Tolle Idee, aber die Umsetzung konnte mich nicht so überzeugen
Mornings in Boston - The Stories We TellNachdem ich den Klappentext von "Mornings in Boston" gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme. 🔥 Die Story hat mich nämlich sehr an den Film "Morning Glory" mit Rachel McAdams und Patrick Wilson ...
Nachdem ich den Klappentext von "Mornings in Boston" gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme. 🔥 Die Story hat mich nämlich sehr an den Film "Morning Glory" mit Rachel McAdams und Patrick Wilson erinnert, den ich absolut liebe! 😍
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht, da Lanes Schreibstil einfach schön und angenehm flüssig ist. Auch das Setting hat mir wirklich gut gefallen – man bekommt spannende Einblicke in die Welt des Frühstücksfernsehens und den stressigen Alltag beim Sender.
Und auch Penelope fand ich als Protagonistin total sympathisch und ich mochte ihre Art und ihren Ehrgeiz sehr. Leider wurde ich aber mit Connor so überhaupt nicht warm. Ich fand die Idee des Rivalität zwischen den beiden Morning Show Hosts echt toll und ich liebe Enemies-to-Lovers-Geschichten, aber Connor war mir von Anfang an viel zu egoistisch und rücksichtslos. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass er für seinen Erfolg über Leichen gehen würde. Entsprechend habe ich die Chemie zwischen Penelope und Connor leider überhaupt nicht gespürt.
Was mir zudem nicht so gut gefallen hat, war die Storyline rund um das Trauerforum. Diese sollte wohl für emotionale Tiefe in der Geschichte sorgen, allerdings wirkte die Umsetzung auf mich leider viel zu sehr konstruiert und auch vorhersehbar. Deshalb war mir auch schon relativ früh klar, worauf das Ganze hinausläuft... 😬🙈
Insgesamt ist "Mornings in Boston" ein netter Read für zwischendurch mit einem tollen Setting, dem es für mich aber leider an Chemie und Emotionen zwischen den Protagonsten fehlte. Sehr schade. 🥹