Spannend, einfühlsam, authentisch
Michael Magone und der wirkliche MutMichael Magone ist Anführer einer Straßenbande in Turin zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Alessandro, ein Anführer einer größeren Straßenbande ist sein erbitterter Gegner. Eines Tages trifft Michael Magone ...
Michael Magone ist Anführer einer Straßenbande in Turin zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Alessandro, ein Anführer einer größeren Straßenbande ist sein erbitterter Gegner. Eines Tages trifft Michael Magone in einem Geschäft auf Don Bosco. Dieser erkennt die Not der kleinen Bande und schenkt ihnen Lebensmittel. Michael fühlt sich in seiner Ehre gekränkt, ist er doch verantwortlich, dass seine Bandenmitglieder Nahrung und Unterkunft haben. So wirft er einen Teil der Lebensmittel in ein nahgelegenes Gewässer. Seine Bande lebt auch von Diebstahl und Einbruch. So brechen sie eines Tages in das Gebäude einer reichen Dame ein. Sie werden jedoch erwischt und bei der Flucht verletzt sich der kleine Enri schwer. Die einzige Möglichkeit ist, Don Bosco, den Priester in seiner Kirche aufzusuchen. Dieser hilft. Michael ist voller Zweifel. Ist er schwach geworden und keine Bandenmitglieder nicht mehr versorgen? Zudem kommen die Auseinandersetzungen mit Alessandro...
Die Handlung ist sehr authentisch geschrieben. Der Schreibstil lässt den Leser sehr gut in die Handlung einsteigen. Der Schreibstil ist zudem einfühlsam und nimmt den Leser mit. sie ist sehr gut verständlich. Zug um Zugbeschreibt Thomas Brezina das Elend, welches die Kinder seinerzeit durchleben mussten. Wenngleich als Erzählung aufgelegt, vermittelt sie dennoch den Kampf ums Überleben der Straßenkinder.
Das Buchcover ist jugendlich, frech und farbenfroh gestaltet. Die Handlung ist in übersichtliche Kapitel lesergerecht aufgeteilt. Viele Illustrationen locker den Text immer wieder auf und sind passend zum jeweiligen Handlungsabschnitt im Buch. Das Buch ist absolut lesenswert.