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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2025

Kurzweilige Unterhaltung nach altbewährtem Muster

Der Oktobermann (Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant))
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Das ist nun der erste Fall für Tobi Winter, der seine Geschichte genau wie sein Pendant Peter Grant aus der Ich-Perspektive erzählt. Und wie im Original ist hier ein Fluss und seine Umgebung, um genauer ...




Das ist nun der erste Fall für Tobi Winter, der seine Geschichte genau wie sein Pendant Peter Grant aus der Ich-Perspektive erzählt. Und wie im Original ist hier ein Fluss und seine Umgebung, um genauer zu sein die Mosel und Trier, in die magischen Geschehnisse involviert.

Tobi Winter bekommt es mit einem Mord, Magie und jeder Menge Wein zu tun. Untermauert wird die Kurzgeschichte mit vielen typisch deutschen Eigenarten und geschichtlichen Begebenheiten.

Alles in allem ist diese Ergänzung der ursprünglichen Serie um die magischen Fälle des Peter Grant in London eine unterhaltsame Einführung eines faszinierenden neuen Charakters, von dem ich gern auch noch mehr lesen würde.


Veröffentlicht am 27.01.2025

Beste Unterhaltung

Die Glocke von Whitechapel (Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant) 7)
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Um den Machenschaften des Gesichtslosen entgegentreten zu können müssen sich Peter und sein Mentor Thomas Nightingale auf ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel einstellen. Aber sie werden es nicht allein ...




Um den Machenschaften des Gesichtslosen entgegentreten zu können müssen sich Peter und sein Mentor Thomas Nightingale auf ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel einstellen. Aber sie werden es nicht allein schaffen und so erbitten sie all die Unterstützung, die sie bekommen können, indem sie Hilfe aus allen Ecken und Enden herbeirufen, einschließlich der regulären Polizei, Geschichts- und Archäologieexperten und sogar Artus-Wissenschaftler.

Ich war diesmal angenehm überrascht, dass sowohl Nightingale als auch die Nebenfiguren mehr in die Action eingebunden waren. Gleichzeit war erkennbar, dass hier der stets so trockene, sardonische Humor Peters nicht so zum tragen kam. Aber das war wohl auch der ernsten Handlung geschuldet und zum Teil der Tatsache, dass Peter auf beruflicher wie privater Ebene eine „Reifeprüfung“ durchlaufen ist.

Ein paar offene Fäden gibt es immer noch, also warten wir es ab und lassen uns überraschen wie es weitergehen wird...


Veröffentlicht am 27.01.2025

Ein unterhaltsamer Hörspaß

Der böse Ort (Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant) 4)
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Es gibt einen Verkehrsunfall zu untersuchen, und Peter findet die Leiche einer verstümmelten Frau. Da es keine Anhaltspunkte gibt, glaubt Grant, dass es sich um Magie handeln könnte. Peter beginnt zusammen ...




Es gibt einen Verkehrsunfall zu untersuchen, und Peter findet die Leiche einer verstümmelten Frau. Da es keine Anhaltspunkte gibt, glaubt Grant, dass es sich um Magie handeln könnte. Peter beginnt zusammen mit Lesley und Nightingale, den ganzen Fall zu untersuchen und die Hinweise führen sie nach Skygarden. Es handelt sich um einen Häuserturm, der von einem Architekten entworfen wurde, der eine Verbindung zu all den Geschehnissen zu haben scheint. Und bei ihren Ermittlungen treffen sie auf "den Mann ohne Gesicht", während sich eine Reihe von weiteren Todesfällen ereignen.

Ben Aaronovich zieht mich weiterhin in seinen Bann. Wie immer fängt alles ganz langsam und unspektakulär an, nur um dann mit einer gewaltigen Welle in Bewegung zu kommen. Quereinsteiger werden eventuell anfänglich ein paar Probleme haben der Handlung in vollem Umfang folgen zu können. Für alle anderen ist es wieder ein unterhaltsamer Hörspaß von Beginn an.


Veröffentlicht am 22.01.2025

Herz-Schmerz-Geschichte

Eine bezaubernde Braut
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Die Handlung war am Anfang etwas verwirrend, da sie viele Fragen aufwirft. Aber je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto besser kann man Handlung und Personen zuordnen. Wie immer bei historischen ...




Die Handlung war am Anfang etwas verwirrend, da sie viele Fragen aufwirft. Aber je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto besser kann man Handlung und Personen zuordnen. Wie immer bei historischen LiRo von Julie Garwood sind die Protagonisten doch schon arg stereotyp gezeichnet. So auch hier: Brodick ist besitzergreifend, beschützend, sexy, klug und nimmt sich was er braucht/will. Gillian ist naiv, stur, süß, mutig, unabhängig und unerschrocken. Dass die beiden trotz aller Widrigkeiten zueinanderfinden, steht ja außer Frage. Nur wie das hier erzählt wird ist eben typisch Julie Garwood-Stil.

Fazit: Eigentlich weiß man auf welche Art Geschichte man sich einlässt, greift man nach einem historischen LiRo der Autorin. Und auch hier bin ich nicht enttäuscht worden. Es ist eine Geschichte, die Geschichtliches streift und mit einer Romanze gewürzt ist, in der aber auch der Humor nicht zu kurz kommt und sympathische Hauptcharaktere und großartige Nebenfiguren nicht fehlen. Das Buch bietet angenehme Unterhaltung, so dass ich es auch gern weiterempfehle.


Veröffentlicht am 22.01.2025

Magisches Wüstenabenteuer

Der Sternenstaubdieb
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Der Sternenstaubdieb ist ein fantastischer Mix aus Magie und Abenteuer in einem orientalischen Universum. Das Buch wird wechselseitig aus den Perspektiven der Hauptfiguren Loulie al-Nazari, einer Händlerin ...




Der Sternenstaubdieb ist ein fantastischer Mix aus Magie und Abenteuer in einem orientalischen Universum. Das Buch wird wechselseitig aus den Perspektiven der Hauptfiguren Loulie al-Nazari, einer Händlerin magischer Artefakte und ihrem ständigen Begleiter dem Dschinn Qadir, Prinz Mazen, dem zweiten Sohn des Sultans und Aisha, dem Mitglied einer Räuberbande erzählt. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach einem uralten Dschinn-Artefakt, welches auf Geheiß des Sultans beschafft werden muss. Doch ein nebulöser Dschinnmörder, der sogenannte Sternenstaubdieb, will hier auch ein Wörtchen mitreden. Es entspinnt sich nun eine Jagd durch eine Welt wie von 1001 Nacht, die allen Beteiligten so einiges abverlangen wird.
Die Handlung beginnt fesselnd und bekommt durch die Informationen über die Dschinns auch die nötige Tiefe und das Verständnis für diese Geschichte. Die eigentlich Tot bringende Wüstenlandschaft erweckt die Autorin durch ihre bildgewaltigen Beschreibungen zum Leben und lässt ihre Figuren darin zahlreiche Gefahren und Abenteuer bestehen. Allerdings fällt der Spannungsbogen im Mittelteil leider ab, und bekommt erst zum Ende hin noch einmal die Kurve.

Fazit: Der Sternenstaubdieb ist ein Trilogiestart, der Lust auf mehr macht, was auch durch das offene Ende noch befeuert wird. Wer sich gern in gefährliche, magische Welten versetzen lassen möchte, dem kann ich eine Reise ins Land der Dschinns hier empfehlen.