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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2026

Ein wunderschön illustriertes Buch mit liebenswerten Figuren

Tom Tauber – Ratte der Lüfte
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"Tom Tauber" ist ein herzerwärmendes Bilderbuch über über ein kleines Taubenbaby, das unter den Ratten geschlüpft wurde. Es wächst mit den Ratten auf, als Teil ihrer Familie. Bis es eines Tages den Drang ...

"Tom Tauber" ist ein herzerwärmendes Bilderbuch über über ein kleines Taubenbaby, das unter den Ratten geschlüpft wurde. Es wächst mit den Ratten auf, als Teil ihrer Familie. Bis es eines Tages den Drang verspürt, hinauszugehen und die Welt zu sehen.
Die Bilder im Buch sind atmosphärisch, detailreich und wunderschön gemalt. Ich mag, dass die Bilder den Text nicht nur illustriert sondern auch ergänzt: Im Text ist es zum Beispiel nicht so klar, ob der Hauseinwohner weiß, dass die Ratten im Keller leben, aber im Bild sieht man es deutlich, dass der alte Mann sie beobachtet.
Der Schreibstil ist für Kinder gut verständlich und die Geschichte lässt sich leicht vorlesen. Die Handlung ist nicht besonders abenteuerlich, aber vermittelt tolle Botschaften über Freundschaft und Familie. Es gibt keine Guten oder Bösen; nur eine kleine Taube, die ihren eigenen Weg sucht. Alle Figuren sind liebevoll dargestellt, insbesondere die Ratten, die Tom aufnehmen und großziehen.
Meinem Kind (4 Jahre alt) hat die Geschichte ok gefallen, aber leider nicht besonders begeistert.
Daher 4 Sterne: ein richtig schönes Buch, aber nicht aufregen genug für mein Kind.

Veröffentlicht am 21.03.2026

Cosy... und langweilig

The House Witch 1
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Für ein Buch mit über 600 Seiten passiert es überraschend wenig.
Der Klappentext klang spannend, doch das Buch erfüllt keines seiner Versprechen.
Der Protagonist, Finlay Ashowan, ist zwar insgeheim eine ...

Für ein Buch mit über 600 Seiten passiert es überraschend wenig.
Der Klappentext klang spannend, doch das Buch erfüllt keines seiner Versprechen.
Der Protagonist, Finlay Ashowan, ist zwar insgeheim eine Haushexe, aber hat keinen Gespür für Menschen, auch wenn er das Herz am richtigen Fleck trägt. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und ist brutal ehrlich. Dies macht ihn zwar bei der königlichen Familie beliebt, doch dadurch schafft er trotzdem nichts großes zu bewirken.
Es gibt einen vielversprechenden Handlungsstrang, der leider im Hintergrund bleibt und bis zum Ende des Buches nicht einmal einen Höhepunkt erreicht. 
Diese Geschichte bleibt durchgehend ruhig und besteht aus einer Kette lose verbundener häuslicher Szenen, die Fins leben im Schloss darstellen.
Es gibt mehrere Handlungsstränge, die aber nur sehr langsam und gefühlt ziellos vorangehen. Es gibt sogar 2 Kapitel, wo wir Fins Katze Kraken folgen... hier auch ohne wirklich zu wissen, wäre alles zur Handlung passt.
Ich habe das Buch bis zur Ende gelesen und es passiert wirklich kaum was.

Veröffentlicht am 27.02.2026

Bunt und abenteuerlich

Phineas und Ferb - Monstermarathon
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Mein Kind hat dieses Buch sofort nach Erhalt mitgenommen, daher vermute ich, dass ihm das Cover sehr gut gefallen hat. Er liebt Comics und hat dieses Buch an einem Abend durchgelesen.
Dieses Buch enthält ...

Mein Kind hat dieses Buch sofort nach Erhalt mitgenommen, daher vermute ich, dass ihm das Cover sehr gut gefallen hat. Er liebt Comics und hat dieses Buch an einem Abend durchgelesen.
Dieses Buch enthält zwei Geschichten. Die erste spielt in einem Paralleluniversum, in dem Phineas und Ferb gegen riesige Monster kämpfen müssen, wie in klassischen Horrorfilmen. Die zweite Geschichte folgt der Struktur der üblichen Phineas-und-Ferb-Cartoons, in denen die Jungen ein Abenteuer erleben, während Candace versucht, ihnen Ärger zu machen, und Perry das Schnabeltier gegen Doofenschmirtz kämpft. Beide Geschichten sind recht geradlinig und leicht verständlich.
Mein Kind kannte Phineas und Ferb nicht und konnte die Geschichten trotzdem genießen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Leser, die die Figuren nicht kennen, etwas verwirrt sein könnten, da die Hauptchatacter nie vorgestellt werden und in den beiden Geschichten sehr unterschiedliche Rollen spielen.
Die Illustrationen sehen genauso aus wie in den Zeichentrickfilmen und der Comic ist leicht zu verstehen. Das Einzige, was mir nicht gefallen hat, ist die Schriftgröße. Ich fand sie etwas zu klein, aber vielleicht werde ich einfach alt.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Unterhaltsam, aber hat an Energie gefehlt

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
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"School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!" ist ein unterhaltsamer ,Kinderroman für geübte Leser ab ca. 8 Jahren.
Ich kannte die "Schools of Talents"-Reihe bisher nicht. Diese "Mission"-Reihe ist ein ...

"School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!" ist ein unterhaltsamer ,Kinderroman für geübte Leser ab ca. 8 Jahren.
Ich kannte die "Schools of Talents"-Reihe bisher nicht. Diese "Mission"-Reihe ist ein Spin-Off davon, in dem zwei Figuren auf einen Einsatz geschickt werden. Auch ohne Vorkenntnisse bin ich gut in die Geschichte hineingekommen.
Die Handlung finde ich allerdings nur OK. Alva und Elwin, zwei Kinder aus der School of Talents, werden auf eine Sternwarte geschickt. Dort verbringen sie Zeit mit "normalen" Kindern aus dem Ferienprogramm und lösen einen Fall. Leider wirkt die "Mission" ziemlich Ziellos: Es ist nicht so klar, was genau Alva und Elwin in der Sternwarte eigentlich tun sollen, und sie bummeln zunächst eher herum.
Selbst angesichts des Rätsels, das eigentlich im Mittelpunkt der Geschichte stehen sollte, scheinen die Kinder nicht sonderlich daran interessiert zu sein, es zu lösen, bis ihnen praktisch alle Hinweise in den Schoß fallen.
Die Geschichte bleibt trotzdem unterhaltsam, da es doch einiges passiert und die Handlungsstränge  am Ende zusammengeführt werden. Richtig packen konnte mich dieses Buch jedoch nicht.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Detailreiches Worldbuiding, spannende Handlung, kompetente Heldin

We Who Will Die
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"We who will die" ist der erste Band der "Empire of Blood"-Reihe. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
Die Mischung aus Vampiren und Gladiatoren finde ich originell und interessant.
Die Handlung braucht ...

"We who will die" ist der erste Band der "Empire of Blood"-Reihe. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
Die Mischung aus Vampiren und Gladiatoren finde ich originell und interessant.
Die Handlung braucht zu Beginn ein paar Kapitel, um wirklich Fahrt auf zu nehmen, wird aber dann richtig spannend. Der Schreibstil ist lebendig und flüssig, ohne sprachliche Verzierungen oder überflüssige Beschreibungen.
Das Worldbuiding ist sehr gelungen. Die Atmosphäre ist düster und dystopisch, die Welt bildhaft und detailreich beschreiben. Die Geschichte wird so erzählt, dass es sich tatsächlich anfühlt, als würden Leute wirklich in dieser Welt leben. Man spürt die Hilflosigkeit und Elend der Einwohner, die unter der Herrschaft der Vampire leiden. Es gibt auch zahlreiche gut ausgearbeitete Nebenfiguren, die für zusätzliche Tiefe sorgen.
Die Protagonistin gefällt mir besonders gut. Sie unterscheidet sich von der typischen Fantasy-Heldin: Sie ist zwar stark und fähig, aber nicht mehr ganz in ihren besten Jahren, auch wenn sie noch jung ist.
Mir gefällt es, dass die Liebesgeschichte eher im Hintergrund bleibt und der Fokus auf der Handlung liegt.