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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2021

Ein schöner Start

Die Dorfärztin - Ein neuer Anfang
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Westfalen, 1928: Nach dem Medizinstudium kehrt Leni in ihr Heimatdorf zurück und übernimmt die Praxis des Landarztes. Doch die Dorfbewohner trauen ihr nicht, und auch ihre Familie glaubt, sie sei mit der ...

Westfalen, 1928: Nach dem Medizinstudium kehrt Leni in ihr Heimatdorf zurück und übernimmt die Praxis des Landarztes. Doch die Dorfbewohner trauen ihr nicht, und auch ihre Familie glaubt, sie sei mit der Aufgabe und der Erziehung ihres Kindes überfordert. Aber Leni kämpft gegen alle Vorurteile, wie sie es immer getan hat. Früher stand als Einziger ihr Jugendfreund Matthias an ihrer Seite, doch seit Jahren gilt er als verschollen. Als die Widerstände im Dorf immer größer werden, fasst Leni einen Plan: Sie wird Matthias wiederfinden – denn er ist der Vater ihres Kindes ... (Klappentext Buch/Verlag)

Mich hat Leni wirklich sehr beeindruckt, denn Sie stellt sich gegen alles, um sich ihren Traum zu erfüllen. Das Leben hat es nicht einfach mit Ihr gehalten, seit Ihrer Geburt hat Sie einen Klumpfuß, zieht ihre Tochter alleine groß und versucht als Ärztin Fuß zu fassen. Die Geschichte wird auf drei Ebene vorgestellt, Leni als Kind in einem friedlichen Land und dann zu Beginn des ersten Weltkrieges, zu guter Letzt Ende der 1920er Jahre als starke junge Frau.

Die Geschichte an sich fand ich mega gut aufgestellt, aber an einigen dramatischen Szenen war mir es einfach nicht knackig genug, um das auf den Leser zu projizieren. Leni gehört theoretisch zu einen der ersten Frauen die Medizin studiert haben und es auch praktizieren darf, aber wie Sie wirklich ihr Ziel erreicht hat, wird kaum beschrieben, dass fand ich sehr schade. Deswegen ziehe ich hierfür einen Stern ab.

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Veröffentlicht am 16.04.2021

Mir fehlte da einiges

Der leuchtende Himmel
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Eigentlich sollte die Geburtstagsfeier ihrer Tochter ein freudiges Erlebnis sein, doch bei Luise hinterlässt sie ein Gefühl des Zweifels. Wird sie jemals an den Punkt in ihrem Leben kommen, an dem nicht ...

Eigentlich sollte die Geburtstagsfeier ihrer Tochter ein freudiges Erlebnis sein, doch bei Luise hinterlässt sie ein Gefühl des Zweifels. Wird sie jemals an den Punkt in ihrem Leben kommen, an dem nicht die Geschäfte an erster Stelle stehen und sie mehr Zeit und Aufmerksamkeit für ihr Kind aufbringen kann?
Doch da kündigt sich bereits die nächste Herausforderung an. Bei einem Empfang der Verlegerfamilie Jensen gibt es nur ein Thema, den Streik der Hamburger Hafenarbeiter. Luise hat Verständnis für die Probleme und Forderungen der Arbeiter, doch ihre Sicht als Frau nehmen die geladenen Gäste nur teilweise ernst. Als sie auf dem Empfang auch noch ihrer Rivalin Ida Kleinschmidt begegnet, wird ihre Kampfeslust geweckt. Sie ahnt noch nicht, dass schon bald in ihrem Leben nichts mehr sein wird, wie es war. (Klappentext Buch/Verlag)
Eigentlich hatte ich mich sehr gefreut auf den neuen Teil, aber muss sagen, es wäre besser gewesen das Buch früher Ende zulassen. In diesem Teil ist man eigentlich nur auf Reisen und kommt kaum irgendwo so richtig an. Der Text lädt auch nicht wirklich zur Tiefe ein, jedes Mal, wenn es spannend wird flacht es an der Stelle ziemlich ab. Ob man hier wirklich noch einen 8. Teil herausbringen sollte, kann ich gar nicht so sagen. Ich sage es mal so, wirklich interessieren würde er mich jetzt aktuell nicht mehr. Persönlich finde ich es schade, dass man eine Geschichte so verlängert, dass Sie nachher einfach nicht mehr schön zum Lesen ist.

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Veröffentlicht am 16.04.2021

Ada und Berlin

Die Frauen vom Nikolaifleet – Der ferne Glanz
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Hamburg 1925: Von klein auf ist Leonores jüngste Tochter Ada in dem Kolonialwarenladen am Nikolaifleet aufgeblüht. Doch als es darum geht, offiziell in das Familiengeschäft einzusteigen, flüchtet sich ...

Hamburg 1925: Von klein auf ist Leonores jüngste Tochter Ada in dem Kolonialwarenladen am Nikolaifleet aufgeblüht. Doch als es darum geht, offiziell in das Familiengeschäft einzusteigen, flüchtet sich Ada vor der Verantwortung nach Berlin und stürzt sich dort in eine leidenschaftliche Affäre zu einem Schriftsteller. Als sie auch noch eine Anstellung in einem Delikatessenhaus bekommt, könnte ihr Glück perfekt sein. Aber schon bald muss Ada erkennen, dass sie sich vom Glanz der großen Stadt hat täuschen lassen und ihr Herz das Nikolaifleet nie verlassen hat … (Klappentext Buch/Verlag)

Schön zusehen, dass es auch noch junge Frauen gibt, die sich nicht einfach in ein Leben hineinpressen lassen wollen. Für Ada steht ganz klar der nächste Schritt an, dieser lautet die Verantwortung für das Familiengeschäft zu übernehmen. Aber Ada befürchtet, dass Sie dieser Verantwortung nicht gerecht werden kann und flüchtet kurzerhand nach Berlin. Dort beginnt Sie ein eigenständiges Leben mit einem netten jungen Mann. Sie geht arbeiten, schafft sich ein Freundeskreis an und genießt Ihr da sein, dass könnte man glauben!
Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, da hier wieder aufgezeigt wird das Frauen auch stark sein können. Das Sie ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben führen können und dürfen in den 1920er Jahren. Ich bin jetzt schon sehr auf den dritten Teil gespannt und wie es mit Leonore und Ada weitergeht.

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Veröffentlicht am 16.04.2021

Gute Story

Burning Oceans: Im Sog der Gezeiten
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Schafe verschwinden, ein Schüler wird verletzt – das beschauliche Örtchen Streamstown an der irischen Westküste ist in Aufruhr. Dabei wollte sich die 17-jährige Cait doch gerade auf die Schule konzentrieren. ...

Schafe verschwinden, ein Schüler wird verletzt – das beschauliche Örtchen Streamstown an der irischen Westküste ist in Aufruhr. Dabei wollte sich die 17-jährige Cait doch gerade auf die Schule konzentrieren. Als dann auch noch der mysteriöse Blake wieder auftaucht, steht ihr Gefühlsleben vollends auf dem Kopf. Doch Blake braucht Hilfe, denn die geheimnisvolle Insel Tír na nÓg ist in Gefahr ... (Klappentext Buch/Verlag)

Den ersten Teil kannte ich leider nicht, deswegen habe ich direkt mit dem zweiten begonnen. Ich hatte ein Fantasy Buch erwartet und bekam dann doch eher was für Teenies, was an sich nicht schlimm ist. Mir hat die Story gut gefallen, Sie ließ sich gut lesen, da man hier viel von den Protagonisten kennenlernt. Das Ende war doch etwas offen, deswegen glaube ich mal das es noch einen dritten Teil der Reihe geben wird.

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Veröffentlicht am 16.04.2021

Was für ein Buch...

Schattengeister
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Makepiece schreit oft in ihren Albträumen. Etwas – jemand – ergreift dann Besitz von ihr. Und auch wenn sie am Tag ihre Gedankensoldaten zum Schutz aufstellt – Sterbende begehren Einlass in ihren Kopf ...

Makepiece schreit oft in ihren Albträumen. Etwas – jemand – ergreift dann Besitz von ihr. Und auch wenn sie am Tag ihre Gedankensoldaten zum Schutz aufstellt – Sterbende begehren Einlass in ihren Kopf und Körper. Nur, wie viele verschiedene
Wesen vertragen sich in einem Körper? Und dazu noch ein so großes, wildes: ein geschundener Tanzbär. (Klappentext Buch/Verlag)
Was für ein Anfang für ein Buch…
Ich hatte über das Buch schon einige Meinungen gelesen und genau dies machte mich neugierig. Der Anfang ist etwas verwirrend, aber nach und nach kommt eine wirklich grandiose Geschichte zu Tage. Was mich wirklich sehr gefreut hat ist, dass es hier um eine Art historisch-Fantasy Abenteuer geht. Makepiece ist ein jemand, wo man nach kurzer Zeit Mitleid hat. Denn Sie wird mit ihren Ängsten und Schatten alleine gelassen, noch nicht mal Ihre Mutter hilft ihr.
Das Buch erzählt nicht nur die Geschichte von Makepiece, sondern auch von einer Zeit wo der Glaube heilig war. Wenn dann noch ein junges Mädchen von solchen Dingen erzählt, dann wird es arg gefährlich für Sie. Mir gefiel das Buch wirklich sehr gut und kann nichts Gegenteiliges dazu sagen.

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