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anigel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2026

Lichtmagisches Fantasy-Epos mit Tiefgang

Die Wächter der Tore
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Prinzessin Nefertina hat unter der Härte ihrer Mutter zu leiden. Mit ihrer unschuldigen Art findet sie kaum Beachtung und wird von vielen am Hof belächelt. Als Garuda und Lily sich mit ihr anfreunden, ...

Prinzessin Nefertina hat unter der Härte ihrer Mutter zu leiden. Mit ihrer unschuldigen Art findet sie kaum Beachtung und wird von vielen am Hof belächelt. Als Garuda und Lily sich mit ihr anfreunden, lebt sie auf. Daher folgt sie ihnen – wenn auch zögerlich – durch die Hecke, die Silkaris vor dem Feind trennt. Ein Schritt, der sie zu fremden Mächten führt und zu der einen, die in ihr selbst wohnt.
Mit Leichtigkeit und voller Neugier betrete ich die fantastische Welt, in der mich Magie und Licht, Schatten und innere Zerrissenheit in Atem halten. Durch Raidras, Weregreys und Nefertinas Augen stelle ich mich den Kämpfen, tauche in tierische Gestalten und bestaune mächtige Drachen. Die Prinzessin hat sofort mein Herz. Sie besticht durch ihre Güte, die mit ihrer vertrauensvollen Offenheit eingeht. Ohne Vorurteile wagt sie sich auf dunkle Pfade und scheut sich nicht, dem wahren Wesen ihrer Mitmenschen auf den Grund zu gehen. Gerüchte und Intrigen bauen eine Mauer, doch wer sind wir wirklich und wofür treten wir ein?
Ich habe jede Zeile erlebt und gefühlt und habe mir die restlichen Bände schon gesichert.
„So viel Begeisterung für eine Selbstmord-Mission“ Oh ja!
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Leise Einsamkeit trifft ins Herz

Die Tiefe meines Herzens
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Dieser Gedichtband spricht aus einer leisen Einsamkeit heraus. Die Texte kreisen um das Gefühl, nicht dazuzugehören, um die schmerzhafte Nähe von Liebe und Unerreichbarkeit, um den Gedanken, unliebbar ...

Dieser Gedichtband spricht aus einer leisen Einsamkeit heraus. Die Texte kreisen um das Gefühl, nicht dazuzugehören, um die schmerzhafte Nähe von Liebe und Unerreichbarkeit, um den Gedanken, unliebbar zu sein – und ihn vielleicht sogar verdient zu haben.
Die Sprache ist schlicht und offen, oft brüchig, als würden die Gedichte selbst zögern, sich ganz zu zeigen. Gerade dadurch wirken sie nah. Nichts wird erklärt oder aufgelöst, vieles bleibt stehen, wie ein Gedanke, der nachts nicht geht.
Diese Gedichte trösten nicht im klassischen Sinn. Aber sie erkennen an. Und manchmal reicht das: dass jemand die richtigen Worte für ein Gefühl findet, das sonst sprachlos macht.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Sturmböen voller Fantasie

Windesfluch
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Nachdem Thea von der Klassenfahrt in den hohen Norden ausgeschlossen wurde, verbringt sie die Tage zuhause. Ohne ihren besten Freund Niko und ohne die Erlaubnis, den Wind zu beschwören, will keine rechte ...

Nachdem Thea von der Klassenfahrt in den hohen Norden ausgeschlossen wurde, verbringt sie die Tage zuhause. Ohne ihren besten Freund Niko und ohne die Erlaubnis, den Wind zu beschwören, will keine rechte Freude aufkommen, bis ein geheimnisvoller Brief für sie hereinflattert. Ihr Lenkdrache Tuuli scheint das Fliegen verlernt zu haben und die Wetterhähne verschwinden spurlos. Als ein Sturm den Pazifik erbeben lässt, schreibt Thea alle Vorsätze in den Wind und folgt ihrer inneren Stimme, um der Macht entgegenzutreten, die die Welt bedroht.
Nach den ersten Zeilen bin ich bereits zurück in Westkirch und schlüpfe in Theas Leben, das ordentlich durchgerüttelt wird. Gustav, der hicksende Meister der Wetterhähne, ist mit von der Partie und Swinda komplettiert das Quartett. Voller Spannung fliege ich mit durch die Luft, halte den Atem an und bestaune Windelfen, Hüter und werde neugierig auf den Geschmack von Nebelnektarschokolade.
Bald spüre ich die Bedrohung durch die Venthoren, allen voran Nox und Sarja, die mir (und den Freunden) auf den Fersen sind. Allerlei Einfälle und Wendungen bringen mich zum Staunen und das Finale gleicht einem Orkan. Zum Glück gibt es Schokolade!
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Leidenschaftlich, dunkel und voller Herz!

Bound Melody, by New York
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Als Mafia Prinzessin ist Tessas Weg vorgezeichnet. Wen immer ihr Vater aussucht, sie muss sich fügen. Ein Leben als Gefangene, als Nichts, verdammt dazu, unterwürfig zu sein, steht ihr bevor. Und ihre ...

Als Mafia Prinzessin ist Tessas Weg vorgezeichnet. Wen immer ihr Vater aussucht, sie muss sich fügen. Ein Leben als Gefangene, als Nichts, verdammt dazu, unterwürfig zu sein, steht ihr bevor. Und ihre Antwort ist so klar wie gefährlich: Tessa flieht. Eine Weile hält sie sich verborgen, doch das Glück ist nicht auf ihrer Seite. Don Grenado erwischt seine unfreiwillige Braut und schleift Tessa in seinen Club, um sie dort zu versteigern. Er ahnt nicht, dass Tessas Bruder Miguel seinen besten Mann auf seine Schwester angesetzt hat: den Whipper! Einen finsteren Gesellen namens Vincenzo, in dessen Händen Tod und Verderben liegen.
Er entführt Tessa aus dem Club und die Jagd ist eröffnet …
Mit Tessa als vermeintlich zarte Frau und Vincenzo als donnerndes Pendant erlebe ich eine knisternde Mischung, die von Anziehung und Abwehr geprägt ist. Geheimnisse werden gelüftet, Intrigen locken mich auf die falsche Fährte und kurz vor dem Ende recke ich meine Faust. Es steckt mehr in uns, als wir selbst glauben.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Fantasiereich, gefühlvoll und ausdrucksstark

Windholm-Saga / Windholm Das Nebelkind
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Nach dem Tod seines Vaters bleibt dem scheuen Jungen Aric nichts anderes als das Schwert und das Vermächtnis seiner Mutter. Verloren und in sich gekehrt vernimmt er einen mystischen Ruf, der ihn beharrlich ...

Nach dem Tod seines Vaters bleibt dem scheuen Jungen Aric nichts anderes als das Schwert und das Vermächtnis seiner Mutter. Verloren und in sich gekehrt vernimmt er einen mystischen Ruf, der ihn beharrlich in die Tiefen des Waldes führt. Aric läuft direkt in die Arme des Gnoms Brambelfeet, der ihm mit Witz und erfrischend echtem Charme seine Hilfe anbietet. Gemeinsam treffen sie auf Lyra, einer Sylphe, die keine Sekunde zögert, sich den beiden anzuschließen. Auf der Suche nach Eldora trotzen sie nicht nur Gefahren, sondern vor allem den Zweifeln, die sie in sich tragen. Wie kann der Kampf gegen sich selbst gewonnen werden oder ist es nur der Weg, der sie aufrüttelt?
Mit poetisch berührendem Schreibstil tauche ich in die Geschichte um Aric ein und rieche, atme und fühle jede Zeile. Die Kapitel beginnen mit Zitaten aus dem Tagebuch von Arics Mutter und sie stimmen ein in die Herausforderungen, denen ihr Sohn sich mutig und besonnen stellt. Brambelfeet bringt mich regelmäßig zum Grinsen und Lyras Licht habe ich vor mir, sobald ich das Buch aufschlage. Die Namen sind ebenso einfallsreich wie die Orte, durch die mich die Melodie der Worte trägt. Eine Sinfonie aus Bildern und Leben, Gefühl und Erbeben. Der Geschmack nach Heimat könnte nicht fühlbarer sein. Ich brauche mehr davon!
Absolute Leseempfehlung!

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