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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2018

Typisch Laymon, Sex und Blut und ein Schlachtfest

Die Klinge
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Einen winzigen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite - mehr möchte ich auch nicht verraten. Nachfolgend lediglich meine persönliche Meinung:

Nach langer Zeit habe ich mir mal ...

Einen winzigen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite - mehr möchte ich auch nicht verraten. Nachfolgend lediglich meine persönliche Meinung:

Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder einen "Laymon" gegönnt. Na ja, ich wusste ja, was mich erwartet - und wurde zunächst auch nicht enttäuscht. Wir begleiten den erst 17jährigen Haupt-Protagonisten auf seinem mörderischen Zug durch das Amerika der 70er Jahre. Parallel dazu gibt es einen zweiten, weniger blutigen Handlungsstrang, der natürlich zum Schluss hin mit dem ersten zusammengeführt wird. Mehr als "Annex" wird die Geschichte am Schluss noch durch eine zweite Zeitebene aus dem Jahr 2000 ergänzt. Das hat mir sehr gut gefallen!

Typisch, dass neben einer Menge Blut auch wieder eine gehörige Portion Sex, Gewalt und Erotik nicht fehlen darf. Da wogen die Brüste und allüberall blitzen die Nippel...!

Insgesamt hat mir stellenweise die von dem Autor eigentlich gewohnte Konsequenz gefehlt - da ist er in anderen Büchern schon deutlich weiter gegangen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er hier "mit gebremstem Schaum" geschrieben hat was die Morde und die erotischen Passagen betrifft. Trotzdem natürlich immer noch ein Buch, nicht unbedingt für "Jedermann".

Nach längerem Zögern habe ich mich - trotz der beschriebenen kleineren Schwächen und mit etwas Wohlwollen - für volle 5 Sterne entschieden. Mag sein, dass mich die lange "Durstphase" was meine Laymon-Bücher betrifft heute etwas milde gestimmt hat.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Rasanter, bitterböser Thriller mit Suchtpotential

Totenfrau
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Einen winzigen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Hier nur ergänzend meine persönliche Meinung.

Das 444 Seiten starke Buch ist in 49 kurze, knackige Kapitel plus Prolog ...

Einen winzigen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Hier nur ergänzend meine persönliche Meinung.

Das 444 Seiten starke Buch ist in 49 kurze, knackige Kapitel plus Prolog und Epilog (beide bezeichnet mit "acht Jahre vorher") unterteilt. Jedes dieser Kapitel ist nummeriert und jeweils mit einer Leerseite eingerahmt. Dadurch gehen schonmal 150 Seiten ohne Text dahin, ausser dem sind die Kapitel nochmals in kleinere Abschnitte unterteilt - jeweils getrennt auch eine Leerzeile. Bedenkt man noch, dass auch die Dialoge immer in einer neuen Zeile beginnen und manchmal (öfter) nur aus einzelnen Worten bestehen, wird klar, dass das ein eher kurzes Buch ist. Meine Schätzung geht so an die 250 echte Textseiten. Das hört sich erstmal nicht so gut an, oder?

Aber weit gefehlt! Diese verbleibenden Seiten haben es in sich! Zwar ist für den geübten Thriller-Leser die Handlung nun nicht gerade unvorhersehbar, aber der Autor hat dennoch einen tollen Plot mit vielen Wendungen zustande gebracht. Die Protagonisten sind sehr klar und strukturiert gezeichnet. Der Spannungsbogen wird über das gesamte Buch hin sehr gut aufrecht erhalten. Zusätzlichen Lesespass bringen die locker eingestreuten, kleinen Zeitsprünge.

Was aber absolut überrascht ist der Schreibstil! Mit kurzen, stakkatohaften Sätzen hämmert der Autor dem Leser die Handlung und das Befinden der Protagonisten direkt in den Kopf und in den Bauch. Er versetzt den Leser in einen Leserausch, dem man sich kaum entziehen kann. Ein absoluter Lesegenuss! Schade, dass das Buch nicht länger ist (siehe oben). Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf den Folgeband, den ich gleich im Anschluss lesen werde.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Aufwühlende Fortsetzung von "Totenfrau" - sehr spannend

Totenhaus
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Die aus meiner Sicht wichtigste Information gleich zu Beginn: Unbedingt zunächst den ersten Band der Trilogie lesen ("Totenfrau"). Nur so kann "Totenhaus" seine volle Sogwirkung erzielen; und die hat es ...

Die aus meiner Sicht wichtigste Information gleich zu Beginn: Unbedingt zunächst den ersten Band der Trilogie lesen ("Totenfrau"). Nur so kann "Totenhaus" seine volle Sogwirkung erzielen; und die hat es in sich....!

Zum Inhalt werde ich keine Informationen einstellen. Wer sich darüber informieren möchte, dem sei die Kurzinfo hier auf der Buchseite empfohlen.

Das 413 Seiten starke Buch ist in 42 Kapitel sowie einen Prolog und einen Epilog unterteilt (die beiden Letzteren bezeichnet als "3 Wochen später). Meine Ausführungen zu "Totenfrau" gelten analog auch für dieses Buch; in Anbetracht der leeren Seiten ist der reine Lesestoff eher knapp bemessen.

Wieder gelingt es dem Autor aber, diese Seiten mit hoch emotionalen Inhalten zu füllen und einen durchgängigen Spannungsbogen zu erzeugen. Der Wucht und Stärke seines knappen, telegrammartigen Schreibstils kann sich der Leser schwerlich entziehen. Ihm gelingt es, den Leser nicht nur im Kopf, sondern auch im "Bauch" zu erreichen.

Für meinen Geschmack konnte "Totenhaus" zwar nicht mehr ganz das extrem hohe Niveau von "Totenfrau" erreichen, für eine Top-Bewertung reicht es aber immer noch.

Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten, abschließenden Teil der Trilogie in dem dann hoffentlich auch die noch verbliebenen "losen Enden" verknüpft werden.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Seichte Unterhaltung ohne Überraschungen

Tödliche Träume
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Der Inhalt dieses Buches ist von enttäuschender Einfachheit: Ein Bösewicht, eine auf Rache fixierte Protagonistin mit einem kranken Kind und ein Mann, den sie so überhaupt nicht leiden kann, der ihr aber ...

Der Inhalt dieses Buches ist von enttäuschender Einfachheit: Ein Bösewicht, eine auf Rache fixierte Protagonistin mit einem kranken Kind und ein Mann, den sie so überhaupt nicht leiden kann, der ihr aber natürlich den Kopf verdreht. Alles schon zigmal gelesen....! Ein typischer sogenannter Lady-Thriller der zwar durchaus in das übliche Repertoire der Autorin fällt, hier aber mit bedrückender Schlichtheit daherkommt.

Die Figuren sind schlicheebehaftet und ohne Tiefe. Die Handlung einfachst und vorhersehbar. Da hilft auch der flüssige Schreibstil nicht mehr um das Lesevergnügen zu steigern. Gut gefallen hat mir aber, dass die Autorin einige der Protagonisten aus der (eindeutig etwas besseren) Eve-Duncan-Reihe in dieses Buch als Nebenfiguren eingebaut hat.

Insgesamt reicht das aber nur, dem Buch die Einstufung als absoluten Flop zu vermeiden. Es ist mit 2 Sternen noch gut bedient...!

Veröffentlicht am 11.06.2018

Spannende Unterhaltung - mit ein paar ärgerlichen Längen

Ich vermisse dich
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Zum Inhalt kann sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung.

Das 508 Seiten starke Buch ist in 44 Kapitel unterteilt. Der Plot ...

Zum Inhalt kann sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung.

Das 508 Seiten starke Buch ist in 44 Kapitel unterteilt. Der Plot umfasst zwei Handlungsstränge, die durch ein kleines Detail miteinander verbunden sind, aber zwei völlig unterschiedliche Themen behandeln. Einmal geht es um den Mord am Vater der Protagonistin und als zweitem Handlungsstrang um Entführung und Online-Dating. Das Buch ist phasenweise super spannend, kann den Spannungsbogen aber nicht durchgängig aufrecht erhalten. Vielmehr stören ein paar recht ärgerliche Längen.

Die Protagonisten sind ganz gut gezeichnet, ohne voll überzeugen zu können. Der Schluss kam mir denn doch ziemlich konstruiert vor und hat mich nicht wirklich überzeugt.

Trotzdem kann das Buch gut unterhalten und liegt für meinen Geschmack leicht über dem Durchschnitt dieses Genres. Darum habe ich mich - mit einer gehörigen Portion Wohlwollen - für 4 Sterne entschieden.