"Spooky" ist der achte Teil aus der Reihe um "Das kleine Böse Buch". Meine Tochter hat vor kurzem mit der Reihe angefangen und hat den ersten Teil innerhalb weniger Stunden gelesen. Sie hat sich sehr über ...
"Spooky" ist der achte Teil aus der Reihe um "Das kleine Böse Buch". Meine Tochter hat vor kurzem mit der Reihe angefangen und hat den ersten Teil innerhalb weniger Stunden gelesen. Sie hat sich sehr über den neuesten Teil gefreut.
Der achte Teil ist wie die Vorgänger aufgebaut. Das Cover ist immer sehr ähnlich gestaltet und hat daher einen sehr großen Wiedererkennungswert. Die pinke Gestaltung hat meiner Tochter sehr gut gefallen.
Auch Teil Acht steckt voller spannender und kniffliger Aufgaben. Gefühlt werden diese immer etwas schwieriger, und meine Tochter brauchte manchmal etwas Hilfe beim Lösen. Aber die Herausforderungen hat sie gerne angenommen und das Rätseln und Knobeln macht wie immer viel Spaß.
Die Zeichnungen in diesem Teil haben meiner Tochter sehr gut gefallen, sie passen wieder sehr gut und machen die Geschichte lebendiger.
Wie auch schon bei den Vorgängern ist der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Und wie immer ist das kleine Böse Buch etwas frech, und spricht den Leser direkt an. Dadurch wird der Leser aktiv ein Teil der Geschichte und ist mittendrin.
Meine Tochter hofft auf viele weitere Teile vom "Kleinen Böse Buch".
Im ersten Zeitstrang, der im Jahr 1911 spielt, arbeitet die junge aus Deutschland stammende Anni als Vorleserin bei Mrs. Moss, einer wohlhabenden älteren Dame in England. Als eine Zeitung einen Duftwickenwettbewerb ...
Im ersten Zeitstrang, der im Jahr 1911 spielt, arbeitet die junge aus Deutschland stammende Anni als Vorleserin bei Mrs. Moss, einer wohlhabenden älteren Dame in England. Als eine Zeitung einen Duftwickenwettbewerb ausruft, entschliesst sie sich daran teilzunehmen, um mit dem hohen Preisgeld eine Weltreise unternehmen.
Die zweite Handlung spielt in der Gegenwart auf Borkum. Hier geht es um Marieke, die sich nach der Scheidung ein altes Haus auf Borkum gekauft hat. Von ihrer älteren Nachbarin Alwine erfährt sie die Geschichte des Hausese und dessen einstigen Besitzerin Anni. Die Geschichte und die Zeit mit Alwine helfen Marieke wieder ins Leben zu finden, und ihre Depressionen zu bekämpfen.
Das Cover passt sehr gut, scheint es doch die Villa Cupani darzustellen. Es baut eine gute Verbindung zur Geschichte her. Vielleicht hätte man noch ein paar Duftwicken im Vordergrund aufdrucken könne.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, bildhaft, lebendig und flüssig geschrieben. Dadurch, dass die Geschichte zwischen den beiden Zeitsträngen wechselt, ist das Buch sehr abwechslungsreich und es bleibt eine gewisse Spannung bestehen. Und durch die Duftwicken gibt eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart.
Die beiden weiblichen Charaktere könnten nicht verschiedener sein. Anni ist eine junge Frau voller Tatendrang. Marieke dagegen ist eine Frau im mittleren Alter, die nach der Scheidung und einer unschönen Ehe unter Depressionen leidet, sich zurückzieht und irgendwie aufgegeben zu haben scheint. Insgesamt habe ich die meisten Charaktere sehr sympathisch gefunden und ein Bild vor Augen. Vor allem Megs Großvater und Millie haben mir sehr gut gefallen.
Spannende historische Details wechseln sich mit fiktiven Personen und Handlungen ab. So hat es laut Erklärungen der Autorin am Ende des Buches den Duftwickenwettbewerb wirklich gegeben, und auch die Suffragetten, die für das Frauenwahlrecht protestieren, hat es wirklich gegeben.
Die Reise in die Vergangenheit hat mir in diesem Buch am besten Gefallen. Mir haben die Erläuterungen der Autorin von Borkum gut gefallen, aber an manchen Stellen war mir dies etwas zu ausführlich.
Insgesamt habe ich "Duftwickensommer" gerne gelesen und entspannte Lesestunden damit verbracht.
Nachdem Elana von ihrem Freund, der auch zeitglich ihr Chef war verlassen wird, sucht sie sich kurzentschlossen einen neuen Job im Internet. Dort findet sie die Anzeige eines Luxus-Resorts auf Fuerteventura. ...
Nachdem Elana von ihrem Freund, der auch zeitglich ihr Chef war verlassen wird, sucht sie sich kurzentschlossen einen neuen Job im Internet. Dort findet sie die Anzeige eines Luxus-Resorts auf Fuerteventura. Elana bewirbt sich und bekommt den Job als Personal Trainerin. Ihre Eltern denken, es handelt sich um eine übereilte Entscheidung, doch ihre Schwester steht hinter ihr und bestärkt sie in der Entscheidung für den Neuanfang auf der Insel. Auf der Fähre nach Fuerteventura steht sie dann mit ihren minimalen Spanischkenntnisssen vor der ersten Herausforderung. Für ihre Kabine gibt es eine Doppelbuchung, und ein arroganter Fremder schnappt ihr die Kabine vor der Nase weg. Im Resort angekommen findet sie schnell in ihrer neuen Kollegin Sunny eine tolle Freundin. Aber auch Kollege Dario wird zu einem guten Freund. Als dann am ersten Arbeitstag morgens schon unverhofft ein Gast im Fitness-Studio trainiert, erkennt Elana darin ausgerechnet den Typen, der ihr auf der Überfahrt ihre Kabine weggeschnappt hat. Er stellt sich als Adrian vor, und will mit Elana trainieren. Erst scheint er sie nicht richtig ernst zu nehmen, doch Elana lässt sich für ihn neue Trainingsmethoden einfallen, bei denen Adrian über seinen Schatten springen muss. Elana muss zugeben, dass Adrian gut aussieht, und sie sich von ihm angezogen fühlt. Wäre da doch nur nicht die strenge Regel des Hotels: keine Flirts und Beziehungen mit einem Gast. Schafft es Elana sich an diese Regel zu halten, wo Adrian doch plötzlich ständig in ihrer Nähe auftaucht? Und was verbirgt Adrian; warum kann er wochenlang im Resort Urlaub machen?
Die Gestaltung des Covers hat mir gut gefallen. Ich mag die farbliche Gestaltung, die Wellen und die Palmen vermitteln ein sommerliches Gefühl. Leider konnte ich den Zusammenhang zwischen dem Titel und der Geschichte nicht ganz erkennen; und ich frage mich, warum von deutschen Autoren/-innen immer öfter englische Titel gewählt werden?
Dies war mein erstes Buch der Autorin, und ich mag ihren leichten und flüssigen Schreibstil. Die Hauptcharaktere sind sympathisch und werden gut dargestellt. Vor allem Adrian finde ich klasse, obwohl er anfangs etwas überheblich erscheint, merkt man schnell, dass er für die Menschen, die er mag und die ihm wichtig sind, vieles tut. Auch die Nebencharaktere Sunny und Dario sind mir sehr sympathisch.
Obwohl einiges an der Handlung vorhersehbar war, mochte ich die Geschichte. Ich fand es irgendwie komisch, dass in einem Luxus-Resort wie dem Pureza anscheinend ziemlich wenig Mitarbeiter arbeiten. Wie groß das Luxus-Resort tatsächlich ist, konnte ich mir kaum vorstellen. Aber es wird immer vermittelt, dass gerade Sunny und Dario an der Rezsption sehr viel zu tun haben und ständig Überstunden machen müssen. Das erscheint mir sehr unrealistisch. Das Ende der Geschichte hat mir gut gefallen, und ich bin froh, dass dies Buch nicht mit einem Cliffhanger endet, sondern quasi ein abgeschlossenes Ende hat.
Insgesamt finde ich das Buch ganz gut gelungen, trotz ein paar Einschränkungen hatte ich schöne Lesestunden.
Olivia kann es kaum fassen. Sie gehört zu den glücklichen Teilnehmern, die beim diesjährigen Cinestage Hill, einem künstlerischem Retreat teilnehmen dürfen. Dies war schon lange ein großer Traum von Olivia. ...
Olivia kann es kaum fassen. Sie gehört zu den glücklichen Teilnehmern, die beim diesjährigen Cinestage Hill, einem künstlerischem Retreat teilnehmen dürfen. Dies war schon lange ein großer Traum von Olivia. In einem Schloss in den schottischen Highlands dreht sich 2 Wochen lang alles um die Themen Theater, Kino, Musikals und Schauspiel. Dort angekommen schließt sie schnell eine besondere Freundschaft zu ihrer Zimmergenossin und beide freuen sie sich auf die bevorstehende Zeit. Doch die Freude wird getrübt, als einer der Stargäset zu ihrer Truppe stößt: Tristan. Tristan ist ein erfolgreicher Musikaldarsteller, der Bruder von Olivias bester Freundin, und ihr Ex-Freund. Das unerhoffte Widersehen der beiden reisst nicht nur bei Olivia alte Wunden wieder auf. Auch Tristan scheint alles andere als begeistert zu sein, Olivia dort zu sehen. Werden die beiden es schaffen, ohne Vorwürfe die nächsten 2 Wochen zu überstehen? Und schaffen sie es sogar wieder "normal" und ohne Wut und Vorwürfe miteinander zu reden?
"Words like Feathers" war für mich das erste Buch der Autorin, und es hat mir gut gefallen.
Das Covers ist wunderschön gestaltet. Besonders die zarten Farben und die Schlichtheit machen es zu etwas Besonderem. Die Playlist im Buch finde ich sehr interessant, ich habe mir die Songs aber nicht beim Lesen angehört.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, recht einfach und fließend. Einige Beschreibungen sind etwas zu lang geworden, doch dies hält sich im Rahmen. Neben den romantischen Elementen und einer zweiten Chance für die Liebe als Hauptthema, geht es aber auch um ein sehr ernstes Thema, nämlich mentale Gesundheit. Bei einigen Szenen hatte ich Gänsehaut beim Lesen, und Olivia tat mir unheimlich leid.
Durch die Rückblicke aus Olivias Sicht wird dem Leser einiges erklärt, und man bekommt dadurch einen besseren Einblick in ihre Gefühle und Sorgen. Die Charaktere sind alle gut beschrieben, man kann sie sich sehr gut vorstellen.
Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich hatte schöne Lesestunden damit. Das Buch ist nicht nur etwas für junge Erwachsene, sondern für alle, die gefühlvolle und emotionale Geschichten mögen.
Philo lebt nach dem Tod seiner Eltern bei seiner Tante und dem Onkel, die beide ihr Leben auf die Sekunde genau durchplanen. Durch die alte Standuhr seiner Eltern, die als einziges im Haus nie richtig ...
Philo lebt nach dem Tod seiner Eltern bei seiner Tante und dem Onkel, die beide ihr Leben auf die Sekunde genau durchplanen. Durch die alte Standuhr seiner Eltern, die als einziges im Haus nie richtig geht, gelangt er in eine andere Welt und der Rückweg ist versperrt. Er trifft auf Mister Spronkel, der meint, dass der König ihm helfen könnte. Doch dieser sitzt in seinem fliegenden Schloss, dessen Aufenthalt unbekannt ist. Auf der Suche nach dem König beginnt für Philo eine abenteuerliche, aber auch gefährliche Reise. Doch zum Glück muss er diese nicht alleine antreten.
Auf dem farbenfrohen Cover gibt es jede Menge zu entdecken, darunter einige Elemente aus der Geschichte. Die schwarz-weißen Illustrationen haben uns leider nicht immer ganz so gut gefallen. Die Hauptcharaktere der Geschichte werden dabei außen vor gelassen, vermutlich um die eigene Fantasie voll auskosten zu können.
Auf den ersten Blick wirkt das Buch einfach, doch es entwickelt sich schnell zu einer tiefergehenden und anspruchsvolleren Geschichte. Die Welt in der Philo sich befindet ist etwas verrückt - mich erinnert sie an "Alice aus dem Wunderland". Anhand des Titels und der Buchbeschreibung hätten wir uns ein paar mehr lustige und typische Rätsel vorgestellt. Das ist aber leider nicht der Schwerpunkt der Geschichte. Es geht eher um paradoxe Ereignisse, pfiffiges Austricksen und auch tiefgründige Fragestellungen. Die Dialoge sind teils sehr witzig, an anderen Stellen regen sie sowohl kleine als auch große Leserinnen und Leser zum Nachdenken an.
Ich bezweifle, dass das alles von jedem Kind, besonders beim Alleinelesen, sofort verstanden wird. Aus diesem Grund würde ich persönlich das Lesealter etwas höher ansetzen.
Die Geschichte an sich ist interessant und spannend, aber an einigen Stellen doch etwas anspruchsvoll. Meine Tochter hat zwischendurch beim gemeinsamen Lesen etwas die Motivation verloren, war dann aber zum Ende hin wieder von der Spannung angetan. Für uns war es ein Buch mit Höhen und Tiefen, das sowohl zum Nachdenken anregt als auch für einige lustige und herausfordernede Momente sorgt. Bei der Bewertung würden wir 3,5 von 5 Punkten vergeben.