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anigel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2025

Fantasiereich, gefühlvoll und ausdrucksstark

Windholm-Saga / Windholm Das Nebelkind
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Nach dem Tod seines Vaters bleibt dem scheuen Jungen Aric nichts anderes als das Schwert und das Vermächtnis seiner Mutter. Verloren und in sich gekehrt vernimmt er einen mystischen Ruf, der ihn beharrlich ...

Nach dem Tod seines Vaters bleibt dem scheuen Jungen Aric nichts anderes als das Schwert und das Vermächtnis seiner Mutter. Verloren und in sich gekehrt vernimmt er einen mystischen Ruf, der ihn beharrlich in die Tiefen des Waldes führt. Aric läuft direkt in die Arme des Gnoms Brambelfeet, der ihm mit Witz und erfrischend echtem Charme seine Hilfe anbietet. Gemeinsam treffen sie auf Lyra, einer Sylphe, die keine Sekunde zögert, sich den beiden anzuschließen. Auf der Suche nach Eldora trotzen sie nicht nur Gefahren, sondern vor allem den Zweifeln, die sie in sich tragen. Wie kann der Kampf gegen sich selbst gewonnen werden oder ist es nur der Weg, der sie aufrüttelt?
Mit poetisch berührendem Schreibstil tauche ich in die Geschichte um Aric ein und rieche, atme und fühle jede Zeile. Die Kapitel beginnen mit Zitaten aus dem Tagebuch von Arics Mutter und sie stimmen ein in die Herausforderungen, denen ihr Sohn sich mutig und besonnen stellt. Brambelfeet bringt mich regelmäßig zum Grinsen und Lyras Licht habe ich vor mir, sobald ich das Buch aufschlage. Die Namen sind ebenso einfallsreich wie die Orte, durch die mich die Melodie der Worte trägt. Eine Sinfonie aus Bildern und Leben, Gefühl und Erbeben. Der Geschmack nach Heimat könnte nicht fühlbarer sein. Ich brauche mehr davon!
Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Die Stille hinter dem Schweigen

Bittersüsser Frühling
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Der neueste Fall der Privatdetektivin Laura Monti trägt mehr Schatten in sich, als es zunächst scheint. Milena, ihre Auftraggeberin, fühlt sich von einem geheimnisvollen Mann verfolgt, der sich einfach ...

Der neueste Fall der Privatdetektivin Laura Monti trägt mehr Schatten in sich, als es zunächst scheint. Milena, ihre Auftraggeberin, fühlt sich von einem geheimnisvollen Mann verfolgt, der sich einfach nicht abschütteln lässt. Doch ehe Laura die Gefahr richtig einschätzen kann, findet die Polizei seine Leiche – ausgerechnet an dem Ort, an dem Milena ihren Urlaub verbringen wollte. Plötzlich steht die junge Frau selbst im Fokus der Ermittlungen, und Laura gerät in einen Strudel aus Fragen, Widersprüchen und Andeutungen. Eine Spur führt in die Vergangenheit und nährt das beunruhigende Gefühl, dass Milena mehr verschweigt, als sie preisgibt.
Der lebendige Schreibstil trägt mich mühelos durch die Seiten. Laura und Milena pulsieren vor Energie; ich sehe ihre entschlossenen Mienen vor mir, wenn sie den Polizisten die Grenzen ihrer Kompetenz aufzeigen. Das Setting ist von beinahe träumerischer Schönheit – ein Hauch von „la dolce vita“, der jedoch immer wieder von der Schwere des ungeklärten Mordes durchbrochen wird.
Während ich versuche, den Täter zu entlarven, verrinnen die Hinweise wie Sand zwischen den Fingern, und der entscheidende Groschen fällt lange nicht.
Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Ideenreiche Fortsetzung mit Herzschlagfinale

Anderwelt Ardor
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Auf dem Rücken ihrer Flugechse und mit Jewlier an ihrer Seite sucht Haylan den Schlüssel zurück nach Hause. Der Weg hält allerlei Gefahren bereit und es gilt, Freund von Feind zu unterscheiden. Nach und ...

Auf dem Rücken ihrer Flugechse und mit Jewlier an ihrer Seite sucht Haylan den Schlüssel zurück nach Hause. Der Weg hält allerlei Gefahren bereit und es gilt, Freund von Feind zu unterscheiden. Nach und nach lernt sie ihrer Intuition zu vertrauen und sich selbst. Die alles entscheidende Frage ist: wer und wo willst du sein?
Zu der fantasievollen Welt des ersten Teils reihen sich weitere ideenreiche Orte und Figuren ein und Prinzessin und Jewlier erobern mein Herz im Sturm. Mit Haylans Blickwinkel bin ich mittendrin. Hautnah spüre ich, wie tiefe Freundschaft sich über Argwohn erhebt, und wie eine wahrhaft innige Liebe die Scheu vertreiben kann. Kampf und Güte, Verrat und Aufrichtigkeit scheinen Hand in Hand zu gehen, während ein augenzwinkernder Blick auf unsere Welt aufzurütteln weiß. Ein Herzschlagfinale trommelt mein „Bitte nicht!“ laut und ich muss Abschied nehmen.
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Mystisch, wortgewaltig und intensiv

Das Siegel des Drachen
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Im beschaulichen Dorf Mals regt sich ein uraltes Dunkel. Denise hört seinen Ruf, doch ihr Freund Simon will nicht wahrhaben, was sich nicht beweisen lässt. In zittriger Anspannung folgt sie dem Flüstern ...

Im beschaulichen Dorf Mals regt sich ein uraltes Dunkel. Denise hört seinen Ruf, doch ihr Freund Simon will nicht wahrhaben, was sich nicht beweisen lässt. In zittriger Anspannung folgt sie dem Flüstern und verbündet sich mit dem berüchtigten Alten, der sich von der Dorfgemeinschaft zurückgezogen hat. Unumstößlich legt das Siegel des Drachen seine Finger auf Denise‘ Herz! Zweifel treibt einen Keil zwischen die Liebenden und führt sie auf einen Pfad, auf dem es kein Zurück gibt.
Bedrohlich umkreist mich die Finsternis, die durch meine Adern kribbelt. Mit poetisch mystischer Wortgewalt werde ich immer tiefer in die Geschichte hineingezogen und erlebe menschliche Schwäche genauso wie innere Stärke. Ein Aufschrei gegen das Unbekannte, das wir fürchten, ein Aufruf, hinter die Fassade zu schauen, und die Hand, die in Vertrauen gereicht wird.
Ich bin absolut begeistert und brauche mehr davon!

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Schmunzelnd herrlicher Boutiquebummel

Nur mal ganz kurz, ehrlich!
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Ob vor dem Schaufenster oder hinter der Ladentheke – die Kunden der kleinen Boutique sind so vielfältig wie das Sortiment. Mit jeder Kurzgeschichte komme ich dem alltäglichen Wahnsinn näher und zuweilen ...

Ob vor dem Schaufenster oder hinter der Ladentheke – die Kunden der kleinen Boutique sind so vielfältig wie das Sortiment. Mit jeder Kurzgeschichte komme ich dem alltäglichen Wahnsinn näher und zuweilen klopfe ich der geduldig durchatmenden Inhaberin anerkennend auf die Schulter. Von Käufern, die nur mal schauen, über diebische Elstern zu vergeblichen Feilschversuchen erlebe ich die volle Palette an liebevollen Eigenarten rund ums Shoppen.
Immer mit einem Augenzwinkern und frech serviert – zum Nachsinnen, ertappt Fühlen und Schmunzeln. Ich empfehle es gerne weiter!

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