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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

Macht Mut ...

Wechseljahre - Befreiungsjahre
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Das großformatige Ratgeberbuch sieht optisch schon recht ansprechend aus.
Die Autorin schreibt sehr authentisch, erzählt aus dem eigenen Leben, was das Gelesene noch reeller und eindrücklicher macht.
Man ...

Das großformatige Ratgeberbuch sieht optisch schon recht ansprechend aus.
Die Autorin schreibt sehr authentisch, erzählt aus dem eigenen Leben, was das Gelesene noch reeller und eindrücklicher macht.
Man fühlt sich während der Lektüre besser verstanden und nicht allein mit den Sorgen und Problemen, die während dieser speziellen Zeit vielleicht auftauchen.
Generell müssen wir alles im Leben viel gelassener sehen und wieder mehr zurück zur Natur, zu unserem Ursprung, zu uns selbst finden.
Das bringt die Autorin sehr gut rüber in diesem Buch. Sie beleuchtet nicht nur körperliche Aspekte, sondern vor allem die geistigen Facetten. Das Spirituelle, das manche vielleicht immer noch für komischen Hokuspokus halten, wird hier erlebbar und nachvollziehbar. Viele praktische Übungen leiten auch Anfänger gut an, um mehr in Einklang mit "dem großen Ganzen" zu kommen. Die Verbindung von Körper und Seele wird immer wichtiger, das Suchen nach einem Sinn, die Konzentration auf ureigene Bedürfnisse und Wünsche.
Wir sollten es uns wert sein, wir sollten endlich losleben - egal ob mit oder ohne Hitzewallung! Dabei kann das Buch eine gute Unterstützung sein, probiert es aus!

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Ein schönes Buch: außen und innen ...

Moorland. Die Zwillinge
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Als großer Fan von Andreas Winkelmann musste ich natürlich auch dieses Buch sofort lesen, vor allem weil es schon äußerlich mit dem bunt bedruckten Schnitt ein echter Hingucker ist.
Meine Erwartungen wurden ...

Als großer Fan von Andreas Winkelmann musste ich natürlich auch dieses Buch sofort lesen, vor allem weil es schon äußerlich mit dem bunt bedruckten Schnitt ein echter Hingucker ist.
Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: das Buch ist sehr spannend, fesselnd und liest sich super. Der Schreibstil ist gewohnt lebendig, an manchen Stellen humorvoll, aber vor allem mitreißend. Auch die Figuren mochte ich stellenweise sehr gerne und sie wirken lebensecht und glaubwürdig.
Malia, die Hauptperson, birgt in ihrer Vorgeschichte noch einige Geheimnisse, die noch nicht vollständig aufgelöst wurden. Es bleibt also viel Stoff für eine Fortsetzung.
Im Fall geht es um Social Media, Glaubensgemeinschaften, Mobbing und Zwischenmenschliches, um zwei verschwundene Mädchen und die atemlose Suche nach ihnen. Kommissarin Malia wird dabei nicht nur von Kollegen unterstützt, sondern auch ein Krimischriftsteller und ihre Mutter stürzen sich mit in die Ermittlungen.
Falsche Spuren und gut durchdachte Wendungen machen das Ganze zu einem echten Lesevergnügen, das düstere Setting des Moores sorgt an sich schon für Gänsehaut.
Auf Seite 203 findet sich noch ein lustiger Schreibfehler, als Sven Sellmann Malia fragt, ob sie "Erik Sichlers Bruder" wäre. Etwas unfreiwillige Diversität, die mich schmunzeln lies.
Das Buch ist super, ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen und freue mich, wenn es eine Fortsetzung gibt.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Nicht nur für Männer ....

Wir Freitagsmänner
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Bei diesem Buch hat mich natürlich als erstes das Cover neugierig gemacht, denn das ist mal was Besonderes mit dem Dachskopf auf dem menschlichen Körper.

Der Inhalt hat mich auch größtenteils überzeugt, ...

Bei diesem Buch hat mich natürlich als erstes das Cover neugierig gemacht, denn das ist mal was Besonderes mit dem Dachskopf auf dem menschlichen Körper.

Der Inhalt hat mich auch größtenteils überzeugt, denn der Schreibstil ist lebendig und sehr humorvoll.

Die Figuren, allen voran Henri, wirken recht glaubwürdig. Sie haben ihre Probleme, Ecken und Kanten, gute und schlechte Eigenschaften - eben wie im echten Leben.



Als Leser im mittleren Alter kann man vieles prima nachvollziehen, auch wenn man das Buch als Frau liest. Vielleicht ist es sogar gut, manche Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu sehen: so sind zum Beispiel die "Wechseljahre" anscheinend nicht nur ein Thema für Frauen.

Auch Henri wird zunehmend vom Alter eingeholt und hat mit diversen Zipperlein zu kämpfen. Dass diese Phase im Leben leider nicht nur körperlich, sondern vor allem auch psychisch herausfordernd sein kann, bringt der Autor in diesem Buch prima zum Ausdruck.

Ob Beziehungen, Berufsleben, Freizeit oder Familie und Freundschaften: alle Aspekte werden beleuchtet und in teils recht lustig geschilderte Episoden verpackt.



Über das Ende hab ich mich einerseits sehr gefreut, aber andererseits hat es noch einen halben Stern in der Bewertung gekostet, da es auch extrem unwahrscheinlich war. Vielleicht spielte da auch die eigene Erfahrung mit einem ähnlichen männlichen Exemplar eine Rolle bzw. die Tatsache, dass ich mich in eine weibliche Figur in dieser Situation gut einfühlen konnte.

Aber insgesamt betrachtet ist es auf jeden Fall ein sehr unterhaltsames Buch, aus dem man auch manch Nützliches mitnehmen kann.

Wenn das Leben nur eine Woche wäre, an welchem Tag siehst du dich gerade?

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Brauchte eine Weile, um rein zu finden ...

Minnesota
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Anfangs tat ich mich sehr schwer mit dem Buch, was vor allem an der Hauptfigur Bob Oz lag, der es einem nicht leicht machte, ihn zu mögen.
Er ist ein Polizist mit einer schweren Vergangenheit (seine Tochter ...

Anfangs tat ich mich sehr schwer mit dem Buch, was vor allem an der Hauptfigur Bob Oz lag, der es einem nicht leicht machte, ihn zu mögen.
Er ist ein Polizist mit einer schweren Vergangenheit (seine Tochter starb) und er benimmt sich wirklich oft sehr unsympathisch, vor allem Frauen gegenüber.
Erzählt wird die Story auf zwei Zeitebenen: im Jahr 2022 durch einen Schriftsteller in der Ich-Form und im Jahr 2016 durch Rückblicke auf die damaligen Geschehnisse.
Den Erzähler konnte ich auch lange Zeit nicht wirklich einordnen. Bis das Gelesene einen Sinn ergab und ich mich langsam mit den Figuren anfreunden konnte, vergingen viele Seiten. Es gelang mir auch nicht, es flüssig zu lesen, weil die Story mich erst einfach nicht fesseln konnte. Deshalb habe ich jetzt auch ungewöhnlich lange dafür gebraucht, normalerweise wäre ich an einem Wochenende fertig.
Man braucht also evtl. ein bisschen Geduld, denn diese wird am Ende wirklich belohnt.

Die Geschichte ist wirklich gut erdacht, wenn man erst mal den Durchblick hat und merkt, dass eine echt spannende Story dahinter steckt.
Bob lässt nicht locker und ermittelt gern etwas außerhalb seiner Zuständigkeiten, er wird im Lauf der Zeit auch immer sympathischer.

Der Gesuchte entpuppt sich auch als sehr spannende Figur und man weiß nicht so recht, was man von ihm halten soll.
Eine Geschichte, in der die üblichen Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen.

Am Ende war ich sehr begeistert von dem Buch und hätte mir gewünscht, ich hätte früher reingefunden, um es schon früher genießen zu können.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Gemütlichkeit und Spannung ...

Entführung im Himmelreich
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Im ersten Teil der Reihe habe ich die sympathischen Figuren bereits in mein Leserherz geschlossen und so habe ich mich sehr gefreut, wieder Neues von Björn, Annabelle, Pinguin und den vielen anderen lesen ...

Im ersten Teil der Reihe habe ich die sympathischen Figuren bereits in mein Leserherz geschlossen und so habe ich mich sehr gefreut, wieder Neues von Björn, Annabelle, Pinguin und den vielen anderen lesen zu dürfen.
Auch das gewohnte gemütliche Umfeld des auch real existierenden Campingplatzes Himmelreich am Schwielowsee hat mich gleich wieder in seinen Bann gezogen. Wir sind auch oft mit dem Wohnmobil unterwegs, da kann man vieles sehr gut nachvollziehen, was der Autor da beschreibt.

Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist lebendig, humorvoll und absolut unterhaltsam. Die Figuren sind authentisch, vielschichtig, sympathisch und man fiebert gern mit ihnen mit.

Diesmal geht es um einen verschwundenen Bäcker, besonders leckere Kekse, ein schauriges Halloween-Fest, um die Verbindung mit dem Universum, die Fusion von Bäcker und Metzger, um tote Omas und andere Köstlichkeiten. Kurzum: eine bunte Mischung, die nie langweilig wird. Typische Szenen aus dem Camperleben, ein spannender Kriminalfall, lustige Zwischenmenschlichkeiten und ein bisschen Wissen, das nebenbei vermittelt wird: perfekt ausgedacht und zu Papier gebracht.

Ich freu mich jetzt schon auf den 3. Teil der Reihe und vielleicht fahren wir nächstes Jahr sogar mal selbst auf den Campingplatz, um uns die Schauplätze live anzusehen!

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