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Veröffentlicht am 24.06.2019

trotz großer Vorfreude nicht ganz überzeugend

Idol – Gib mir die Welt
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Ich hatte zum Zeitpunkt des Erscheinens der deutschsprachigen Ausgabe des Romans viel Gutes über das Buch gehört und beschloss, es in der englischen Fassung zu lesen.

Es geht hier um Liberty Bell, die ...

Ich hatte zum Zeitpunkt des Erscheinens der deutschsprachigen Ausgabe des Romans viel Gutes über das Buch gehört und beschloss, es in der englischen Fassung zu lesen.

Es geht hier um Liberty Bell, die eines Morgens den Rockstar Killian betrunken in ihrem Vorgarten findet. Obwohl sie ihn zuerst hinauswerfen will, erbarmt sie sich doch und nimmt ihn in ihr Haus. In Unwissenheit, wen sie vor sich hat, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden und bald auch mehr.

Mir hat das Buch bis etwa zur Hälfte sehr gut gefallen. Die Wortwechsel zwischen den beiden haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, und besonders gut hat mir die Entwicklung der tiefen Freundschaft zwischen den beiden gefallen. Dadurch, dass die Handlung abwechselnd aus beider Sicht geschildert wird, konnte ich mich gut ihn ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen und diese vor allem nachvollziehen.

Dann jedoch macht die Geschichte meiner Meinung nach einen starken Knick nach unten und sie wird etwas zäh. Obwohl ab dem Zeitpunkt mehr Charaktere als Nebenprotagonisten auftauchen, gibt es hier einige Szenen, die zu viel ausgeschmückt wurden und wodurch sich das Buch gezogen hat.

Was auch recht ausführlich und oft geschildert wurde, waren die Bettszenen, bei denen ich dann irgendwann nur mehr quergelesen habe, denn das, was an Sexuellem in der ersten Hälfte nur in Form von erotischem Prickeln stattfand (was mir richtig gut gefiel) wurde in der zweiten Hälfte dann viel zu viel eingebaut.

Ich hätte gern noch mehr über die Nebencharaktere gelesen, die mich auf jeden Fall gespannt auf die Fortsetzung der Serie gemacht haben.

Fazit: "Idol - gib mir die Welt" ist der erste Band der VIP-Serie, der mir zwar gefallen und mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat, aber mich noch nicht ganz überzeugen konnte.
Einer starken ersten Hälfte steht ein schwacher, eher langweiliger zweiter Abschnitt gegenüber. Und obwohl Liberty Bell und Killian interessante Charaktere sind, stand irgendwann nur mehr das Sexuelle im Vordergrund, was mir eindeutig zu viel war und was ich auch schade gefunden habe.
Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie es weitergehen wird - im zweiten Band lesen wir über Gabriel Scott, den Manager der Band.

Veröffentlicht am 18.06.2019

berührender Roman

Alles, was wir liebten
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Ich habe bisher alle Romane der Autorin gelesen, die mir alle sehr gut gefallen hatten. Deshalb war ich sehr gespannt auf ihr neues Werk, auch deshalb, weil sie es versteht, jedes Mal eine komplett andere ...

Ich habe bisher alle Romane der Autorin gelesen, die mir alle sehr gut gefallen hatten. Deshalb war ich sehr gespannt auf ihr neues Werk, auch deshalb, weil sie es versteht, jedes Mal eine komplett andere Geschichte zu schreiben, sodass es niemals einheitlich wird.

Wir lesen hier über Anna, die nach Jahren unerwartet wieder in ihre Heimat zurückkehrt. Dabei trifft sie auch ihre Jugendliebe Fitz wieder und ist gezwungen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Die Geschichte wird aus Annas Sicht erzählt, und jedes Kapitel startet mit Ausschnitten aus Briefen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil man damit immer mehr Einblicke in das vergangene Geschehen bekommt. Weiters gibt es zwischendrin Rückblicke in die Vergangenheit, und somit wird der Leser langsam daran herangeführt, was passiert ist, dass Anna ihren Heimatort verlassen hat.

Mir ist die Geschichte unter die Haut gegangen, und es gab einige Momente, bei denen mir die Tränen in die Augen stiegen.

Die Protagonisten Anna und Fitz wurden sehr lebensecht gestaltet und sind mir ans Herz gewachsen. Beide haben ihre Fehler gemacht, und ich fand Anna sehr mutig, denn es ist mit Sicherheit nicht einfach, sich seinen Fehlern zu stellen. Ebenso fand ich Fitz sehr sympathisch, er hat eine Art an sich, dass man ihn einfach gernhaben muss. Sowohl Anna als auch Fitz haben ihre Kanten und Eigenheiten, aber gerade das hat sie sehr authentisch gemacht, sodass ich mich in sie hineinversetzen konnte.

Ebenso konnten mich die Nebencharaktere überzeugen, die ebenfalls sehr gut ausgearbeitet wurden und sich perfekt in die Handlung einfügen und sie damit abrunden.

In seiner Gesamtheit hat mir sehr gut gefallen, wie lebensecht die Situationen sind, in denen sich die Protagonisten befinden, sodass die Geschichte sehr authentisch wird und man als Leser das Gefühl hat, mittendrin zu sein.

Durch das häppchenweise Heranführen an die Vergangenheit ist man sehr gespannt, wie es weitergeht. Keinen Moment entstand Langeweile, und ich hatte das Buch an zwei Tagen ausgelesen.

Fazit: „alles, was wir liebten“ ist eine Geschichte über Freundschaft, Familie, Verzeihen und natürlich Liebe. Es ist ein Buch, das mit authentischen und sympathischen Charakteren überzeugen konnte, mit einer Handlung, die sehr lebensecht ist, und die den Leser auch anregt, darüber nachzudenken, wie man selbst in der Situation handeln würde. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 16.06.2019

wunderbare Geschichte

Der Wind nimmt uns mit
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Ich kenne bereits Romane der Autorin, und deshalb war die Freude groß, als ich es im Rahmen des Bloggergewinnspiels des Verlags erhalten habe.

Am Wochenende habe ich das Buch dann in einem Rutsch ausgelesen.

Die ...

Ich kenne bereits Romane der Autorin, und deshalb war die Freude groß, als ich es im Rahmen des Bloggergewinnspiels des Verlags erhalten habe.

Am Wochenende habe ich das Buch dann in einem Rutsch ausgelesen.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie erzählt aus Majas Sicht in der Gegenwart, und wechselt zwischendrin in kurzen Abschnitten in die Vergangenheit. Somit bleibt es für den Leser spannend, was vor Majas Geburt passiert ist. Mir hat dieses häppchenweise Heranführen an das Geschehene sehr gut gefallen, weil es somit keinen Moment langweilig war und die Geschichte von Anfang bis Ende fesseln konnte.

Die Protagonisten sind unheimlich lebensecht dargestellt - sie haben ihre Ecken und Kanten, und sie handeln so, wie man es manchmal auch im echten Leben tut - nicht immer vernünftig. Aber genau das macht sie so realistisch. Denn sie haben auf der anderen Seite auch ihre liebenswerten Eigenschaften, die sie sympathisch machen und dem Leser das Gefühl geben, hier von Freunden zu lesen, die man im Laufe der Handlung liebgewinnt.

Durch die bildhaften Beschreibungen von La Gomera und die liebevoll ausgearbeiteten Einwohner der Insel erhält man das Gefühl, mittendrin zu sein, und am liebsten würde ich mal einen Urlaub dorthin buchen und schauen, ob es dort wirklich genauso aussieht, wie es beschrieben wurde (was laut dem Nachwort der Autorin der Fall ist).

Die Geschichte selbst verläuft in einem angenehmen Tempo - angepasst an die ruhigere Lebensweise von La Gomera gibt es keine überhasteten Situationen, sondern im Gegenteil hat man als Leser Gelegenheit, sich in die Protatonisten hineinzuversetzen und mit ihnen mitzuleben.

Maja entwickelt sich im Laufe der Handlung sehr weiter - aber nicht nur sie. Somit macht es Spaß zu erleben, wie sich die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet, wie Probleme gelöst werden und Maja ihren Weg findet.

Fazit: "der Wind nimmt uns mit" ist ein wunderbarer Liebesroman, der mich überzeugen konnte. Sympathische Charaktere und bildhafte Beschreibungen haben mich ins Buch versinken lassen und schöne Lesestunden beschert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 16.06.2019

süße Liebesgeschichte

Sweet & Spicy: So schmeckt Liebe
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An diesem Buch haben mich das Cover und auch der Klappentext angesprochen.

Die Handlung erzählt von Sam und Patrick, und in weiterer Folge von deren Freunden und wie sie die Liebe finden.

Mir hat das ...

An diesem Buch haben mich das Cover und auch der Klappentext angesprochen.

Die Handlung erzählt von Sam und Patrick, und in weiterer Folge von deren Freunden und wie sie die Liebe finden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm leicht, und die Schilderungen der kulinarischen Köstlichkeiten, die Samantha kreiert, haben jedenfalls Hunger gemacht.

Die Protagonisten waren mir allesamt sympathisch - die Hauptcharaktere ebenso wie die Nebencharaktere.

Die Geschichte selbst ist romantisch und süß und damit genau das, was der Klappentext verspricht. Zwischendurch ging es mir vereinzelt etwas zu rasch weiter, doch in seiner Gesamtheit hat mir das Buch umso besser gefallen, je weiter ich gelesen habe.

Vor allem die Einbindung der anfangs als Nebencharaktere vorkommenden Personen, die dann als Hauptpersonen weiterhandeln, und die Schilderung der Entwicklung der Freundschaft, die sich zwischen ihnen entwickelt, hat mir sehr gut gefallen.

Die erotischen Szenen sind nicht allzu ausführlich, was mir gut gefallen hat, und fügen sich gut in die Handlung ein.

Fazit: "Sweet & Spicy" hat mir gut gefallen. Sympathische Protagonisten und eine romantische und süße Handlung bieten angenehme Lesestunden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 16.06.2019

eine wunderbare Liebesgeschichte und noch viel mehr

Never Felt Like This Before
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Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, der Klappentext und auch das schöne Cover haben mich jedoch neugierig auf die Geschichte von Scarlett gemacht. Vorab: ich wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin ...

Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, der Klappentext und auch das schöne Cover haben mich jedoch neugierig auf die Geschichte von Scarlett gemacht. Vorab: ich wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin hat einen unheimlich fesselnden Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, nur so durch die Seiten zu fliegen. Ich hatte das Buch binnen zwei Tagen ausgelesen.

Durch den geschickten Aufbau der Handlung, und die häppchenweise Erzählung der Ereignisse aus Scarletts, aber auch Zacs Vergangenheit, bleibt es spannend, und es entsteht keinen Moment Langeweile.

ich mochte sowohl Scarlett als auch Zac sehr. Beide wurden sehr sympathisch ausgearbeitet. Sie werden mit ihren Fehlern und Eigenheiten, aber auch mit ihren positiven Eigenschaften dargestellt, was sie lebensecht macht und das Gefühl gibt, dass man den beiden jederzeit auf der Straße über den Weg laufen könnte und sie im Laufe der Geschichte als Freunde gewinnt. Ebenso geht es auch mit den Nebencharakteren, unter anderem Scarlettes Bruder Ethan.

Scarlett entwickelt sich im Laufe der Handlung sehr weiter und wird erwachsen. An Zac wiederum mochte ich sehr, dass er seinen Freund Ethan beschützen will und Scarlett einiges zu tun hat, um ihm klarzumachen, dass sie Ethan nichts Böses will.

Mir hat auch sehr gut gefallen, dass sich die Handlung nicht zu rasch weiterentwickelt, was sie sehr realistisch gemacht hat, weil man nicht das Gefühl hatte, durch die Geschichte zu hasten.

Ebenso schön fand ich auch, wie sich zwischen den Haupt- und Nebenprotagonisten eine Freundschaft entwickelt, die sich im Laufe der Handlung immer mehr festigt und auch Auf und Abs übersteht.

Man fühlt das Prickeln zwischen Scarlett und Zac, allerdings sind die erotischen Szenen nicht allzu ausführlich, schaffen es aber durchaus, das Kopfkino anzuregen.

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den Folgeband der Serie, der bald erscheinen wird.

Fazit: "never felt like this before" konnte mich in seiner Gesamtheit überzeugen. Sympathische Charaktere, ein fesselnder Schreibstil und eine schöne Liebesgeschichte haben das Buch ab der ersten Seite zu einem Lesevergnügen gemacht - Leseempfehlung.