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Veröffentlicht am 15.03.2019

Eiskalt weggewischt...

Eiskalt weggewischt: Theres´ und Frau Schäufeles erster Fall
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Die Putzfrauen Theres und Frau Schäufele ermitteln in ihrem ersten Kriminalfall!

Zum Inhalt: Theres Fugger arbeitet als Reinigungskraft in der Polizeidirektion Heidelberg. Sie nimmt es nicht so genau ...

Die Putzfrauen Theres und Frau Schäufele ermitteln in ihrem ersten Kriminalfall!

Zum Inhalt: Theres Fugger arbeitet als Reinigungskraft in der Polizeidirektion Heidelberg. Sie nimmt es nicht so genau beim Putzen. Keimfrei ist schließlich ungesund. Ihre neue Kollegin Frau Schäufele, eine Schwäbin, ist da anderer Meinung. Wirklich Alles muss geputzt werden! Jede Ritze, jede Ecke...

Als ein Kunstprofessor im Heidelberger Schloss ermordet wird, gerät die Studentin Jessica, die Tochter von Frau Schäufele, unter Mordverdacht. Theres bietet Frau Schäufele (völlig uneigennützig ;)) ihre Hilfe an. Gemeinsam ermitteln sie heimlich um den wahren Mörder zu finden und Jessica zu entlasten…

Meine Meinung: Der Erzählstil des Autorenteams Yvonne Schwegler und July Sjöberg ist locker und sehr anschaulich! Der schwäbische Dialekt war für mich ungewohnt, aber gut zu verstehen. Ich konnte mir sofort ein Bild vom Aussehen und Charakter der beiden Putzfrauen und den weiteren Personen machen. Die Personen und die Handlungen werden oft übertrieben dargestellt und auch Klischees häufig verwendet. Zu diesem Buch passt es aber gut! (Bei anderen Büchern würde mich so etwas stören.)

»Jetzt ließ sie vor Schreck fast ihren Wischmopp fallen und beinah wäre sie auch noch über den Eimer gestolpert. Das konnte nicht sein, es musste sich um eine Fata Morgana handeln! Sie konnte gar nicht glauben, was sie da sah. Die Neue hatte sich auf alle viere begeben und bearbeitete den Boden nun mit einer Zahnbürste.
Als hätte sie ihren erstaunten Blick bemerkt, sagte die Schwäbin: »Der Bode isch so drecked, hier isch wohl jahrelang nimme richtig budzd worde. Den muss man etzt Millimeter für Millimeter von der Dreckschichd befreie.««
Zitat aus dem Buch, Seite 18

Theres ist vollschlank, äußerst selbstbewusst und sehr neugierig! Frau Elvira Schäufele ist schlank und manchmal etwas schwer von Begriff, aber dumm ist sie nicht! Ihre Mutterliebe ist übertrieben und ihr Putzzwang sehr bedenklich! Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können!
Es war herrlich die beiden bei ihren Ermittlungen zu begleiten! Theres ist sich sicher, dass sie den Mörder finden! Ein bisschen verzwickt ist es allerdings schon ;) und sie geraten auch in brenzlige Situationen! Es kommt zu einem weiteren Mord! Die Spannung ist trotzdem größtenteils niedrig und steigt erst spät an. Im Vordergrund liegen Humor und Ironie!

Eine unterhaltsame Krimikomödie mit zwei originellen Putzfrauen!

Leseempfehlung für Zwischendurch!

4 Sterne

Veröffentlicht am 08.03.2019

Dein Schatten ist ein Montag...

Dein Schatten ist ein Montag
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Ein koreanischer Kriminalroman! Ein besonderes Leseerlebnis!

»An diesem monotonen Montag also kommst du zu mir. Verrate mir deine Geheimnisse, du, der du weißt, wie kurz das Leben ist. Geheimnisse fliegen ...

Ein koreanischer Kriminalroman! Ein besonderes Leseerlebnis!

»An diesem monotonen Montag also kommst du zu mir. Verrate mir deine Geheimnisse, du, der du weißt, wie kurz das Leben ist. Geheimnisse fliegen über Staatsgrenzen und weite Ozeane. Verrate mir deine Geheimnisse. Deine Geheimnisse, deren Schatten sich dehnen wie die Zeit an einem Montag.««
Zitat aus dem Buch, Seite 7

Zum Inhalt: Wer einen Deleter sucht, ist bei dem Privatdetektiv Dongchi Gu, ein ehemaliger Polizist, an der richtigen Stelle! Er vernichtet im Auftrag seiner Klienten Hinterlassenschaften nach ihrem Tod. Erinnerungen, die niemand finden soll. Fotos, Briefe, Tagebücher, digitale Dateien und vieles mehr werden von Gu spurlos gelöscht. Als plötzlich sein Klient Doghun Bae verstirbt, macht sich Gu sofort auf den Weg. Unter den zu löschenden Dingen soll auch ein Tablet sein, doch es ist verschwunden. Inspektor Inchon Kim, ein Freund von Gu, bearbeitet den verdächtigen Todesfall. Gu und Kim schließen sich zusammen und suchen nach Hinweisen. Dabei stoßen sie auf eine mysteriöse Kampfkunstgruppe und den fragwürdigen Chef einer großen Fernsehproduktionsgesellschaft. Wo ist das Tablet? War es Mord oder Selbstmord oder nur ein Unfall?...

Meine Meinung: Der Schreibstil von dem Autor Jung-hyuk Kim ist fließend und angenehm! Auf dem inneren Klappentext sind die wichtigsten Personen mit ihren Funktionen aufgelistet! Die für mich ungewöhnlichen Namen waren gar nicht so schwer zu merken, wie ich erwartet hatte.

Schon die ersten Seiten fand ich sehr beeindruckend! Man bekommt einen ersten Eindruck von Dongchi Gu und der Umgebung! Das Crocodile Building, in dem sich Gus Büro befindet, hat einen eigenartigen Geruch. Gu ist geradeheraus, gleichzeitig verwendet er auch gern Metapher. Mit Belanglosigkeiten beschäftigt er sich nicht. Bei den weiteren Personen konnte ich mir auch sofort ein Bild über ihren Charakter, ihr Aussehen und deren Umfeld machen. Jede Person ist einzigartig und authentisch! Manche Gespräche sind auch mit Sarkasmus unterlegt. Es ist einerseits oft detailliert, andererseits trotzdem auf den Punkt gebracht!

»Im Moment gab es nur eine Tür zur Lösung des Falls. Jeder Schlüssel, der sie vielleicht öffnete, war willkommen. Gu ging mit Iri ins Internet-Cafe. Iri strahlte.«
Zitat aus dem Buch, Seite 119

Der Handlungsverlauf ist spannend und sehr interessant! Nach und nach finden Gu und Kim mehr heraus. Später kommt noch der Privatdetektiv Iri dazu. Seine Vorgehensweise beim Ermitteln ist ganz anders, aber gerade dadurch ergänzen sie sich gut. Während ihrer Suche nach dem Tablet und der Todesursache kommt es zu Ereignissen, die irgendwie zusammenhängen könnten. Es wird nicht hochspannend (auch am Ende nicht), aber das würde in diesem Buch auch nicht passen.

Es ist mein erster Krimi von einem koreanischen Autor! Der Krimi ist anders, als die Krimis, die ich bisher gelesen habe. Gerade das Ungewöhnliche hat mich fasziniert! Ich hoffe Jung-hyuk Kim schreibt noch mehr Krimis! Vielleicht auch eine Reihe mit Dongchi Gu? Ich würde gern noch weitere Bücher lesen!

Ein koreanischer Krimi, der spannend und ungewöhnlich ist!

Klare Leseempfehlung!

5 Sterne

Auf der cass Verlag Internetseite findet ihr eine Leseprobe!

Veröffentlicht am 02.03.2019

Gläserner Zorn...

Rebell
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»Klappentext: Manche Träume entführen uns in eine Welt, die wir noch nie zuvor betreten haben. Und obwohl sie uns fremd ist, kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.

Mein Name ist Willow Parker. ...

»Klappentext: Manche Träume entführen uns in eine Welt, die wir noch nie zuvor betreten haben. Und obwohl sie uns fremd ist, kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.

Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein... «

Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Mirjam H. Hüberli ist locker und jugendlich. Die Geschichte spielt in zwei Welten. In unserer bekannten Welt und in einer fremden Spiegelwelt, auch Vella genannt. Erzählt wird aus der Sicht von Willow, eine 18- jährige Studentin.

Willow schwärmt für Noah und ihr erstes Date steht kurz bevor. Sie wirkte auf mich oft naiv, was mir nicht so gut gefiel, und ziemlich aufgedreht. Ihre Besonderheit ist die Gabe in den Augen anderer deren Spiegelbild zu sehen. Bei den weiteren Charakteren hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht, um sie besser kennenzulernen. Bo scheint zumindest sehr interessant zu sein!

»Schwarz wie Ruß, matt wie Asche. Zwar habe ich mir noch nie ernsthafte Gedanken darüber gemacht, wie ein Geist aussehen würde, aber das ist tatsächlich das erste Wort, das mir bei seinem Anblick in den Sinn kommt. Er gleicht einem geisterhaften Schatten seiner selbst. Irgendwie gruselt es mich bei diesem Gedanken.«
Zitat aus dem Buch, Seite 18

Eines Tages begegnet Willow einem seltsamen jungen Mann. Er heißt Bo und will, dass sie mitkommt, aber erklärt ihr nicht wohin und weshalb. Erst als ein Unglück geschieht, entschließt sie sich widerwillig mit ihm zu gehen. In der Spiegelwelt wird es deutlich spannender und gefährlich! Bo gehört zu den Rebellen. Willow bekommt schon bald zu spüren, dass man die Feinde nicht unterschätzen darf! Es ist alles sehr mysteriös! Aus irgendeinem Grund ist Willow besonders wichtig! Bloß welchem?

Da es sich um eine Trilogie handelt, bleibt noch Vieles im Verborgenen! Allerdings habe ich schon erwartetet im ersten Band ein bisschen mehr über diese Spiegelwelt, Spiegler, Seelenzwillinge und Rebellen zu erfahren! Trotzdem bin ich gespannt, wie es mit Willow weitergeht!

Ein interessanter geheimnisvoller Einstieg in die Fantasy-Jugendbuch-Trilogie »Rebell«!

3,5 Sterne (4)

Veröffentlicht am 12.02.2019

Das Licht unserer Herzen

Victorian Rebels - Das Licht unserer Herzen
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Band 3 der Historical Romance Series »Victorian-Rebels«

»Klappentext: Nur sie kann Licht in seine Seele bringen ...
Liam MacKenzie wird von allen »Der Highlandteufel« genannt. Nur wenige haben es je ...

Band 3 der Historical Romance Series »Victorian-Rebels«

»Klappentext: Nur sie kann Licht in seine Seele bringen ...
Liam MacKenzie wird von allen »Der Highlandteufel« genannt. Nur wenige haben es je gewagt, ihm die Stirn zu bieten. Als er eine Gouvernante für seine Kinder sucht, tritt die Engländerin Philomena Lockhart auf den Plan - und der grimmige Krieger findet sich plötzlich auf einem Schlachtfeld wieder, auf dem er keinerlei Erfahrung hat. Der jungen Frau gelingt es nicht nur, seinen widerspenstigen Nachwuchs für sich zu gewinnen, sondern auch ungeahnte Gefühle in ihm zu wecken. Denn in ihren Augen sieht er, dass Mena durch eine Dunkelheit gegangen ist, die der seiner Seele gleicht - und dass sie den Schmerz hinter seiner finsteren Fassade erkannt hat ... «

Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Kerrigan Byrne ist wieder fließend. Die Geschichte spielt im Viktorianischen Zeitalter größtenteils in den schottischen Highlands, vereinzelt in London. Erzählt wird abwechselnd aus Menas und Liams Sicht.

Es beginnt mit einem Prolog im Jahr 1858. Liam McKenzie verlässt seine Heimat. Sein Vater war gewalttätig und unbarmherzig gegen jeden, auch seinen Söhnen. Er wollte sie zu Monstern erziehen. Liam hat es nicht mehr ausgehalten…

»Liam wollte kein Monster sein. Nein, er hatte einen besseren Plan. Er würde ein Teufel werden.«
Zitat aus dem Buch

Danach der Wechsel ins Jahr 1878. Lady Philomena St. Vincent, Viscountess Benchley, aus London ist auf der Flucht vor ihrem grausamen Ehemann. Sie findet eine Anstellung als Gouvernante, unter dem falschen Namen Miss Philomena Lockhart, kurz Mena genannt, bei Laird Liam Mackenzie, dem Marquess Ravencroft, in Schottland. Dem »Highlandteufel«! Manche bewundern ihn, manche hassen ihn, manche fürchten ihn! Mena soll seine zwei Kinder unterrichten. Liam ist verwitwet. Jahrelang war er auf Schlachtfeldern unterwegs. Jetzt ist er wieder zu hause. Jeder folgt seinen Befehlen. Dementsprechend war es unfassbar für ihn, als Mena sich ihm schon bei ihrer ersten Begegnung widersetzt! Ich fand es sehr amüsant! Auch später gibt es ähnliche Situationen!

»Der Highlandteufel« Liam und die höfliche gut erzogene Gouvernante Mena? Kann das gut gehen? Mena hat zwar eine sehr liebevolle Kindheit erlebt, aber die letzten Jahre haben ihr gezeigt, dass es auch völlig anders sein kann. Aus dem verschüchterten Mädchen ist eine mutige Frau geworden. Dennoch hat Mena immer noch Ängste, besonders davor, dass ihr Geheimnis aufgedeckt wird. Doch auch Liam hat Schuldgefühle und Geheimnisse, die ihn nicht loslassen. Zwischen Mena und Liam ist eine Anziehungskraft, die für beide verwirrend und beängstigend ist.

»Sie war nicht die Einzige, die sich fürchtete. Liam hatte wahnsinnige Angst. Sie zu verlieren. Sie zu lieben. Und in diesem Moment drohte ihm beides.« Zitat aus dem Buch

Die Autorin bringt die unterschiedlichen Gefühle von Mena, Liam und auch weiteren Personen sehr schön und überzeugend zur Geltung.

Mir gefiel sehr gut, wie die Balance von spannenden, unheimlichen, ruhigen und aufwühlenden Ereignissen und Hindernissen gehalten wurde. Zwischendurch gibt es kleine amüsante Episoden zur Auflockerung! Romantische und erotische Momente sind gefühlvoll, nicht zu viel und nicht zu wenig, dabei, passend zum Genre Historical Romance (ab 16 Jahre empfohlen). Erst zum Ende steigt die Spannung deutlich an, zu dieser Geschichte passt es aber genauso.

Sehr schön und interessant fand ich den historischen Hintergrund in den schottischen Highlands dargestellt, mit Samhain und anderen Mythen! (Für mich hätte es sogar gern noch mehr davon sein können.)

Auch der dritte Band ist in sich abgeschlossen, dennoch empfehle ich bei dieser Reihe die Reihenfolge einzuhalten. Die Wiederbegegnung mit schon bekannten Personen ist dadurch noch interessanter!

Ein gefühlvoller dunkler historischer Liebesroman mit erotischen Momenten, der mich sehr gut unterhalten hat!

Leseempfehlung für Leser, die gern Historical Romance lesen!

4,5 Sterne (5)

»»Hat nicht Lord Tennyson gesagt, ›es ist besser Liebe empfunden und Verlust erlitten zu haben, als niemals geliebt zu haben‹?« Langsam setzte die Gouvernante sich auf die schmale Bank...«
Zitat aus dem Buch

Veröffentlicht am 08.02.2019

Sagen aus Cornwall...

Sagen aus Cornwall
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Zwölf cornische Sagen aus zwölf geheimnisvollen Orten im Herzogtum Cornwall!

»Klappentext: Cornwall, so wird behauptet, sei mit seiner zerklüfteten Steilküste, den einsamen Buchten mit goldenem Sand, ...

Zwölf cornische Sagen aus zwölf geheimnisvollen Orten im Herzogtum Cornwall!

»Klappentext: Cornwall, so wird behauptet, sei mit seiner zerklüfteten Steilküste, den einsamen Buchten mit goldenem Sand, dem wild-romantischen Bodmin Moor und unzähligen immergrünen Flusstälern der schönste Landstrich Großbritanniens. Cornwall ist aber auch eine Gegend voller Legenden und den meisten „heiligen“ Ortsnamen (Saint) auf der britischen Insel. König Artus soll in Cornwall geboren sein, Riesen bauten sich Treppen und ganze Inseln, Gnome streifen durch das dichte Unterholz, Meerjungfrauen locken brave Bürger in ihr kühles Nass, und Königen gleich herrschten Schmuggler über die Küsten.«

Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Rebecca Michéle ist fließend und die Erzählweise sagentypisch. Ich war noch nie in Cornwall, aber die Autorin hat mir dieses Land durch anschauliche Beschreibungen näher gebracht! In erster Linie geht es dennoch um die Sagen, Legenden und Mythen, von denen es sehr viele gibt! Zwölf Sagen aus zwölf Orten wurden ausgewählt. Am Anfang des Buches befindet sich eine Karte von Cornwall in der die betreffenden Handlungsorte markiert sind.

»In einer Zeit, in der Riesen noch die Welt bevölkerten und diese gerade in Cornwall zahlreich anzutreffen waren, lebte an der Nordküste ein Mädchen in einem so kleinen Dorf, dass die Ansammlung der armseligen Hütten nicht einmal einen Namen trug.«
Zitat aus dem Buch, Seite 8 (Sage »Die schlaue Agnes«)

Man begegnet Riesen, Piskies, Meerjungfrauen, Königinnen und Könige, Priester und Priesterinnen, Bauern und Bäuerinnen, Schmuggler, Pfarrer und noch etliche mehr. Es wird mystisch und geheimnisumwoben, spannend und unterhaltsam! Manches stimmt auch nachdenklich, wie beispielsweise in »Die schlaue Agnes« und »Jack, der Riesentöter«. Übernatürliches trifft mit Alltägliches zusammen.
Zwei Sagen, »Der König von Preußen« und »Der seltsame Pfarrer von Warleggan«, beruhen auf historisch belegte Vorkommnisse. Die anderen Sagen sind Überlieferungen, wie viel vor langer Zeit wirklich passierte, weiß niemand! Und angeblich soll manch Seltsames auch heute irgendwo versteckt und zu hören sein!

»Niemand weiß, wo Avalon liegt. Nur die Auserwählten kennen den Weg durch den Nebel.«
Zitat aus dem Buch, Seite 42 (Sage »Die Macht von Avalon«)

Jede Geschichte hat ihren eigenen Reiz und hat mir sehr gut gefallen! Drei Lieblingssagen habe ich trotzdem!
»Das Tal der Piskies«, die sich in Lamorna Cove ereignete. Piskies, kleine gerissene Kobolde, sollen die Menschen sehr gern ärgern! Wiederum sollen sie auch manchmal den Menschen Glück bringen! Ob das stimmt? ;)
Die Sage »Die Macht von Avalon«, die in Tintagel spielte, hat mich ebenfalls fasziniert!
»Das Spiel der ewigen Verdammnis« (Handlungsort Minious) war sehr gruselig!

Zwölf sehr interessante, mystische und unterhaltsame Sagen aus Cornwall!

Leseempfehlung!
Zusätzlich auch ein besonderer Reiseführer!
Sollte ich irgendwann mal nach Cornwall reisen, muss das Buch unbedingt mit!

5 Sterne