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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2024

Absolute Leseempfehlung

Der nasse Fisch
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Berlin 1929: Ein Toter im Landwehrkanal, der als Russe identifiziert wird, gibt der Polizei Rätsel auf. War er ein Kurier? Wer sind seine Mittelsmänner? Fragen, die Gereon Rath und seine Kollegen nun ...




Berlin 1929: Ein Toter im Landwehrkanal, der als Russe identifiziert wird, gibt der Polizei Rätsel auf. War er ein Kurier? Wer sind seine Mittelsmänner? Fragen, die Gereon Rath und seine Kollegen nun klären müssen. Aber auch Straßenunruhen machen der Polizei zu schafften, zumal auch hier weitere Tote zu beklagen sind. Ein buntgemischter Mob ist mit von der Partie, wenn Kutscher nun seinen Hauptprotagonisten im auf Krawall und Gewalt ausgerichteten Machtkampf von Ringvereinen, politischen Organisationen, Kleinkriminellen agieren lässt. Sogar in der eigenen Behörde ist Gereon Rath vor Anfeindungen nicht sicher.
Der Autor zeichnet hier ein Berlin, dessen atmosphärische Beschreibungen einen sofort in Gereon Raths Welt eintauchen lassen. Die einzelnen Figuren, egal ob Krimineller oder Polizeichef, sind lebensecht gezeichnet. Sowohl die Krimi-Handlung als auch die geschichtlichen Begebenheiten sind wunderbar miteinander verwoben und ergeben einen Einsteigerband, der sofort nach einer Fortsetzung verlangt. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung und volle 5 Sterne.


Veröffentlicht am 18.11.2024

Gute Unterhaltung

Sisis schöne Leichen
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Nach Queen und Kanzlerin ermittelt nun auch eine Kaiserin. Der Hofbibliothekar ist tot und das ist Grund genug, dass sich Kaiserin Sisi nebst Hofdame Ida und Oberst Latour der Angelegenheit annehmen.

Ganz ...




Nach Queen und Kanzlerin ermittelt nun auch eine Kaiserin. Der Hofbibliothekar ist tot und das ist Grund genug, dass sich Kaiserin Sisi nebst Hofdame Ida und Oberst Latour der Angelegenheit annehmen.

Ganz im Stil eines CosyCrime wird hier drauflos ermittelt. Dabei versteht es der Autor gut die historische Kulissen und Ereignisse gekonnt in die Handlung einzubeziehen und gibt damit neben den gut charakterisierten Figuren dem Buch seine Lebendigkeit. Allzu viel Tiefgang oder den nötigen Thrill darf man hier allerdings nicht erwarten. Nichts desto trotz liest sich dieser erste Fall für die Kaiserin durchweg angenehm und weiß zu unterhalten.

Fazit: eine Kauf- und Leseempfehlung und 3 von 5 Sterne.


Veröffentlicht am 18.11.2024

Meisterlich

Berge des Wahnsinns
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H. P. Lovecraft lässt in dem Meisterwerk „Berge des Wahnsinns“ seiner ganzen unheimlichen Fantasie freien Lauf. Es versetzt einen von Anfang an in die Geschichte und macht einen zu einem Teil der Expeditionsgruppe ...




H. P. Lovecraft lässt in dem Meisterwerk „Berge des Wahnsinns“ seiner ganzen unheimlichen Fantasie freien Lauf. Es versetzt einen von Anfang an in die Geschichte und macht einen zu einem Teil der Expeditionsgruppe zur Antarktis. Lovecraft beschreibt das Auffinden einer prähistorischen, uralten Zivilisation in diesem kalten, und unerforschten Kontinent. Der Autor versteht es dabei wirklich meisterlich, dass man sich ängstigt und eine Gänsehaut bekommt. Horror? Ja. Aber nicht dieser blutrünstige Horror, sondern diese Art von Horror der die menschlichen Urängste befeuert. Der Grusel schwingt hier unterschwellig Seite für Seite mit. Was aber letztlich in den Bergen des Wahnsinns schlummert, solltet ihr unbedingt selbst herausfinden. Diesen Klassiker des Horror-Genres kann ich absolut weiterempfehlen und vergebe gern volle 5 Sterne.


Veröffentlicht am 18.11.2024

FriesenSpiel...

FriesenSpiel
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...ist der dritte Einsatz für Oma Pusch. Es soll geboßelt werden, doch ohne Kugel? Auf der Suche nach der vermissten Boßelkugel wird schon wieder eine Leiche gefunden. Als Oma Pusch davon hört, erwacht ...




...ist der dritte Einsatz für Oma Pusch. Es soll geboßelt werden, doch ohne Kugel? Auf der Suche nach der vermissten Boßelkugel wird schon wieder eine Leiche gefunden. Als Oma Pusch davon hört, erwacht ihr kriminalistischer Spürsinn erneut zum Leben.

Die Oma läuft wieder zur Hochform auf und als Leser kann man gemeinsam mit ihr über den Täter grübeln. Leicht zu lesen und mit vielen witzigen Szenen macht das Mitermitteln hier richtig Spaß.

Ich kann das Buch allen empfehlen die CosyCrime mögen und gerne miträtseln.


Veröffentlicht am 18.11.2024

Die Toten von Fleat House...

Die Toten von Fleat House
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...ist ein Krimi aus der Feder von Lucinda Riley. Sie kann auch Krimi? Ja, sie kann – und wie.

Detective Inspector Jazz Hunter ermittelt in Noffolk in Fleat House, einem Wohnheim des St. Stephen's ...




...ist ein Krimi aus der Feder von Lucinda Riley. Sie kann auch Krimi? Ja, sie kann – und wie.

Detective Inspector Jazz Hunter ermittelt in Noffolk in Fleat House, einem Wohnheim des St. Stephen's Internats, wo der 18jährige Charlie Cavendish tot aufgefunden wurde. Es stellt sich nun die Frage war es ein tragischer Unfall, Selbstmord oder gar Mord? Charlie war nicht beliebt bei seinen Mitschüler, wollte sich also jemand für dessen Grausamkeiten rächen? Es gibt viel Arbeit für Jazz Hunter, der sie nun gewissenhaft nachgeht.

„Die Toten von Fleat House“ ist ein sehr gut konstruierter Whodunnit-Krimi, dessen einzelne Figuren sehr vielschichtig charakterisiert sind und eine spannende und atmosphärische Handlung hat. Das Internatsleben wird hierbei genauso bildhaft dargestellt wie Jazz' Ermittlungen. Und wie es sich für einen guten Krimi gehört müssen viele Geheimnisse gelüftet und Schlimmeres verhindert werden.

Fazit: Als Einstieg in eine (mögliche) Serie hat mir das Buch, sprich Hauptprotagonistin und Handlung sowie die Beschreibungen des ländlichen Idylls gut gefallen. Für mich nach den zahlreichen Familiengeheimnis-Romanen ein ganz neues Leseerlebnis. Wer also Lucinda Riley mal anders mag, dem empfehle ich gern diesen Krimi.