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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2022

Dramatisch und berührend

Das Mädchen im Nordwind
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Das Cover passt wunderbar zu dem Roman und hat mir sehr gut gefallen. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil der Autorin Karin Baldvinsson ist flüssig, spannend und gefühlvoll. ...

Das Cover passt wunderbar zu dem Roman und hat mir sehr gut gefallen. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil der Autorin Karin Baldvinsson ist flüssig, spannend und gefühlvoll. Von der Autorin habe ich bereits die Bücher "Die Islandtöchter" und "Das Versprechen der Islandschwestern" gelesen - damit hatte sie mich total begeistert. Auch mit dem neuen Roman hat sie mich wieder voll überzeugt.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, was mir immer sehr gut gefällt. Es wechselt zwischen 1936 und 2019.
Lüneburg im Jahr 1936: Luise Rosenberg ist die Tochter eines jüdischen Kaufmanns. Ihr Vater besitzt das Kaufhaus Rose in Lüneburg. Luise lernt durch ihren Bruder Heini den jungen Isländer Jónas kennen, der in Berlin studiert. Jónas stört sich nicht an der jüdischen Herkunft und die beiden verlieben sich sofort ineinander - trotz aller Widerstände durch die Eltern von Luise.

2019: Sofie ist 34 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Ihre Arbeit als Tischlerin hat sie verloren und ihre Beziehung steckt in der Krise, nachdem sie eine Fehlgeburt erlitten hat. Darum fährt sie für ein paar Monate nach Island im Wege eines Work & Travel-Vertrages. Sie soll die Innenrenovierung eines Hauses übernehmen. Dort lernt sie den Isländer Björgvin kennen. In der Abstellkammer entdeckt sie einen alten Schreibtisch und die Schublade mit einem verschnürten Bündel fällt ihr auf den Fuß. In dem Bündel ist ein in deutsch verfasstes Notizbuch. Sofie wird neugierig. Was hat es mit dem von Luise Rosenberg verfassten Notizbuch auf sich?

Die beiden Geschichten sind spannend und tragisch und deren Verknüpfung ist der Autorin bestens gelungen.

Der Roman hat mich sehr berührt und gefesselt. Eine absolute Leseempfehlung! Von mir gibt es 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.08.2022

Amüsant und kurzweilig

Französisch von unten
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Das Cover und der Klappentext hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil des Autoren ist sehr flüssig, locker und unterhaltsam. Es ist angenehm leicht zu lesen.
Der Autor hat die Handlungsorte und die ...

Das Cover und der Klappentext hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil des Autoren ist sehr flüssig, locker und unterhaltsam. Es ist angenehm leicht zu lesen.
Der Autor hat die Handlungsorte und die Personen mit ihren eigenwilligen Charakteren sehr gut beschrieben. Ich konnte mich sehr schnell und gut in die Erzählung hineinversetzen.

Foret, der Mordermittler aus Paris, soll den Mord an Bürgermeister Laval aufklären. Laval war Bürgermeister des französischen Fischerdorfs Arnaud und war bei den Dorfbewohnern nicht besonders beliebt. Inspecteur Foret macht sich gleich bei Ankunft bei den örtlichen Polizisten unbeliebt.

In der Geschichte gibt es natürlich den Kater Merlin. Merlin versucht alles, um seine Katzengöttin Isis - von ihm "Isis-Schnepfe" genannt - gnädig zu stimmen. Der Macho Merlin denkt leider fast nur an "himmlische" Sardinen und Thunfisch sowie an hübsche Kätzinnen. So wird er von der Katzengöttin Isis innerhalb von kurzer Zeit mit sieben Plagen bestraft,u. a. mit einem Schwarm von Heuschrecken.

Es war für mich ein angenehmes unterhaltsames Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 14.08.2022

Drei Familien - Bewegende Lebensgeschichten

Jaffa Road
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Das schlichte Cover gefällt mir sehr gut und der Klappentext hatte mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil des Autoren Daniel Speck ist sehr flüssig, bildhaft und spannend. Er hat die Personen mit ihren ...

Das schlichte Cover gefällt mir sehr gut und der Klappentext hatte mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil des Autoren Daniel Speck ist sehr flüssig, bildhaft und spannend. Er hat die Personen mit ihren Charakteren sehr detailreich beschrieben. In dem Roman kann man die Verzweiflung und Angst der Menschen hautnah fühlen.

Die Geschichte nimmt ihren Anfang mit einer Erbschaftsangelegenheit. Es geht um das Erbe des ehemaligen Wehrmachtsfotografen Moritz Reinicke, der in seinem anderen Leben unter als Maurice Sarfati gelebt hatte. Zur Testamentseröffnung in Palermo erscheinen Nina Zimmermann, die Enkelin aus Deutschland und aus Paris ihre Tante Joëlle, eine israelische Jüdin. Außerdem kommt Elias Bishara aus Jaffa. Diese drei Personen sind sich bisher niemals begegnet. Mit Moritz verbindet sie eine Geschichte, die aber den jeweils anderen nicht bekannt ist.

Die Familiengeschichten werden aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Die Erinnerungen führen die Leser nach Haifa, Jaffa und Berlin. Es geht um den Nahost-Konflikt ab 1948, um die Vertreibung der arabischen Bevölkerung, viel Geschichte und viele Hintergründe.

Der Roman mit 672 Seiten ist sehr interessant, herzergreifend und berührend. Der Autor hat die Familiengeschichten wunderbar miteinander verbunden. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.08.2022

Nora und James - Interessante Geschichte

Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern
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Das toll gestaltete Cover hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht. Auch der Klappentext hatte mich überzeugt.

Der Schreibstil der Autorin Nuala O'Connor ist flüssig, unterhaltsam, manchmal ...

Das toll gestaltete Cover hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht. Auch der Klappentext hatte mich überzeugt.

Der Schreibstil der Autorin Nuala O'Connor ist flüssig, unterhaltsam, manchmal leider etwas vulgär.

Die zwanzigjährige Nora Barnacle ist Zimmermädchen in einem Hotel in Dublin. Dort lernt sie den zwei Jahre älteren James Joyce kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Liebesbeziehung. Allerdings ist Sex die einzige Leidenschaft zwischen den beiden. Für James ist Nora bereit, alles aufzugeben, obwohl James sie nicht heiraten will, damit er an seinen literarischen Werken arbeiten kann. Sie verlassen ihre Heimat Irland. Es folgen schwere von Armut geprägte Jahre in Paris, Triest, Pula, Zürich und Rom. James verfällt dem Alkohol. Erst sehr spät wird James Joyce als Schriftsteller anerkannt.

Zwischen Nora und Joyce geht es nicht wirklich um reine Liebe, vielmehr geht es bei den beiden um Sex. Nur schade, dass es so viele Sexszenen in dem Buch gibt. Insgesamt ist der Roman lesenswert.

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Veröffentlicht am 14.08.2022

Enriettas Vermächtnis - Familiengeheimnisse

Enriettas Vermächtnis
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Das Cover ist bezaubernd gestaltet und hat mich sofort neugierig auf dieses Buch gemacht.

Der Schreibstil der Autorin Sylvia Madsack ist flüssig und fesselnd. Die spannende Geschichte über die Erbschaft ...

Das Cover ist bezaubernd gestaltet und hat mich sofort neugierig auf dieses Buch gemacht.

Der Schreibstil der Autorin Sylvia Madsack ist flüssig und fesselnd. Die spannende Geschichte über die Erbschaft mit ihren Geheimnissen hat mich in den Bann gezogen. Ich konnte mich gut in die Personen hineindenken.

Nach dem Tod von Enrietta da Silva, eine hochbetagte Schriftstellerin, sollen Emilio und Jana lt. Testament ihr Vermögen zu gleichen Teilen erben - insgesamt 20 Millionen Schweizer Franken. Emilio Volpe ist ein wohlhabender Arzt aus Buenos Aires. Jana ist eine Schauspielerin aus Salzburg, sie war die Ziehtochter von Enrietta. Beide sollen die Erbschaftsangelegenheit in Zürich in der Kanzlei des Testamentsvollstreckers Dr. Leuthard abwickeln.
Dann taucht plötzlich Armando da Silva auf, der leibliche, aber ungeliebte Sohn von Enrietta. Selbst der Anwalt wusste nichts von dessen Existenz, auch wurde er im Testament nicht erwähnt. Armando kann nach Schweizer Recht drei Viertel des gesamten Erbvermögens beanspruchen.

Der Roman ist kurzweilig und hat mir gut gefallen.

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