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Veröffentlicht am 09.06.2025

Der Harz im Wandel und das positiv gesehen - ein sehr wertvolles Buch!

NeuHarz
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Zunächst einmal möchte ich die so hochwertige Aufmachung des Buches hier betonen! Einmal die Maße mit 32,6 cm x 24,5 cm x 30 mm und einem Gewicht von 2,2 kg, das macht schon ordentlich was her, weiter ...

Zunächst einmal möchte ich die so hochwertige Aufmachung des Buches hier betonen! Einmal die Maße mit 32,6 cm x 24,5 cm x 30 mm und einem Gewicht von 2,2 kg, das macht schon ordentlich was her, weiter das unheimlich gelungene Bildmaterial, großartige Fotografien gezeigt auf Doppelseiten. Da habe ich das Gefühl vom Sofa direkt in den Harz einzutauchen und die Vorfreude auf den nächsten Aufenthalt dort ist da! Da macht es einfach Spaß in dieses Buch einzutauchen!

Auch besonders das Vorwort - wie auch das gesamte Buch! - hat mich begeistert: Christian Hille als bodenständiger Harzer, viel in der Welt herumgekommen, aber nie vergessen wo er herkommt, beschreibt mit seinen Worten was einen Harzer ausmacht.

Ich selber komme aus Niedersachsen und habe in meiner Kindheit wunderbare unbeschwerte Urlaube im Harz verbracht. Und auch heute verbringen wir mit Kindern wertvolle Zeiten im Harz. So habe ich den Wandel bis heute miterleben dürfen und freue mich darauf wie der Wandel weitergeht!

Dieses Buch ist ein Must-Have für alle Harzliebhaber.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Eine Familiengeschichte die vor hundert Jahren und heute erzählt

Vor hundert Sommern
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Hier ist die Familiengeschichte von Elisabeth, Anja und Lena in der Gegenwart erzählt und hier mit eingebunden Erzählungen von Elisabeth, die aus ihrer Vergangenheit erzählt. Weiter gibt es einen Erzählstrang ...

Hier ist die Familiengeschichte von Elisabeth, Anja und Lena in der Gegenwart erzählt und hier mit eingebunden Erzählungen von Elisabeth, die aus ihrer Vergangenheit erzählt. Weiter gibt es einen Erzählstrang von Clara, sie ist die Tante von Elisabeth, der sie sehr verbunden war, dieser erzählt aus der Vergangenheit.

Der Schreibstil ist wunderschön und es sind über 500 Seiten, in die man in wunderschönen Lesestunden eintauchen kann.

Es werden abwechselnd die die Themen aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit aufgegriffen.

Zum Inhalt mag ich gar nicht mehr schreiben, um die Spannung nicht vorwegzunehmen, nur soviel, dass in der Vergangenheit bewusst etwas verschwiegen wurde, was für die Gegenwart auch sehr wichtig zu wissen ist.

Auch das Ende des Buches ist sehr schön geschrieben.

… und nun wünsche ich euch wunderschöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Ein wunderschöner Wohlfühlroman

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Ich habe schon einige Bücher von Gabriella Engelmann gelesen, dieses Buch aber sticht besonders positiv hervor. Zunächst schon einmal durch das besonders schön gestaltete Cover, dann aber auch durch die ...

Ich habe schon einige Bücher von Gabriella Engelmann gelesen, dieses Buch aber sticht besonders positiv hervor. Zunächst schon einmal durch das besonders schön gestaltete Cover, dann aber auch durch die Haptik, da habe ich das Buch sehr gerne in den Händen gehalten. Sehr angenehm habe ich auch das Personenverzeichnis am Anfang des Buches empfunden.

Besonders am Anfang hatte ich das Gefühl, dass die Autorin auch ihre persönliche Sichtweise als Autorin gezeigt hat und das hat sie gelungen eingebracht.

Schon ziemlich früh hatte ich das Gefühl, das ich meinte zu wissen wo die Geschichte hingeht… und dann kam es doch anders. Ganz langsam wurde es sehr deutlich, dass es eine tragische Familiengeschichte ist, was über Generationen spürbar ist.

Und nun heißt es Geduld bewahren, der zweite Teil erscheint im März 2026 und den möchte ich auf jeden Fall gerne lesen!

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Bin leider nicht in den Lesefluss hinein gekommen

Drei Wochen im August
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Ach - ich hatte mich so auf diesen vielversprechenden Roman gefreut. Aber ich bin nie so richtige in den Lesefluss hinein gekommen - so schade.

Wir lesen diese Geschichte aus den Perspektiven von Elena ...

Ach - ich hatte mich so auf diesen vielversprechenden Roman gefreut. Aber ich bin nie so richtige in den Lesefluss hinein gekommen - so schade.

Wir lesen diese Geschichte aus den Perspektiven von Elena und Eve. Elena, die gerne mit den Kindern im Ferienhaus in Frankreich Urlaub machen möchte. Ihr Mann kann (oder möchte) nicht mit. Elena bittet Eve - die Haushälterin -die Familie in den Urlaub zu begleiten. Eve sagt zu, aber schon da ist vieles unausgesprochen und nicht geklärt. Eve sieht es als Job an, sieht ihre Bezahlung, aber für Elena ist es eher eine Freundin, die mit in den Urlaub fährt. Nach außen erscheint so manches merkwürdig, wenn man aber die Dinge aus der Sicht von Elena bzw. Eve liest wird manches klarer.

Es wird vieles in Rätseln geschrieben. Bis Seite 80 habe ich mich recht schwer mit dem Lesen getan, aber dann meinte ich ein Gespür entwickelt zu haben, wie es gemeint ist und hatte kurzzeitig Freude am Lesen.

Zunehmend fand ich den Schreibstil dann einfach nur anstrengend, mir ist es nicht gelungen, so richtig in die Geschichte einzutauchen.

Letztendlich war ich froh, dass ich das Buch beendet hatte.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

absolut lesenswert

Das Leben fing im Sommer an
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Dass Christoph Kramer - der Autor - eine Person ist, die ich hätte 'kennen' können, auf die Idee bin ich nicht gekommen und habe es erst bemerkt, als ich das Buch zu lesen begonnen habe.
Und dass es ...


Dass Christoph Kramer - der Autor - eine Person ist, die ich hätte 'kennen' können, auf die Idee bin ich nicht gekommen und habe es erst bemerkt, als ich das Buch zu lesen begonnen habe.
Und dass es ja klar ein Roman ist, aber irgendwie dann auch die eigene und sehr persönliche Geschichte vom Fußballer, das macht dieses Buch zu etwas sehr besonderem.
Strukturiert ist der Roman in insgesamt 6 Kapitel: 4 Kapitel für die besagten Tage im Sommer 2006, ein Kapitel am Tag des Abiturs und das letzte Kapitel aus dem Sommer 2014.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, hat mir sehr gut gefallen.
Es geht um das erste Mal richtig verliebt sein, auf dem Weg ins Erwachsenenleben, die ersten Berührungspunkte mit dem Alkohol und das Ganze aus der Sicht von einem männlichen Jugendlichen zu lesen, fand ich super interessant und spannen. Das Geschriebene ist so ehrlich, menschlich, realistisch und damit einfach rundherum schön zu lesen.

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