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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2024

Sommerduft der Provence

Liebe, lavendelblau
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Für Sarah geht auf einen Schlag alles schief. Ihr Freund Tobias geht für ein Praktikum nach Hollywood und gibt dort das von ihr geschriebene Drehbuch als sein eigenes aus. Gleichzeitig verliert Sarah ihre ...

Für Sarah geht auf einen Schlag alles schief. Ihr Freund Tobias geht für ein Praktikum nach Hollywood und gibt dort das von ihr geschriebene Drehbuch als sein eigenes aus. Gleichzeitig verliert Sarah ihre langjährige Arbeit in einer Buchhandlung und als sie Tobias dann kurzfristig besuchen möchte, erfährt sie, dass er sie betrogen hat. In einer Kurzschlussreaktion besucht sie ihre frühere Schulfreundin Cleo in der Provence, um alles hinter sich zu lassen. Der Zufall bietet ihr eine Wohnmöglichkeit mitten in einem Weinberg. Dort findet sie dann erst wieder zu sich selbst und setzt sich neue Ziele. Außerdem gibt ja auch noch den Winzer…

Der Autorin gelingt es mit einem sehr anschaulichen Schreibstil, die Düfte und Farben der Provence vor einem lebendig werden zu lassen. Man spürt das Lavendelfeld quasi vor sich und befindet sich selbst auf einem französischen Dorfmarkt. Ebenso fühlt man mit den Protagonisten, allen voran natürlich Sarah, die sehr vielschichtig angelegt ist. Die Handlung ist insgesamt etwas vorhersehbar und unrealistisch, dafür ist einfach zuviel mit reingepackt, aber bei einem schönen entspannenden Liebesroman darf das ruhig so sein, denn man will ja schließlich mitfiebern und träumen können.

Besonders gut gefallen haben mir die anschaulichen Beschreibungen von Landschaft, Land und Leuten. Man reist in Gedanken quasi schon mal los und möchte den Ort am liebsten sofort selbst erkunden.

Entspannender Roman zum Träumen, perfekt zum Lesen auf der Terrasse und Abschalten, optimalerweise neben einem Lavendelbusch und mit einem Gläschen Wein in der Hand!

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Veröffentlicht am 26.10.2024

Expedition wie auf einen anderen Planeten

Tiefsee-Monster
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Die Tiefsee ist für uns gefühlt genauso weit weg wie das Weltall und zahlreiche der Bewohner sehen aus wie nicht von dieser Welt. Skurile Formen und Gewohnheiten, das ganze gepaart mit Lichteffekten, die ...

Die Tiefsee ist für uns gefühlt genauso weit weg wie das Weltall und zahlreiche der Bewohner sehen aus wie nicht von dieser Welt. Skurile Formen und Gewohnheiten, das ganze gepaart mit Lichteffekten, die Tiefsee hat so einiges zu bieten. Und das Leben dort unten ist alles andere als einfach, um zu überleben, muss man ein wahrer Lebenskünstler sein. Ob man die Tiere wirklich Monster nennen muss, würde ich daher auch eher in Frage stellen. Nur weil etwas anders aussieht, muss es nicht gleich ein Monster sein.

Die Gliederung des Buches erfolgt in unterschiedliche Tiefseeregionen, die erst allgemein beschrieben werden und im zweiten Schritt wird dann vorgestellt, wer dort so alles lebt, das ganze kindgerecht in kurzen gut verständlichen Sätzen. Zur besseren Vorstellung gibt es zahlreiche liebevoll gestaltete Illustrationen in leuchtenden Farben.

Das Buch ist sehr schön gestaltet, eignet sich meines Erachtens eher für jüngere Kinder als 8 Jahre. Generell hätte ich mir anstatt so vieler Zeichnungen mehr Fotos gewünscht, denn in der Realität sehen die Tiere dann doch nochmal anders aus.

Fazit: Ein tolles Entdeckerbuch für die Tiefsee, das kindgerecht und übersichtlich gestaltet ist und dabei spielerisch wertvolles Wissen vermittelt. Auch als Erwachsener lernt man noch dazu.

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