Hat mich nicht wirklich abgeholt
Zeit der FreundinnenDa ich gerade die Schwestern-Trilogie der Autorin gelesen habe (die mir übrigens sehr gut gefallen hat), hatte ich mich sehr auf diese Freundinnen-Trilogie gefreut. Nun bin ich allerdings eher etwas ernüchtert ...
Da ich gerade die Schwestern-Trilogie der Autorin gelesen habe (die mir übrigens sehr gut gefallen hat), hatte ich mich sehr auf diese Freundinnen-Trilogie gefreut. Nun bin ich allerdings eher etwas ernüchtert und nicht wirklich wild darauf, die zwei folgenden Bücher zu lesen. Die drei Freundinnen haben mich nicht wirklich begeistert. Hauptperson in diesem Buch ist Julia, eine Goldschmiedin mit großen Ambitionen, verheiratet mit einem Piloten und Mutter von Flavio (Sohn aus erster Ehe mit Riccardo). Gleich zu Beginn muss sie sich damit auseinandersetzen, dass Flavio ohne ihr Wissen eine Ausbildungsstelle gefunden hat, die allerdings weiter entfernt ist und erfordert, dass er mit seinen 16 Jahren ausziehen wird. Als Mutter kann man ihre Bedenken durchaus verstehen, aber wie so vieles andere wird auch dieses "Problem" im Buch relativ schnell beseitigt. Genauso wie all die anderen aufgebauschten Probleme, mit denen Julia konfrontiert wird. Dass zum Beispiel ihre Freundinnen Sophie und Helen hinter ihrem Rücken über sie reden, sich ein bisschen zu gut verstehen, was Julia eifersüchtig macht usw. Eine dramatische Wandertour soll Geheimnisse ans Licht bringen, verflacht aber auch relativ schnell. Originell fand ich die Geschichte mit der Giraffe und dem verschollenen Vater.
Am sympathischsten war mir noch Sophie, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde.