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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2022

Ein eher verwirrender und anstrengender Roman

Vielleicht hatten all die Therapeuten ja recht
2

Selten musste ich mich so sehr überwinden ein Buch zu beenden. Ich glaube, hätte ich es nicht in einer Leserunde gelesen wäre es das erste Buch gewesen, welches ich abgebrochen hätte. Für mich einfach ...

Selten musste ich mich so sehr überwinden ein Buch zu beenden. Ich glaube, hätte ich es nicht in einer Leserunde gelesen wäre es das erste Buch gewesen, welches ich abgebrochen hätte. Für mich einfach leider ein ziemlicher Flop und ich habe mir von dem Buch etwas komplett anderes erwartet.
Gerade weil das Cover mir total ins Auge gestochen ist und ich den Comicstil sehr ansprechend finde. Irgendwie wirkt das Cover auch ziemlich flippig und modern. Nach dem Klappentext habe ich mich auf eine humorvolle und mitreißende Geschichte gefreut. Auch die Thematik hat sich für mich sehr interessant angehört. Doch das Buch war meiner Meinung nach eher schockierend, verwirrend, frustrierend und langweilig. Von Anfang an bin ich so gar nicht in die Story rein gekommen und empfand den Schreibstil als sehr umständlich und wirr. Die Kapitel waren sehr durcheinander gestreut und man wusste zwischenzeitlich gar nicht mehr um was es jetzt überhaupt geht, oder wo die Hauptprotagonistin Jenny sich gerade befindet. Ich hatte das Gefühl man wurde in bestimmte Situationen aus ihrem Leben einfach reingeschmissen und das hat bei mir eine große Verwirrung ausgelöst. Dazu war mir Jenny einfach total unsympathisch und ich konnte so gar nichts mit ihr anfangen. Auch die Menschen in ihrem Umfeld haben mir nicht zugesagt und deren Verhaltensweisen fand ich manchmal total seltsam. Teilweise hatte ich etwas Mitleid mit Jenny, aber bestimmte Verhaltensweisen / Denkweisen von ihr fand ich echt furchtbar.
Mir ist schon klar was die Autorin bezwecken wollte und ich finde auch gut das man der Thematik Medienkonsum kritisch ins Auge sieht, aber das war mir dann doch etwas viel.
Letztendlich eine komplett überzogen Story, welche den krankhaften Medienkonsum darstellt. Das Buch hat insgesamt nicht meinen Geschmack getroffen und ich würde es daher auch nicht weiter empfehlen.

⭐️⭐️ Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 03.02.2022

Niedlicher New Adult Roman für Zwischendurch

Das Libby Garrett Projekt
3

Um ehrlich zu sein, hatte ich so meine Schwierigkeiten in das Buch herein zu finden. Das lag nicht am Schreibstil, denn der hat mir wieder sehr gut gefallen. Es lag mehr an dem Aspekt, dass mir Libby und ...

Um ehrlich zu sein, hatte ich so meine Schwierigkeiten in das Buch herein zu finden. Das lag nicht am Schreibstil, denn der hat mir wieder sehr gut gefallen. Es lag mehr an dem Aspekt, dass mir Libby und Owen im 1. Buch nicht sonderlich sympathisch waren. Bei Owen hat sich das auch weiterhin bestätigt. Libby ist mir innerhalb des Buches sympathischer geworden und mir hat ihre Entwicklung gefallen. Ihr Selbstbewusstsein und ihre offene Art mochte ich schon von Anfang an. Manchmal waren mir aber ihre Sprüche ein bisschen übertrieben und viel. Innerhalb des Buches hat sich ihr Charakter aber gestärkt und sie ist positiver geworden. Vor allem hat das Adam bei ihr erreicht. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich mochte seinen Look sehr gerne. Seine liebevolle, aufopferungsvolle und pflichbewusste Art hat mich sehr überzeugt. Auch der Aspekt, dass für ihn die inneren Werte am wichtigsten sind, fand ich echt super. Er hat verdeutlicht, dass man sich selber lieben sollte und sich nicht auf irgendwelche äußerlichen Dinge reduzieren lassen sollte. Manchmal waren seine Weisheiten etwas überzogen dargestellt und für sein Alter meiner Meinung nach unpassend.
Das 12 Punkte Projekt fand ich ganz interessant und mochte wieder die Verbindung zur Wissenschaft. Auch die Tiefgründigkeit und die wichtigen Thematiken, welche angesprochen wurden, haben mir gefallen.
Am coolsten fand ich Libby Eltern und vor allem ihren Vater Sean.
Nicht jeder hat das Glück solche liebevollen und lockeren Eltern zu haben, die sich so um das Wohlergehen sorgen.
Sie haben Libby den Rücken gestärkt und mit geholfen, sie auf den richtige Weg zu führen.
Insgesamt fand ich die Geschichte wieder ganz niedlich. Mir hat das erste Buch und die Protagonisten aber einfach besser gefallen. Trotzdem kann ich es euch empfehlen und bin sehr dankbar, dass ich an der Leserunde bei der @lesejury teilnehmen durfte. Es hat mir Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Leserunden.

☆☆☆☆ Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.10.2021

mitreißender Thriller mit aktueller Thematik

Probe 12
4

Nach einiger Zeit durfte ich mal wieder an einer Leserunde, bei der Lesejury teilnehmen und habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut. Das Cover ist eher schlicht gehalten, jedoch hat es durch die ...

Nach einiger Zeit durfte ich mal wieder an einer Leserunde, bei der Lesejury teilnehmen und habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut. Das Cover ist eher schlicht gehalten, jedoch hat es durch die giftgüne Farbe schon etwas besonderes und eine mysteriöse Wirkung. Nachdem ich den Text des Buchrücken's gelesen habe, habe ich eigentlich einen anderen Verlauf der Handlung erwartet. Aber ich muss sagen, dass das Buch mich trotzdem von Anfang bis Ende überzeugt hat.
Die Thematik war mal etwas ganz neues für mich und total interessant. Anfangs musste ich viele Begriffen nachschlagen und habe natürlich das Glossar am Ende übersehen. Das Glossar empfinde ich im übrigen, als ganz tolle Idee und sie bietet dem Leser eine gute Hilfestellung zu diversen Begriffen. Trotzdem habe ich mich dann relativ schnell in die Thematik eingefunden und auch in die Handlung des Buche's.
Am allerbesten hat mir die ganze Handlung rund um Tom und seine Tochter gefallen. Ich habe die ganze Zeit einfach so mit den beiden gefühlt und wollte unbedingt wissen, ob er es schafft sie zu retten.
Die beiden waren auch eindeutig meine Lieblingscharaktere. Tom's Charaktereund seine ganzen Verhaltensweisen fand ich sehr bemerkenswert. Da kann sich so mancher ein Beispiel dran nehmen. Besonders hat mich  sein Kampfgeist und die aufopferungsvolle Art überzeugt.
Auch Nina mochte ich und sie wurde mir von Abschnitt zu Abschnitt immer sympathischer.
Mir hat es auch gefallen, wie die beiden innerhalb der Story zusammengewachsen sind.
Die Spannung hat sich durchweg gezogen und ich fand es insgesamt sehr actionreich gestaltet. Es hat für mich sogar Potential verfilmt zu werden.
Was sich zusätzlich deutlich herauskristallisiert hat ist, dass beide Autorin sehr detailliert gearbeitet haben. Man merkt wie viel Arbeit sie in das Buch gesteckt haben und wie gut sie sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Zu dem kam man in dem gesamten Buch schnell durch die Seiten und den Schreibstil empfand ich, als sehr angenehm.
Ein bisschen gestört hat mich der Ausgang des Buche's. Mein Herz hätte sich einfach etwas anderes gewünscht, aber das ist nur ein minimaler Kritikpunkt. Denn alles in allem war es echt ein mitreißender Thriller und nur zu empfehlen.

Zum Schluss möchte ich mich nochmal bei der Lesejury bedanken. Es war wieder einmal eine tolle Leserunde und ich bin sehr dankbar dieses Buch gelesen zu haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 01.03.2021

Bewegende Geschichte mit wichtiger Thematik

Mit dir bin ich unendlich
5

Dies war mein erstes Buch von Mila Summers und es hat mir sehr gut gefallen. Schon dieses detailliert ausgestalte Cover fiel mir sofort auf. Gelb ist zwar nicht meine Farbe, aber irgendwie finde ich das ...

Dies war mein erstes Buch von Mila Summers und es hat mir sehr gut gefallen. Schon dieses detailliert ausgestalte Cover fiel mir sofort auf. Gelb ist zwar nicht meine Farbe, aber irgendwie finde ich das Cover passend und sehr niedlich.
Auch innerhalb des Buches wurden die Seiten sehr schön gestaltet und am Anfang jedes Kapitel, gab es noch mal ein kleines Bildchen. Sehr angenehm fand ich auch, aus den Sichtweisen beider Protagonistin zu lesen. So konnte man Einblick in ihre beiden Köpfe und Gedanken gewinnen.
Die Protagonisten sind zwar noch sehr jung, aber das fand ich nicht schlimm. Irgendwie hat das Buch mich dazu gebracht, mich von Anfang an selber an meine Schulzeit zu erinnern.
Beide Protagonisten haben sehr viel durchmachen müssen, was man teilweise selber auch erlebt hat.
Gerade in Olivia konnte ich mich gut reinversetzen und sie tat mir unglaublich leid. Leider hat sie es mit ihren Elternhaus nicht einfach und in der Schule, durch ihre zurückhaltende Art noch mehr Probleme.
Sie hat mit so viel Druck und Vorurteilen zu kämpfen und ich wollte ihr am liebsten einfach nur helfen.
Nathan Charakter hat mir sehr gefallen. Vor allem seine Nächstenliebe ist sehr positiv aufgefallen und mal über einen "Good-Boy" zu lesen, war auch nicht schlecht.
Es gab ein paar Charaktere die ich nicht leiden konnte, aber hauptsächlich mochte ich fast alle sehr gerne.
Im letzten Abschnitt ging für mich alles etwas schnell voran und ich habe mich gefragt ob ich Kapitel ausgelassen habe. Daher und durch weitere kleine Kritikpunkte musste ich einen Stern abziehen. Doch insgesamt war das Buch unglaublich süß und ich fand vor allem den Ausgang der Geschichte gut gewählt.
Die gewählten Thematiken waren auch passend und haben teilweise echt aufgewühlt.
Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe und kann es nur weiter empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Thema
  • Cover
Veröffentlicht am 12.02.2021

Eine gute Idee, doch leider schlecht verpackt.

Flieh, so weit du kannst
6

Als ich dieses Buch angefangen habe, hat mir die Idee der Schriftstellerin sehr gut gefallen. Der Blick ist auf eine Firma und ihre Mitarbeiter gerichtet. Es geht um verschiedene mysteriöse Vorkommnisse, ...

Als ich dieses Buch angefangen habe, hat mir die Idee der Schriftstellerin sehr gut gefallen. Der Blick ist auf eine Firma und ihre Mitarbeiter gerichtet. Es geht um verschiedene mysteriöse Vorkommnisse, Beziehungen und Geheimnisse. Ich war sehr gespannt, wie daraus ein Thriller geformt wird.
Auch der Schreibstil und Einblick in die Sichtweisen von zwei Frauen gefiel mir gut.
Bei Ava war ich mir unsicher, ob sie mir als Protagonistin zu sagt. Ihr Charakter ist eher gewöhnungsbedürftig und irgendwie wurde ich mit ihr nicht warm.
Jade hingegen tat mir sehr leid und ich konnte ab und zu, mit ihr fühlen. Jedoch war ihr Verhalten sehr überspitzt dargestellt und ich hätte mir die Umsetzung ihrer psychischen Störung anders gewünscht. Meiner Meinung nach hätte man aus ihrem Charakter mehr machen können.
Leider hat man gefühlt von Anfang an gemerkt, wer Ava terrorisiert. Das Buch war zwar spannend gestaltet, aber mir hat der "Wow - Effekt" gefehlt. Viele Autoren schaffen es, dich zu verblüffen und zu überraschen. Doch leider hat Naomi Joy es bei mir nicht geschafft.
Auch das Ende war mir dann etwas zu übertrieben dargestellt und es hat mir nicht gefallen.
Den Cliffhanger fand ich auch ungünstig gewählt und er hat eher verwirrt.
Für mich hatte das Buch viel mehr Potential und man hätte mehr aus der Idee holen können. Zwischendurch hat sich manches ziemlich gezogen und bestimmte Punkte habe ich als nervig empfunden.
Das Buch in das Genre "Thriller" zu stecken fand ich nicht passend, da mir zu viele Thrilleraspekte gefehlt haben.
Die schlichte Gestaltung des Cover hat mir anfangs sehr gut gefallen, aber irgendwie passt es gar nicht zu der Story.
Letztendlich entscheide ich mich eher dazu, dass Buch nicht weiter zu empfehlen. Es hat mich leider gar nicht überzeugt.

Trotzdem bedanke ich mich für diese tolle Leserunde, denn es hat Spaß gemacht sich mit euch auszutauschen.
Viel Spaß euch weiterhin beim Lesen!

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