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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2025

„Rücki-Zücki-Song“

Magic Music, Band 1 - Der rätselhafte Rückwärtszauber
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Tristan Bach ist mit seiner Mutter nach Glennyfey gereist, um dort Urlaub zu machen. Bereits der Wind heißt ihn willkommen. Dann sieht er einen singenden Schwan auf einem Tretroller, lernt die klingenden ...

Tristan Bach ist mit seiner Mutter nach Glennyfey gereist, um dort Urlaub zu machen. Bereits der Wind heißt ihn willkommen. Dann sieht er einen singenden Schwan auf einem Tretroller, lernt die klingenden Törtchen von Mr. Murphy im „Törchtenglück“ kennen und wird im Hotel „Hapr’s Heaven“ zunächst nicht so freundlich von Mrs. O’Hara begrüßt. Dann passiert ihm auch noch ein Missgeschick mit einer kostbaren Geige, wodurch er Mel kennenlernt…

Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Es handelt sich um eine kindgerechte „Feel good“-Geschichte, in der es um Magie, Musik und Freundschaft geht. Es ist aber auch eine gewisse Spannung vorhanden. Denn man möchte von Anfang an mehr über das Geheimnis der Bibliothekarin erfahren und wissen, was Tristan, in den man sich gut hineinversetzen kann, in dem wunderlichen Örtchen alles erlebt. Der Schluss hat uns gut gefallen, und es deutet bereits an, dass weitere Bände folgen werden. Dies wird am Ende bestätigt, denn es wird bereits Werbung für den zweiten Band gemacht.

Das Buch besteht aus 26 unterschiedlich langen Kapiteln, die eine angenehme Länge zum Vor- bzw. Selberlesen haben. Der Titel passt gut zur Geschichte. Das Cover stellt die Hauptpersonen der Geschichte vor und ist mit dem goldenen Glitzer sehr ansprechend. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, verrät aber schon relativ viel vom Inhalt. Die Illustrationen, die sich nicht auf jeder Doppelseite finden, sind in schwarz-weiß gehalten und liebevoll gezeichnet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2025

„Das schusseligste Skelett in Torfingen“

KUNO KLAPPER hat nicht alle Knochen beisammen
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Kuno Klapper ist ein kleines Skelett – aber nicht mehr lange. Denn er wird bald 100 Jahre alt, und in einer feierlichen Zeremonie soll er dann in den Stand der großen Skelette aufgenommen werden, die zum ...

Kuno Klapper ist ein kleines Skelett – aber nicht mehr lange. Denn er wird bald 100 Jahre alt, und in einer feierlichen Zeremonie soll er dann in den Stand der großen Skelette aufgenommen werden, die zum Beispiel eine eigene Gruft haben dürfen. Voraussetzung ist jedoch, dass Kuno an diesem Tag komplett sein muss; kein Knochen darf fehlen. Ausgerechnet seinem nervigen Cousin Jonas fällt bei der Feier etwas auf…

Das Buch hat uns gut gefallen. Auf den Innenseiten des Umschlags finden sich Portraits der Hauptfiguren der Geschichte. Es sind andere als die üblichen Protagonisten, und trotzdem konnte man sich in das kleine Skelett gut hineinversetzen. Obwohl in dem Buch Skelette, Mumien, Grabhexen Zombies und andere Wesen vorkommen, war es nicht gruselig. Teilweise mussten wir beim Lesen schmunzeln, und es war auf alle Fälle auch spannend. Diese Spannung hielt bis zum Schluss an. Das Ende kam für uns überraschend, war in sich aber nachvollziehbar und logisch. Gemeinsam kommen verschiedenartige Figuren zur Lösung, da sie sich gut ergänzen und zusammenarbeiten.

Das Buch besteht aus 12 Kapiteln, die unterschiedlich lang sind, meistens aber eine angenehme Länge zum Vor- bzw. Selberlesen haben. Der Titel passt gut zur Geschichte. Das Cover ist auf liebenswerte Art gruselig, zeigt die Hauptfiguren und einige Gruselelemente. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, verrät aber schon relativ viel. Die Illustrationen sind in schwarz-weiß gehalten, was gut zum Inhalt passt. Dank der Bilder bekommt man einen besseren Eindruck, wie man sich zum Beispiel einen Steinzwerg oder einen Schattenschurken vorstellen muss. Sie sind liebevoll gezeichnet und haben uns gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.08.2025

ROSINE

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein
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Die glücklichste Klasse der Welt darf auf Klassenfahrt gehen, weil ihr Lehrer Herr Vogelsang bei einem Experiment ihr Klassenzimmer in die Luft gesprengt hat. Mit Verspätung taucht er mit seinem bunten ...

Die glücklichste Klasse der Welt darf auf Klassenfahrt gehen, weil ihr Lehrer Herr Vogelsang bei einem Experiment ihr Klassenzimmer in die Luft gesprengt hat. Mit Verspätung taucht er mit seinem bunten Bus ROSINE auf, der Marke Eigenbau ist und zum Starten die Hilfe einiger Eltern benötigt. Eigentlich sollte es zu einem Zeltlager am Meer gehen, doch stattdessen landen sie bei einer Burg mit seltsamen Bewohnern…

Das Buch ließ sich leicht und schnell lesen. Die Geschichte ist sehr phantasievoll und zugleich lustig, abenteuerlich und ein bisschen spannend, aber nicht zu aufregend. Es wird ein wenig Hintergrundwissen vermittelt, hätte aber noch mehr sein können. Das Buch ist aus Sicht der Schulklasse erzählt. Am Anfang und Ende gibt es ein „Klassenfoto“, auf dem der Lehrer und alle Kinder mit Namen abgebildet sind. In dieser Geschichte spielen jedoch nicht alle eine Rolle. Der Schluss ist stimmig und macht bereits deutlich, dass weitere Bänder der Serie folgen sollen.

Das Buch besteht aus 13 Kapiteln, die eine gute Länge zum Vorlesen und für geübtere Erstleser zum Selberlesen haben. Auf jeder Doppelseite finden sich oft große Illustrationen, sodass nicht zu viel Text pro Seite zu lesen ist. Die Bilder sind schön und bunt und passend zur Handlung. Der Titel passt gut zur Geschichte. Das Cover, auf dem der Bus mit Herrn Vogelsang, einigen Kindern sowie einer grünen Gestalt abgebildet ist, ist sehr ansprechend mit seinen bunten Farben und dem Glitzer. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, ohne zu viel zu verraten. Wir würden definitiv einen weiteren Band lesen.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 06.08.2025

"Das ist die Geisterwelt!"

Das kleine Böse Buch 8: Interaktiver Lesespaß ab 8 Jahren vom Spiegel-Bestseller-Autor (Das kleine Böse Buch, Bd. 8)
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Das kleine Böse Buch hat einen Leserbrief von Edgar erhalten. Er ist Geisterdetektiv, hat in einer alten Truhe „Nikodämus - Buch der Geister“ gefunden und will nun mithilfe des Lesers einem Geist eine ...

Das kleine Böse Buch hat einen Leserbrief von Edgar erhalten. Er ist Geisterdetektiv, hat in einer alten Truhe „Nikodämus - Buch der Geister“ gefunden und will nun mithilfe des Lesers einem Geist eine Falle stellen…

„Spooky“ ist bereits der achte Band der Reihe. Wir hatten bereits von den Büchern gehört, aber noch keines selbst gelesen. Anfangs fand es unser Kind ein bisschen gruselig, dann aber interessant und spannend. Es ist mal etwas anderes, dass von dem Buch direkt angesprochen wird und scheinbar auch Wahlmöglichkeiten hat und den Verlauf der Geschichte beeinflussen kann (was aber eigentlich nicht der Fall ist). Man liest nicht von vorne bis hinten, sondern muss immer wieder kleine Rätsel lösen, um zu wissen, wo man weiterlesen muss. Die Rätsel sind teilweise gar nicht so einfach und von einem Achtjährigen manchmal nicht ohne Hilfe zu lösen. Durch das Hin- und Herspringen hat man allerdings nicht so gut den Überblick, wie viel man von dem Buch schon gelesen hat.

Das Buch enthält eine komplette, in sich abgeschlossene Geschichte. Es war kein Problem für uns, dass wir die Vorgängerbände nicht gelesen hatten. Es gibt ein paar unerwartete Wendungen und ist insgesamt nicht zu unheimlich. Bei den Rätseln kann man gut eine Pause machen, denn das Buch hat keine Kapitel. Auf fast jeder Seite finden sich bunte Illustrationen, die ebenfalls nicht zu gruselig sind.

Der Titel passt gut zur Geschichte. Das Cover ist bereits ein bisschen gruselig, sodass Leser außerhalb der Zielgruppe wohl nicht zu dem Buch greifen werden. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, ohne zu viel zu verraten. Wir werden nun auch noch die anderen Bände lesen.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

„Miauix-bim-bim“

Der magische Kater Schnurrifluff (Bd. 1)
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Der magische Kater Schnurrifluff befindet sich plötzlich an einem Ort namens Woderpfefferwächst. Beim Versuch, sich zurück zu seiner Hexe Zwiederwurz in den Zauberwald zu zaubern, holt er stattdessen einen ...

Der magische Kater Schnurrifluff befindet sich plötzlich an einem Ort namens Woderpfefferwächst. Beim Versuch, sich zurück zu seiner Hexe Zwiederwurz in den Zauberwald zu zaubern, holt er stattdessen einen Vogel vom Himmel, der sich als Papperlapapp vorstellt, und triff kurz darauf die Pfefferkuchenschnecke Snelli. Die drei freunden sich an, doch Schnurrifluff möchte trotzdem wieder nach Hause…

Das Buch ließ sich leicht und schnell lesen und hat uns gut gefallen. Die Geschichte ist lustig, vermittelt zugleich aber auch eine Botschaft. Es geht u.a. um Freundschaft und Selbstbewusstsein. Man konnte sich gut in Schnurrifluffs Lage und Gefühlswelt hineinversetzen und hat mitgefiebert, ob er wohl wieder in den Zauberwald kommen würde. Die drei Tiere mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften passen gut zusammen. Es gab eine überraschende Wendung, und das Ende ist schön und stimmig.

Das Buch besteht aus 19 Kapiteln, die eine gute Länge zum Vorlesen haben. Auf fast jeder Seite finden sich schöne Illustrationen Sie sind bunt, aber nicht überladen. Der Titel passt gut zur Geschichte. Das Cover, auf dem die drei Hauptfiguren zu sehen sind, ist sehr ansprechend mit seinen bunten Farben und dem Glitzer. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, ohne zu viel zu verraten. Wir würden definitiv einen weiteren Band lesen. Die Autorin war uns bisher unbekannt, aber wir werden nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halten.

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