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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2025

Ein packendes Fantasyabenteuer für junge Leser:innen

Storm Singer. Die schwebende Stadt
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Schon beim ersten Reinlesen hat mich die Atmosphäre von Storm Singer sofort gepackt. Die schwebende Stadt, die luftigen Schauplätze und die vielen kleinen Weltendetails erzeugen eine Stimmung, in die man ...

Schon beim ersten Reinlesen hat mich die Atmosphäre von Storm Singer sofort gepackt. Die schwebende Stadt, die luftigen Schauplätze und die vielen kleinen Weltendetails erzeugen eine Stimmung, in die man richtig hineingleitet. Ich mag Bücher, die beim Lesen Bilder im Kopf entstehen lassen – und hier hatte ich ständig das Gefühl, in den Wolken unterwegs zu sein.
Im Mittelpunkt steht Nargis, eine Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Mutig, manchmal unüberlegt, oft unsicher – aber immer mit viel Herz. Diese Mischung macht sie für junge Leser:innen sehr greifbar. Besonders spannend fand ich die langsam wachsende Beziehung zwischen ihr und Mistral, dem Geruda-Jungen. Aus anfänglicher Ablehnung wird vorsichtige Zusammenarbeit, und genau dieses leise Annähern empfand ich als sehr schön erzählt.
Die Handlung selbst ist voller Abenteuer, Wendungen und Geheimnisse. Manche Abschnitte wirken sehr detailreich, was gerade beim Einstieg etwas Konzentration verlangt, aber dafür entfaltet sich die Welt mit jeder Seite deutlicher. Viele Rezensionen sprechen von einem „mitreißenden“ oder „bildgewaltigen“ Stil, und genau so hat es sich für mich auch angefühlt. Man wird richtig in die Luftströme, Intrigen und magischen Fähigkeiten hineingezogen.
Thematisch steckt überraschend viel drin: Freundschaft, Vertrauen, Freiheit, Machtstrukturen – und auch der Umgang mit Vorurteilen. Für jüngere Leser:innen ist das gut verständlich aufbereitet, und selbst wenn manche politischen Aspekte etwas komplexer wirken, tragen sie zur Tiefe der Geschichte bei.
Spannend fand ich außerdem, dass einige Leser:innen Parallelen zu bekannten Fantasywelten wie Avatar oder Percy Jackson ziehen. Meine Erfahrung: Erwachsene erkennen solche Ähnlichkeiten schnell – Kinder dagegen lassen sich einfach mitnehmen und sehen darin eine eigene, neue Geschichte. Und genau so fühlt es sich auch an: vertraut genug, um hineinzufinden, aber doch eigenständig in Atmosphäre und Figuren.
Mein Fazit:
Storm Singer – Die schwebende Stadt ist ein fantasievolles, atmosphärisch dichtes Abenteuer, das besonders Leser:innen ab 10 Jahren fesseln kann. Eine mutige Heldin, eine Welt hoch über den Wolken, viel Magie und starke Gefühle – all das ergibt eine runde, spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht. Für mich eines dieser Bücher, die man nach dem Lesen noch eine Weile im Kopf behält.

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Veröffentlicht am 06.12.2025

Ein wunderschön gestaltetes Abenteuer für kalte Tage

Die Eiskinder
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Schon das Cover von Die Eiskinder gefällt uns richtig gut. Der Farbschnitt ist wunderschön – ein echter Hingucker. Für das Alter passend sind auch die große, angenehm lesbare Schrift und die wunderschönen ...

Schon das Cover von Die Eiskinder gefällt uns richtig gut. Der Farbschnitt ist wunderschön – ein echter Hingucker. Für das Alter passend sind auch die große, angenehm lesbare Schrift und die wunderschönen Illustrationen, die sofort eine besondere Atmosphäre schaffen.

Ein Highlight war diesmal, dass meine 10-jährige Tochter das Buch einfach allein weitergelesen hat. Normalerweise lässt sie sich lieber vorlesen, doch hier konnte sie nicht warten: „Ab dem vierten Kapitel geht’s richtig los!“ meinte sie begeistert. Ein klares Zeichen dafür, wie mitreißend die Geschichte für junge Leserinnen und Leser ist.

Die Geschichte rund um Bianca, die ihren kleinen Bruder retten will und dabei der Frage nachgeht, wie wir den Winter bewahren können, ist einfühlsam erzählt. Das Thema Klimawandel wird in eine wunderbare, kindgerechte Handlung eingebettet. Dass das Buch dabei gewisse Anklänge an andere Geschichten enthält, ist meinen Kindern gar nicht aufgefallen – für sie war es eine runde, in sich geschlossene Geschichte über den Zauber des Winters.

Fazit: Ein fesselndes, wunderschön gestaltetes Kinderbuch zur perfekten Jahreszeit.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Spannend bis zur letzten Seite!

Aliya und der Silberexpress 2
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Da wir bereits den ersten Band von Laila Rifaat gelesen hatten, war die Freude auf den zweiten Teil, Aliya und der Silberexpress, natürlich groß. Das Cover passt wunderbar zum ersten Band – der goldene ...

Da wir bereits den ersten Band von Laila Rifaat gelesen hatten, war die Freude auf den zweiten Teil, Aliya und der Silberexpress, natürlich groß. Das Cover passt wunderbar zum ersten Band – der goldene Schimmer ist besonders ansprechend und macht sofort Lust, das Buch aufzuschlagen.
Die Geschichte knüpft daran an, dass Aliya sich von der Begegnung mit Dorian Drake erholt hat und nun in ihr zweites Jahr an der Schule der Zeitreisenden startet. Der Einstieg ist sehr gelungen, weil auch neue Leserinnen und Leser gut mitkommen, selbst wenn sie den ersten Band nicht kennen.
Von Anfang an ist die Handlung spannend und voller Überraschungen. Aliya und ihre Freunde begeben sich auf eine Reise im geheimnisvollen Silberexpress und es wird schnell klar, dass sie Dorian Drake noch nicht ganz entkommen sind. Laila Rifaat schafft es erneut, alle Handlungsfäden geschickt miteinander zu verknüpfen. Am Ende hat man als Leserin diesen „Aha!“-Moment, wenn alles zusammenpasst. Meiner zehnjährigen Tochter war es zwischendurch fast zu spannend, aber sie konnte trotzdem nicht aufhören zuzuhören – das sagt wohl alles!
Ein wunderbar spannendes Buch, das die Reihe perfekt abrundet und Lust auf mehr von Laila Rifaat macht. Unsere klare Leseempfehlung – besonders für gemütliche Herbstabende!