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Veröffentlicht am 04.01.2017

Vielleicht sollte man einfach das hier und jetzt als Paradies annehmen?

Macht's gut, Ihr Trottel!
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Zum ersten, bisherigen Buch:
Christiane Hagn lernt im Urlaub auf einer Insel Sumatras den Fischer David kennen. Wie so oft verliebt sie sich Hals über Kopf. Mit der Zeit merkt sie jedoch, dass es ihm genauso ...

Zum ersten, bisherigen Buch:
Christiane Hagn lernt im Urlaub auf einer Insel Sumatras den Fischer David kennen. Wie so oft verliebt sie sich Hals über Kopf. Mit der Zeit merkt sie jedoch, dass es ihm genauso ernst ist wie ihr. Sie kennt David gerade einmal zehn Tage, als sie überlegt, auf die Insel zu ziehen. Ein Selbstversuch quasi.

Ja, ich war sehr gespannt auf dieses Buch und ja, entsprechend hohe Erwartungen hatte ich wohl - blöderweise - auch. Denn das Buch "Auf Männerfang" von Christiane Hagn gefiel mir doch recht gut, weshalb ich auch bei diesem Buch nun gut unterhalten werden wollte, wobei man das ja beim Buch immer möchte...

Allein die "Vorgeschichte" (Reise, Urlaub, ...) dauert meiner Ansicht nach relativ lange (es ist ja ok, dass hier so weit ausgeholt wird, aber für mein Empfinden ist dies einfach in die Länge gezogen), so war es wirklich ein Warten, bis sie David kennen lernt bzw. wie es denn nun weitergeht. Generell wird für das Buch so geworben, dass Christiane Hagn einen Mann kennengelernt hat, sich verliebt, ihn 10 Tage kennt, auf die Insel zieht, so zumindest habe ich es aufgefasst. Im Buch wird es aber ein wenig anders dargestellt, hier sind die Zeitspannen ein wenig anders bzw. wurden in der Kurzversion einfach weggelassen...

Leider hat mich das Buch dann nicht so ganz gepackt, es ist zwar interessant zu Lesen, mit welchen Vorurteilen und Klischees die blonde Frau in Indonesien so zu kämpfen hat, aber so wirklich umgehauen hat es mich einfach nicht. Das Buch wirkt für mich einfach ein wenig zu verkrampft, nicht so locker-leicht geschrieben, wie es das noch bei "Auf Männerfang" war.

Ein Stück weit gut unterhalten wurde, ich während ich das Buch gelesen habe, es hat meinen Erwartungen halt leider irgendwie nicht stand halten können. Von der Sprache her ist es sehr gut verständlich, locker-leicht zu lesen, keine schweren Fachbegriffe enthalten.

Von mir gibts gerade mal 3 von 5 Sternen für ein Buch, bei dem ich unentschlossen bin. (Vielleicht gehen Leser, die bislang kein Vorgängerwerk kennen, ja anders an die Sache ran.)

Und das zu diesem hier:
Christiane Hagn lernt im Urlaub auf einer Insel Sumatras den Fischer David kennen. Wie so oft verliebt sie sich Hals über Kopf. Mit der Zeit merkt sie jedoch, dass es ihm genauso ernst ist wie ihr. Sie kennt David gerade einmal zehn Tage, als sie überlegt, auf die Insel zu ziehen. Ein Selbstversuch quasi. Sie wagt den Schritt und beginnt ein Leben auf der Insel, was jedoch nicht nur Sonnen-, sondern eben auch Schattenseiten mit sich bringt. Und ob die Rückkehr nach Deutschland letztlich glückt und die Liebe zu David hält erfährt man, wenn man das Buch liest...



Nachdem mich damals ja "Macht's gut ihr Trottel..." nicht soooo umgehauen hatte, weil ich ja bereits andere Bücher der Autorin gelesen habe, die mir wirklich total zugesagt haben, war ich diesmal gespannt. Und hab dem Buch erneut eine Chance gegeben.

Vom Schreibstil her war alles soweit gut nachvollziehbar, leicht zu lesen, keine großartigen Fremdwörter etc. Eine angenehme Basis also schon mal. Die eigentliche Geschichte des Buches, das "Auswandern" auf die Insel, umfasst jedoch nicht soviele Seiten wie man annehmen könnte bzw. gestaltet sich für mich die vorherige Einführung als sehr ausführlich und durchaus eher langatmig. Ich hätte mir ja gewünscht, dass es etwas locker-flockig-spannend geschrieben ist, aber irgendwie wirkte es auf mich fast eher ein wenig "auf Teufel komm raus"-was-schreiben-müssen...

Im Verlauf der aktuellen Geschichte, die mir dank Facebook-Posts der Autorin bestens bekannt war, war es dann aber eher so, dass ich manches als stark gekürzt bzw. sehr zeitlich kurz gefasst empfunden habe. Ist das Buch zu Beginn noch sehr ausschweifend und ausführlich, teilweise hatte ich das Gefühl, dass jedes kleinste Detail geschildert wird, so ist es zum Schluß hin ganz anders.
Klar habe ich mich an den ersten, schon einmal gelesenen Teil erinnert und die Ergänzungen dann zum aktuellen Stand regelrecht verschlungen – gut, 40 Seiten zu lesen ist jetzt auch recht schnell erledigt, finde ich. (Zumindest bei diesem Schreibstil ging das bei mir recht flott.) Und ja, auch wenn hier ein eher kurzer Zeitraum geschildert wurde (nun ja, ca. eineinhalb Jahre waren es dann aber wohl doch schon…), manches hätte man schon mehr ausführen können, das hat mich schon enttäuscht.

Was ganz nett gemacht ist: Im Mittelteil des Buches findet man einige Fotos (schön als Collagen gemacht!) der Autorin, ihrer neuen Umgebung, ihrer neuen „Situation“. Hier bekommt man also einen schönen Einblick in das Leben von Christiane Hagn.

Man merkt gerade im neuen Buchteil immer wieder, wie die Autorin immer wieder zweifelt, mit sich hadert ob alles richtig war bzw. ist, welche Steine einem in den Weg gelegt werden, die es zu bewältigen gilt, nun ja… Von daher merkt man gerade hier wie die Emotionen hoch kommen. Es war durchaus interessant, hier mal etwas über manche beschwerliche Angelegenheit zu erfahren (ich möchte nicht ins Detail gehen, nichts dem Leser vorweg nehmen!). Hinsichtlich mancher Schilderungen der persönlichen finanziellen sowie beruflichen Situation fand ich manche Angaben etwas vage bzw. für mich einfach auch leicht unglaubwürdig. Christiane Hagn schreibt ja wohl auch immer mal wieder biographische Bücher (Lexy Hell, Melanie Müller). Egal – es kam mir eben einfach ein bißchen komisch vor. Ebenso hier ein zeitlicher Ablauf. (der für mich nicht so ganz mit dem im Buch geschilderten gepasst hat).

Alles in allem bin ich eher enttäuscht von dieser Fortsetzungsgeschichte. Auch wenn die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, das Buch nun in der Neuauflage mit den farbigen Fotos im Mittelteil des Buches wirklich nett gemacht ist, ich habe mir dann doch ein bißchen mehr, ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht und leider nicht bekommen. Der neue Lebensabschnitt wird auf vierzig Seiten abgekürzt, was für mich ein wenig so wirkt, als hätte man eben unbedingt das Buch nochmal rausbringen wollen, klar, in upgedateter Form, aber für mich wirkt das leider ziemlich nach Kommerz… Schade.

Von mir gibt’s 2 von 5 Sternen für dieses Buch, hinsichtlich einer Empfehlung bleibe ich unentschlossen, irgendwie interessant fand ich die Geschichte ja schon, aber gänzlich überzeugt hat sie mich eben nicht.

Veröffentlicht am 04.01.2017

Türkische Klischees werden bestätigt...

Macho Man
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Daniel Hagenberger, erzogen von 68er Eltern, ein Weichei. Im Türkei-Urlaub verliebt er sich in die Animateurin Aylin aus Köln. Aylin stellt sein Leben komplett auf den Kopf - denn hat er Frauen bisher ...

Daniel Hagenberger, erzogen von 68er Eltern, ein Weichei. Im Türkei-Urlaub verliebt er sich in die Animateurin Aylin aus Köln. Aylin stellt sein Leben komplett auf den Kopf - denn hat er Frauen bisher geachtet und respektiert - mit einer Türkin ist alles anders...

Ich wusste nicht wirklich, was mich in diesem pinken Buch (als Mann kann man das doch nicht ernsthaft lesen, oder? :D ) erwartet... Ich war jedoch recht schnell in der Geschichte drin, die Geschichte von Daniel und Aylin hat mich regelrecht gefesselt. Daniel stellt sich immer etwas ungeschickt an, ist äußerst gut erzogen, respektiert Frauen, das volle Programm eben. Aber: Er ist auch ein Weichei.

Es ist so amüsant zu lesen, wie er sich mit der Zeit verändert - und wie er von Aylin gesagt bekommt, wie er sich verhalten muss, um mit der türkischen Kultur klar zu kommen. So isst er brav fünfmal den Teller bei den Eltern leer (wird als gierig aufgefasst), statt einen kleinen Rest auf dem Teller zu lassen (=es hat mir geschmeckt). Mit der Zeit ist er hier voll involviert, kann auch ein paar Brocken türkisch. Diese Geschichte ist absolut unterhaltsam, sehr humorvoll, aber genauso süß hinsichtlich der Liebesgeschichte von Daniel und Aylin - und manchmal wieder zum Haare raufen, was da Daniels Eltern für Ansichten haben...

Sprachlich ist es übrigens gut zu lesen - durch Daniels Eltern kommen manchmal Begriffe ins Spiel, bei denen man schon mal kurz nachdenken muss, aber gut. ;)

Die 284 Seiten waren so unterhaltsam, dass man nicht mal merkt, wie schnell man hier gelesen hat, man möchte dauerhaft am Stück lesen (was mir nun leider auch nicht vergönnt war). Wer etwas humorvolles lesen möchte, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt - ich habe mich wirklich köstlich amüsiert.

Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen und spreche eine '''Empfehlung'' aus.

Veröffentlicht am 04.01.2017

Ein Krimi.

Luderplatz
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Viktoria Latell ist als Polizeireporterin beim Berliner Express tätig. Als ihr Kollege, Fotograf Mario sie eines Morgens um Hilfe bittet, da seine Liebschaft der letzten Nacht plötzlich weg ist, aber eine ...

Viktoria Latell ist als Polizeireporterin beim Berliner Express tätig. Als ihr Kollege, Fotograf Mario sie eines Morgens um Hilfe bittet, da seine Liebschaft der letzten Nacht plötzlich weg ist, aber eine Blutlache im Bad hinterlassen ist, macht sie sich mit ihm auf die Reise. Die Reise führt sie auch nach Westbevern ins Münsterland, wo sie vor einiger Zeit schon einmal war und Kai Westmark kennen und lieben lernte. Dort angekommen gibt es verschiedene Spuren, denen es zu folgen gilt, auf einmal sind da auch noch Spuren eines Vermisstenfalls aus Berlin, der Viktoria schon jahrelang beschäftigt...

Ja, vom Titel her hatte ich hier eigentlich keinen Krimi erwartet, eher etwas "luderhaftes". Um es mal deutlich zu machen - hier geht es um Luder = Lockspeise, bezeichnung für Aas, Anludern = Anlocken von Raubwild mittels Aas. Also um einen Platz für Jäger, an dem das Wild angelockt wird.

Nun gut, ein Krimi war auch mal wieder ok und dieser hier lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte klingt größtenteils recht glaubwürdig, die junge Reporterin beweist eine gute Spürnase und hilft ihrem Freund nach der jungen Dame, mit der er eine Nacht verbracht hat, zu suchen. Die Geschichte ist wirklich sehr spannend geschrieben, so dass ich nachts fast nicht aufhören wollte zu lesen - meine Augen sind zugefallen, ich musste also doch eine Pause machen. Ich habe hier mal ohne Weiteres locker 40 Seiten am Stück gelesen, da das Buch kein so dicker Schmöcker ist (Haha... als eBook ja soweso nicht. :D ), war es für mich noch mehr Ansporn, das Buch recht schnell zu lesen. Grundsätzlich gefällt mir der Stil der Autorin, allerdings fand ich es nun auch, wo ich die Daten über die Autorin gelesen hatte, sehr amüsant zu sehen, woher sie kommt. Irgendwie kommt die Geschichte dann ein wenig biografisch rüber... ;)

Wer einen netten, unterhaltsamen Krimi lesen will, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen, was allerdings die Verbindungen der verschiedenen Personen im Buch angeht, sollte man ein gutes Gedächtnis haben, denn es wird auch aus Sicht der verschiedenen Personen immer wieder etwas geschildert. Hier kreuzen sich viele Wege, d.h. man muss wirklich mit Köpfchen dabei sein, finde ich.

Ansonsten ein wirklich gutes Buch, sehr spannend und gut unterhaltend. Von mir gibts 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.01.2017

Kräuter-Nuss-Käse-Pralinen gefällig?

Low Carb für die Seele
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LowCarb muss nicht langweilig sein, auch dann, wenn man mal wieder so richtig was an "Soulfood" braucht, gibt es tolle Rezepte mit wenig Kohlenhydraten, die trotzdem absolut lecker schmecken. Im Buch sind ...

LowCarb muss nicht langweilig sein, auch dann, wenn man mal wieder so richtig was an "Soulfood" braucht, gibt es tolle Rezepte mit wenig Kohlenhydraten, die trotzdem absolut lecker schmecken. Im Buch sind sie aufgeführt.

das Buch genauer

Das bunt bebilderte Buch in dem man auch einige Bilder der "Low Carberia" sieht, ist in verschiedene Kapitel eingeteilt. Zu Beginn wird man erstmal generell über LowCarb aufgeklärt, erfährt dass Fett nicht böse ist, welche besonderen LowCarb-Zutaten es so gibt. Anschließend folgen die Soulfood-Rezepte, diese sind nochmal unterteilt in die verschiedenen Themen - wie Frühstücksrezepte, Suppen-Vorspeisenrezepte, Hauptgerichte, süße Naschereien und Desserts, Backwaren und leckere Getränke. Darauf folgt dann noch das Stichwortverzeichnis.

Die Einführung ins Thema ist sehr gut gemacht, alles gut geschrieben, sehr verständlich und nachvollziehbar, hier erfährt man was wichtig ist, was LowCarb grundsätzlich bedeutet, wie man vorgehen sollte.

Bei den Rezepten anschließend hat man wirklich eine tolle Auswahl, ist also wirklich flexibel und kann sich immer wieder neu umschauen.

So gibts für das Glücksgefühl am Morgen z.B. Herzhafte Muffins oder aber auch arme Ritter mit Rhabarberkompott, zum Löffeln gibts eine leckere Kürbiscremesuppe (mit Jakobsmuscheln) oder auch eine Grill-Avocado mit Spiegelei. Soll es dann etwas Ordentliches sein, dann dürfen da gerne Gemüsenudeln mit Gorgonzola-Nuss-Soße oder auch Thunfisch in Sesam an Avocadopüree und Wasabinnaise serviert werden. Aber auch beim Nachtisch kommen Leckermäuler nicht zu kurz - wie wär's mit Choclate Cookie Eis oder einem Sahne-Frucht-Duett? Oder lieber gebackenes Glück in Form von Erdnussbutter-Keksen oder Heidelbeer-Käsetarte? Und dann noch einen leckere Kaffeelikör zum Anstoßen - oder lieber einen Himbeer-Fizz?

Die Rezepte sind zum Großteil soweit alle bebildert, zuerst findet man eine kurze Beschreibung über das jeweilige Rezept, anschließend eine kurze Angabe für welche Menge es reicht sowie die Zubereitungsdauer samt der Zutatenliste. Anschließend dann ist in kurzen Stichpunkten die Zubereitung geschildert, zum Schluß gibt es gelegentlich noch einen Hinweis (was dazu passt, wie man es serviert, etc.) sowie die Nährwerte je Portion.



meine Meinung

Mir gefällt dieses Kochbuch wirklich gut. Die Einführung ins Thema Low Carb ist wirklich gelungen, Jasmin Mengele hat hier sämtliche Informationen gut zusammen getragen und übersichtlich aufgeführt. Auch die Einteilung in die verschiedenen Kapitel finde ich ziemlich gut, so kann man sich immer wieder neu inspirieren, egal ob Frühstück, mal eben eine leckere Suppe, Hauptgericht oder was Süßes. Die Rezepte sind wirklich sehr vielfältig, da werden immer wieder auch mal neue Zutaten ausprobiert, sind durchaus kreative Rezepte mit aufgeführt, wie ich finde. Gelegentlich sind mal Zutaten dabei, die ich bislang nicht kannte bzw. mit denen ich mich noch nicht befasst habe (Xylit sowie Erythrit), denen ich durchaus auch noch ein wenig kritisch gegenüber stehe, aber nun ja. Sowas gibts ja in anderen Kochbüchern auch, von daher...

Mir gefällt dieses Kochbuch sehr gut, die Aufmachung ist wirklich toll, die Rezepte sind kreativ und durchaus abwechslungsreich, alles ist wirklich gut nachvollziehbar und absolut verständlich geschrieben, so dass man hier beim Nachkochen/Backen etc. keine Probleme hat. Für mich waren die Rezepte, die ich ausprobiert habe, wirklich verständlich, gut nachzukochen und haben mir geschmeckt.

Wer sich mit Low Carb beschäftigt, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen, ich vergebe hier 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.01.2017

Hm... Umtausch.... da gab's doch was....

Lexikon der Rechtsirrtümer
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Lexikon der Rechtsirrtümer Zechprellerei, Beamtenbeleidigung und andere Juristische Volksmythen

Das Buch gliedert sich in verschiedene Beriche:

- Allgemeines Privatrecht
- Arbeitswelt
- Familie
- Gericht ...

Lexikon der Rechtsirrtümer Zechprellerei, Beamtenbeleidigung und andere Juristische Volksmythen

Das Buch gliedert sich in verschiedene Beriche:

- Allgemeines Privatrecht
- Arbeitswelt
- Familie
- Gericht und Polizei
- Medien und geistiges Eigentum
- Mieterrechte
- Öffentliches Recht
- Strafrecht
- Straßenverkehr

(sowie eine Vorbemerkung, Einleitung, Anmerkungen, Gesetzestexte und Dankworte)

Zu den jeweiligen Bereichen sind im Inhaltsverzeichnis auch die konkreten Fälle aufgeführt, die im Buch behandelt werden.
z.B.( je ein Punkt zu den oben aufgeführten Bereichen in der gleichen Reihenfolge)

- Getränkeverbot im Fitnessstudio
- Nebentätigkeitsverbote
- Ehe und Eigentum
- Gefahr im Verzug
- GEZ und ihre Rechte
- Grillen auf dem Balkon
- Ausweispflicht
- Fahrerflucht
- Rechts überholen bei Stau

was so drin steht...

Zuerst macht der Autor in der Vorbemerkung darauf aufmerksam, dass es sich beim den berücksichtigen Rechtssprechungen und dem Schrifttum um den Stand Februar 2005 handelt.

Dann kommt eine Einleitung - mit einem Beispiel über Mord und Totschlag - was hier der Unterschied ist bzw. was die meisten vermuten was hier der Unterschied ist. Er macht darauf aufmerksam, dass oft anders vermutet wird, als es der Fall ist.

Anschließend geht es dann gleich im ersten Kapitel los.

Zuerst wird das "Problem" in einer kurzen Überschrift geschildert, darunter dann Irrtum: .... - hier steht dan ausführlich formuliert, was viele Denken.
Darunter dann Richtig ist: ... - mit der richtigen Lösung.

Dann folgt ein ausführlicher Text über das ganze "Problem", anschließend in kursiven Schriftstil ein Hinweis auf die Gesetzesstelle.

Die Seitenzahlen sind links bzw. rechts oben auf den Seiten angegeben, daneben ist der Titel des Kapitels gedruckt.

Beispiel

Aus dem Berieich: Medien und geistiges Eigentum:

Internet und geistiges Eigentum

Irrtum: Inhalte, die frei zugänglich ins Internet gestellt werden, dürfen benutzt und kopiert werden.

Richtig ist: Das Urheberrecht gilt auch im Internet.

Den Text werde ich nun nicht übernehmen, sondern das ganze kurz wiedergeben.

Man findet im www mal schnell einen Text, ein Logo oder Foto, dass man gerne auf der eigenen Seite hätte... Schnell ist es kopiert und man verwendet es nun nach belieben.
So geschieht das auch massenhaft.
Das Internet ist jedoch kein rechtsfreier Raum, hier gilt auch das Urheberrecht.
So können Texte, Musikstücke, Fotografien, Gemälde, technische Zeichnungen, Pläne, Karten und Tabellen auch urheberrechtlich geschützt sein.
Wer also auf Fotos, Texte, Bilder, etc. aus dem Internet zurückgreifen möchte, der sollte die Erlaubnis des Berechtigten einholen oder sicherstellen, dass er keine rechtlich geschützten Vorlagen verwendet - vor allem wenn diese für geschäftliche Zwecke genutzt werden sollen.

Bei Interesse hierzu:

§ 2 UrhG - Urheberrechtsgesetz "Geschütze Werke"

Anmerkungen

Hier sind die Anmerkungen nummerisch aufgeführt - z.B. aus welchen Büchern bzw. woher die Informationen stammen.
(Vielen ist das evtl. auch von Arbeiten an der Uni bzw. FH
bekannt.)

Gesetzestexte

In diesem Kapitel zum Schluss sind Auszüge aus Gesetzen zu finden, die Gesetze sind alphabetisch gegliedert.

Mit der AO (Abgabenordnung) fängt es an, über das PatG (Patentgesetz) bis hin zur ZPO (Zivilprozessordnung) - anschließend sind noch drei ausländische Rechtsnormen aufgeführt.

Hier ist das jeweilige Gesetz als "Überschrift" fett gedruckt, anschließend werden jeweils einige Paragrafen aufgeführt - eben diese, die auch im Buch zitiert werden bzw. auf die er am Schluss des jeweiligen Berichts hinweist.

Dank

Zum Schluss dankt der Autor noch einigen Menschen.

Fazit

Ich finde dieses Buch klasse.
Es ist kein Buch, dass man am Stück lesen kann bzw. sollte, so sehe ich dies zumindest. Es ist ja ein Lexikon, so dass man hier nachschlagen kann, wenn man denn ein Problem hätte - bzw. bei "richtigen Problemen" sollte man natürlich zum Anwalt gehen.

Dieses Buch ersetzt keinen Anwalt, dient jedoch zu einem kurzen Einblick in die Welt der Irrtümer - hier wird also vieles klar gestellt.

Ich finde dieses Buch sehr verständlich geschrieben, gut gegliedert, auch die "Gegenüberstellung" von Irrtum und Richtig finde ich gut, so weiß man schon nach einem kurzen Blick wie es denn richtig ist.

Zum Teil finde ich das Buch richtig zum Schmunzeln - z.B. bei Themen wie der letzte zahlt die Zeche - und sehr informativ z.B. bei Reklamation nur mit Kassenbon (stimmt ja gar nicht...!!!).

Eine bestimme Zielgruppe hat das Buch meiner Ansicht nach nicht - es kann jedem mal hilfreich sein. Vom Schüler bis zum Rentner kann ja jeder mal "betroffen" sein - sei es nur in der Hinsicht, dass mal etwas im Geschäft reklamiert werden muss.
Für Betriebe aber auch Steuerberatungskanzleien kann ich das Buch eigentlich nur empfehlen - da ja auch Fälle im Arbeitsrecht bzw. gerade was das Urheberrecht (Internet) aufgeführt sind.
(Und das im Betrieben bzw. Kanzleien ja auch manchmal gefragt wird - auch von den Mandanten. Kann ich aus eigener Erfahrung dazu sagen)

Den Preis finde ich für dieses Buch absolut gerechtfertigt, da 8,95 Euro wirklich nicht viel sind und es wirklich sehr informativ ist.

ALSO:
Wer an solchen Fällen interessiert ist, und dann evtl. ein bißchen "klug scheißen" möchte - sollte sich dieses Buch sofort kaufen....

5 von 5 Sternen