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Veröffentlicht am 02.02.2020

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Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
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Ich war wirklich sehr gespannt auf den zweiten Teil des ersten Buches, auch wenn ich die Aufteilung wie viele andere nicht so glücklich finde. Es ist schlichtweg nicht so einfach ein Buch zu bewerten, ...

Ich war wirklich sehr gespannt auf den zweiten Teil des ersten Buches, auch wenn ich die Aufteilung wie viele andere nicht so glücklich finde. Es ist schlichtweg nicht so einfach ein Buch zu bewerten, welches eigentlich nur der Teil eines anderen ist. So empfand ich die Geschichte im Gegensatz zum ersten Teil als nicht ganz so fesselnd. Wobei hier dann die Frage wäre, wie wäre es gewesen, wenn ich das Buch als ganzes gelesen hätte. Kurzum, um sich wirklich einen Eindruck zu machen, muss man eigentlich beide Teile des ersten Buches lesen.

Der Schreibstil von Laini Taylor war wieder genial. Ich liebe ihre Art zu schreiben, verstehe aber auch gut, wenn jemand damit nicht so klarkommt. Sie hat eine besondere Art mit Wörtern umzugehen. Ich würde nicht unbedingt sagen, poetisch, aber es geht schon in die Richtung. Ich mag es auf jeden Fall total und auch das Kopfkino, welches sie damit erzeugt.


Alleine die Vorstellung dieser Welt hier ist genial. Und ich konnte mir alles wirklich sehr gut vorstellen, was ja leider nicht bei jedem Buch der Fall ist. Wie Lazlo durch Weep streift, im Schatten der großen Engelsstatue und dann Sarai mit ihrer blauen Haut. Was ich auch sehr mochte war, es gibt nicht dieses klassische gut und böse. Die Bewohner der Stadt haben so viel durchgemacht und so sind manche Handlungen verständlich, aber auch die Angst und der Durst nach Rache bei den Götterkindern ist verständlich. Eine Medaille hat immer zwei Seiten...

Die Lovestory konnte mich richtig schön packen. Ich mochte die Symbolik und auch wie alles vonstattenging (möchte nicht spoilern). Die Idee der Geschichte gefällt mir nach wie vor und gegen Ende gab es ein paar schöne WTF Momente. Da brauche ich ganz dringend Band 2, Teil 1 und 2 davon. Ich meine, was da passiert ist, da hat die Autorin mich echt überrascht. Na, neugierig geworden? Dann schnell mit der Reihe anfangen


Fazit:
Auch der 2. Teil des 1. Buches konnte mich überzeugen
Die Idee der Geschichte finde ich nach wie vor genial und das Kopfkino ist vorzüglich.
Eine fantasiereiche Liebesgeschichte zwischen einem Träumer und der Muse der Alpträume.
Dazu noch der besondere Schreibstil von Laini Taylor, der sicherlich Geschmackssache ist, mir aber richtig gut gefällt.

Veröffentlicht am 02.02.2020

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Victorian Rebels - Mein Ende und mein Anfang
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Im fünften Band der Victorian Rebels Reihe geht es um Gavin MacKenzie. Dieser möchte sie von seinem Clan loslösen, was nur zum Teil an seinem Halbbruder, dem Highlandteufel (bekannt aus Band 3) liegt, ...

Im fünften Band der Victorian Rebels Reihe geht es um Gavin MacKenzie. Dieser möchte sie von seinem Clan loslösen, was nur zum Teil an seinem Halbbruder, dem Highlandteufel (bekannt aus Band 3) liegt, sondern eher am gemeinsamen Vater. So möchte er das alte Familienanwesen der Familie Ross kaufen, um dort sein eigenes Ding zu machen. Die Familie Ross ist nämlich vor Jahren nach Amerika ausgewandert, doch wollen diese nicht an Gavin verkaufen.

Alison Ross hat überhaupt keine Lust zurück nach Schottland zu kommen, da trifft es sich eigentlich ganz gut für sie, dass sie auf einer Zugfahrt Samantha Masters kennenlernt. Diese sollte nämlich schleunigst verschwinden, nachdem sie sich gegen die Bande ihres Mannes entschieden hat und dafür eine unschuldige Frau zu retten. So tauschen die beiden die Rollen und Sam geht nach Schottland und trifft dort auf Gavin.

Man muss die Bücher nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge lesen bzw. alle vorherigen Bände kennen, doch es erleichtert die Sache schon. Und da ich alle Bände empfehlenswert finde, würde ich es euch schon ans Herz legen, die anderen vorher auch zu lesen.

Was spricht für die Geschichte? Zunächst einmal die Highlands als Kulisse, ein Traum. Und diese treffen hier auf ein bisschen Wild West Feeling, was das Ganze noch zusätzlich interessant macht. Dafür sorgt Sam, die alles andere als auf den Mund gefallen ist. Sie sagt was sie denkt und schießt auch mal um sich, ganz zum Leidwesen von Gavin. Der Gute scheint manchmal mit so viel Frauenpower gar ein bisschen überfordert. Denkt er doch, alleine sein gutes Aussehen und sein Charme würde das schwache Weiblein Sam schon dazu bringen das Anwesen an ihn zu verkaufen. Aber da hat er Sam ganz falsch eingeschätzt.

Die Geschichte zu lesen hat wirklich Spaß gemacht. Besonders auch durch die Nebencharaktere, die ich ins Herz geschlossen habe. Aber auch die Reibereien der Protagonisten haben für gute Unterhaltung gesorgt. Besonders die Wortgefechte habe ich genossen. Natürlich gab es auch wieder einiges an Leidenschaft und heiße Szenen, bei denen man es mit dem Realismus nicht zu eng sehen darf.


Fazit:
Wie gewohnt, hat die Autorin hier einen spannenden Liebesroman in der Kulisse der Highlands geschrieben. Dieses Mal kommt durch Sam und ihre Vergangenheit noch ein bisschen Wild West Feeling dazu.
Die Wortgefechte der beiden habe ich sehr genossen und auch die Nebencharaktere mochte ich.
Die Geschichte wurde fesselnd erzählt und war auch mal was anderes.
Ich hoffe wirklich, dass die Reihe bald weiter geht.
4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 02.02.2020

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In the Company of Killers - Buch 1
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Killing Sarai ist Band 1 der In the Company of Killers Reihe. Und ich hoffe zwar sehr, dass auch noch die anderen Teile übersetzt werden, aber man kann das Buch auch so für sich stehen lassen. Als Information ...

Killing Sarai ist Band 1 der In the Company of Killers Reihe. Und ich hoffe zwar sehr, dass auch noch die anderen Teile übersetzt werden, aber man kann das Buch auch so für sich stehen lassen. Als Information für alle, die keine lange Reihe anfangen wollen

Sarai wurde als Teenager von ihrer eigenen Mutter an einen Drogenhändler verkauft. Dieser hat sie als sein persönliches Spielzeug gehalten, doch gebrochen hat er sie nicht. Als Victor wegen eines Auftrags in die Villa von Sarais Besitzer kommt, nützt sie die Chance und entflieht mit ihm. Doch war das eine so kluge Entscheidung? Ist gerade Victor, der sein Geld damit verdient Menschen umzubringen der richtige, um Sarai zu retten?

Ich war sehr gespannt auf das neuste Buch aus der Dark Romance Sparte des Festa Verlags. Und wurde nicht enttäuscht. Mit Sarai hat J.A. Redmerski eine starke junge Frau geschaffen, die trotz Versklavung nicht gebrochen ist. Victor ist ein bisschen typisch für dieses Untergenre, geheimnisvoll, dunkel, sehr attraktiv, sexy und tödlich. Aber so lieben und schätze wir die Männer in den Dark Romance Geschichten doch.

Oft ist es so, dass die Protagonisten in "erotischen" Büchern gleich übereinander herfallen und danach ist die Handlung nebensächlich. Dem war hier nicht so, was ich richtig gefeiert habe. Keine Sorge es gibt durchaus Erotik, aber oft nur unterschwellig und das Buch besteht nicht nur aus Matratzensport. Und die Handlung, wie Sarai auf der Flucht ist, Schwierigkeiten die aufdrehten, dominieren die Geschichte und nicht nur ein Liebes Hin und Her.

Super auch, dass aus der Perspektive der beiden erzählt wird. So kommt man Victor trotz seiner Unnahbarkeit näher. Und Sarai finde ich eh stark, wie sie sich nicht unterkriegen lässt. Was mir auch gefallen hat ist, dass es nicht nach Schema F abläuft, die Geschichte überrascht und zieht den Leser in einen dunklen Bann. Obwohl ich eigentlich nicht so viel Lust zum Lesen hatte, habe ich das Buch verschlungen.


Fazit:
Man nehme eine entführte und versklavte junge Frau, die sich von einem Drogenbaron rettet und so bei einem Auftragskiller landet, und raus kommt eine düstere, erotische und fesselnde Geschichte.
Sarai ist nicht so gebrochen wie sie vielleicht wirkt,
und Victor nicht so unverwüstlich wie es scheint.
Zusammen ergeben sie zwar ein ungleiches, aber durchaus faszinierend und vor allem gefährliches Paar.
Die Geschichte von Sarai verläuft nicht wie erwartet und weiß zu überraschen.

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Veröffentlicht am 02.02.2020

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Blood & Roses - Buch 5
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Blood and Roses geht mittlerweile in die 5. Runde, nur noch ein Band und dann ist es vorbei :( Und ich weiß noch, wie ich nach Band 1 unsicher war, ob ich die Reihe weiter lesen möchte. Zum Glück hat mich ...

Blood and Roses geht mittlerweile in die 5. Runde, nur noch ein Band und dann ist es vorbei :( Und ich weiß noch, wie ich nach Band 1 unsicher war, ob ich die Reihe weiter lesen möchte. Zum Glück hat mich eine Freundin überzeugt am Ball zu bleiben, denn es wird immer besser.

Bad Boy meets Ärztin, da könnte man an Sons of Anarchy denken und spätestens seit auch noch ein Motorradclub mit von der Partie ist, hat es auch etwas von der Serie, zumindest von der Atmosphäre her. Was mir als großer Fan der Serie natürlich gefällt. Aber nicht falsch verstehen, Zeth und Sloane sind ein Unikat und kein Abklatsch.

Die Handlung wird immer spannender und die Lage spitzt sich zu. Der Thriller Anteil kommt immer mehr zum Tragen. Da gibt es brenzlige Verfolgungsjagden und auch Schießereien. Kurz um man bekommt als Leser auch jede Menge Action abseits des Schlafzimmers

Wobei man den Erotik-Anteil auch nicht unterschätzen darf, die beiden haben vielleicht im Moment nicht so viel Zeit für intime Stunden, aber trotzdem lassen sie es krachen. Dabei mag ich, dass die Autorin nicht einfach immer wieder die gleiche Szene schreibt. Man kann sich vorstellen, bei mittlerweile 5 Büchern, wäre dies doch auf Dauer langweilig. Nein, sie lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen und überrascht so den Leser auch hin und wieder.

Sehr gefallen hat mir auch, dass die beiden sich immer mehr auf einer emotionalen Ebene annähern. Dies zeichnete sich ja schon im letzten Band ab, aber hier wird es deutlich. Ich finde zwar, man hatte auch in Band 1 nicht das Gefühl, dass es nur eine körperliche Sache ist zwischen den beiden. Aber trotzdem ist es schön, dass die beiden nun wohl auch langsam blicken bzw. wahrhaben wollen, wie weit sie da schon mit dem Herzen drin stecken.

Nun bin ich wahnsinnig gespannt auf den Finalen Band und frage mich, wie die Autorin alles in nur noch einem Band abschließen will.


Fazit:
Wenn ihr Band 1 bis 4 bis jetzt gelesen habt, müsst ihr ganz klar auch Band 5 lesen.
Die Geschichte wird immer spannender.
Immer mehr wird der Leser in den dunklen Strudel gezogen, der Zeth und Sloane umgibt.
Die Autorin lässt sich immer wieder etwas einfallen, um den Leser zu überraschen und so wird es nicht langweilig.
4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 02.02.2020

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Die Schatten, die wir verbergen
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Die Schatten, die wir verbergen ist Band 2 der Joe Talbert Reihe. Man muss aber nicht zwingend Band 1, Das Leben, das wir begraben gelesen haben. Aber ich würde es euch auf jeden Fall empfehlen, alleine ...

Die Schatten, die wir verbergen ist Band 2 der Joe Talbert Reihe. Man muss aber nicht zwingend Band 1, Das Leben, das wir begraben gelesen haben. Aber ich würde es euch auf jeden Fall empfehlen, alleine schon weil, es auch ein richtig geniales Buch war und man sich ansonsten für den Band hier spoilert. Also falls ich Band 1 noch nicht kennt, schnell nachholen.

Joe hat es im Moment nicht so einfach. Seine Freundin steht kurz vor dem Examen, was jede Menge Lernstress bedeutet und einer seiner Artikel hat für Unmut gesorgt. Da kommt es gerade recht, dass scheinbar sein Vater, den er nie kennengelernt hat gestorben ist. Ganz sicher ist er sich nicht, aber was wäre er für ein Journalist, wenn er dem nicht nach gehen würde. So begibt er sich in eine kleine Stadt im Süden von Minnesota, eigentlich nur um herauszufinden, ob der Mann wirklich sein Vater war. Aber eh er sich versieht, ist er inmitten von Intrigen und Täuschungen und muss versuchen die Wahrheit herauszufinden.

Wer Band 1 genau so geliebt hat wie ich, wird auch Band 2 lieben. Und wenn dem der Fall war, worauf wartet ihr dann noch? Nein im Ernst, ich fand die Geschichte wieder so was von genial. Manche Autoren brauchen sehr viel um den Leser an den Seiten zu fesseln, große Knalls und immer verrücktere Szenen. Doch hier sind es in meinen Augen die leisen Töne, die die Geschichte ausmachen. Damit will ich nicht sagen, dass die Geschichte zu ruhig oder gar langweilig ist, überhaupt nicht. Aber man bekommt als Leser auch kein Schleudertrauma, weil man zugeschüttet wird von Ereignissen. Das macht für mich auch den Charme des Autors aus. Es gibt einen Spannungsbogen, WoW Effekte und alles, was ein guter Thriller braucht, aber trotzdem finde ich die Geschichte nicht so schnelllebig wie andere in dem Genre. Eher eindringlich und atmosphärisch.

Die Charaktere sind klasse herausgearbeitet. Die Hauptpersonen kennt man schon aus Band 1 und ich finde sie einfach menschlich. Sie machen Fehler, haben Zweifel und treffen manchmal blöde Entscheidungen. Aber sie lernen auch daraus und entwickeln sich weiter. Nicht nur die Handlung um den vermeintlichen Vater von Joe spielt im Roman eine Rolle, sondern auch das zwischenmenschliche, was mir sehr gut gefallen hat. Und der Bruder von Joe war mal wieder Zucker. Ich mag ihn total.

Fazit:
Wer Das Leben, das wir begraben gelesen und geliebt hat,
kommt auch um dieses Buch nicht herum.
Die beiden Bücher schenken sich nichts, wieder Top.
Atmosphärisch, spannend und eindringlich.
Besonders die Charaktere haben mich überzeugt.
Große Leseempfehlung von mir und ich hoffe die Reihe um Joe geht weiter.

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