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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2018

Die Reihe hat ihren Zenit überschritten

Totengeld
1

Einen kurzen Einblick in das Geschehen bekommt der interessierte Leser hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Eigentlich war ich schon immer ein Fan der Autorin, obwohl ...

Einen kurzen Einblick in das Geschehen bekommt der interessierte Leser hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Eigentlich war ich schon immer ein Fan der Autorin, obwohl es jedes mal auch Dinge zu kritisieren gab. Nach nunmehr 16 Büchern scheint aber der Autorin "die Luft auszugehen".

Das Buch ist in drei Hauptteile eingeteilt, wobei Teil 1 und 3 in North-Carolina spielt und Teil 2 in Afghanistan. Im Mittelteil kommen nun auch noch in grösserem Umfang militärische Bezeichnungen und Abkürzungen hinzu wobei der treue Reichs-Leser ihre Vorliebe zu umfangreichen Fachbegriffen und deren Abkürzungen schon kennt. Mit dieser zusätzlichenVariante war mir das aber denn doch erheblich zu viel und hat ordentlich genervt.

Das Buch beginnt zwar vielversprechend, verliert dann aber deutlich an Fahrt. Das erste Drittel ist geprägt von Ermittlungen, die dem Stocken im Nebel gleichen und vermittelt gepflegte Langeweile.

Der Mittelteil ist geprägt von typisch amerikanischer Überheblichkeit. Erst im letzten Drittel kommt denn doch noch Spannung auf, kann aber den insgesamt mittelmässigen Eindruck nicht mehr gravierend beeinflussen.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Sehr gut geschriebener, spannender Psycho-Thriller

Höllental
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Einen kurzen Einblick in die Handlung kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das Buch beginnt mit einem "Paukenschlag" und entwickelt ...

Einen kurzen Einblick in die Handlung kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das Buch beginnt mit einem "Paukenschlag" und entwickelt in der Folge einen sehr gelungenen Spannungsbogen. Dabei gelingt es dem Autor in die spannende Handlung sehr ansprechende und toll beschriebene Passagen der landschaftlichen Gegebenheiten einzuweben. Die Charaktere sind gut gelungen und können überzeugen.

Die Schreibweise des Autors ist zwar leicht und flüssig, entbehrt aber nicht einer gewissen Raffinesse. Das hat mir sehr gut gefallen; ebenso konnten die zeitlichen und örtlichen Sprünge zwischen den bayrischen Alpen und dem Kriegsgebiet Afghanistan voll überzeugen. Das hat der Geschichte insgesamt sehr gut getan. Als Besonderheit hat der Autor diesmal Passagen aus Tätersicht in Ich-Form eingefügt, was dem Lesevergnügen einen zusätzlichen Reiz verschaffen konnte.

Insgesamt für mich - wieder einmal - ein vollkommen überzeugendes Werk.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Hier ist der Titel Programm für den Inhalt

Seelenesser
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Auf der Insel Pulau Nias vor der Westküste von Sumatra glauben die Eingeborenen dass derjenige, der den letzten Atem eines Sterbenden aufsaugt, dessen Geist bzw. dessen unsterbliche Seele in sich aufnimmt ...

Auf der Insel Pulau Nias vor der Westküste von Sumatra glauben die Eingeborenen dass derjenige, der den letzten Atem eines Sterbenden aufsaugt, dessen Geist bzw. dessen unsterbliche Seele in sich aufnimmt und dadurch das ewige Leben erwirbt.

Ortswechsel:

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen auf den Virgin Islands - allen Opfern ist eines gemeinsam: Ihnen fehlt die rechte Hand. Der pensionierte Ex-FBI-Agent E.L. Pender wird vom Chef der Polizei gebeten, bei den Ermittlungen zu helfen.

Das Buch beginnt gleich mit einem Paukenschlag. Auch im Anschluss kann der Autor die Spannung halten und durchaus auch noch steigern. Das Geschehen wird aus diversen Perspektiven betrachtet wobei es der Spannung keinen Abbruch tut, dass die Täterschaft schon früh klar wird.
Im Gegenteil, der Leser fiebert mit, wer wohl noch zum Opfer wird.

Die Schreibweise hat in mir persönlich widersprüchliche Gefühle ausgelöst - einerseits gut formuliert, andererseits manchmal durch sehr komplizierte Schachtelsätze mit Klammereinschüben doch holperig zu lesen. Stellenweise fand ich die Ausdrucksweise auch etwas "gewöhnlich". Im krassen Gegensatz dazu sonnte sich der Autor dann wieder plötzlich in Fremdwörtern und Fachausdrücken, die nicht jeder auf Anhieb versteht (ich jedenfalls nicht).
Das passte für meinen Geschmack nicht gut zusammen.

Dafür waren wieder die örtlichen Gegebenheiten und auch die Protagonisten sehr schön und liebevoll gezeichnet.

Zusammenfassend konnte mir das Buch gut gefallen und ich werde auf jeden Fall den nächsten Fall des Ex-FBI-Agenten Pender in Kürze auch noch lesen.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Es fehlt der letzte Kick!

Letzte Worte
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Zum Inhalt kann sich der interessierte Leser gern hier auf der Buchseite informieren Ich ergänze lediglich meine ganz persönliche Meinung:

Eigentlich ist es der Autorin gut gelungen die bisherigen getrennten ...

Zum Inhalt kann sich der interessierte Leser gern hier auf der Buchseite informieren Ich ergänze lediglich meine ganz persönliche Meinung:

Eigentlich ist es der Autorin gut gelungen die bisherigen getrennten Reihen um Dr. Sara Linton und den GBI-Ermittler Will Trent zusammen zu führen.

Dieses Buch kann über weite Strecken gut unterhalten, ohne dass die Spannung nun gerade "überkocht". Sehr stark im Vordergrund stehen die persönlichen Probleme, Nöte und Befindlichkeiten der Protagonisten. Das dürfte den einen oder anderen Leser doch stark gestört haben. Darüber hinaus wird sehr stark auf Geschehnisse aus der Vergangenheit bzw. aus Vorgängerbänden abgestellt. Das ist für den Reihen-Leser durchaus angenehm, weil dabei nicht zu sehr in die Tiefe gegangen wird aber ein schöner Erinnerungseffekt eintritt. Ausserdem kann der Reihen-Leser so die Gemütslage der Protagonisten besser nachvollziehen.

Für den Einzelband-Leser erweist sich das natürlich als deutlicher Nachteil. Der Schluss konnte mich ebenfalls nicht voll überzeugen - das Buch endet folgerichtig mit einem leichten "Cliffhanger".

Für meinen Geschmack ein gutes, aber kein überragendes Buch. Es hat mir aber durchaus Appetit auf die beiden noch ausstehenden Folgebände gemacht.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Britische Mischung aus Thriller und Krimi

Eiszeit
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Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite informieren; ich fasse lediglich meine persönliche Meinung kurz zusammen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den neuesten ( 8ten) Band ...

Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite informieren; ich fasse lediglich meine persönliche Meinung kurz zusammen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den neuesten ( 8ten) Band der Reihe um die Ermittlerin Carol Jordan und den Profiler Dr. Tony Hill. Das merkt man dem Buch auch an.

In nicht unerheblichem Umfang wird Bezug genommen auf Vorgängen aus Vorgängerbänden; insbesondere auf Ereignisse aus dem siebten Band. Die dortigen Ereignisse haben sehr wesentlichen Einfluss auf das Geschehen hier, was dem Leser der den Vorgängerband nicht kennt (wie mir) doch ziemliche Probleme bereitet. So fiel es mir schwer, einige der Verhaltensweisen der Protagonisten so richtig nachzuvollziehen.

Der Spannungsbogen war für meinen Geschmack zu oft unterbrochen und der Plot als solcher war nun auch nicht gerade neu. Glücklicherweise waren die Reihen-Protagonisten in diesem Buch eigentlich nur Nebendarsteller; der Fokus lag mehr auf einem ehemaligen Teammitglied, der lesbischen Ermittlern Paula McIntyre. Erst gegen Ende kam so richtige Spannung auf; überhaupt würde ich das Buch weniger als Thriller, eher als Krimi bezeichnen.

Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten und könnte mir vorstellen, auch die früheren Bände der Reihe zu lesen, die - glaubt man diversen Rezensionen - deutlich spannender sein sollen.

Mit einen guten Portion Wohlwollen habe ich mich zu einem - nur halbwegs verdienten - vierten Stern durchgerungen.