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Zeilenstein

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2019

Thriller zum nachdenken

Der Tod so kalt
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Dieser Thriller ist kein typischer Thriller nachdem man kein Auge mehr zu macht. Die Geschichte des seit 30 Jahren ungeklärten dreifach Mordes im Blätterbachtal erinnerte er mich zeitweise an die aufregenden ...

Dieser Thriller ist kein typischer Thriller nachdem man kein Auge mehr zu macht. Die Geschichte des seit 30 Jahren ungeklärten dreifach Mordes im Blätterbachtal erinnerte er mich zeitweise an die aufregenden Geschichten die mein Großvater mir als Kind erzählte.

Eine Story zum Nachdenken. Schuldgefühle, der eigene Verstand , Eifersucht - manchmal sind solche Dinge gruseliger als jede Bestie.
Kleine Dörfer haben ihre eigenen Geheimnisse und auch wenn du dort lebst gehörst du noch lange nicht dazu. Das muss der Protagonist "Salinger" öfters mal auf schmerzhafte Weise erfahren. Besessenheit. Besessenheit ist gefährlich.

Ist die Wahrheit es wert sich selbst zu verlieren? Ist die Wahrheit auch wirklich die einzig richtige Wahrheit? Als man glaubt der Fall wäre endlich gelöst und eine plausible, wenn auch schockierende Erklärung gefunden hat, dreht sich die Geschichte nochmals um 180 Grad.

Mir hat die Story unglaublich gut gefallen, auch weil teilweise sogar ausgestorbene Arten wie "Jaekelopterus Rhenaniae" unter Verdacht stehen der Täter zu sein und man diesen Verdacht zeitweise sogar ernst nehmen muss.

Auch am Ende ist man sich nicht sicher ob dort unten in der Schlucht nicht noch ein von der Zeit vergessenes Exemplar haust.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Sympathisch blumiger Krimi

Vanitas - Schwarz wie Erde
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Insgesamt ist es für mich ein sehr spannender und unterhaltsamer Krimi gewesen. Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere haben alle einen gewissen Charme.

Die Story ...

Insgesamt ist es für mich ein sehr spannender und unterhaltsamer Krimi gewesen. Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere haben alle einen gewissen Charme.

Die Story war nicht zu gruselig, aber dennoch aufregend und obwohl es keine extrem überraschenden plot twists
gab,war nichts wirklich vorhersehbar.

ABER: Ich wünsche mir unbedingt eine Fortsetzung! Ich muss doch wissen wie es nun weiter geht. Und von mir aus auch gerne noch eine ausführliche Vorgeschichte.

Zudem hat mich das Buch dazu bewegt, mir zu überlegen ob ich mir nicht auch ein Buch über die Sprache der Blumen zulegen soll. Ich finde die ganzen Bedeutungen schon ziemlich interessant.

Eine letzte Sache noch :
Ich war richtig happy eines meiner Lieblingslieder in dem Buch wiederzufinden! Es ist interessant zu wissen,mit welcher Musik die Autorin bestimmte Szenen unterlegt hätte.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Ein Pageturner bei dem man manche Seiten leider zweimal lesen muss.

Auris
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Die zentrale Thematik von Auris - die forensische Phonetik hat mich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam werden lassen. Einer der Protagonisten übt dies nämlich beruflich aus und macht seinen Job exzellent- ...

Die zentrale Thematik von Auris - die forensische Phonetik hat mich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam werden lassen. Einer der Protagonisten übt dies nämlich beruflich aus und macht seinen Job exzellent- bis er durch ein Geständnis selber in den Knast wandert. Die Podcasterin "Jula" (ohne i) , ist dem merkwürdigen Fall aus persönlichen Beweggründen auf der Spur und bringt damit einige Leute in Gefahr.

Es gibt mehrere Handlungsstränge die letztendlich mehr oder weniger zusammenführen. Allerdings wirkt die Geschichte durch die ganzen Details ziemlich überladen. Man kommt gar nicht mehr richtig hinterher und ich werde das Buch nochmals lesen müssen, um einige Zusammenhänge zu verstehen.

Der Schreibstil ist dennoch spannend bis zum Schluss und- was mir persönlich sehr gut gefällt- nicht zu abartig und brutal. Da das Buch auf einer Idee von Fitzek basiert, hatte ich schon mit heftiger Kost gerechnet, aber sein Kollege Kliesch, hat die doch sehr sensiblen Themen genau richtig behandelt. Man hat mitgefiebert und sich ein wenig beklommen gefühlt, aber man musste nicht so heftig schlucken wie bei manchen anderen Thriller Autoren. Auch die Charaktere sind glaubwürdig und interessant.

Zum Ende des Buches möchte ich nicht zu viel verraten, nur dass es mich doch ziemlich überrascht hat und ich mit vielen Fragezeichen über dem Kopf auf die Fortsetzung warte.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Nervenkitzel vom Feinsten

Cainstorm Island - Der Gejagte
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Dieses Buch zieht einen von Anfang an in seinen Bann!

Unser Protagonist Emilio nimmt aus Geldnot einen Job bei einer Firma an, die ihn dafür bezahlt sich einen Chip ins Gehirn pflanzen zu lassen und ...

Dieses Buch zieht einen von Anfang an in seinen Bann!

Unser Protagonist Emilio nimmt aus Geldnot einen Job bei einer Firma an, die ihn dafür bezahlt sich einen Chip ins Gehirn pflanzen zu lassen und eine halbe Stunde pro Tag durch seine Augen zu filmen,was er so erlebt. Wie im realen Leben muss der Inhalt der Videos so spektakulär oder verrückt wie möglich sein um möglichst viele Klicks zu generieren. Die Zuschauer sitzen gemütlich vor ihren Bildschirmen während andere sich teilweise in Lebensgefahr begeben. Kein Wunder, dass da auch mal etwas schief geht.

Das Buch ist eine extrem plausible Dystopie und einige Details so schmerzhaft authentisch, dass man des öfteren kopfschüttelnd auf unsere eigene Gesellschaft blicken muss.

Die Umgebung konnte ich mir super gut vorstellen. Ich liebe es, wenn Autoren es schaffen mich direkt in die beschriebene Welt zu ziehen. Kopfkino vom feinsten.

Mein Fazit: Dieser Jugendthriller ist kein bisschen kindisch oder flach geschrieben. Der Erzählstil und die Charaktere konnten mich ebenfalls überzeugen.

Ich freue mich riesig auf Band 2! Ich habe das Gefühl, dass es dort nochmal so richtig aktionreich weiter geht.

Klare Lesempfehlung

Veröffentlicht am 16.07.2019

Solide Fortsetzung

Das Ritual von London
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Als ich den ersten Teil "Das Labyrinth von London" gelesen habe, war ich sofort von dieser Urban Fantasy Geschichte verzaubert. Der Protagonist Alex Verus ist ein Wahrsager- aber kein schnöder Hochstapler ...

Als ich den ersten Teil "Das Labyrinth von London" gelesen habe, war ich sofort von dieser Urban Fantasy Geschichte verzaubert. Der Protagonist Alex Verus ist ein Wahrsager- aber kein schnöder Hochstapler vom Jahrmarkt- Nein! Er beherrscht eine sehr komplexe Art von Magie, für die man einen kühlen und schlauen Kopf benötigt.

Seinen "Lehrling" Luna, umgibt ein mysteriöser und gefährlicher Fluch, der alles Unglück von ihr abwendet und auf andere Menschen umleitet und auch in diesem Teil wieder näher thematisiert wird.

Nach dem ersten Abenteuer , stürzt Alex sich in erneut in eines, nur diesmal sind seine Freunde richtig in Gefahr. Durch - sagen wir mal "unglückliche Umstände", entfremdet Luna sich zeitweilig von ihm und auch sonst scheint Alex ein wenig abwesend zu sein. (Woran das liegt müsst ihr selber herausfinden ).

Allgemein fand ich das Buch ein wenig brutaler als seinen Vorgänger. Hab ich nach dem ersten Teil noch von den Harry Potter ähnelnden Elementen geschwärmt, werden diesmal sogar direkte Seitenhiebe im Bezug darauf erteilt. Da fühlt man sich als Leser ein wenig ertappt.

Trotzdem war die Fortsetzung spannend und ich freue mich auf die vielen weiteren Teile und die wirklich fantastischen Cover, welche tausendmal schöner sind, als die englischen Originale.