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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2020

Ein perfektes Buch - passt absolut in die aktuelle Corona-Situation

Leben
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"Leben" ist nach "Sturm" das zweite Buch, das ich von Uwe Laub gelesen habe. Bereits bei "Sturm" hat mich der sehr gut recherchierte wissenschaftliche Hintergrund fasziniert und genau so habe ich es auch ...

"Leben" ist nach "Sturm" das zweite Buch, das ich von Uwe Laub gelesen habe. Bereits bei "Sturm" hat mich der sehr gut recherchierte wissenschaftliche Hintergrund fasziniert und genau so habe ich es auch hier empfunden.

In diesem Buch geht es um ein großes Sterben. Es sind Herden von Tieren, die so wie es scheint alle gleichzeitig verendet sind. Was ist dort geschehen? Auch die Menschheit bleibt nicht verschont. Die Krankheit beginnt, bzw. wird offensichtlich, wenn die Augen gelb scheinen. Es gibt kein Medikament, das die Krankheit aufhält, der Tod, der in einer überschaubaren Zeit darauf folgt, ist gewiss. Fabian Nowack ist Pharmareferent und möchte herausfinden, was es mit dieser Krankheit auf sich hat und warum das Offensichtliche bewusst verschwiegen wird.

Dass dieser Thriller in dieser so außergewöhnlichen Corona-Situation erscheint, sollte wohl so sein. Es ist einfach ein perfektes Buch und das in dieser Zeit!

Dass dieses Buch von mir 5 Sterne bekommt, war für mich schon sehr früh im Buch klar.

Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.04.2020

Wow, was für eine komplexe und durchdachte Handlung

Echo des Schweigens
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Zunächst einmal hat mich dieses Buch durch sein schönes Format und der herrlichen Haptik überzeugt, da habe ich das Buch sehr gerne in der Hand gehalten und das Lesen hat damit noch mehr Freude bereitet. ...

Zunächst einmal hat mich dieses Buch durch sein schönes Format und der herrlichen Haptik überzeugt, da habe ich das Buch sehr gerne in der Hand gehalten und das Lesen hat damit noch mehr Freude bereitet.

Wir lesen zum einen von Hannes, ein erfolgreicher Anwalt in Hamburg, aktuell in finanziellen Schwierigkeiten. Von seinem Chef wird ihm ein sehr vielversprechender Fall übertragen. Mit dem könnte er die Karriereleiter weiter empor steigen und finanziell würde ihm dieser Fall ebenfalls sehr entgegenkommen. Auf einer Veranstaltung trifft er auf Sophie, es ist für beide Liebe auf den ersten Blick. Sophie ist eine angesehene Rechtsmedizinerin und lebt in Berlin. Was sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass Hannes und Sophie in genau diesem für Hannes so wichtigen Fall quasi Gegner sind.
Des weiteren gibt es einen Handlungsstrang, der zur Zeit des zweiten Weltkrieges erzählt. Wie das Ganze zusammen hängt und wie der Leser nach und nach das große Ganze erkennt, das ist vom Autor herausragend gemacht.

Mir hat dieser Roman herausragend gut gefallen! Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Dieses Buch hat mich sehr berührt, das hätte ich im Vorfeld so nicht erwartet

Die Tanzenden
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Es geht um das Leben der Kranken im Hôpital de la Salpêtèrie in Paris. Einer psychiatrischen Klinik im Jahr 1885. Die Patientinnen werden in der Rolle von Hysterikerinnen öffentlich zur Schau gestellt. ...

Es geht um das Leben der Kranken im Hôpital de la Salpêtèrie in Paris. Einer psychiatrischen Klinik im Jahr 1885. Die Patientinnen werden in der Rolle von Hysterikerinnen öffentlich zur Schau gestellt. Wer dort einmal als Patient aufgenommen wurde, hat es selten wieder hinaus geschafft. Es ist ein sehr bedrückender Eindruck, den uns die Autorin hier gibt. Es ist natürlich ein Roman, aber zu wissen, dass sich Solches tatsächlich ereignet hat, hat mich sehr berührt.

Wir lesen in diesem Roman von Louise, Eugénie, Thérèse und Geneviéve. Anhand dieser fiktiven Personen macht die Autorin sehr deutlich, was damals dort geschehen ist.

Der Schreibstil ist so berührend und mitfühlend, dass ich das Buch mit den insgesamt rd. 230 Seiten relativ zügig gelesen hatte.

Eine sehr besondere Empfehlung zum Lesen!

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Ein schöner Familienroman, der uns in das Berlin der 1930-iger Jahre eintauchen lässt

Die Galerie am Potsdamer Platz
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Mir hat dieser Roman, der in den 1930-er Jahren in Berlin spielt, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Autorin lässt uns in die Geschichte der Familie Waldmann eintauchen. ...

Mir hat dieser Roman, der in den 1930-er Jahren in Berlin spielt, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Autorin lässt uns in die Geschichte der Familie Waldmann eintauchen.

Alice' Mutter Anna ist gestorben. Alice macht sich auf die Reise nach Berlin, sie möchte wissen, warum Alice' Großmutter Helena ihre Tochter Anna verstoßen hat. Als Alice nach der langen Reise endlich bei ihrer Großmutter ankommt, muss sie hautnah erleben, wie kühl und distanziert Helena auch Alice abweist. Glücklicherweise findet sie in den Brüdern ihrer Mutter Verbündete und kann sich in Berlin einleben. Sehr passend fand ich eine Passage im Buch, in der es hieß, dass die Familie Waldmann, so zusammengewürfelt wie sie ist, eine Ansammlung stark ausgeprägter Persönlichkeiten ist. Dem kann ich voll und ganz zustimmen, das macht diesen Roman auch so lesenswert. Das Geheimnis, weshalb Helena sich so verhält wie sie sich verhält, wird erst gegen Ende des Buches verraten. Es bleibt so fast über das gesamte Buch schön spannend.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 10.04.2020

Auch der zweite Teil der Doggerland Trilogie ist sehr unterhaltsam

Doggerland. Tiefer Fall (Ein Doggerland-Krimi 2)
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Dieses ist der zweite Teil der Doggerland-Trilogie. Ich finde es sehr gut, bekannte Ermittler über mehrere Bände zu begleiten. Eine Kenntnis des ersten Teils ist m. E. nicht unbedingt erforderlich. Zudem ...

Dieses ist der zweite Teil der Doggerland-Trilogie. Ich finde es sehr gut, bekannte Ermittler über mehrere Bände zu begleiten. Eine Kenntnis des ersten Teils ist m. E. nicht unbedingt erforderlich. Zudem finde ich die Idee, diese Krimi-Reihe auf den Doggerlands erzählen zu lassen sehr gelungen! Die Doggerlands sind so authentisch beschrieben, da könnte man glauben, dass es sie heute noch gibt. Sehr hilfreich dazu finde ich auch die Karte der Doggerlands in der Buchrückenseite.
Für den dritten Teil fände ich ein Personenverzeichnis noch sehr hilfreich. Es gibt inzwischen nun schon einige Personen, wenn man da nochmal nachlesen könnte, fände ich das sehr nett.

Karen Eiken Hornby wird zu einem Todesfall auf die nördlichste Insel gebeten. Auf den ersten Blick sieht es wie ein Unfall aus, doch bei näherer Betrachtung ist zu erkennen, dass der pensionierte Hochschullehrer Fredrik Stuub ermordet wurde. Karen Eiken ist dankbar, dass sie ermitteln darf, so hat sie einen Grund, den Weihnachtsfeierlichkeiten zu entkommen.

Diesen Kriminalroman habe ich als sehr angenehm empfunden, weil es neben dem Kriminalfall auch genügend Roman gab, das hat mir hier sehr gut gefallen. Insgesamt finde ich diesen zweiten Teil auch besser als den ersten.

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