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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2025

Ein richtig guter Winkelmann!

Ihr werdet sie nicht finden
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Die ersten Bücher von Andreas Winkelmann habe ich mit Begeisterung gelesen. Doch bei den weiteren Büchern hatte ich dann das Gefühl, dass die nicht mehr an die Qualität der ersten Bücher herankamen und ...

Die ersten Bücher von Andreas Winkelmann habe ich mit Begeisterung gelesen. Doch bei den weiteren Büchern hatte ich dann das Gefühl, dass die nicht mehr an die Qualität der ersten Bücher herankamen und habe die weiteren dann auch nicht mehr gelesen. Dieses Buch nun hat sich mir quasi aufgezwängt und wollte wohl unbedingt von mir gelesen werden. Und das war auch gut so! Das war wieder ein Winkelmann den ich von früher kenne. So wie es im Klappentext beschrieben ist, ist es bei diesem Buch - ganz genauso: "Die Geschichten sind an den Lebenswelten seines Publikums angesiedelt und werden in einer klaren, schnörkellosen Sprache erschreckend realistisch erzählt" Bessere Worte kann ich für das Leseerlebnis nicht finden!

Dieser Thriller ist von Anfang an absolut spannend und wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in der Gegenwart und einmal was sich vor sieben Jahren ereignet hat. Das Schlimmste was geschehen kann geschieht: Die 16-jährige Tochter von Jonas und Marie kehrt von einer Party nicht zurück. Jonas ist Polizist. Gerade ihm hätte so etwas nicht passieren dürfen - so seine Meinung - er hätte seine Familien beschützen sollen. In der Gegenwart ermittelt die Privatdetektivin Franca - eigentlich in einer Sache, zu einer Sache wo eine junge Frau verschwunden scheint.

Wie bei einem Puzzle fügen sich die einzelnen Bilder zu einem gelungenen Gesamtbild zusammen.

Gerne mehr davon Herr Winkelmann!

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Sehr wertvoll!

Meine Mutter
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In diesem Roman erzählt die Autorin Bettina Flitner ihre eigene Geschichte: Meine Mutter. Die Mutter hat vor 40 Jahren ihr Leben durch einen Suizid beendet. Das war im Leben von Bettina Flitner ganz in ...

In diesem Roman erzählt die Autorin Bettina Flitner ihre eigene Geschichte: Meine Mutter. Die Mutter hat vor 40 Jahren ihr Leben durch einen Suizid beendet. Das war im Leben von Bettina Flitner ganz in den Hintergrund getreten. Erst als sie im Rahmen einer Lesung zum Buch 'Meine Schwester' auf den Friedhof gefahren ist, sind viele Fragen aufgekommen. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Wir lesen von den Großeltern und Urgroßeltern in Wölfelsgrund in Schlesien. Was das Leben dort mit sich gebracht hat. Die Flucht aus Wölfelsgrund nach Celle. Wie sich damals keiner für sie als Menschen interessiert hat, sie waren die Flüchtlinge, die nichts hatten.

Wir lesen von der Mutter, wie sie selber ihr Leben doch so anders als das ihrer Mutter gestalten wollte.

Ich finde es sehr gelungen, wie hier eine tatsächliche Familiengeschichte erzählt wird. Die Geschichte hat mich sehr mitgenommen. Ich finde es sehr wichtig, dass gerade hier - zum Thema Suizid - darüber geschrieben wird, dass versucht wird herauszufinden warum so etwas geschehen konnte. ... und sehr wichtig, dass darüber geschrieben, gelesen und gesprochen wird!

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Wieder ein wunderschöner Roman von Dani Atikins

Versprich mir, dass du tanzt
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Dani Atkins hat schon so viele schöne Romane geschrieben, aber jedes Buch begeistert mich immer wieder aufs neue. Sie hat einen so wunderbaren Schreibstil, damit kann ich so wunderbar in die herzzereißende ...

Dani Atkins hat schon so viele schöne Romane geschrieben, aber jedes Buch begeistert mich immer wieder aufs neue. Sie hat einen so wunderbaren Schreibstil, damit kann ich so wunderbar in die herzzereißende Geschichte eintauchen.

Gleich von Anfang an hat mir das Lesen super viel Freude bereitet, wobei ich da schon gleich ein paar Tränchen verdrücken musste. Lily und Adam finden jeweils im anderen die Liebe ihres Lebens, sie dachten, sie hätten noch so viel Zeit. Doch dann erkrankt Adam an Krebs und beiden ist klar, dass er das nicht überleben wird. Nach Adams Tod versucht Lily weiter ihr Leben zu leben, doch die Trauer mag immer noch nicht nachlassen. Zudem begleitet sie der Wunsch von Adam, dass Lily ihren Jugendfreund Josh aufsuchen möchte. Sie kann das nicht verstehen, weil sie sich damals so unschön aus den Augen verloren haben, aber sie mag diesen Wunsch von Adam auch nicht ignorieren.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, damit hat mir dieses Buch wunderschöne Lesestunden bereitet.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Habe mich im Verlauf des Buches zunehmend schwerer getan

Und plötzlich ist es wunderbar
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Es ist ein Zufall, dass ich vor kurzem „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ gelesen habe, das ist quasi der erste Teil der Geschichte von Edie und Elliot.

In diesem Buch wird das bisher Geschehene ...

Es ist ein Zufall, dass ich vor kurzem „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ gelesen habe, das ist quasi der erste Teil der Geschichte von Edie und Elliot.

In diesem Buch wird das bisher Geschehene sehr gut aufgegriffen und zusammen gefasst. Meiner Meinung nach ist das vorherige Buch nicht zwingend erforderlich. Ich allerdings fand es auch sehr schön schon um die Besonderheiten und ‚Macken‘ der einzelnen Personen zu wissen.

Was mich zu Beginn des Buches noch begeistert hat, hat im Verlauf des Buches zunehmend schon fast regelrecht gelangweilt. Es ist in meinen Augen nicht viel neues passiert, somit ist mir irgendwann die Spannung und die Neugierde auf das was noch kommt verloren gegangen. Das finde ich so schade, denn bisher hatten mich die vorherigen Bücher von Mahairi McFarlane immer sehr begeistert. Vielleicht war es einfach keine gute Idee, die Geschichte von Edie und Elliot weiter erzählen zu wollen. Ach so schade!

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Und nun heißt es auf die Fortsetzung warten

Die Frauen vom Rosenhag. Traum vom Neubeginn
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Es war wieder ein wunderschöner Roman von Corina Bomann. Das Lesen hat mir große Freude und wunderbare Lesestunden bereitet.Es war ein eintauchen in eine vergangene Zeit, in der die Frauen nicht frei entscheiden ...

Es war wieder ein wunderschöner Roman von Corina Bomann. Das Lesen hat mir große Freude und wunderbare Lesestunden bereitet.Es war ein eintauchen in eine vergangene Zeit, in der die Frauen nicht frei entscheiden konnten und vielem ausgeliefert waren.

Es geht um Marlene und Liv. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen, durch einen Zufall treffen die beiden aufeinander und freunden sich an.

Marlenes Ehemann war Kapitän auf einem Schiff. Nach dem Untergang des Solveig, wo die gesamte Besatzung ums Leben kam, wird Marlene quasi als schuldige in der schwedischen Kleinstadt Karlskrona angesehen. Der Reeder der Solveig ist Sten, der Ehemann von Liv. Sten hat einen regelrechten Hass auf Marlene, im Verlauf der Geschichte erfahren wir, woher sein Verhalten rührt.

Liv liebt Sten sehr. Aber er bringt ihr nicht mehr die Liebe entgegen, die sie sich so von ihm wünscht.

Die einzelnen Kapitel sind jeweils recht kurz und aus der Sicht der unterschiedlichen Personen erzählt, damit ergibt sich ein wunderbarer Blick auf die einzelnen Betrachtungsweisen.

Dieses Buch war für mich ein wunderbares Leseerlebnis und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung!

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