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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2018

Fantasy mit viel Action um Hexen und andere übernatürliche Wesen

Blutspur
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Einen winzigen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Das Genre wimmelt ja geradezu von Büchern über Vampire und Co.! Umso erfreulicher, wenn endlich ...

Einen winzigen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Das Genre wimmelt ja geradezu von Büchern über Vampire und Co.! Umso erfreulicher, wenn endlich einmal das Vampirthema in den Hintergrund tritt. Zwar kommen auch hier Vampire vor, aber nur in Nebenrollen. Hauptfigur ist hier eine Hexe.

Der Autorin ist es gelungen die dazu gehörige besondere Welt sehr lebensnah zu erschaffen und mit einer Vielzahl übernatürlicher Wesen zu bevölkern. Sehr gut ist dargestellt, wie zerrissen die verschiedenen Wesen und die Menschen aufeinander reagieren und mit welchem (verständlichem) Mißtrauen sie einander begegnen.

Das Buch beginnt eher verhalten und mit deutlichen Längen, was sicherlich auch dem notwendigen Aufbau der Szenerie geschuldet ist.
Danach nimmt das Tempo deutlich zu und die actiongeladene Handlung nimmt tempomäßig ordentlich Fahrt auf.

Die Hauptprotagonisten sind sehr gut gezeichnet und eben ausnahmsweise mal nicht nur eindimensional. Das hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt mit locker-leichter Feder und mit schönen eingestreuten sarkastischen bis humorvollen Einschüben.
Die in vielen ähnlichen Büchern des Genres - insbesondere denen aus der Vampirewelt - stets vorhandene erotische Komponente fehlt hier allerdings vollständig. Schade, aber eventuell kommt es dazu ja noch in den Folgebänden.

Ein gut gelungener Start in die Reihe mit deutlichem Entwicklungspotential. Ich werde sicher weitere Bände dieser Reihe in absehbarer Zukunft lesen.....!

Veröffentlicht am 04.08.2018

Sinnlich-erotischer Leckerbissen - BDSM liebevoll ausgelebt

Hard & Heart 1: Die Entführung des Kolibris
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Einen knappen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Ich war etwas skeptisch ob dieses Buch mir wirklich gefallen wird. Oft ist es doch in diesem ...

Einen knappen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Ich war etwas skeptisch ob dieses Buch mir wirklich gefallen wird. Oft ist es doch in diesem Genre so, dass sich Sex-Passage an Sex-Passage reiht und die minimale verbindende Handlung fast nicht zu bemerken ist. Zwar sind auch hier die erotischen Passagen dominant, allerdings in eine leichte und schöne Liebesgeschichte verpackt. Das hat mir gut gefallen.

Die Protagonisten sind nicht so eindimensional wie üblich, sondern zeigen Tiefe und Charakter. Die Protagonistin entdeckt erwartungsgemäß ihre devote Seite und wird behutsam in das BDSM-Geschehen eingeführt. Aber ihre devote Ader und ihre Lust auf Schmerz schliesst nicht aus, dass sie ihren eigenen Kopf bewahrt und sich durchaus durchzusetzen kann.

Die Schreibstil ist für dieses Genre bemerkenswert schön und liebevoll. Die Autorin schreibt mit viel Gefühl, mischt eine Portion Humor und Sarkasmus unter und beschreibt die härteren Passagen mit angemessener Offenheit, ohne ins Ordinäre abzurutschen.

Insgesamt ein sehr schönes Buch mit vielen prickelnden, erotischen Momenten.

Veröffentlicht am 02.08.2018

Irrer Horror-Trip - ein Laymon eben!

Der Regen
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Die Kurzinfo hier auf der Buchseite kann das Geschehen nicht annähernd beschreiben; man muss es halt einfach selbst lesen! Meine persönliche Meinung:


Das war nicht mein erster "Laymon" und wird auch ...

Die Kurzinfo hier auf der Buchseite kann das Geschehen nicht annähernd beschreiben; man muss es halt einfach selbst lesen! Meine persönliche Meinung:


Das war nicht mein erster "Laymon" und wird auch nicht mein letzter "Laymon" sein, ich wusste also auf was ich mich einlasse. Die Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht.

Der Autor feuert mal wieder ein Feuerwerk von blutigem Gemetzel und geilen, geifernden Protagonisten auf den Leser ab. Dabei legt er ein hohes Tempo vor, sodass dem Leser kaum Luft zum Atmen bleibt.

Natürlich kommt auch die sexuelle Komponente zum Einsatz, allerdings diesmal eher schwächer ausgeprägt. Trotzdem schwingen da andauernd Brüste hervor und selbst umzingelt von blutdürstigen Irren vergessen die Protagonisten nicht, die auch anzustarren und sich vorzustellen, was sie damit schönes anfangen könnten.

Bei diesem verrückten Trip übersieht der Leser ein paar Logikfehler gern. Die Schreibweise , ja die Schreibweise - was soll man dazu sagen? Der Autor hat eine unnachahmliche Art etwa so zu schreiben, "wie ihm der Schnabel gewachsen ist". Dass er dabei auch immer das zu Papier bringt, was den Protagonisten gerade so "durch den Kopf geht", macht den Lesegenuss so besonders.

Mir hat das Buch wieder einmal ein paar herrlich verrückte Lesestunden beschert.

Veröffentlicht am 30.07.2018

Leichter Abenteuer-Roman vor historischem Hintergrund

Die Eispiraten
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Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Das Buch greift eine Legende auf, nach der der Doge Buono di Malamocco die Gebeine des heiligen ...

Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Das Buch greift eine Legende auf, nach der der Doge Buono di Malamocco die Gebeine des heiligen Markus in Alexandria stehlen ließ um seiner Heimatstadt (Der Vorgängerin von Venedig) Ansehen, Ruhm und Macht zu verschaffen. Diese Legende hat der Autor zu einem recht ordentlichen, teils rasanten Abenteuerroman ausgebaut.

Die Protagonisten - bis auf wenige ohne echten historischen Hintergrund - sind teils recht gut und mit Tiefe, teils aber auch ziemlich klischeehaft gezeichnet. Die Geschichte hat über weite Strecken ein gutes Tempo und kann durchaus Spannung erzeugen. Leider ist das Geschehen aber auch recht vorhersehbar.

Die Schreibweise und die Dialoge sind einfach und verständlich; zeitgenössische Begriff oder Begriffe aus der Welt der Seefahrt werden im Anhang erläutert. Das fand ich gut, wenngleich in den meisten Fällen überflüssig, weil dem halbwegs gebildeten Leser in der Regel bekannt.

Das Buch hat gut unterhalten können, ohne bei mir Begeisterungsstürme hervor zu rufen.

Veröffentlicht am 29.07.2018

Düster, bedrohlich, brutal, verstörend - aber auch mit dem Licht der Liebe

Tears of Tess - Buch 2
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Einen ganz schwachen Schimmer vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Nachdem ich bereits das Tears of Tess - Buch 1 sehr gut fand, wird dieses vom zweiten ...

Einen ganz schwachen Schimmer vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Nachdem ich bereits das Tears of Tess - Buch 1 sehr gut fand, wird dieses vom zweiten Band nochmals deutlich übertroffen.

Die Handlung wird in hohem Tempo vorangetrieben und strotzt nur so von geradezu bestialischer Gewalt, Schmerz, Folter, Blut und Tränen. Zeitweilig scheint das Schicksal die Protagonisten in einem unentrinnbaren Sog der Finsternis zu verschlingen. Ob sich am Ende das Licht der Liebe durchsetzt lasse ich offen; lest das Buch selbst! Aber seid gewarnt - es kann sensible Gemüter schwer beschädigen!

Die Schreibweise ist dem Genre angemessen, flüssig, aber in der notwendigen Deutlichkeit. Die sexuellen Passagen sind gegenüber dem ersten Band nicht mehr ganz so präsent, aber das hat dem Handlungsbogen und der Spannung keinen Abbruch getan - im Gegenteil! Im ersten Band war mir dieser Teilaspekt eher ein wenig zu viel. Gut gefallen hat mir, dass die Kapitel abwechselnd aus Sicht von Tess und "Q" geschrieben wurden. Dadurch ergaben sich interessante, abwechslungsreiche Einblicke in die jeweilige Seelenlage und Gefühlswelt.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen; es ist der Autorin gelungen, mich in den obsessiven Gefühlstrudel der Protagonisten hinein zu saugen.