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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2024

Toller Auftakt!

So Let Them Burn
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Faron Vincent war schon länger eine Lügnerin als eine Heilige. Von klein auf hatte sie gelernt, dass Lügen eine Währung waren, mit der sich Freiheit oder Vergebung erkaufen ließ. Schneller als jede Magie ...

Faron Vincent war schon länger eine Lügnerin als eine Heilige. Von klein auf hatte sie gelernt, dass Lügen eine Währung waren, mit der sich Freiheit oder Vergebung erkaufen ließ. Schneller als jede Magie konnten Lügen die Wirklichkeit verändern. - Seite 13

Auf "So let them burn" war ich so richtig gespannt - ich liebe Fantasy und ich liebe Geschichten mit Drachen und Göttern. Das Buch hatte also alles, was ich mag. Als ich es dann im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe, habe ich mich tierisch gefreut.

Vor 5 Jahren hat Faron ihre Heimatinsel San Irie vom Krieg befreit und gilt seitdem als Empyreisches Kind, sie wurde von den Göttern ausgewählt und hat eine besondere Magie erhalten. Jetzt als 17-jährige lebt sie ein eher langweiliges Leben und stellt mit ihren Kräften öfter Unsinn an. Doch das ändert sich, als ihre Schwester Elara während einer Friedenskonferenz mit dem verfeindeten Reich Langley von einem ihrer Drachen zur Reiterin berufen wird. Elara wird mit nach Langley genommen, wo sie an der Akademie zur Reiterin ausgebildet wird. Faron kann das nicht akzeptieren und versucht alles, um ihre Schwester aus diesem Bund zu befreien und zurück nach Hause zu holen. In ihrer Verzweiflung entfesselt sie allerdings eine dunkle, gefährliche Macht..

Die Geschichte klang so unfassbar gut, kaum war das Buch bei mir angekommen und die Abschnitte der Leserunde bekannt gegeben, habe ich damit angefangen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, der Schreibstil las sich flüssig und angenehm für mich.

Erzählt wird aus Sicht der beiden Schwestern Faron und Elara, was mir richtig gut gefallen hat. So kriegt man die Handlungsstränge um beide Schwestern mit, was wirklich gut passte.

Auch die Story mochte ich von Anfang an sehr gerne. Allein die Idee dahinter fand ich so interessant, dass ich unheimlich neugierig auf die Umsetzung war.
"So let them burn" besteht, wie gesagt, aus zwei verschiedenen Handlungssträngen, die aber trotzdem eng miteinander verbunden sind. Dabei fand ich manchmal die Sicht einer Schwester spannender als die andere, aber ich denke, das ist normal.
Faron versucht eine Lösung dafür zu finden, ihre Schwester zurückzuholen. Dabei hat sie Hilfe von Reeve, dem sie besonders zu Beginn nicht ganz freundlich gesinnt ist - er stammt nämlich aus dem verfeindeten Reich Langley. Es war dauerhaft interessant davon zu lesen, manchmal hätte ich Faron aber ein bisschen schütteln können. Sie wirkt teilweise unreif, aber ganz ehrlich.. im Buch ist sie 17, der Krieg war vor 5 Jahren, sie musste also schon extrem früh viel Verantwortung übernehmen, da kann man es ihr kaum verübeln. Ich mochte sie insgesamt echt gern.
Elaras Perspektive gefiel mir allerdings ehrlich gesagt oft ein klein wenig besser. Elara ist ein bisschen älter als Faron und hat an ihrer Seite im Krieg gekämpft. Also musste auch sie sehr früh sehr erwachsen werden. Die Last, die auf den beiden Jugendlichen liegt, stelle ich mir unheimlich schwer vor. Mit ihr geht es an die Akademie der Drachenreiter, gemeinsam mit der Reiterin Signey steht sie im Bund mit einem der Drachen, was ich richtig cool und sehr interessant fand.
Apropos Krieg.. "So let them burn" setzt an einem, wie ich finde, sehr interessanten Punkt an. Der Krieg liegt schon ein paar Jahre zurück, normalerweise steckt man beim Start einer Reihe ja oft mittendrin oder es läuft darauf hinaus. Das fand ich einerseits richtig cool, andererseits hätte ich mir manchmal ein wenig mehr Rückblenden darauf gewünscht, vor allem am Anfang des Buches.
Die Handlung entwickelt sich richtig spannend, das Buch wurde in der Leserunde in 4 Teile geteilt und ist auch an sich in 4 Abschnitte unterteilt, und nach jedem der Abschnitte fiel es mir schwerer, Lesepausen zu machen. Die letzten beiden Teile habe ich mehr oder weniger in einem Rutsch gelesen, ich habe nur pausiert, um meinen Eindruck in der Leserunde zu posten und wenn es absolut notwendig war.

Ganz im Hintergrund entwickeln sich auch zwei zarte Liebesgeschichten im Buch und ich sags euch.. ich hab das so gefühlt! Es ist wirklich nur ganz am Rand, eher nebensächlich, passte meiner Meinung aber so gut rein und war echt schön umgesetzt.

Das Ende von "So let them burn" macht unheimlich neugierig auf mehr, bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Reihe. Wie viele Bände es werden, weiß ich gerade nicht. Der zweite Band ist im englischen Original für Anfang 2025 angekündigt und ich hoffe so sehr, dass es nicht zu lange bis zur Übersetzung dauert!

Mein Fazit:
Insgesamt konnte mich "So let them burn" wirklich sehr überzeugen. Es ist nicht ganz das Highlight, auf das ich gehofft habe, aber ich habe das Buch trotzdem unfassbar gerne gelesen und kann es nur wärmstens empfehlen!

Veröffentlicht am 19.09.2024

Wunderbar unterhaltsame Flabeln

Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte
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Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich die Zamonien Bücher von Walter Moers. Bisher habe ich jedes Buch aus dem Universum verschlungen und wenn mich jemand fragt, was mein Lieblingsbuch oder meine Lieblingsbücher ...

Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich die Zamonien Bücher von Walter Moers. Bisher habe ich jedes Buch aus dem Universum verschlungen und wenn mich jemand fragt, was mein Lieblingsbuch oder meine Lieblingsbücher sind.. ich nenne eigentlich IMMER unter anderem die Zamonien Bücher. Kaum habe ich ein Buch von ihm beendet, fiebere ich schon dem nächsten entgegen.. egal ob schon was angekündigt wurde oder nicht.

So stand natürlich auch "Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte" an erster Stelle meiner Wunschliste, kaum war das Buch erschienen, lag es auch schon bei mir auf dem Tisch.

Wie man sich vielleicht denken kann, ist das Buch nicht lange ungelesen geblieben. Ich habe es aus dem Versandkarton geholt, die Folie abgemacht und direkt angefangen.

"Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte" enthält 20 Flabeln. Ihr fragt euch, was Flabeln sind? Flabeln sind sogenannte Lachfabeln, also Kurzgeschichten voller Humor. Hier geht es, wie der Titel schon verrät, unter anderem um ein Einhörnchen, das eines Tages plötzlich rückwärts leben wollte, eine fleischfressende Pflanze, die sich lieber vegetarisch ernähren will oder einen Ubufanten, der nur noch donnerstags existieren möchte.

Die Geschichten sind unterschiedlich lang oder kurz und man kann sie in einem Haps lesen. Tatsächlich habe ich sogar das gesamte rund 180 Seiten Buch noch am selben Tag, als ich es bekommen habe, beendet. Der Humor hat genau meinen Geschmack getroffen und ich fand es toll, wieder etwas aus der zamonischen Welt zu lesen. Alle Geschichten sind wieder mit wundervollen Illustrationen untermalt, insgesamt gibt es da über 40 Stück im gesamten Buch.

Für Zamonien-Fans ist es eine schöne Ergänzung für die Sammlung, ich war insgesamt wirklich begeistert von dem Buch und hatte sehr, sehr viel Spaß mit den Geschichten. Aber auch für Einsteiger in die Welt könnte es was sein. Man braucht meiner Meinung nach keine Vorkenntnis und dadurch, dass es nicht so komplex ist, wie viele der anderen Zamonien Bücher, hat man ein paar Stunden wundervolle Unterhaltung, die bestimmt Lust auf mehr machen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich "Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte" wirklich nur wärmstens empfehlen kann. Ich hatte viel Spaß mit den Flabeln, habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und auch die Illustrationen sind wieder ein Genuss für die Augen.

Veröffentlicht am 30.08.2024

Grandioser Auftakt!

Goddess of Fury 1: Dein Herz so steinern
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Als ich von oben bis unten klitschnass und mit drei abgeschlagenen Köpfen einer Hydra in der Höhle meiner Tanten erschien, erhellten sich sofort ihre alterslosen Gesichter. Ihr begeistertes Gekreische ...

Als ich von oben bis unten klitschnass und mit drei abgeschlagenen Köpfen einer Hydra in der Höhle meiner Tanten erschien, erhellten sich sofort ihre alterslosen Gesichter. Ihr begeistertes Gekreische hallte von den nackten Steinwänden wider und bohrte sich wie Eiszapfen in meinen Gehörgang. - Seite 9

Auf "Goddess of Fury: Dein Herz so steinern" habe ich mich schon gefreut, als ich das erste Mal von Teresa Sporrer von der Idee gehört habe. Kaum war es möglich, das Buch vorzubestellen, habe ich es vorbestellt. Als mich Teresa dann vor Kurzem gefragt hat, ob ich das Buch vorab lesen möchte, habe ich mich so unfassbar gefreut und natürlich sofort ja gesagt.

Euryale ist die Tochter einer Göttin, die nach London geschickt wurde, um eine durchlässige Stelle des Styx zu suchen und zu versiegeln, bevor die Welt der Sterblichen in Gefahr gerät. Das soll ihre letzte Prüfung sein, um endlich eine Furie zu werden. Doch nach außen hin sucht sie einen Ehemann und muss sich auf den verschiedensten Bällen sehen lassen. Dort begegnet sie Deacon, mit dem sie sich ständig zofft. Unerwartet wird er zu einer großen Hilfe, denn er kann die Lebensfäden der Menschen sehen. Gemeinsam machen sie sich also an den Auftrag und kommen sich dabei näher. Schon bald muss sich Euryale fragen, ob ihr Plan, zur Furie zu werden, überhaupt noch das ist, was sie wirklich will.

Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut und noch so viel mehr über das Angebot, es vorab lesen zu dürfen, das glaubt ihr gar nicht. Die Mischung aus griechischer Mythologie mit dem viktorianischen London fand ich so spannend und ich war so neugierig, was Teresa hier gezaubert hat.

Ihr Schreibstil las sich wie üblich einfach wundervoll und flüssig. Ich liebe ihren Stil sehr und ihr Humor trifft ganz genau meinen Geschmack - auch hier gab es einige Stellen, die ich mir markiert habe, weil ich sie entweder echt lustig oder besonders schön geschrieben fand.
Ein cooles Detail sind die Kapitelüberschriften, die mir wirklich gut gefallen haben.

Sie erzählt die Geschichte aus Sicht von Euryale im Ich-Erzähler. Euryale gefiel mir als Protagonistin direkt sehr, sehr gut. Für die Zeit, in der das Buch spielt, ist sie eine untypische Person: Sie ist tough, kann kämpfen, hat öfter mal eine große Klappe, sie hält sich nicht an Verhaltensregeln für junge Frauen im viktorianischen London, lebt ihre Sexualität aus. Sie war mir direkt sympathisch und ich konnte mich wunderbar in sie hineindenken. Auch Deacon fand ich toll. Er ist ein angehender Geschichtsprofessor und er und Euryale gefielen mir zusammen einfach so unfassbar gut. Ich habe die Dynamik so geliebt, ihre Wortgefechte, wie sie miteinander umgegangen sind. Ahhh! Man merkt einfach, dass Teresa Sporrer es wirklich drauf hat, tolle Charaktere zu erschaffen.

Aber nicht nur die Charaktere hat sie drauf, auch die Story war grandios. In "Goddess of Fury: Dein Herz so steinern" gibt es nicht nur prunkvolle Bälle im viktorianischen London, sondern auch spannende Kämpfe mit verschiedenen Elementen aus der griechischen Mythologie. Zwischendurch lese ich total gerne Regency Romance und noch dazu liebe ich Bücher, die griechische Mythologie beinhalten - die Mischung klang also perfekt für mich!
Die Umsetzung konnte nicht nur all meine Erwartungen an das Buch erfüllen, sie wurden übertroffen. Es ist so spannend, ich habe so sehr mitgefiebert und Teresa Sporrer konnte mich mit den Twists sehr überraschen. Wow. Auch die Lovestory ist in meinen Augen einfach wunderbar und ich wurde so sehr mitgerissen, habe so mitgefühlt, hatte Spaß. Innerhalb von (ich glaube) zwei Tagen hatte ich das Buch verschlungen.

"Goddess of Fury: Dein Herz so steinern" ist der Auftakt einer Dilogie und das Ende macht so unfassbar neugierig auf den zweiten Band, der Cliffhanger ist wirklich gemein. Ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen!

Mein Fazit:
Mit "Goddess of Fury: Dein Herz so steinern" konnte mich Teresa Sporrer erneut vollkommen überzeugen. Ich habe das Buch geliebt, die Mischung aus dem Setting im viktorianischen London, zwischen Prunk und Bällen, mit der griechischen Mythologie und den echt starken Charakteren war genau meins - ich habe so mitgefiebert, so gelacht, konnte das Buch nicht zur Seite legen. Ein wirklich grandioser Auftakt für die Dilogie!

Veröffentlicht am 28.08.2024

Grandioser Auftakt

Thrones and Curses – Von den Sternen berührt
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Man sagt, am Geburtstag der Prinzessinnen leuchten die Sterne heller, doch sie selbst glauben nicht an derlei Unsinn. Die Sterne sehen aus wie immer, und in diesem Jahr, in der Nacht, bevor die drei zum ...

Man sagt, am Geburtstag der Prinzessinnen leuchten die Sterne heller, doch sie selbst glauben nicht an derlei Unsinn. Die Sterne sehen aus wie immer, und in diesem Jahr, in der Nacht, bevor die drei zum ersten Mal ihr Zuhause verlassen und getrennte Wege gehen werden, scheint alles, auch die Sterne, viel dunkler zu sein. - Seite 11

Auf "Thrones and Curses: Von den Sternen berührt" war ich richtig gespannt. Vor einer Weile konnte mich Laura Sebastian mit ihrer "Ash Princess"-Trilogie sehr überzeugen, ich mochte ihre Art zu Schreiben, mochte ihr Worldbuilding.

Außerdem klang "Thrones and Curses: Von den Sternen berührt" richtig spannend. Hier geht es um die drei Schwestern Sophie, Daphne und Beatriz, dessen Schicksal seit ihrer Geburt vorherbestimmt ist. Nach ihrem sechzehnten Geburtstag müssen die Drillinge das erste Mal ihre Heimat verlassen, sie werden in verschiedene Teile des Landes entsendet, um die Prinzen der benachbarten Königreiche zu heiraten, denen sie seit vielen Jahren versprochen sind. Nach außen hin sind Sophie, Daphne und Beatriz die perfekten Bräute, wunderschön und intelligent. Doch der Schein trügt - sie wurden schon früh dazu ausgebildet, die Königreiche zu stürzen, um ihrer Mutter den Weg zur alleinigen Herrschaft zu ebnen. In der Theorie ist der Plan glasklar, doch die Praxis sieht ganz anders aus.

Ich muss gestehen, dass es mir am Anfang ein wenig schwerer gefallen ist, so richtig in die Geschichte einzutauchen. Vermutlich lag das aber mehr an meiner Konzentration als am Buch, weswegen das kein richtiger Kritikpunkt für mich ist.

Laura Sebastian schmeißt einen direkt ins Geschehen. Der Geburtstag der drei Schwestern steht an, ihre Trennung ist kurz bevor. Zum ersten Mal sind sie ohne einander und müssen dafür sorgen, dass der Plan ihrer Mutter in die Tat umgesetzt wird. Erzählt wird unregelmäßig abwechselnd aus Sicht von allen drei Schwestern, die Kapitel sind klar gekennzeichnet. Der Schreibstil las sich sehr flüssig und unheimlich angenehm, gefiel mir richtig gut.

Die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, ist richtig interessant. Es gibt ein eigenes Magiesystem, Sternenmagie, das mir richtig gut gefallen hat und auch sonst fand ich das Worldbuilding sehr gelungen und spannend.

Die drei Schwestern Daphne, Sophie und Beatriz waren mir alle von Beginn an sympathisch. Von Geburt an wurde ihr Leben komplett für sie geplant, sie wurden nicht nur dazu ausgebildet, die perfekten Prinzessinnen und entsprechend auch die perfekten Bräute zu sein, sondern auch dazu, tödlich zu sein, zu täuschen und den Plan ihrer Mutter umzusetzen. Die drei sind sich gleichzeitig ähnlich, doch trotzdem grundverschieden und ich fand sie wirklich toll dargestellt, habe mit ihnen mitgefiebert und mitgefühlt.

"Thrones and Curses: Von den Sternen berührt" beginnt insgesamt sehr ruhig. Man lernt die Prinzessinnen kennen, reist mit ihnen in die drei benachbarten Königreiche und lernt dort die Umgebung und die Prinzen kennen, denen sie schon von ihrer Geburt an versprochen wurden. Ich persönlich fand das richtig interessant und ich wurde wunderbar unterhalten, war trotz der ruhigen Handlung schnell an das Buch gefesselt. Je weiter ich im Buch kam, desto spannender wurde es. Der Verlauf der Handlung bringt einige Überraschungen mit sich und konnte mich vollkommen überzeugen. Ganz besonders in den letzten Kapiteln konnte ich die Augen kaum noch von den Seiten nehmen, hing atemlos über dem Buch. Die Autorin hat mich mit den Wendungen am Schluss aus den Socken gehauen, hat mich schockiert und sprachlos gemacht. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass es zum Schluss noch so extrem spannend wird! Wow!

Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie und ich sags euch.. das Ende ist wohl einer der fiesesten Cliffhanger, die ich je gelesen habe. Ich habe so überhaupt keine Vorstellung, wie es jetzt weitergehen wird, und kann es kaum erwarten, dass der zweite Band erscheint. "Thrones and Curses: Für die Krone geboren" ist für Oktober 2024 angekündigt und der Tag kann für mich gar nicht schnell genug kommen.

Mein Fazit:
So ruhig "Thrones and Curses: Von den Sternen berührt" auch anfängt, so hoch spannend wird es am Ende. Mit dem Auftakt der Trilogie hat mich Laura Sebastian wirklich vollkommen von sich überzeugt und ich bin immer noch ein bisschen sprachlos über die Wendungen - ganz große Empfehlung!

Allerliebste Grüße,
Vanessa ♥

Veröffentlicht am 26.08.2024

Grandioser dritter Band

Knightstone Academy / Knightstone Academy 3
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Ein kalter Wind zieht unter den leichten Stoff meines dunkelblauen Pyjamas und lässt mich frösteln. Ich schlinge die Arme um meinen zitternden Körper und weigere mich, ihn anzusehen. - 1%

Nach DEM Ende ...

Ein kalter Wind zieht unter den leichten Stoff meines dunkelblauen Pyjamas und lässt mich frösteln. Ich schlinge die Arme um meinen zitternden Körper und weigere mich, ihn anzusehen. - 1%

Nach DEM Ende vom zweiten Band der "Knightstone Academy" konnte ich es kaum erwarten, endlich "Knightstone Academy: Rette uns nicht" zu lesen. Ich habe das Buch erneut mit meiner liebsten BuddyRead-Partnerin Jassy (@lowin1000 auf Instagram) gelesen und in weiser Voraussicht haben wir ein wenig gewartet, bis der Erscheinungstermin vom vierten Band näher war, obwohl es echt hart war.

Da ich den Inhalt mit meinen eigenen Worten gerade einfach nicht zusammenfassen kann, ohne es vollkommen zu versauen, verzichte ich an dieser Stelle lieber darauf.

Oh. Mein. Gott. Was hat Christina Rain hier bitte für eine unfassbar grandiose Geschichte abgeliefert?! Die ersten beiden Bände waren schon echte Highlights für mich, aber das? Das übertrifft beide um Längen.

Ihr Schreibstil liest sich wieder unglaublich fesselnd und es hat nicht lange gedauert, da war ich wieder voll in der Story drin. Christina Rain gibt die Story erneut aus den Perspektiven der vielen Hauptfiguren wieder, was ich sehr passend fand und was mir das ein oder andere Mal ein kleines überraschtes Quieken entlockt oder mich fassungslos gemacht hat.

In Hayden konnte ich mich wieder unfassbar gut hineindenken und ich finde sie als Hauptfigur so grandios gut gelungen. Ich finde sie so nachvollziehbar, ich kann mit ihr mitfühlen, spüre die Emotionen und ihre Zerrissenheit, als wären sie meine eigenen. Die Anziehung zwischen ihr und den Männern. Oh my, es ist so heiß! Ich bin so gespannt, wo das noch hinführen wird. Ein Traum Szenario habe ich ja, aber ich befürchte.. so leicht wird Christina uns das nicht machen.

Aber es ist nicht nur unfassbar heiß - hier noch einmal der Hinweis, dass es sich bei "Knightstone Academy" um eine Dark Romance Reverse Harem Fantasy Story mit sehr expliziten Szenen handelt - es wird auch unfassbar spannend, sodass es einem kaum möglich ist, das Buch oder den Reader auch nur kurz zur Seite zu legen. Was hier alles abgeht.. mir fehlen ehrlich immer noch die Worte und ich weiß gar nicht, was ich dazu noch sagen soll... abgesehen von: LEST ES!

Das Buch strotzt von Anfang an nur so vor Spannung und je weiter man kommt, desto spannender wird es. Selbst wenn man denkt, da kann nicht noch mehr kommen, überrascht Christina Rain und legt noch einen drauf. Es ist wirklich echt grandios.

Am Ende hätte ich am liebsten direkt den nächsten Teil gelesen und ich bin froh, dass wir das Buch nicht schon bei Erscheinen verschlungen haben. So ist die Wartezeit zum Glück nicht ganz so lang. Mittlerweile ist auch schon Band vier erschienen, insgesamt sollen es jetzt fünf Teile werden.

Eine Sache, die ich sehr cool finde und von der ich mir wünsche, dass es das bei jeder Fortsetzung geben würde: Am Anfang des Buches gibt es eine kurze Zusammenfassung der vorherigen Bände, für den Fall, dass man nicht mehr alle wichtigen Sachen im Kopf hat. Liebe ich!

Mein Fazit:
"Knightstone Academy: Rette uns nicht" ist einfach ein absolut grandioser dritter Band der Reihe und Christina Rain schreibt sich immer mehr in mein Herz und zu meinen absoluten Lieblingsautor*innen. Ich liebe alles daran und ich bin teilweise immer noch sprachlos über die Entwicklungen, es ist SO GUT!