Platzhalter für Profilbild

Tara01092012

Lesejury Star
offline

Tara01092012 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Tara01092012 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

eine wunderschöne Geschichte

Zu Hause redet das Gras
0

Ein zu tiefst bewegender Roman über Wilhelmina - ein weißes Mädchen, welches in Afrika aufwächst. Will liebt das Land, die Farm und die Tiere Afrikas von ganzem Herzen. Zusammen mit ihrem besten Freund ...

Ein zu tiefst bewegender Roman über Wilhelmina - ein weißes Mädchen, welches in Afrika aufwächst. Will liebt das Land, die Farm und die Tiere Afrikas von ganzem Herzen. Zusammen mit ihrem besten Freund Simon verbringt sie dort glückliche und unbeschwerte Kindertage - bis Cynthia auftaucht!

Nach dem Tod ihres Vaters wird Will nach England in ein Mädcheninternat geschickt. Die Farm in Simbabwe soll verkauft werden.

London und das Internat sind für Will ein Albtraum. Ihr fehlt die Wärme Afrikas, das Schlafen unter freiem Himmel, die Farm und natürlich Simon. Da sie im Internat als Neue und "Wilde" keine wirkliche Chance bekommt, läuft sie weg. Sie versteckt sich im Londoner Zoo und freundet sich dort gleich mit den Affen an. Doch schon nach kurzer Zeit wird Will gesucht, sie flüchtet durch London, versteckt sich mal hier - mal da. Doch so ganz alleine ist Will nicht, denn sie lernt Daniel kennen...

Alles in allem ein toll geschriebenes Buch, welches mich total begeistert hat. Der Schluss hätte ein wenig länger sein können und ich hätte Will gerne zurück in Afrika gewusst, aber so ist das Ende auch rund, daher volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

für Zwischendurch

Wach auf, wenn du dich traust
0

Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. Gleich zu Anfang erfahren wir, dass Jenny im Koma liegt, dann springt das Buch auf die Zeit vor dem Zeltlager.

Jenny und ihre Eltern sind ins Dorf hinzugezogen. ...

Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. Gleich zu Anfang erfahren wir, dass Jenny im Koma liegt, dann springt das Buch auf die Zeit vor dem Zeltlager.

Jenny und ihre Eltern sind ins Dorf hinzugezogen. Trotz enger Freundschaft mit Deborah fühlt sich Jenny immer noch als Aussenseiter - die bevorstehende Ferienfreizeit soll Abhilfe schaffen.

Die Geschichte wechselt Abschnittsweise die Perspektive, einmal ist die Zeit im Zeltlager beschrieben, im nächsten Abschnitt besuchen die Betroffenen Jenny abwechselnd auf der Intensivstation.

Da das Buch recht kurz ist und für Jugendliche gedacht ist, ist es eine leichte, schnelle Lektüre für Zwischendurch. Der Anfang war für mich ein wenig zäh, aber dann wollte ich doch wissen, was sich dort abgespielt hat.

Alles in allem, eine super Unterhaltung für Zwischendurch.

Veröffentlicht am 15.09.2016

einfach nur toll

Delirium
0

"Liebe. Die gefährlichste aller Krankheiten. Sie endet auf jeden Fall tödlich, ob man sie hat oder nicht.
Aber das stimmt nicht ganz.
Der Verdammende und der Verdammte. Der Henker; die Klinge; die Begnadigung ...

"Liebe. Die gefährlichste aller Krankheiten. Sie endet auf jeden Fall tödlich, ob man sie hat oder nicht.
Aber das stimmt nicht ganz.
Der Verdammende und der Verdammte. Der Henker; die Klinge; die Begnadigung in letzter Minute; der keuchende Atem und der gewölbte Himmel über einem und danke, danke, danke, danke, lieber Gott.
Liebe: Sie bringt dich um, aber sie rettet dich auch."


Buchrücken: Sie können Mauern bis zum Himmel bauen, und ich werde doch darüber hinwegfliegen. Sie können mich mit hunderttausend Armen festhalten, und ich werde mich doch wehren. Und es gibt viele von uns da draußen, mehr als ihr denkt. Menschen, die in einer Welt ohne Mauern leben und lieben. Menschen, die gegen Gleichgültigkeit und Zurückweisung anlieben, aller Vernunft zum Trotz und ohne Angst.

"Delirium" ist der erste Teil der "Amor Trilogie". Zu Beginn des Buches, kamen mir viele ähnliche Bücher in den Sinn, zu denen Paralellen zu sehen waren, doch das ändert sich nach ein paar Kapiteln.
Flüssig und interessant erzählt Lauren Oliver von Lena. Sie und ihre beste Freundin Hana stehen kurz vor der Evaluation, d.h. sie sollen in Kürze operiert werden - immunisiert gegen Amor deliria nervosa - die Liebe!
Lenas Mutter soll vor Jahren an dieser Krankheit zerbrochen sein und nahm sich laut Aussage von Lenas Tante letztendlich das Leben. Deswegen steht für Lena fest, dass sie so nicht enden will und bereitet sich fleißig auf die Evaluierung vor.
Doch dann lernt sie Alex kennen, all ihre Pläne und Ansichten ändern sich schlagartig...

Ein tolles, super spannendes Buch, welches die Liebe aus einer völlig anderen Sicht beschreibt. Diese als Krankheit zu bezeichnen und sogar als tödlich zu sehen ist eine tolle Idee. Alles in allem ein ganz, ganz tolles Buch und ich habe absolut nichts zu beanstanden! Nach Beenden dieses Buch frage ich mich echt, warum ich es so lange ungelesen im Regal stehen hatte!? Werde mich sofort an den zweiten Teil machen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

einfühlsam und bewegend

Alles so leicht
0

Buchrücken: Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum ...

Buchrücken: Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan!

Mitfühlend geschrieben, man will Stevie irgendwie einfach nur helfen und sie davon überzeugen, dass es sich zu leben lohnt. Die Autorin führt die Leser einfühlsam und verständlich an Stevies Krankheit heran. Aus dem Text des Umschlages geht hervor, dass auch sie mal unter Essstörungen litt.

Während des Lesens kommen viele Gefühle auf und wechseln ständig: Wut, Trauer, Verzweiflung, Mitleid, aber auch Stolz!

Das Buch hat mich wirklich sehr berührt und kann es nur weiter empfehlen!!!

Veröffentlicht am 15.09.2016

berührende Geschichte

Das Fundbüro der Wünsche
0

Buchrücken: " Martha hat ihr ganzes Leben im Bahnhof von Liverpool verbracht. Als Baby kam sie hier an - in einem Koffer.
Sechzehn Jahre ist das her, und immer noch wartet Martha im Fundbüro darauf, dass ...

Buchrücken: " Martha hat ihr ganzes Leben im Bahnhof von Liverpool verbracht. Als Baby kam sie hier an - in einem Koffer.
Sechzehn Jahre ist das her, und immer noch wartet Martha im Fundbüro darauf, dass endlich jemand kommt, um sie abzuholen.
Der Bahnhof und all die besonderen Menschen, denen sie hier begegnet, sind Marthas ganze Welt: Cafébetreiberin Elisabeth,
George der immer eine römische Legionärsuniform trägt, und der Mann mit dem Koffer, der vielleicht den Beatles gehört hat.
Bis eines Tages ein Brief das Fundbüro erreicht: Der Absender behauptet zu wissen, wer Martha wirklich ist. Und so macht
Martha sich auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte, einer Geschichte voller Rätsel, aber auch voller Magie und Glück."

Wir lernen Martha Pirouetten drehend kennen, so eröffnet sie jeden Morgen das Fundbüro in der Bahnhofshalle. Martha
hat noch nie den Bahnhof verlassen, ihr ganzes Leben spielt sich in der Bahnhofshalle und in dem Fundbüro ab.
Eines Tages erhält sie ein kleines, braunes Päckchen, welches ein Buch enthielt mit der Widmung:
"MARTHA, DEINE MUTTER LÜGT."
Also geht Martha der Sache auf den Grund und fragt die Mutter, wie sie vor 16 Jahren hierherkam...
"Deine Geschichte begann mit einem Windstoß, Martha Lost, mein liebes Kind. Deine Geschichte begann im Night Ferry,
einem Schlafwagenzug, während der elfstündingen Fahrt von Paris Gare du Nord nach Liverpool Lime Street...
als die Fahrgäste frühstückten, stilvoll und mit allem Komfort fiel aus dem Gepäcknetz ein Koffer herunter...
In diesem alten Koffer, mitten im Gang, saß lächelnd und glucksend ein kleines Mädchen.
Ich hab dich hergebracht, in dieses Fundbüro, aber niemand wollte dich haben, und da habe ich dich schließlich
selber reklamiert."
Es kommt zu einem Streit, denn der besagt Zug ist laut dem Buch noch nie nach Liverpool gefahren! Die Mutter lügt!
Als Martha ihre Mutter kurz danach tot in der Wohnung auffindet, gerät Marthas kleine Welt aus den Bahnen. Doch nicht
wegen dem Verlust der Mutter. Martha hat keine eigene Identität, die braucht sie jedoch, wenn sie weiter im Bahnhof leben
und arbeiten will. Also macht sie sich auf die Suche, nach ihrem eigenen Ich...

Mit vielen Auf und Ab`s findet Martha schließlich das was sie ihr ganzes Leben lang gesucht hat und doch immer zum Greifen
nah war. Das Ende hat mich sehr berührt.
Alles in allem ein sehr gutes Buch, zeitweise hat mich Marthas Naivität und Unbeholfenheit etwas gestört, aber wenn man
bedenkt, wie sie bisher ihr Leben verbracht hat und dass sie ausser dem Fundbüro und dem Bahnhof nichts zu Gesicht bekommen
hat, ist das ja auch nicht verwunderlich.
Kann das Buch sehr empfehlen.