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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2025

Interessante Einblicke

Die Gerüche der Kathedrale
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"Die Gerüche der Kathedrale" ist ein interessanter Titel für dieses Buch. Im ersten Moment denkt man eigentlich eher an unangenehme Gerüche die es in einer Kirche geben kann. Genau dies erfährt man auch ...

"Die Gerüche der Kathedrale" ist ein interessanter Titel für dieses Buch. Im ersten Moment denkt man eigentlich eher an unangenehme Gerüche die es in einer Kirche geben kann. Genau dies erfährt man auch im Laufe des Buches.

In überschaubaren Kapitel taucht man in die Welt der Kathedrale von Antwerpen ein. Ich habe die Kapitel nacheinander gelesen, denke aber, dass man sie auch nach Interessenslage lesen kann.

Spannend ist zu erfahren, dass das Verhalten der Menschen in der Kirche früher komplett anders war. Wird heute verlangt, dass man andächtig eine Kirche betritt war dies im 16 Jahrhundert eher nicht der Fall. Es war ein sehr lebhafter Ort durch den auch Tiere liefen. Auch die Art und Weise wie zu dieser Zeit Bestattungen abliefen fand ich faszinierend und schockierend zugleich.

Außerdem erfährt man auch einiges über das Leben außerhalb der Kathedrale.

In den Kapiteln wird auf die farbigen Bilder, die in der Mitte des Buches zu finden sind immer wieder verwiesen.

Ein gut recherchiertes Buch für alle kirchlich oder historisch Interessierten.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Alpenkrimi mit Liebe

The First to Fall
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Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, da ich auch gerne in den Bergen unterwegs bin. Dabei hörte sich die Beschreibung auch noch spannend an, obwohl es offiziell kein Krimi oder Thriller ist. ...

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, da ich auch gerne in den Bergen unterwegs bin. Dabei hörte sich die Beschreibung auch noch spannend an, obwohl es offiziell kein Krimi oder Thriller ist.

Jakob, ein bekannter Kletterer steht kurz vor dem Höhepunkt seiner Karriere, doch dann ereignet sich mit seinen Freunden ein dramatischer Vorfall und er muss seinen Sport erstmal an den Nagel hängen. Dann taucht auch noch Aurora mit ihrem Wohnmobil auf der Alpenchalet-Anlage seiner Mutter auf. Nach und nach bauen die beiden eine Beziehung zueinander auf. Doch Aurora birgt noch ein Geheimnis. Nach und nach wird man als Leser mitgenommen und erfährt vom Leben der beiden Protagonisten.

Dabei spielt viel Emotion, Liebe und auch einiges an Spannung eine Rolle. Teilweise fühlt es sich an wie ein Krimi. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und man taucht immer mehr in die Story ein und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Genau die richtige Mischung aus Spannung und Liebe.
Mir hat es gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Spannende Verstrickungen

Ein ungezähmtes Tier
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"Ein ungezähmtes Tier" ist mein erstes Buch das ich von Joel Dicker lese.
Es geht in 2 Haupterzählsträngen um 2 Paare. Dies sind Karine und Greg und Apard und Sophie.

Diese Paare sind schon sehr unterschiedlich ...

"Ein ungezähmtes Tier" ist mein erstes Buch das ich von Joel Dicker lese.
Es geht in 2 Haupterzählsträngen um 2 Paare. Dies sind Karine und Greg und Apard und Sophie.

Diese Paare sind schon sehr unterschiedlich was ihre Leben angeht. Karine und Greg leben in eher einfachen Verhältnissen in der "Warze", einer einfachen Wohngegend. Sophie und Apard dagegen haben ein riesiges Haus mit großen Glasfronten und scheinen im Luxus zu schwimmen.

Beide Paare sind befreundet und treffen immer wieder aufeinander. Jedoch weiß niemand davon, dass auch untereinander interessante Beziehungen bestehen die nach und nach zum Vorschein kommen.

Parallel zu den Beziehungsgeschichten wird in einem weiteren Erzählstrang minutiös ein Raub geplant.

All dies lässt Joel Dicker geschickt durch Rückblenden in die Story einfließen. Auch gibt es bei allen Charakteren immer wieder Rückblicke in ihre frühere Leben.

Normalerweise bin ich kein Freund von Zeitsprüngen, da ich diese oft verwirrend finde. In diesem Fall sind sie aber sehr gut geschrieben und machen das Buch spannend.

Ein spannendes Buch mit viel Emotion und Spannung. Eine Mischung aus Familiendrama und Krimi.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Das Geheimnis der Geige

Wenn die Tage länger werden
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"Wenn die Tage länger werden" von Anne Stern ist ein guter Roman um ihn im Frühjahr oder Sommer zu lesen. Denn die Atmosphäre dieser Jahreszeit kommt gut rüber.

Lisa ist eine junge Lehrerin ...

"Wenn die Tage länger werden" von Anne Stern ist ein guter Roman um ihn im Frühjahr oder Sommer zu lesen. Denn die Atmosphäre dieser Jahreszeit kommt gut rüber.

Lisa ist eine junge Lehrerin mit einem kleinen Sohn, Paul. Dieser fährt erstmalig mit ihrem Ex in den Sommerferien für 3 Wochen weg. Lisa wohnt in einer kleinen Wohnung. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter ist sehr schwierig. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr und mehr über ihre Geschichte.

Früher hat Lisa viel Geige gespielt. Jetzt, in ihrer freien Zeit ohne Kind nimmt sie diese wieder hervor. Jedoch ist sie in Mitleidenschaft gezogen worden und sie muss sie zu einem Geigenbauer bringen. Hier lernt sie auch Ute, die Frau des Geigenbauers kennen, zu der sie eine besondere Beziehung aufbaut.

Der Geigenbauer macht bei der Reparatur eine unglaubliche Entdeckung und so beginnt der spannende Plot um die Geige und Lisas Familiengeschichte.

Im Roman werden die persönliche Geschichte von Lisa und ihre Familiengeschichte wunderbar miteinander verwoben. Dabei ist Lisa auch immer dabei sich selbst zu finden.

Ein sehr berührender und auch emotionaler Roman mit Tiefgang!

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Tolle Familiensaga

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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"Der Gesang der Seeschwalben" ist der erste Teil der Dilogie von Gabriella Engelmann. In zwei verschiedenen Erzählschienen werden wir einmal in der heutigen Zeit von Anna mitgenommen. Anna ist ...

"Der Gesang der Seeschwalben" ist der erste Teil der Dilogie von Gabriella Engelmann. In zwei verschiedenen Erzählschienen werden wir einmal in der heutigen Zeit von Anna mitgenommen. Anna ist Journalistin und kommt extra nach Sylt um über die Autorin Fenja Lorenzen zu berichten.

Die andere Zählschiene nimmt uns mit in Lenes leben in den 1930er Jahren und wir erleben mit wie sie auf Sylt lebt und auch ihre erste Liebe im Leben kennenlernt.

Als Anna auf der Insel ankommt trifft sie jedoch nicht Fenja Lorenzen an sondern nur ihre Tochter Elisa und findet nur eine Nachricht von Fenja. Nach einem Unwetter müssen beide den Dachboden von Fenjas Haus ausräumen und finden eine Dose die neugierig macht. Als Fenja Tage später immer noch nicht auftaucht, machen sie sich auf die Suche nach ihr.

Beide Erzählungen sind wunderbar geschrieben und man fiebert mit Lene aber auch mit Anna mit. Nach und nach offenbart sich die Familiengeschichte von Fenja. Immer wieder gibt es im Roman emotionale Passagen die aber dennoch die gewisse Leichtigkeit haben um gut unterhalten zu werden. Ein klein wenig Detektivspürsinn steckt auch noch in diesem Buch bei der Suche nach Fenja.

Ein wunderbares Buch mit Geheimnissen und vielen Gefühlen für alle die Familiengeschichten mögen!

Den zweiten Teil möchte ich unbedingt auch lesen!

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