreich, aufgebaut aus Lügen

Kingdom of Lies
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"Kingdom of Lies" erzählt die Geschichten von Prisca und Lorian, welche in ihrem Königreich beide die Wahrheit ans Licht bringen und sich dabei dem König selbst gegenüber stellen müssen, um dessen Lüge ...

"Kingdom of Lies" erzählt die Geschichten von Prisca und Lorian, welche in ihrem Königreich beide die Wahrheit ans Licht bringen und sich dabei dem König selbst gegenüber stellen müssen, um dessen Lüge aufzudecken. Denn in ihrem Königreich müssen alle unter 25-jährigen ihre Magie abgeben, scheinbar, um das Land vor den Fae zu beschützen, die im Nachbarland leben. Doch es gibt sogenannte Verderbte, wie Prisca selbst, die ihre Magie nie abgaben und seither gejagt werden. Als Prisca entdeckt wird, begibt sie sich auf die Flucht und damit in Lorians Arme. Und plötzlich steht ihre Welt Kopf und alles, was sie zu wissen glaubte, scheint eine große Lüge.

Der Schreibstil der Autorin ist einnehmend, auch wenn es eine Weile gedauert hat, bis ich mit ihm und auch mit dem Buch warm geworden bin. Was mir gefallen hat, ist die Nachvollziehbarkeit von einzelnen Aktionen, die mit dem eher gemächlichen Tempo einhergeht. Das hat aber auch dazu geführt, dass ich während der doch recht langen Einführung erahnen konnte, inwiefern sich in etwa die Geschichte aufbauen wird, was die Spannung ein wenig gedrosselt hat. Priscas Entwicklung wird doch sehr kleinschrittig erörtert, was wiederum durchaus nachvollziehbar ist, aber manchmal das Tempo rausgenommen hat. Lorian wiederum lässt einen für lange Zeit im Unklaren, was es mit ihm auf sich hat und zudem muss ich mich (leider) den vielen Einschätzungen hier anschließen, er legt wirklich nicht den besten Charakter an den Tag. Seine Beweggründe hin oder her, wäre ich an Priscas Stelle, hätte ich ihn eher weniger ins Herz geschlossen.

Das Magiesystem und der Weltenaufbau wiederum haben mir gut gefallen. Durch die vielen Mäglichkeiten an magischen Begabungen hat die Autorin einen großen Spielraum für unterschiedlichste Entwicklungen geschaffen. Auch Priscas Magie selbst ist faszinierend.

Handlungstechnisch gibt es einige Plot-Twists und Entwicklungen, die ich nicht habe kommen sehen und die Spielraum für Band 2 schaffen, während ich andere von langer Hand habe erahnt. Manchmal haben mir auch Entwicklungen zu sehr gepasst, einzelne Personen kamen zum perfekten Moment mit ins Spiel, beispielsweise Priscas Bruder, kurz bevor diese in die Hauptstadt eingedrungen ist oder später weitere Personen, die ich hier jetzt nicht spoilern möchte. Alles in allem hat das Buch aber einfach großen Spaß gemacht, da man vor allem die einzelnen Charaktere (dich nicht, Lorian) ins Herz schließt, vor allem die Nebencharaktere und das Magiesystem selbst viel Spannung mit sich bringt. Freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Japanische Mythologie in Form eines Mangas

Der Fuchs und der kleine Tanuki 3
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Als damaliger großer Mangafan wollte ich diesen gerne lesen, um zu schauen, inwiefern vielleicht auch meine Klasse hier dem Genre näher kommen kann. Es handelt sich hierbei um einzelne Tiergottheiten in ...

Als damaliger großer Mangafan wollte ich diesen gerne lesen, um zu schauen, inwiefern vielleicht auch meine Klasse hier dem Genre näher kommen kann. Es handelt sich hierbei um einzelne Tiergottheiten in ihren verschiedenen AUsprägungen aus der japanischen Mythologie. Der Fuchsgott Senzou ist dabei niemand unbeflecktes, im Gegenteil, er hat in der Vergangenheit viel Unheil angerichtet, weshalb er in einen dreihundertjährigen Schlaf versetzt wurde. Nun soll er für seine Taten wieder geradestehen und dem kleinen Tanuki Monpachi alles wichtige bebringen, was ein Gottesdiener können müss.

Die Charaktere selbst sind liebevoll und auch charakterstark ausgearbeitet. Insbesondere Senzou ist bewegt sich sich eher im Graubereich, was bei Kinderbüchern ja doch eher selten ist. Hierhingehend bietet sich für das junge Alter denke ich eine neue Erfahrung abseits "sichererer" Bücher. In Kombination mit dem absolut liebenswürdigen Monpachi und dem einen Hundegeist ergeben sich sehr humorvolle und auch bewegende Momente.

Leider empfand ich die Geschehenisse, die Begriffe und auch die Geschichte an sich als deutlich komplex und das nicht nur für die Zielgruppe. Auch ich konnte nicht immer folgen, da komplexe Zusammenhänge sehr kurz erklärt wurden und die Charaktere innerhalb ihrer Tierformen als Vierbeiner alle recht große Ähnlichkeiten haben. Nicht immer war mir klar, wer da gerade spricht.

Ich würde es daher noch älteren Kindern empfehlen, obwohl sich hier dann wieder die Frage stellt, ob es inhaltlich passr. Die Infos rundum die japanische Mythologie wiederum waren sehr spannend.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Rosator

Whitestone Hospital - Tough Choices
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Nachdem mich bereits Band 2 nicht mehr so richtig abholen konnte, habe ich eine längere Pause eingelegt, ehe ich mich an Band 3 getraut habe. Hier geht es um Maisie und Grant, die sich einander während ...

Nachdem mich bereits Band 2 nicht mehr so richtig abholen konnte, habe ich eine längere Pause eingelegt, ehe ich mich an Band 3 getraut habe. Hier geht es um Maisie und Grant, die sich einander während des turbulenten Krankheuasalltag langsam annähern. Während die beiden auf Dates gehen, werden auch in diesem Band verschiedene Fälle begleitet, insbesondere um eine ältere Dame, deren Krankheitsursache sich einfach nicht finden lassen möchte. Ansonsten ist mir inhaltlich leider eher wenig hängen geblieben.

Maisie und Grant sind sehr liebenswürdie Protagonisten und man versteht, was sie am anderen anziehend finden. Die langsame Entwicklung ihrer Beziehung mitanzusehen, war erfrischend enstpannend. Es gibt relativ wenig Drama, nur zum Schluss, auch wenn ich das Drama wiederum wenig verstehen und nachvollziehen konnte. Ansonsten ist das Buch sympathisch unaufgeregt.

Was mir das Lesen erschwert hat, war hier leider der Schreibstil. Laura selbst hat einen Tipp von ihrer Schwester Jess als Glückskeksmoment beschrieben und davon gab es viel zu viele - Kalendersprüche voller weiser Worte. Das wirkte auf mich leider nicht authentisch und war mir auch einfach zu viel. Charaktere dürfen auch einmal nicht die richtigen Worte finden oder etwas Falsches sagen. In diesem Buch aber haben sich alle perfekt verhalten und haben die perfekte Wortwahl gefunden, außer der eine Bösewicht schlechthin zum Ende. Das hat mir leider doch stark die Leselust genommen.

Mal schauen, ob ich Band 4 noch lesen werde.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Wenn man einmal den Vorhang lüftet...

The Freedom Clause
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"The Freedom Clause" war für mich wie ein Rausch: Ein Buch, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen konnte. Bereits die Prämisse empfand ich als spannend: Daphne und Dominic öffnen auf Dominics ...

"The Freedom Clause" war für mich wie ein Rausch: Ein Buch, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen konnte. Bereits die Prämisse empfand ich als spannend: Daphne und Dominic öffnen auf Dominics Wunsch hin einmal im Jahr ihre Ehe, um sich sexuell ausleben zu können, da sie sich relativ jung kennengerlent haben und im jeweils anderen ihre große Liebe gefunden zu haben scheinen. Was folgt, sind 5 Jahre voller Herantasten an die eigenen Wünsche, aber auch viele Fehltritte. Die Beziehung wird noch einmal unter eine besondere Belastungsprobe gestellt.

Inhaltlich werden hier viele Thematiken angesprochen, die sicher häufig in den Gedankenwelten von Beziehungen herumspuken und ich denke, nicht nur in solchen, die bereits jung ihre große Liebe gefunden haben. Vor allem Daphne findet mit der Zeit immer mehr ihre eigene Stimme, lernt, was sie im Leben brauch und vor allem, für sich selbst einzustehen. Auch Dominic muss sich mit vielen Thematiken aus seiner Kindheit und Jugend auseinandersetzen, ebenso wie mit seiner Beziehung zu Daphne. Die Charaktere der beiden werden von Seite zu Seite vordergründlicher und man lernt die beiden mit jedem ihrer Erlebnisse besser kennen. Hier hat die Autorin wirklich eine Meisterleistung hingelegt. Hätte man hier andere Persönlichkeiten in dieses Buch gesteckt, so hätte der Versuch sicher ganz anders laufen können. Vor allem Dominic kommt hier nicht sonderlich gut weg und ich kann mir vorstellen, dass ein anderer Typ Mannn auch andere Erfahrungen gemacht hätte. Gleichzeitig fühlt es sich durchaus so an, als hätte die Autorin hier zwei sehr exemplarische Charaktere aus der Gesellschaft herangezogen, um einen einmal einen Spiegel vor das Gesicht zu halten. Ob man für solche Erkentnisse unbedingt seine Ehe öffnen muss, sei einmal dahingestellt.

Alles in allem also eine sehr emotionale Geschichte, in der das Sexualleben eines Ehepaares stellvertretend für tiefere Probleme steht. Für mich war der Grundtenor des Buches das Finden des eigenen Selbstbewusstseins und der eigenen Stimme. Daphne legt eine unglaubliche Entwicklung hin und es war toll, ihr dabei zuzuschauen. Die Autorin hat es vor allem durch ihren tollen Schreibstil geschafft, hier ein Buch zu schaffen, dass mir eine Weile lang im Kopf rumspuken wird.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Den Tod im Nacken

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 2)
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Auf diesen 2.Band habe ich mich sehr gefreut, nachdem Band 1 mit seinem Schreibstil und seiner sarkastisch-erfrischend anderen Protagonistin punkten konnte. Da die Handlung in Band 1 vieles aufbaut, hatte ...

Auf diesen 2.Band habe ich mich sehr gefreut, nachdem Band 1 mit seinem Schreibstil und seiner sarkastisch-erfrischend anderen Protagonistin punkten konnte. Da die Handlung in Band 1 vieles aufbaut, hatte ich mir von Band 2 mehr Handlung und Action gewünscht, aber leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.

Band 2 schließt nahtlos an Band 1 an. Katrina und Tate sind immernoch auf der Suche nach dem wahren Strippenzieher, der die Untoten auf die Menschen in und rundum New Arcadia loslässt. In diesem Band werden die beiden noch von Katrinas Schwester Lyn verstärkt unterstützt und auch Isabelle kann immer mehr an Informationen für die Aufklärung beitragen. Plottechnisch passiert aber dann insgesamt doch recht wenig. Es gibt noch einen kurzen Abbstecher in eine Diskothek, ansonsten hat sich vieles leider nach Lückenfüllern und Warten auf das große FInale angefühlt. Auch manche Offenbarungen wirkten auf mich zu lapidar. Ich denke, da hätte man mehr rausholen können, weil die Grundidee fand ich spannend und nach Band 1 hatte ich eigentlich auch auf viele Entwicklungen hingefiebert.

Der Schreibstil war wie gewohnt flüßig. Der Witz und Biss von Band 1 waren hier nicht ganz so stark vorhanden. Vieles hatte einen ernsteren Grundtenor, was okay ist, aber die Gespräche zwischen Tate und Katrina konnten mich insgesamt nicht so stark berühren, wie noch beim Vorgänger. Tate ist aber weiterhin ein Schnuckelchen und Katrina kaltblütig-sympathisch. Die Beziehung der beiden ist in diesem Band schon relativ gefestigt, auch wenn es da noch das Problem gibt, dass einer der beiden sterblich ist, während der andere mit einem langen, nahezu unsterblichem Leben gesegnet ist. Dies wird auch öfter thematisiert.

Alles in allem fehlte mit ein wenig die Linearität des Plots und das Hervorheben der Twists. Selbst der große Showdown fühlte sich ein wenig unspektakulär an. Der Schreibstil war aber auch hier sehr gelungen und aufgrund des tollen, ersten Bandes würde ich die Duologie auch weiterhin empfehlen.

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