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Veröffentlicht am 16.03.2023

Trotz der Länge rasant und spannend wie immer ... bin großer Fan der Reihe!

Die Ernte des Bösen
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Gleich der Start dieses dritten Teils um Cormoran Strike und Robin Ellacott hat es in sich. Puh, ein abgetrenntes Bein per Kurier zu erhalten ist schon heftig! Nicht nur Robin, sondern auch Strike sind ...

Gleich der Start dieses dritten Teils um Cormoran Strike und Robin Ellacott hat es in sich. Puh, ein abgetrenntes Bein per Kurier zu erhalten ist schon heftig! Nicht nur Robin, sondern auch Strike sind entsetzt und Strike fängt gedanklich an in seiner Vergangenheit zu graben. Da gibt gleich mehrere Kandidaten, die für ihn in Frage kommen, dieses gruselige „Geschenk“ geschickt zu haben und so begibt sich das ungleiche Ermittlerduo Cormoran und Robin auf die Suche um dem Bösen auf die Spur zu kommen …

Mir hat die Reise in Strikes Vergangenheit äußerst gut gefallen, kommt man doch so dem Menschen Cormoran und nicht nur dem Detektiv Strike ein wenig näher. Doch auch Robin Privatleben kommt nicht zu kurz und man darf gespannt sein, was aus ihrer Beziehung zu Matthew werden wird. Ich würde ihn nicht heiraten wollen! Auch dieser dritte Fall hat mich diesmal wieder einen Monat lang auf die Fahrt zur und von der Arbeit begleitet und ich freue mich schon auf Teil vier im Monat März. Der Sprecher Dietmar Wunder vollbringt in der Tat reinste Wunder beim Vorlesen dieser spannenden Thrillerreihe der Autorin Robert Galbraith, vielen natürlich besser bekannt als J. K. Rowling. Ich vergebe also auch diesmal gerne wieder die volle Punktzahl und lege mir „Der weisse Tod“ schon mal ganz nach oben auf den Hörbuchstapel. Von mir verdiente fünf von fünf Sternen verbunden mit einer Hörempfehlung, die ich gerne mit dem Rat kopple: Fangt auf jeden Fall mit Teil eins an und haltet die Reihenfolge ein.

Veröffentlicht am 16.03.2023

Unterschätze nie die Waffen einer entschlossenen Frau ...

Frisch ermittelt: Der Fall Vera Malottke
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Was für eine nette Idee einmal einer Frau in den besten Jahren, die in einer Stadt im hohen Norden Deutschlands eine Heißmangel betreibt, die Jagd nach Verbrechern in den Schoß zu legen. Vor allem weil ...

Was für eine nette Idee einmal einer Frau in den besten Jahren, die in einer Stadt im hohen Norden Deutschlands eine Heißmangel betreibt, die Jagd nach Verbrechern in den Schoß zu legen. Vor allem weil man als Hörer schnell merkt, dass sie genau das richtige Gespür dafür zu haben scheint, während die Herren der Schöpfung den Fall schnell, am liebsten als Unfall getarnt, abhandeln wollen. Doch sie haben die Rechnung ohne Martha gemacht, so schnell gibt sie nicht auf. Sie möchte den Tod der armen Vera Malottke gesühnt wissen. Gemeinsam mit ihrem Großneffen Hans begibt sie sich auf Spurensuche, bedient sich raffinierter Tricks und hat vor allem Durchhaltevermögen. Diesen kaltblütigen Mörder will sie nicht ungestraft davonkommen lassen …

Ich brauchte ein Weilchen, bis ich mich hier zurechtgefunden hatte zwischen all den Leuten in Leer und auch von der Stimme der Sprecherin war ich erst nicht so ganz überzeugt, doch je tiefer ich eintauchte in das Leben in Nordfriesland, umso heimischer begann ich mich zu fühlen. Ich fand die Geschichte stimmig, den Fall schlüssig und besonders Martha sehr sympathisch. Ich freue mich auf Marthas nächsten Fall, denn dass es weitere Tote geben wird, bezweifle ich keine Minute. Von mir gibt es, mit ein klein wenig Luft nach oben, enthusiastische vier von fünf Sternen und eine Hörempfehlung für Fans des mal etwas anderen Krimis.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Das große Unglück der Kinder der Landstraße ...

Sechseläuten (Ein Kommissar-Eschenbach-Krimi 3)
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Auch in seinem dritten Roman um Kommissar Eschenbach widmet sich der Autor Michael Theurillat wieder einem spannenden, wenngleich heiklen Thema. Während der Titel natürlich sofort an das für Zürich bekannte ...

Auch in seinem dritten Roman um Kommissar Eschenbach widmet sich der Autor Michael Theurillat wieder einem spannenden, wenngleich heiklen Thema. Während der Titel natürlich sofort an das für Zürich bekannte „Sechseläuten“ erinnert, merkt man als Leser schnell, dass es sich in dem Buch weniger um den alten Brauch als um die Machenschaften der Mächtigen, unter anderem der ewig korrupten FIFA, handelt. Aber was haben sie mit den Jenischen, den Fahrenden, zu tun? Eine tote Frau, ein verstörtes Kind gefolgt von einer Suspendierung lässt Eschenbach mal wieder als „lone ranger“ agieren. Treu zu Seite steht ihm seine stets engagierte Sekretärin Rosa, während ihm sein Assistent Claudio durch einen anderen Fall entzogen wird. Rasch wird er hineingezogen in den Strudel des Bösen, des schier Unglaublichen, das zwischen 1929 und 1973 über 600 jenische Kinder von ihren Eltern getrennt und in Pflegefamilien, Heime oder Anstalten gebracht hat …

Während der Start in die Geschichte ein wenig behäbig erscheint, war ich spätestens ab der Hälfte gefesselt von dieser unglaublich authentischen Story, die der Autor in seinem Kriminalroman geschickt verwebt. Masche für Masche verstrickt er Fiktion und Wahrheit zu einem spannenden Roman, der mich sprachlos zurücklässt. Welche Monster steckten hinter dem Hilfswerk Pro Juvente, das sich anmaßte über das Leben und schließlich auch oft den Tod dieser armen Kinder zu entscheiden? „Respekt, Eschenbach … Respekt!“ das sind die Worte, die die Chefin ihrem Kommissar hinterlässt und denen möchte ich mich begeistert anschließen mit einem ehrlichgemeinten „Respekt, Theurillat … Respekt!“ und vier sehr, sehr verdienten Sternen. Der nächste Band „Rütlischwur“ liegt schon bereit und wird auf jeden Fall zeitnah gelesen.

Veröffentlicht am 16.03.2023

Tot oder nicht tot ... das ist hier die Frage ...

Schneewittchen schläft
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Für Gabe wird mit einem Schlag ein Albtraum wahr. Durch einen brutalen Mord verliert er Frau und Tochter und kommt selbst in den Verdacht, die Beiden getötet zu haben. Obwohl, oder vielleicht gerade weil ...

Für Gabe wird mit einem Schlag ein Albtraum wahr. Durch einen brutalen Mord verliert er Frau und Tochter und kommt selbst in den Verdacht, die Beiden getötet zu haben. Obwohl, oder vielleicht gerade weil die Anklage fallen gelassen wird, macht er sich wie besessen auf die Suche nach seiner Tochter Izzy. Er glaubt nicht daran, dass sein einziges Kind tot ist, denn er hat sie gesehen durch die Heckscheibe eines alten Autos. Sie muss am Leben sein!

Der Klappentext liest sich spannend und verspricht einen spannenden Thriller. Meiner Meinung nach bedient sich die Autorin allerdings zu vieler Zufälle, die zur Lösung des Falls beitragen sollen. Als dann schließlich noch mystische Elemente Einzug in den Roman nehmen, war es mir einfach zu viel. Mensch, so viel verschenktes Potential! Hier hätte man doch allein schon mit „den Anderen“ eine tolle Vorlage gehabt. Ich vergebe dreieinhalb von fünf Sternen, werde aber keinem weiteren Thriller von J. C. Tudor Einzug auf meinen SuB gewähren.

Veröffentlicht am 15.03.2023

Man muss schon ein wenig bankverliebt sein ...

Rütlischwur (Ein Kommissar-Eschenbach-Krimi 4)
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Vollkommen benommen erwacht Kommissar Eschenbach in unbekannter Umgebung und kann im ersten Monat nicht sagen, ob tot oder lebendig ist. Wo ist er? Was ist passiert? Und wer um Himmels Willen ist die junge ...

Vollkommen benommen erwacht Kommissar Eschenbach in unbekannter Umgebung und kann im ersten Monat nicht sagen, ob tot oder lebendig ist. Wo ist er? Was ist passiert? Und wer um Himmels Willen ist die junge Frau, die ihn beobachtet? Mit diesem Knall beginnt der bereits vierte Teil der Krimireihe um Eschenbach, Rosa und Claudio, der mich aus erneut Deutschland in die idyllische Schweiz entführt. Wie schon die Vorgänger, beginnt das Buch sehr vielversprechend, doch leider kann er diesmal meine Erwartungen nicht erfüllen. Ich werde eingeführt in die Welt der Schweizer Bankgeschäfte und tief in den Strudel der Schweizer Geschichte gezogen, aber mir war das alles ein wenig zu wirr und kompliziert. Die Geschichte springt wild hin und her und schon bald hatte sie mich leider verloren. Ich vergebe diesmal nur gut gemeinte dreieinhalb von fünf Sternen und hoffe, dass mich der Author mit dem nächsten Band – Wetterschmöcker – wieder begeistern kann.