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Veröffentlicht am 24.07.2017

Böses Erwachen

Die Versuchung der Ratsherrentochter
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Klappentext:

Die Wymphener Ratsherrentochter Anna, ehemals unschuldig wegen Mordes zum Tode verurteilt, will gemeinsam mit ihrem Gemahl Michael die erdrückende Last aus der Vergangenheit endlich hinter ...

Klappentext:

Die Wymphener Ratsherrentochter Anna, ehemals unschuldig wegen Mordes zum Tode verurteilt, will gemeinsam mit ihrem Gemahl Michael die erdrückende Last aus der Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Auch an ihm haftet immer noch ein schwerwiegender Makel – seine Vergangenheit als städtischer Henker. Voller Hoffnung machen sie sich auf den Weg nach Haydelberch, um ein neues Leben zu beginnen. Doch schon bald wandelt sich der Wunsch nach einer besseren Zukunft zu einem Kampf auf Leben und Tod …



Leseeindruck:

Mit "Die Versuchung der Ratsherrentochter" liegt dem Leser ein fesselnder historischer Roman vor und auch gleichzetig die Fortsetzung von "Die Ratsherrentochter". Ich kannte die Protagonistin Anna ja bereits aus diesem Band und war schnell wieder vertraut. Man fühlte sich sofort mittendrin in Annas Welt. Schon auf den ersten Seiten spürt man die drückende Last, von der im Klappentext bereits die Rede war. Aber auch wer den ersten Band nicht gelsen hat, kann gut in die geschichte einsteigenn, da man nochmals einen kleinen Rückblick erhält, was seinerzeit im vorjerigen Band geschah, wie Michael als Sohn des Henkers Anna quasi rettete. So kann man auch als Neueinsteiger direkt in die Handlung gelangen, ohne zwangsläufig den vorherigen Band gelesen haben zu müssen. Band 1 hatte mich seinerzeit sehr begeistert, dieser Band reicht nicht ganz heran, ist aber dennoch lesenswert und unterhaltsam geschrieben. Man fühlt sich mittendrin im Geschehen und fühlt mit den Charakteren.

Schön auch, dass man vor den Kapitelanfängen die Daten liest, so kann man die Handlung chronologisch mitverfolgen. Man fühlt sich richtiggehend in die damalige Zeit zurückversetzt, die nicht nur keine einfache war, sondern die man auch der Schreibweise wegen bildhaft vor Augen hat.

Das Cover ist treffend gewählt und lässt sofort eine historische Handlung erkennen.

Falls einen weiteren Band geben sollte, so würde ich gerne diesen auch lesen, wie es weitergeht.



@ esposa1969

Veröffentlicht am 23.07.2017

Schöner Roman!

Ein Garten voller Sommerkräuter
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Klappentext:

Miriam steht mit Anfang vierzig vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Mann hat eine andere, ihre erwachsene Tochter braucht sie nicht mehr, und ihr Haus wurde bei der Scheidung verkauft. Wie ...

Klappentext:

Miriam steht mit Anfang vierzig vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Mann hat eine andere, ihre erwachsene Tochter braucht sie nicht mehr, und ihr Haus wurde bei der Scheidung verkauft. Wie soll es jetzt weitergehen? Da Miriam nichts mehr zu verlieren hat, fasst sie endlich den Mut, einen alten Traum zu verwirklichen. Sie lässt alles hinter sich, um im südenglischen Devon einen Neuanfang zu wagen. Im hübschen Reedcombe mit seinen weißen reetgedeckten Häusern spürt Miriam sofort: Hier will sie bleiben. Ihr Weg in ein neues Leben ist voller Hindernisse – aber auch voller Chancen auf ein neues Glück ...

Leseeindruck:

Vier lernen die Anfang 40-jährige Miriam kennen und wie man dem Klappentext ja auch entnehmen kann, steht ihr Leben vor einem Neuanfang, da ihr Mann eine andere hat und die erwachsene Tochter ihre Wege geht. So verwirklicht sie ihren Traum, um im südenglischen Devoneinen Neubeginn zu starten....

Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und wunderbar vorstellbar. Ich war sofort drin in der Handlung und bin richtig begeistert vom Schreibstil und Inhalt. Zu Beginn der Prolog mit dem Rückblick anno 1955 lässt den Lesern Geheimnisvolles erahnen, dann die Gegenwart, in der wir Miriam kennenlernen und das erfahren, was uns der Buchrückentext schon in etwa verriet. Miriam ist mir überaus sympathisch. Der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig und kurzweilig.

Ich hatte auch den brittischen Lokalkolorit dank der vielen Bezeichnungen ganz warm vor Augen. Alles wirkt so lebendig und detailliert, dass der Kräuterduft förmlich in meine Nase zog. Ich habe ja auch viele Kräuter im Garten und hatte viele Düfte wiedererkannt. Man kann sich während des Lesens auch so wunderbar in Miriam hineinversetzen. Insgesamt hat mir die Kombination zwischen Unterhaltungsroman verbunden mit Kräutern wunderbar gefallen!

@ esposa1969

Veröffentlicht am 20.07.2017

Terror!

Das Berlin-Ultimatum
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Klappentext:

Berlin, 8.00 Uhr morgens: Ein Anschlag erschüttert die Hauptstadt. Eine Terrorgruppe bekennt sich zu dem Anschlag und stellt der Bundesregierung ein Ultimatum. Bei Nichterfüllung der Forderungen ...

Klappentext:

Berlin, 8.00 Uhr morgens: Ein Anschlag erschüttert die Hauptstadt. Eine Terrorgruppe bekennt sich zu dem Anschlag und stellt der Bundesregierung ein Ultimatum. Bei Nichterfüllung der Forderungen werde ein weiterer, diesmal noch verheerenderer Anschlag folgen. Doch es ist nicht alles so, wie es scheint. Für Kommissarin Anna Gransee und ihre Kollegen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Kann Gransee die Täter stoppen, bevor es zu spät ist, oder erlebt die Welt ein zweites 09/11?

Leseeindruck:

Mit seinem Debüt-Roman "Das Berlin-Ultimatum" hat der Autor Peter Schlifka einen Thriller mit Gänsehautfeeling verfasst. Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann, findet der Terror nicht nur in unserer realen aktuellen Welt statt, sondern eben auch in seinem Erstlingswerk. Besonders begeistert hat mich das Ermittlerduo Kommissarin Anna Gransee und ihr Ex-Boss Jürgen Stranz. Ein Duo, von dem ich gerne mehr lesen möchte. Auch die Handlung ist so real verfasst, als sei sie geradewegs aus den aktuellen Nachrichten entnommen. Fiktiv und dennoch so, als sei es gerade wirklich geschehen und ist an Aktualität kaum zu übertreffen. Da - wie beschrieben - ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, spielt sich auch der Thriller eben auch nur in der kurzen Zeitspanne von einem Tag ab, die jeweiligen Uhrzeiten beherrschen die Kapitel, so dass sich dieser Tag chronologisch fast minitiös mitverfolgen lässt. Die rund 350 Seiten lasen sich aktionsgeladen und rasant! Das Cover zeigt Berlin von einer düsteren Seite. Ich habe mich fesselnd unterhalten gefühlt und vergebe gerne 5 Sterne!

@ esposa1969

Veröffentlicht am 18.07.2017

Mörderische Reise durchs Lipperland

Mörderisches Lipperland
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Klappentext:

Das berühmte Hermannsdenkmal … die mystischen Externsteine … das gruselige Hexenbürgermeisterhaus … im ehemaligen Fürstentum Lippe gibt es viel zu entdecken und dazu jede Menge kriminelle ...

Klappentext:

Das berühmte Hermannsdenkmal … die mystischen Externsteine … das gruselige Hexenbürgermeisterhaus … im ehemaligen Fürstentum Lippe gibt es viel zu entdecken und dazu jede Menge kriminelle Energie. Das ruft die Strafrichterin Tara Wolf, den Paläontologen Peter Falke und die Hackerin Lou Ritter auf den Plan. Folgen Sie dem Ermittlertrio in elf Kurzgeschichten mit 125 Freizeittipps durch die malerische Wald- und Hügellandschaft Lippes. Und bangen Sie mit Tara Wolf, ob sie jemals den Mörder ihres Mannes stellen wird.


Leseeindruck:

Mit "Mörderisches Lipperland" liegt dem Leser ein krimineller Freizeitführer mit 11 spannenden Kurzkrimis vor, die sich perfekt zusammenfügen. Die Protagonisten sind das Ermittlertrio Tara Wolf (Strafrichterin), Peter Falke (Paläontologe) und Lou Ritter (Hackerin). Zunächst wird uns das ehemaligen Fürstentums Lippe auf einer Karte und inhaltlich vorgestellt. Dann finden wir hinter jedem Kapitel, das mit Wolf... beginnt (Wolfsschwur, Wolflied, Wolfshöhe usw.), zu der dazupassenden Stadt weitere Informationen und Freizeittipps. Insgesamt 125 solcher Freizeittipps finden wir hier auf 250 Seiten zu den Krimis.

Insgesamt eine gelungene Kombination der Handlung, bei der Tara Wolfs Mann ermordet wurde, und eben die leserische Reise durchs wunderschöne Lipperland, so dass man direkt Lust bekommt seine Koffer zu packen und den Spuren nachzureisen. Der Autor Christian Jaschinski versteht es wahrlich dem Leser Lust auf diese Region zu machen.

Das Cover mit dem oberen Ausschnitt des Hermannsdenkmal ist passend zur Region gewählt und könnte treffender kaum sein. Von mir bekommt dieser Krimi voller Spannung gerne 5 Sterne!

@esposa1969


Veröffentlicht am 17.07.2017

Milla und die verfluchte Wahrsagerei

Milla und das erfundene Glück
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Klappentext:

Milla hätte gern einen stinknormalen Vater. Einen, der in einem stinknormalen Büro arbeitet und nicht als Wahrsager bei "Sternzeichen TV", diesem doofen Astro-Sender. Dann würden sich ihre ...

Klappentext:

Milla hätte gern einen stinknormalen Vater. Einen, der in einem stinknormalen Büro arbeitet und nicht als Wahrsager bei "Sternzeichen TV", diesem doofen Astro-Sender. Dann würden sich ihre Mitschüler wenigstens nicht mehr über sie lustig machen. Nur Henry, der Neue, hält zu ihr. Weil seine Mutter genauso durchgeknallt ist, wie ihr Vater? Oder weil er mehr für sie empfindet?

Leseeindruck:

Mein 13-jähriger Sohn und ich sind riesige Fans des Autors Rüdiger Bertram, kennen alle seine Kinderbücher und freuten uns im Rahmen einer Leserunde "Milla und das erfundene Glück" lesen zu dürfen.

Milla ist ein 11-jähriges Mädchen, das bei ihrem Vater lebt, der ausgerechnet Wahrsager und Kartenleger ist. Als Milla im Fechtverein auf Henry trifft, ist sie sofort angetan von seiner Fechtkunst und seinem Wesen. Nachdem sich die beiden angefreundet haben und sie sich ihm mit all ihren Sorgen anvertraut, passiert etwas, was sie eigentlichnicht wollte: Henry Mama Claudia, die an solchen Hokuspokus glaubt, lässt sich - ohne zu wissen, dass Michael Millas Vater ist - von ihm die Zukunft vorhersagen. Da dieser aber all seine Vorhersagungen nur erfindet, weiß Milla, dass nichts von dem eintreffen wird, hat aber auch Angst, dass Claudia so fest daran glaubt, dass sie ihr Handeln so lenkt, dass es doch eintreffen könnte und das schlimmste, das sie sich vorstellen könnte wäre, wenn ihr neugewonnener Freund nach der Vorhersagung ihres Vaters nach Amerika ziehen würde mit seiner Mutter. Das muss nun unbedingt verhindert werden...

Dieses Kinderbuch liest sich total angenehm und steckt voller Überraschungen und Wendungen. Die Figuren sind überschaubar und richtig gut vorstellbar beschrieben. Milla ist ein toller Hauptcharakter, die in Henry einen ebenso tolle Freund gefunden hat. In jedem Kapitel passiert etwas, das rasant und überraschend ist. Illustrationen enthält das Buch keine, aber die Handlung lässt einem alles bildhaft werden. Viele WhatsApp Dialoge lassen tief in die Gedanken der beiden Protagonisten schauen. Uns hat dieses Buch sehr gefallen und wir hoffen, dass wir Milla vllt. in einer Fortsetzung wiedertreffen.

@ esposa1969 mit Felipe