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Veröffentlicht am 14.04.2021

Wunderbar

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Inhalt:

Als Kinder waren Aaron unf Fleuer die besten Freunde, mit 8 hat Aaron sie zum ersten Mal geküsst. Sie haben sich geschworen, immer für einander da zu sein und sich ewig zu lieben. Doch dann hat ...

Inhalt:

Als Kinder waren Aaron unf Fleuer die besten Freunde, mit 8 hat Aaron sie zum ersten Mal geküsst. Sie haben sich geschworen, immer für einander da zu sein und sich ewig zu lieben. Doch dann hat ihnen das Leben einen grausamen Strich durch die Rechnung gemacht und sie von einem Tag auf den anderen getrennt.
16 Jahre später - Fleur ist inzwischen eine Autorin, die aber gerade an sich selbst zweifelt - bekommt Fleur einen Job. Als sie das erste Mal hinkommt, begegnet ihr sofort Aaron, der ebenfalls dort arbeitet. Doch dieser ist nicht wiederzuerkennen. Er ist distanziert und abweisend, in seinem Leben zählt nichts mehr als sein Job. In Fleur erwachen jedoch augenblicklich die alten Gefühle ...

Meinung:

Hier haben wir eine Geschichte, die einerseits etwas unglaublich erscheint - Fleur und Aaron arbeiten Tag für Tag miteinander und trotz diversen Situationen erkennt er sie nicht. Andererseits ist sie so gut und gefühlvoll erzählt, dass man der Autorin jedes Wort abnimmt.

Aber dass Morgane Moncomble unglaublich gut schreiben und gefühlvolle Geschichten erzählen kann, wissen wir ja schon. Allerdings ist es jedesmal wieder schön, in einem Buch zu versinken, mit den Protagonisten zu leiden, zu lachen, zu lieben.

Beide Protagonisten haben eine Vergangenheit, die sie auf verschiedene Weisen geprägt hat. Diese wird aber erst gegen Ende des Buches aufgedeckt. Bis dahin tappt man ziemlich im Dunkeln, was damals geschehen ist. Doch gerade das verstärkt die Spannung und ist ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Fleur mochte ich von Anfang an. Sie ist total unsicher und trotzdem liebenswert. Aaron zu mögen hat etwas gedauert, aber auch ihn konnte ich schließlich ins Herz schließen. Und dann gibt es noch einige Nebencharaktere, die mir total gut gefallen haben und die teilweise auch Witz hineingebracht haben.

Mir gefiel auch das Setting in der Gamingwelt bzw -programmierwelt sehr gut. Ich habe mir eigentlich noch nie so wirklich überlegt, wie ein Spiel entsteht. Hier bekommt man zumindest einen kleinen Einblick, gut verknüpft mit der Story.

Fazit:

Wieder ein wunderbares Buch von Morgane Moncomble.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2021

Ich mag diese Krähen

Das Lied der Krähen
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Inhalt:

Kaz Brekker ist die gerissene und skrupellose rechte Hand eines Bandenchefs in Ketterdam - einer Hafenstadt, in der sich zwielichtige Gestalten nur so tummeln.
Eines Tages bekommt er den Auftrag, ...

Inhalt:

Kaz Brekker ist die gerissene und skrupellose rechte Hand eines Bandenchefs in Ketterdam - einer Hafenstadt, in der sich zwielichtige Gestalten nur so tummeln.
Eines Tages bekommt er den Auftrag, einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Wenn er das schafft, winkt unermesslicher Reichtum. Also scharrt Kaz fünf Gefährten um sich, die jeweils ganz verschiedene Motive haben, hier mitzumachen. Zusammen sind die sechs professionell und clever. Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen ... außer in Gegenwart der schönen Inej ...

Meinung:

Schon die Grisha-Trilogie hat mich gepackt, doch das Lied der Krähen ist noch besser und spannender. Ich mochte diese eher düstere Atmosphäre und dass wir diesmal eher zwielichtigen Gestalten folgen, die trotz allem alle ihre guten Seiten haben und mir ans Herz gewachsen sind. Sie halten unter allen Umständen zusammen und helfen einander, auch wenn jeder seine eigenen Motive hat, warum er/sie bei diesem verrückten Plan mitmachen.

Und verrückt ist dieser Plan ja wirklich. Besser gesichert kann ein Gefängnis nicht sein. Aber wie schon die Inhaltsangabe versichert, sind die Gefährten (die Krähen) clever und allen (oder fast allen?) Herausforderungen gewachsen.

Jeder der Protagonisten hat eine interessante Hintergrundstory, die aber erst nach und nach herauskommt - da wird man wohl auch im zweiten Band noch einiges erfahren, nehme ich an. Anfangs konnte ich die Charaktere noch nicht wirklich fassen (vielleicht war es einfach bisschen zu viel auf einmal?), aber so nach und nach sind sie mir dann doch ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig und gut zu lesen, der Weltenaufbau sehr gelungen und man kann sie sich gut vorstellen.

Bevor man das Lied der Krähen liest, wäre es empfehlenswert die Grisha-Trilogie vorher zu lesen. Hier kann man schon mal in die Welt abtauchen und wird nachher nicht gespoilert.

Fazit:

Ich fand das Lied der Krähen noch besser als die Grisha-Trilogie. Habe allerdings den Eindruck, dass es noch Luft nach oben gibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Einblicke in das Leben mit Asperger Syndrom

Die goldene Ananas
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Inhalt:

Der junge Elias lebte einige Jahre in einem Wohnheim für gemeindenahe Psychiatrie und soll nun in eine eigene kleine Wohung umziehen. Durch seine Diagnose Asperger-Syndrom steht er aber jeder ...

Inhalt:

Der junge Elias lebte einige Jahre in einem Wohnheim für gemeindenahe Psychiatrie und soll nun in eine eigene kleine Wohung umziehen. Durch seine Diagnose Asperger-Syndrom steht er aber jeder Veränderung eher ängstlich und ablehnend gegenüber. Und so sieht er dem Umzug nicht gerade fröhlich entgegen. Am wichtigsten ist ihm, dass seine strenge Tagesroutine gleich bleibt: 6 Stunden E-Gitarre-Übungen, Konsum von Death-Metal-Alben, Schauen von Filmen und genau getimten Mahlzeiten und Zigarettenpausen. Jede noch so kurze Unterbrechung bringt ihn ganz aus dem Konzept, führt zu Aggressionen usw.
So nach und nach lernt er aber seine Nachbarn in dem Fünfparteienhaus kennen. Er bekommt immer mehr sozialen Kontakt und steht dadurch aber immer wieder vor schwierigen Entscheidungen ...

Meinung:

Ich fand das Buch wirklich gut. Es kommt nicht oft vor, dass man so hautnah erleben kann, wie sich jemand mit Asperger-Syndrom fühlt, wie er seine Umwelt erlebt, was ihn beschäftigt usw. Das war für mich wahnsinnig interessant. Am Anfang war ich bisschen skeptisch, ob ich mit Elias warm werden würde, aber diese Bedenken haben sich innerhalb kürzester Zeit aufgelöst. Und ich muss zugeben, dass ich mich - auch ohne die Diagnose Asperger-Syndrom - in einigem selbst wiedergefunden habe.

Es ist wunderschön, zu erleben, wie Elias sich entwickelt. Zuerst ist er noch ganz zurückgezogen und weicht eigentlich jedem Kontakt aus. Jede Unterbrechung seines Tagesablaufes ist eine Katastrophe für ihn. Doch nach und nach lernt er die Leute aus seinem Haus kennen und gaaaaanz langsam bricht er aus seinem Schneckenhaus heraus. ... und da kann ich nur sagen: Hut ab, was für eine Entwicklung!

Das Buch war auch sehr gut zu lesen. Manchmal gab es zwar ein paar Begriffe, mit denen ich nichts anfangen konnte (zB beim Gitarre spielen), aber das konnte ich gut überlesen. Das Buch ist sehr ruhig geschrieben, der Tagesablauf von Elias wird wirklich sehr genau beschrieben genauso wie alles andere. Hier muss ich zugeben, dass das für mich ein paar Längen ergab, wo ich mich erst wieder motivieren musste, das Buch wieder in die Hand zu nehmen.

Trotzdem kann ich das Buch voll und ganz weiterempfehlen, wenn man sich für diese Thematik interessiert.

Fazit:

Hier kann man hautnah erleben, wie sich jemand mit Asperger-Syndrom fühlt, wie und warum er so handelt usw. Sehr interessant!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Super für Zwischendurch

Mein Glück in deinen Händen
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Inhalt:

Sara fährt zu ihrer Mutter, die sie aufgrund eines Notfalls zu sich rief. In Wirklichkeit wollte die Mutter, dass Sara und ihre Schwester Mariel sich endlich versöhnen und wieder miteinander reden. ...

Inhalt:

Sara fährt zu ihrer Mutter, die sie aufgrund eines Notfalls zu sich rief. In Wirklichkeit wollte die Mutter, dass Sara und ihre Schwester Mariel sich endlich versöhnen und wieder miteinander reden. Denn Mariel hat Sara vor einiger Zeit den Freund ausgespannt und jetzt steht die Hochzeit vor der Tür.
Da Sara schon mal da ist und aufgrund ihres Berufes Eventmanagerin viel Erfahrung im Organisieren von Hochzeiten hat, soll sie bei den Vorbereitungen helfen. Nach viel Zähneknirschen macht sie das auch, versucht aber die Hochzeit in allen Bereichen zu sabotieren ...

Meinung:

Das Buch ist mir aufgrund seiner schönen Gestaltung aufgefallen. Nicht nur das Cover ist wunderschön, sondern es geht auch noch am Buchschnitt weiter. Bei der Inhaltsangabe dachte ich mir, dass ist ein gutes Buch für Zwischendurch.

Und das war es auch. Locker, leicht, innerhalb weniger Stunden gelesen. Es war eine gute, wenn auch recht seichte Unterhaltung. Ich bekam genau das, was ich erwartet habe. Die Geschichte ging nicht sehr tief, war aber teilweise recht humorvoll erzählt. Manche Sabotageakte gingen mir eindeutig zu weit, da war ich froh, dass es nur eine Geschichte war.

Es ist für mich schwierig, das Buch mit Sternen zu bewerten. Ich habe genau das bekommen, was ich erwartet habe. Aber natürlich kann man die Geschichte nicht mit anderen vergleichen, die ich normalerweise lese.

Fazit:

Super Buch für Zwischendurch, aber nichts Aufregendes.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2021

Mir fehlt leider noch immer der Weg zu pretty happy

Pretty Happy
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Inhalt und Meinung:

Die wenigsten Frauen sind mit ihrem Äußeren glücklich - ja, ich zähle mich hier leider dazu. Deshalb sprang mir dieses Buch auch sofort ins Auge. Pretty happy - ein genialer Titel. ...

Inhalt und Meinung:

Die wenigsten Frauen sind mit ihrem Äußeren glücklich - ja, ich zähle mich hier leider dazu. Deshalb sprang mir dieses Buch auch sofort ins Auge. Pretty happy - ein genialer Titel. Denn auf der einen Seite kann man "pretty" aus dem Englischen mit "schön" übersetzen, andererseits bedeutet es aber auch "ziemlich". Ein tolles Wortspiel.

Mit den beiden Autorinnen versuchen wir zu erforschen, was im Leben wirklich glücklich macht. Denn fünf Kilo weniger auf den Hüften oder mehr Make-Up im Gesicht sind es nicht. Doch schon von Kindheit an wird Mädchen eingetrichtert, dass sie schön sein sollen, auch wenn das vielleicht nur unbewusst geschieht. Aus dieser Denkfalle müssen wir Frauen ausbrechen, denn eines ist sicher: Wir schulden niemandem Schönheit!

Durch die Erzählung von eigenen Erlebnissen offenbaren uns die Autorinnen ihre eigenen Unsicherheiten und wie der Drang nach Schönheit mit dem Sein verknüpft ist und warum die Zeit reif ist, etwas dagegen zu unternehmen. Was ist wirklich wichtig in unserem Leben?

Es geht vor allem um Freiheit, Freundschaft und Selbstliebe. Einige Geschichten und Gedanken mochte ich sehr und fand ich inspirierend, andere haben bei mir ehrlich gesagt das Gegenteil bewirkt. Es mag schon stimmen, dass ein paar Kilo zu viel nicht so wichtig sind, aber wenn man mit sich selbst unzufrieden ist, ist Selbstliebe und Selbstbewusstsein ziemlich schwierig.

Fazit:

Mir persönlich hat das Buch leider nicht besonders viel gegeben. Die Botschaft an sich finde ich richtig toll, nur leider fehlt mir noch immer der Weg dorthin. Den habe ich mit diesem Buch leider nicht gefunden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere