Die Liebesbriefe von Montmartre
Die Liebesbriefe von MontmartreJulien, ein Autor für romantische Komödien, hat seine Frau Hélène verloren und versinkt in seiner Trauer. Doch eigentlich müsste er stark sein, für seinen kleinen Sohn und vor allem, möchte er Hélénes ...
Julien, ein Autor für romantische Komödien, hat seine Frau Hélène verloren und versinkt in seiner Trauer. Doch eigentlich müsste er stark sein, für seinen kleinen Sohn und vor allem, möchte er Hélénes letzten Wunsch erfüllen und ihr 33 Briefe schreiben, einen für jedes ihrer Lebensjahre. Diese versteckt er in ihrem Grabstein, doch eines Tages sind sie verschwunden und kleine Gegenstände tauchen stattdessen auf. Doch wer steckt dahinter? Ist es etwa Cathérine, seine Nachbarin, die ein Auge auf ihn geworfen hat, Sophie, die liebenswürdige Restauratorin vom Friedhof, oder etwa doch Hélène, deren Geist noch nicht verschwunden ist?
Das Buch war eine richtig schöne Geschichte. Gar nicht so traurig, wie ich erst gedacht habe. Ich habe mich gefühlt, als würde ich selbst durch Montmartre in Paris schlendern. Julien lebt seit dem Schicksalsschlag sehr zurückgezogen. Einerseits verständlich, aber andererseits möchte man ihm manchmal auch in den Hintern treten, damit er wieder ein bisschen mehr sein Leben genießt. Schließlich muss er für seinen Sohn da sein und er hat so viele tolle Menschen um ihn herum, die ihn alle unterstützen wollen. Einfach das ganze Setting in Paris hat mir super gefallen und hat wieder die Sehnsucht geweckt, diese tolle Stadt mal wieder zu besuchen.