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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2016

Nicht alle Kinder haben es leicht im Leben ...

Der Zug der Waisen
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Genau so hätte es sein können, damals, 1929, als der sogenannte „Orphan Train“ mit Vivian an Bord den Bahnhof von New York verließ. Diese Waisenzüge wurden von der Children’s Aid Society schon ab Mitte ...

Genau so hätte es sein können, damals, 1929, als der sogenannte „Orphan Train“ mit Vivian an Bord den Bahnhof von New York verließ. Diese Waisenzüge wurden von der Children’s Aid Society schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis ca. 1930 organisiert. Über 250.000 Kinder fanden so ein neues Zuhause. Viele hatten Glück, leider kamen aber auch viele der Kinder vom Regen in die Traufe. So ging es an den ersten Stationen auch der inzwischen 90jährigen Protagonistin Vivian, deren Leben sich auf glückliche Weise mit dem der 17jährigen Molly verknüpft. Beide haben es am Anfang nicht leicht gehabt im Leben, doch während Vivian schlussendlich auf ein erfülltes und glückliches Leben zurück blicken kann, vermittelt sie Molly während der ihr auferlegten sozialen Stunden in ihrem Hause Hoffnung für deren Zukunft.

Ein wunderbar erzähltes Hörbuch, das ich gerne weiter empfehle.

Veröffentlicht am 14.11.2016

Kann ein Mensch so grausam sein? ...

Bleiche Knochen
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Geschickt verwebt der Autor Graham Masterton einen schrecklichen Massenmord um 1915 mit einem Mord aus der Gegenwart. Wie hängen diese Fälle zusammen, wer hat diese armen Frauen umgebracht? Katie Maguire ...

Geschickt verwebt der Autor Graham Masterton einen schrecklichen Massenmord um 1915 mit einem Mord aus der Gegenwart. Wie hängen diese Fälle zusammen, wer hat diese armen Frauen umgebracht? Katie Maguire hat es nicht leicht in dem immer noch von Vorurteilen geprägten Irland. Eine Frau als Vorgesetzte zu haben, lässt so manchen Polizisten schwer schlucken. Doch sie macht ihre Sache gut und tastet sich langsam aber sicher an den Fall heran. Neben dem äußerst brutalen Mordfall durchlebt sie privat ihre eigene kleine Hölle …

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, wenn ich ob der Grausamkeiten auch oft Gänsehaut bekam. Dies ist der erste Fall einer ganzen Reihe von Verbrechen, die Katie für uns aufklären darf, leider sind die weiteren Teile noch nicht übersetzt.

Veröffentlicht am 11.11.2016

Vergesse nie, das Leben jetzt und heute zu genießen ...

Der Seerosenteich
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Mit ein paar Tränchen im Auge habe ich dieses wunderschöne Buch zugeklappt. Das war mal wieder eine (Anti)Liebesgeschichte ganz nach meinem Geschmack. Wie für die meisten von uns ist das Leben auch für ...

Mit ein paar Tränchen im Auge habe ich dieses wunderschöne Buch zugeklappt. Das war mal wieder eine (Anti)Liebesgeschichte ganz nach meinem Geschmack. Wie für die meisten von uns ist das Leben auch für Isabelle nicht immer einfach. Zwei Schritte vor und drei zurück scheint in manchen Phasen ihr Motto zu sein. Schließlich gelingt ihr der ganz große Durchbruch doch lässt sie dabei das wichtigste auf der Strecke, die Liebe und Geborgenheit und mit ihr ihren geliebten Jugendfreund Jon. Die Geschichte regt an so mancher Stelle zum Nachdenken an und beweist mal wieder, was wir eigentlich alle wissen, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen, verpasste Chancen bleiben meist für immer verloren.

Ein kleines Sternchen Abzug gebe ich dem Roman, da er mir an manchen Stellen ein bisschen zu oberflächlich war, fast ein wenig gehetzt. Mit oberflächlich meine ich keineswegs seicht aber in diesem Fall hätten dem Buch 100 bis 200 Seiten mehr gut getan. Der flüssige und ansprechende Schreibstil lädt nämlich zum Schmökern ein.

Veröffentlicht am 08.11.2016

Eine beeindruckende Reise ...

Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr...
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Eine außergewöhnliche Geschichte, die der Autor Per J. Andersson da zu Papier gebracht hat. Sie entführt den Leser ins tiefste ländliche Indien, in dem in den 70er Jahren und sicher auch heute noch ein ...

Eine außergewöhnliche Geschichte, die der Autor Per J. Andersson da zu Papier gebracht hat. Sie entführt den Leser ins tiefste ländliche Indien, in dem in den 70er Jahren und sicher auch heute noch ein strenges Kastensystem herrscht aus dem Pikay und seine Familie ausgegrenzt sind, denn sie gehören zu den Unberührbaren. Doch Pikay folgt beharrlich seinem Traum …

Ich persönlich habe durch das Buch viel Neues über dieses Land und seine Gebräuche gelernt und durfte durch Pikays Reise durch Pakistan, Afghanistan, den Irak, die Türkei etc. auch diese Länder mit ihren Sitten streifen. Schnell wird einem bewusst, wie unterschiedlich diese Kulturen doch zu der, der nordeuropäischen Länder sind. Pikay erleidet einen Kulturschock als er schließlich das Ende erreicht, wird jedoch von der sehr offenen schwedischen Familie liebevoll aufgenommen.
Trotz des interessanten Hintergrunds konnte mich das Buch nicht so wirklich fesseln und war meiner Meinung nach vom Schreibstil ein bisschen einfach gestrickt.

Veröffentlicht am 03.11.2016

Keine leichte Kost ...

Und morgen bist du tot
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Nachdem ich vom Vorgängerband leider etwas enttäuscht war, fand ich Teil fünf sehr spannend und von dem erfahren Hörbuchsprecher Hans Jürgen Stockerl exzellent vorgetragen. In der Tat ein sehr heikles ...

Nachdem ich vom Vorgängerband leider etwas enttäuscht war, fand ich Teil fünf sehr spannend und von dem erfahren Hörbuchsprecher Hans Jürgen Stockerl exzellent vorgetragen. In der Tat ein sehr heikles Thema bei dem man selbst die Antwort schuldig bleiben muss. Ich weiß nicht, wie weit ich gehen würde. Viel schlimmer finde ich jedoch die Menschen, die aus dieser Verzweiflung Profit schlagen. Gnaden- und gewissenslos wären vielleicht zwei gut beschreibende Adjektive. Sehr gut hat mir diesmal auch gefallen, dass es nun endlich in Roys Privatleben weitergeht. Das hatte sich ja wirklich lange hingezogen. Kurzum, eine schöne britische Krimireihe, die ich – in der richtigen Reihenfolge gehört – empfehlen kann.