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Vivienne_E

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2021

Berührend und bewegend, voller Empathie, mit durchgehendem Thrill

Carry und Carrie
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Schreibstil: auktoriale Erzählperspektive - flüssig und schlicht (perfekt für diese dramatische Handlung)

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Meine Meinung: Für mich ist #carryundcarrie eine extrem berührende und bewegende Familiengeschichte. ...


Schreibstil: auktoriale Erzählperspektive - flüssig und schlicht (perfekt für diese dramatische Handlung)

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Meine Meinung: Für mich ist #carryundcarrie eine extrem berührende und bewegende Familiengeschichte. Ich hatte das Gefühl, ein reservierter Erzähler würde mir diese emotionale Story sachlich und nüchtern berichten, wodurch sich eine unerschütterliche Authentizität manifestierte. Nie hatte ich den Eindruck, die Handlung wäre abwegig, übertrieben oder klischeehaft. Die Autorin hat ein begnadetes Talent, Empathie für die verschiedenen Figuren zu empfinden und dem Leser zu vermitteln. Zudem erzeugte sie für mich eine starke Spannung — nicht nur in kurzen Passagen, sondern über den gesamten Handlungsverlauf —, die mich das Buch nur schwer zur Seite legen ließ. Diese wurde durch die kurzen und knackigen Kapitel gestützt.

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Fazit: Ein Roman, der unter die Haut geht. Berührend und bewegend, voller Empathie — mit durchgehendem Thrill

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2021

Sanfte Spannung mit ostfriesischem Charme und Humor

Elektra
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Inhalt:
Als Onno Frerichs, Briefträger aus Leidenschaft, auf seiner täglichen Tour nicht von Hilde Meents begrüßt wird, riecht er Lunte. Beherzt bricht er in ihr Haus ein und entdeckt sie tot in der Dusche. ...

Inhalt:
Als Onno Frerichs, Briefträger aus Leidenschaft, auf seiner täglichen Tour nicht von Hilde Meents begrüßt wird, riecht er Lunte. Beherzt bricht er in ihr Haus ein und entdeckt sie tot in der Dusche. Was wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Onno nimmt die Fährte auf, doch nicht alleine, sondern mit einem exklusiven Team: seiner hellseherischen Schwester, seinem Onkel aus dem Seniorenheim und einem arbeitslosen Autoverkäufer mit Migrationshintergrund. Ihr Gegner ist nicht nur der Täter, sondern auch die Polizei. Wird es Onno gelingen, den Fall zu lösen?

Schreibstil: auktoriale Erzählperspektive, Präteritum – flüssig, schlicht, prägnant

Meine Meinung: ELEKTRA hat für mich alles, was ein guter Krimi braucht: Einen raffinierten Mord, einen aufklärerischen Spannungsbogen, falsche Fährten und einen logischen, glaubwürdigen Schluss. Der besondere Reiz dieses Romans liegt für mich in dem einzigartigen Ermittler Onno, einem verschrobenen Kauz, der als selbsternannter Sheriff für Recht und Ordnung in seinem Bezirk sorgt und ein ordentliches Maß an Großkotzigkeit und Stolz in die Waagschale wirft. Sein Herz, das genau am richtigen Fleck sitzt, balanciert die Waage mit Leichtigkeit aus. Ebenso wenig wie Onno kann ich mich dem trockenen Humor entziehen, der zwischen den Zeilen immer wieder hervorspringt und mich umarmt.

Fazit: Sanfte Spannung mit ostfriesischem Charme und Humor

Eine Empfehlung an Liebhaber des Genres Krimi

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2020

Spannung pur

Monströse Moral
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Inhalt:
Silvio Petrescu, Inhaber einer IT-Firma, beauftragt die Detektei Laura Peters, seine Studienkollegin Rebecca zu finden. Diese soll in einem Red Room im Darknet vor laufender Kamera für anonyme, ...

Inhalt:
Silvio Petrescu, Inhaber einer IT-Firma, beauftragt die Detektei Laura Peters, seine Studienkollegin Rebecca zu finden. Diese soll in einem Red Room im Darknet vor laufender Kamera für anonyme, zahlungswillige Zuschauer gefoltert und getötet werden. Als weitere Personen entführt, Angehörige erpresst und Justin, Lauras Mitarbeiter, in die Hände des Entführers gerät, wird Laura selbst Teil eines menschenverachtenden Experiments. Wird es ihr gelingen, den Psychopathen zu fassen und Justin zu retten?

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Schreibstil: auktoriale Erzählperspektive, Präteritum — fließend und schnörkellos, fesselnd und schnell

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Meine Meinung:
Zahlreiche Twists und kurze Kapitel mit Cliffhangern kreieren ein hohes Tempo und durchgehende Spannung. Sich abwechselnde Erzählstränge lassen mich nach der jeweiligen Fortsetzung fiebern. Wie geht es weiter? Wie hängt alles zusammen? Denn der Leser begleitet nicht nur Laura bei der gefährlichen Jagd nach einem Psychopathen, sondern auch eine junge Frau bei der Suche nach ihrer Freundin. Zudem befindet sich Lauras Mitarbeiterin Gilda auf Verbrecherjagd in Südafrika.
Die Autorin legt falsche Fährten, die eine vollständige Lösung des Falls unvorhersehbar machen, und fügt am Ende alle Puzzleteile zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen. Dabei kommt dem Afrika-Erzählstrang keine primäre Bedeutung zu.

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Fazit: Spannung pur

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Eine Empfehlung für alle, die gern

krimi oder

thriller lesen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2020

Story mit Sogeffekt - berührend, glaubwürdig, innovativ

Poppy
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Inhalt: Caggie, 15 J., selbst auferlegte Außenseiterin mit einem zermürbenden Geheimnis, möchte nur weg aus ihrer trostlosen Kleinstadt, bis eine fünfköpfige Musikerfamilie in das Nachbarhaus zieht. Der ...

Inhalt: Caggie, 15 J., selbst auferlegte Außenseiterin mit einem zermürbenden Geheimnis, möchte nur weg aus ihrer trostlosen Kleinstadt, bis eine fünfköpfige Musikerfamilie in das Nachbarhaus zieht. Der stille Roman weckt Sehnsüchte und Begehren in Caggie, und sein ungezügelter Bruder Kolya ebenfalls eine neue Seite in ihr. Gemeinsam erleben die drei einen Schlüsselmoment, der ihrer aller Zukunft bestimmen wird. Zwischen Liebe, Verlangen, intimer Nähe und emotionaler Tiefe versucht Caggie ihren eigenen Weg ins Erwachsenwerden zu finden. Wie wird es ihr gelingen? Und kann es nur eine große Liebe geben?

Sprache: Ich-Erzähler, Präsens – flüssig, bildhaft, innovativ (s. u.)

Meine Meinung: Poppy entwickelt für mich einen magischen Sog, der in einem Rutsch bis zum Ende zieht. Dieses ist überraschend und äußerst befriedigend. Nicht nur die Charaktere und Story begeistern mich, sondern auch die Schreibtechnik: flüssig, dekoriert mit einigen rhetorischen Stilmittel, und neuartig durch Caggies alternative Gedanken-/Handlungsmodelle, die durch zwei zusätzliche Fonts hervorgehoben werden. So gibt es Situationen, in denen Caggie alternativ denkt bzw. handelt, was für mich einen Interpretationsspielraum eröffnet. Was ist Wunschdenken, was Realität? Welche Alternative wählt sie? Welche wäre angebrachter? Welche befürwortet der Leser? Für mich zeigen die Alternativen vor allem Caggies innere Zerrissenheit. Zudem erinnert es mich daran, dass jeder stets die Möglichkeit hat, unterschiedlich zu reagieren und die gewählte Variante das weitere Leben dramatisch beeinflussen kann. Was mir auch sehr gut gefällt, ist, dass die Protagonisten sich mit dem kleinen Prinzen, dem Fuchs und der Rose vergleichen, wobei die Rollen immer wieder neu verteilt werden und erst am Ende festliegen. Zudem schließt sich am Ende ein anfangs eröffneter Gedankenkreis, was mich immer begeistert. („Du meinst, die Welt liegt uns zu Füßen, oder?“ „Nein, … Sie trifft auf uns und es ist an uns, etwas daraus zu erschaffen.“ S. 24)

Fazit: Story mit Sogeffekt - berührend, glaubwürdig, innovativ

Empfehlung an Leser des Genres New Adult

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2020

Eine Geschichte über Freundschaft und Verbundenheit - voller Herzenswärme und Humor

Villa Konfetti
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Inhalt:
Ein marodes Kinderheim steht am existentiellen Abgrund. Sechs Monate bleiben für die Renovierung, doch statt Budget blühen Intrigen. Die Hoffnung auf Rettung lastet auf Schultern, die unterschiedlicher ...

Inhalt:
Ein marodes Kinderheim steht am existentiellen Abgrund. Sechs Monate bleiben für die Renovierung, doch statt Budget blühen Intrigen. Die Hoffnung auf Rettung lastet auf Schultern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist der wohnungslose Handwerker mit der Feder im Haar. Da ist der Ritter aus dem Seniorenheim. Da ist die Prinzessin in Designerjeans. Und da ist das Straßenkind mit grünen Haaren und frecher Klappe. Wird es ihnen gelingen, das Zuhause der Kinder zu retten?

Schreibstil: Personale Erzählperspektive, Präsens, kurze/knackige Kapitel - flüssig, pointiert, humorvoll

Meine Meinung: Die VILLA KONFETTI ist für mich eine Wohlfühloase, wo ich entspannen, schmunzeln, lachen und Tränen der Rührung spüren kann. Die einzigartigen Charaktere mit ihren jeweiligen Macken und Marotten wachsen dem Leser schnell ans Herz. Dies wird durch Zitate der Figuren (inkl. Illustrationen) als Kapiteleinleitung noch intensiviert. Die Protagonisten und ihre Beziehungen untereinander entwickeln sich kontinuierlich, und der Spannungsbogen ist gekonnt angelegt, so dass die Story einen starken Sog entwickelt. So gilt es, z. B. das Potential der Charaktere aufzudecken, Schwierigkeiten zu umschiffen und Twists zu meistern. Was auf den ersten Blick ein humorvoller Roman über Freundschaft und Zusammenhalt ist, bietet für mich noch viel mehr. So geht es z. B. auch um Toleranz und Akzeptanz, um Mitgefühl und Güte, um Menschlichkeit in der Tradition des Humanismus.

Fazit: Eine Geschichte über Freundschaft und Verbundenheit - voller Herzenswärme und Humor


Empfehlung an Leser die Elemente folgender Genre lieben: Entwicklungsroman, Bildungsroman, Lebensführung, Generationenroman

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere