Fantasiereich, gefühlvoll und ausdrucksstark
Windholm-Saga / Windholm Das NebelkindNach dem Tod seines Vaters bleibt dem scheuen Jungen Aric nichts anderes als das Schwert und das Vermächtnis seiner Mutter. Verloren und in sich gekehrt vernimmt er einen mystischen Ruf, der ihn beharrlich ...
Nach dem Tod seines Vaters bleibt dem scheuen Jungen Aric nichts anderes als das Schwert und das Vermächtnis seiner Mutter. Verloren und in sich gekehrt vernimmt er einen mystischen Ruf, der ihn beharrlich in die Tiefen des Waldes führt. Aric läuft direkt in die Arme des Gnoms Brambelfeet, der ihm mit Witz und erfrischend echtem Charme seine Hilfe anbietet. Gemeinsam treffen sie auf Lyra, einer Sylphe, die keine Sekunde zögert, sich den beiden anzuschließen. Auf der Suche nach Eldora trotzen sie nicht nur Gefahren, sondern vor allem den Zweifeln, die sie in sich tragen. Wie kann der Kampf gegen sich selbst gewonnen werden oder ist es nur der Weg, der sie aufrüttelt?
Mit poetisch berührendem Schreibstil tauche ich in die Geschichte um Aric ein und rieche, atme und fühle jede Zeile. Die Kapitel beginnen mit Zitaten aus dem Tagebuch von Arics Mutter und sie stimmen ein in die Herausforderungen, denen ihr Sohn sich mutig und besonnen stellt. Brambelfeet bringt mich regelmäßig zum Grinsen und Lyras Licht habe ich vor mir, sobald ich das Buch aufschlage. Die Namen sind ebenso einfallsreich wie die Orte, durch die mich die Melodie der Worte trägt. Eine Sinfonie aus Bildern und Leben, Gefühl und Erbeben. Der Geschmack nach Heimat könnte nicht fühlbarer sein. Ich brauche mehr davon!
Absolute Leseempfehlung!