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Veröffentlicht am 12.01.2020

Ein modernes und spannendes Abenteuer zum Vorlesen für eine kurzweilige Adventszeit.

Der Wichtelstreik oder wie Ida Weihnachten retten musste
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"Weihnachten ist das allerschönste Fest im ganzen Jahr! Deswegen ist es ja auch das längste."

Inhalt:

Ida ist verwundert als ihr Wunschzettel ungeöffnet zurück kommt, versehen mit dem Hinweis "das Weihnachtsfest ...

"Weihnachten ist das allerschönste Fest im ganzen Jahr! Deswegen ist es ja auch das längste."

Inhalt:

Ida ist verwundert als ihr Wunschzettel ungeöffnet zurück kommt, versehen mit dem Hinweis "das Weihnachtsfest wird sich in diesem Jahr verzögern" .

Was wird nur aus dem Weihnachten wenn die Wichtel streiken?

Kein Plätzchenduft, keine Bratäpfel mit heißem Kakao, keine Tannenzweige mit Lichterketten und glitzernden Glaskugeln und kein "Jingle Bells" auf dem Weihnachtsmarkt?

Geschenkeauslieferung erst im März oder gar nicht? Das muss ein schlechter Scherz sein.

Schnell steht fest: Ida muss das Weihnachtsfest retten!


Adventskalender:

Es ist erst zum Ende des Buches aufgefallen: Die Geschichte ist in 24 Kapitel eingeteilt plus Epilog und kann daher sehr gut als Adventskalender genutzt werden. Dies passt auch zum Handlungsstrang des Abenteuers, welcher kurz nach dem ersten Advent beginnt.


llustrationen:

Alle paar Seiten findet sich eine halbseitige schwarz-weiß Illustration, um die Handlung aufzugreifen.

Der Zeichenstil gefällt sehr gut und trotz der schwarz-weißen Bleistiftzeichnung sind die Wichtel zauberhaft "rotnasig".

Zusätzlich gibt es kleine aber feine Hingucker:

Jedes Kapitel wird von einem Wichtel angeführt, auf dessen Mütze oder Pullover die Kapitelzahl prangt.

Und auf jeder Seite finden sich neben den Seitenzahlen jeweils zwei kleine Sternchen.


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre (zum Vorlesen) bzw. für geübte Leser


Mein Eindruck:

Der Schreibstil ist modern und leicht.

Das Abenteuer aus Idas Sicht zu erleben, gibt zusätzlichen Schwung.

Ida ist eine ganz normale neun drei viertel Jährige, die ihren Alltag mit ihrem großen Bruder Jan und ihren Eltern bestreitet.

Doch so normal wie sie selbst sich sieht, ist Ida ganz und gar nicht: ein aufgewecktes und cleveres Mädchen mit großer Abenteuerlust, viel Mut und noch mehr Herz.

Die weiteren Charaktere, insbesondere die Wichtel, bei denen man hin und wieder durcheinander kommt, sind ebenfalls liebenswert und bringen den Leser oft zum Schmunzeln.

Neben den lustigen Wichteln dürfen natürlich Rentiere nicht fehlen. Doch wo steckt eigentlich der Weihnachtsmann? Da an dieser Stelle nicht zu viel verraten werden soll: es gibt noch eine überraschende Wendung, denn das Leben ist voller Magie und Weihnachten liegt in der Luft!

Liebevoll und modern erzählt eignet sich die wundervolle Weihnachtsgeschichte rund um den Wichtelstreik sehr gut zum abentlichen Vorlesen und zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Neben Humor, Spannung und ein wenig Drama kommt das geheimnisvolle und weihnachtliche Element nicht zu kurz.

Die Hardcoverausgabe ist mit einem Lesebändchen ausgestattet. Man sieht auch hier die Liebe zum Detail.


Fazit:

Ein modernes und spannendes Abenteuer mit liebenswerten Charakteren und einer traumhaft beschriebenen Kulisse.

Liebe zum Detail lässt sich neben dem roten Lesebändchen auch in den zauberhaften schwarz-weiß Illustrationen der kleinen Wichtel erkennen. Auch wenn die Geschichte mit nur wenigen Zeichnungen ausgestattet ist, was dem empfohlenen Lesealter ab acht Jahren geschuldet sein kann.

Ein zauberhaftes Weihnachtsbuch mit 24 Kapiteln zum Vorlesen (Stichwort: Adventskalender) für eine besinnliche Adventszeit und zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest!


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Rezensiertes Buch "Der Wichtelstreik oder wie Ida Weihnachten retten musste" aus dem Jahr 2018

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

Zauberhafte und farbenfrohe Illustrationen, liebenswerte Charaktere aber kaum Handlung!

Pettersson und Findus. Schau mal, was ich kann, Pettersson!
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Inhalt:

Der freche Kater Findus zeigt dem alten Pettersson Kunststücke am laufenden Band: hüpfen, rennen wie der Blitz, Handstand machen, auf Bäume klettern oder Hühner aufscheuchen.

Doch was kann Pettersson ...

Inhalt:

Der freche Kater Findus zeigt dem alten Pettersson Kunststücke am laufenden Band: hüpfen, rennen wie der Blitz, Handstand machen, auf Bäume klettern oder Hühner aufscheuchen.

Doch was kann Pettersson richtig gut?
Bei den Versuchen mit Findus mitzuhalten, scheitert er kläglich.

Ob Pettersson seinen Kater mit einem besonderen Talent überraschen kann?


Illustrationen:

Da wir bereits ein paar Bücher mit dem alten Pettersson und seinem frechen Kater Findus gelesen bzw. eine Verfilmung im Fernsehen gesehen haben, sind wir mit dem Zeichenstil vertraut.

Die beiden sind wie immer zauberhaft gezeichnet und farbenfroh illustriert.

Neben dem Kater Findus in seinen grün gestreiften Hosen gefallen die kleinen, lustigen Mucklas am besten. Natürlich sind auch wieder viele Hühner dabei und wuseln durchs Bild.
Es finden sich einige detailreiche Illustrationen, die nicht nur die Handlung aufgreifen, sondern auch Raum für Entdeckungen bieten.

Besonders interessant ist der alte Schuppen, den darin herrscht nicht nur jede Menge kreatives Chaos, sondern man kann ähnlich einem Wimmelbild Mucklas suchen.


Altersempfehlung:

ab 3 Jahre


Mein Eindruck:

Die Charaktere sind nach wie vor liebenswert und haben den gleichen Charme wie in den vorherigen Abenteuern.

Der alte Pettersson ist etwas schusselig und stellt sich bei den Versuchen, mit Findus mithalten zu können, sehr steif und ungelenk an.

Mit Findus, in seiner Art sehr kindlich, da er lebhaft, wissbegierig und oft ungeduldig ist, können sich die kleinen Leser sehr gut identifizieren.

Die Botschaft, dass jeder etwas besonders gut kann, gefällt mir sehr gut, aber die Umsetzung fällt zu knapp aus.

Leider enthält dieses Abenteuer kaum nennenswerte Handlung, denn außer den Kunststücken, die Findus vorführt und bei deren Nachahmung Petterson scheitert, sowie der abschließenden Überraschung, dass Pettersson doch etwas sehr gut kann, passiert nichts!

Auf jeder Seite sind nur ein oder zwei Zeilen Text zum Vorlesen und man ist nach fünf Minuten Lektüre damit durch. Wenn man auf dem Wimmelbild Mucklas zählt und die anderen Bilder genau betrachtet, dauert es vielleicht zehn Minuten.

Für die Zeichnungen und die liebenswerten Charaktere vergebe ich gerne fünf Sterne, aber für die fehlende Handlung kann ich nur einen geben.

Wer ein neues, lustiges und spannendes Abenteuer mit Pettersson und Findus erwartet, wird sehr enttäuscht.


Fazit:

Petterson, Findus und alle anderen sind wie immer herzallerliebst gezeichnet und die ganzseitigen Illustrationen sind farbenfroh und detailliert ohne überladen zu wirken.

Leider fehlt es der Geschichte an Handlung, da es sich um bloße Aufzählungen dreht und das Buch abrupt endet.
Hier habe ich deutlich mehr Inhalt erwartet.

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Rezensiertes Buch "Schau mal, was ich kann, Pettersson!" aus dem Jahr 2019

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

vier zauberhafte und lustige Abenteuer vom kleinen Kobold für Groß und Klein, eine gelungene Umsetzung als Hörbuch

Pumuckl Abenteurgeschichten
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Inhalt:

Das Hörbuch enthält vier Geschichten:

- Pumuckl und das Glück
- Pumuckl auf Hexenjagd
- Pumuckl und die Katze
- Kapitän Pumuckl

"Pumuckl und das Glück" ist eine neue Geschichte - frei erzählt ...

Inhalt:

Das Hörbuch enthält vier Geschichten:

- Pumuckl und das Glück
- Pumuckl auf Hexenjagd
- Pumuckl und die Katze
- Kapitän Pumuckl

"Pumuckl und das Glück" ist eine neue Geschichte - frei erzählt nach Ellis Kaut von Uli Leistenschneider. Die anderen drei Abenteuer stammen aus der Feder von Ellis Kaut.


Mein Eindruck zur Hörbuch- bzw. Buchreihe:
Es gibt Bücher/Hörbücher, die in keinem Kinderbuchregal fehlen sollten. Hierzu gehört auf jeden Fall der kleine freche und doch so liebenswerte Kobold Pumuckl.
Auch wenn er den Meister Eder oft auf die Palme treibt, ist er doch so herzlich und sympatisch, dass man ihm einfach nicht böse sein kann.
Der Charakter ist - da er dem kleiner Kinder derart ähnelt - für Jungen wie Mädchen, für große wie kleine Zuhörer gleichermaßen geeignet. Mittlerweile lesen/hören wir in der dritten Generation


Meine Meinung zur Umsetzung als Hörbuch:
Das Buch wird ohne Kürzungen gelesen von Stefan Kaminski, der bereits einige andere Pumuckl-Geschichten gelesen hat. Mit der Stimme waren wie daher schon vertraut.

Er spricht den Pumuckl sehr gut und kommt dem Original recht nah. Auch den Meister Eder finde ich gelungen.
Je nach Charakter wird die Stimmlage gewechselt, so dass man klar heraushören kann, wer gerade spricht.

Den alten Sprechern Hans Clarin und Gustl Bayrhammer steht dieses Hörbuch in nichts nach.Natürlich hat man den "alten" Pumuckl als Nostalgiker immer im Hinterkopf, aber das Buch ist derart gelungen umgesetzt und es ist ein kurzweiliges Hörerlebnis!
Nur das Lied zum Abschluss hätte man sich sparen können und wir schalten an dieser Stelle immer bereits ab, da der Gesang des Jungen alles andere als ein Ohrenschmaus ist Da hätte lieber Pumuckl zum Ende sein Kapitäns-Lied gesungen.


Meine Meinung zum Inhalt der Geschichten:
Die Abenteuer sind eine bunte Mischung und haben nicht wie die Vorgänger-Hörbücher ein Oberthema.
Die Geschichten sind kurz gehalten und eignen sich sehr gut zum Hören vor dem Einschlafen. Während einer langen Autofahrt oder an verregneten Nachmittagen kann man sie aber auch prima in einem Rutsch hören.

"Pumuckl und das Glück" ist ein kurzweiliges Abenteuer rund um Pumuckl und einen (Un)Glücks-Marienkäfer.

Das Abenteuer "Pumuckl auf Hexenjagd" ist im Vergleich zu den anderen etwas gruseliger und düsterer, denn der arme Kobold lauscht bei den Nachbarn einer Geschichte und denkt, dass tatsächlich eine Hexe ihr Unwesen treibt und zwei kleine Kinder gefangen hält.

In "Pumuckl und die Katze" wird der kleine Pumuckl sogar ein wenig eifersüchtig auf die zugelaufene Katze.

Unsere Lieblingsgeschichte ist aber Pumuckls und Meister Eders "Seefahrt" in "Kapitän Pumuckl". Den kleinen Klabauter packt das Fernweh und er möchte endlich zur See fahren. Mithilfe von Meister Eder schippern die beiden vergnügt über den See und Pumuckl dichtet wieder meisterlich.

Die Gedichte des kleinen Pumuckls gefallen mir immer sehr gut. Selbst kleine Zuhörer merken schnell, das er einige Wörter derart verbiegt, dass sie lustig klingen und sich zumindest ein bischen reimen.

Wer aus Kindertagen bereits vernarrt in den frechen Kobold ist, wird diese Geschichten lieben. Einerseits, weil die alten Erzählungen Kindheitserinnerungen wecken und andererseits, weil die neuen Geschichten den alten in keiner Weise nachstehen.


Fazit:
Alte und neue Streiche des frechen, aber sympatischen Kobolds.
Die Abenteuer sind zeitlos und generationenübergreifend und deren Umsetzung als Hörbuch ist wieder sehr gut gelungen!


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Rezensiertes Hörbuch: "Pumuckl Abenteuergeschichten" aus dem Jahr 2019

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

genauso schräg und sarkastische wie die Vorgänger

Die Känguru-Offenbarung (Die Känguru-Werke 3)
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Inhalt:

Der Kleinkünstler Marc-Uwe Kling und sein Mitbewohner das kommunistisch Känguru sind noch immer einer Verschwörung auf der Spur.

Sie verfolgen den Pinguin um die halbe Welt, um seine bösartigen ...

Inhalt:

Der Kleinkünstler Marc-Uwe Kling und sein Mitbewohner das kommunistisch Känguru sind noch immer einer Verschwörung auf der Spur.

Sie verfolgen den Pinguin um die halbe Welt, um seine bösartigen Pläne zur Weltverschlechterung zu verhindern!

Neue schräge Geschichten mit viel Wortwitz und noch mehr Schnapspralinen.


Meine Meinung:

Dies ist der dritte Teil der Trilogie und man sollte vorab die beiden ersten Bücher gelesen haben. Die Handlung von Teil drei schließt unmittelbar an den zweiten Teil an und es gibt keinen Rückblick und auch keine Einleitung.

Wie auch in den ersten Bänden ist Zusammenleben und die abenteuerliche Reise des ungleichen Duos mit viel Ironie und teilweise völlig absurd dargestellt. Auch leistet es sich erneut einen ironischen und unterhaltsamen verbalen Schlagabtausch nach dem anderen.

Durch die Verfolgungsjagd um die Welt rückt das Alltägliche leider in den Hintergrund, dafür kommen neue skurrile Charaktere ins Spiel. Auch steht dieses Mal mehr Handlung und Spannungsbogen als Witz und Banalität im Vordergrund, um die Geschichte zu Ende zu führen.

Der "Witzig" -Stempel geht an das Spiel mit den falsch zugeordneten Zitaten, dass hier bis auf die Spitze getrieben wird.

Hinweis zum Hörbuch:
Passend zum Buch ist eine Live-Lesung vom Autor erschienen. Gelesen ist es sogar noch witziger (besser nicht in der Bahn oder beim Autofahren hören).


Fazit:

Neue und alte sympathische, skurrile Charaktere, spannende Verfolgungsjagd sowie Wortwitz und der schräger Humor sorgen für ein großes Finale der Känguru-Trilogie.
Leider bleibt aufgrund des Spannungsbogens die Komik hier und da auf der Strecke.


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Rezensiertes Buch: "Die Känguru-Offenbarung" von Marc-Uwe Kling aus dem Jahr 2014

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

Der Alltag im Leben eines Kleinkünstlers und eines Kängurus und eines Pinguins

Das Känguru-Manifest (Die Känguru-Werke 2)
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Inhalt:
Der Kleinkünstler Marc-Uwe Kling und sein Mitbewohner das kommunistisch Känguru sind einer Verschwörung auf der Spur.

Gemeinsam mit dem neu gegründeten asozialen Netzwerk kämpfen sie gegen das ...

Inhalt:
Der Kleinkünstler Marc-Uwe Kling und sein Mitbewohner das kommunistisch Känguru sind einer Verschwörung auf der Spur.

Gemeinsam mit dem neu gegründeten asozialen Netzwerk kämpfen sie gegen das Ministerium der Produktivität.

Neue schräge Geschichten aus dem verrückten Alltag eines Kängurus mit viel Wortwitz und Schnapspralinen.


Meine Meinung:

Dies ist der zweite Teil der Trilogie und man sollte den ersten Teil gelesen haben, denn es gibt keinen Rückblick und auch keine große Einleitung.

Das Zusammenleben des ungleichen Duos ist wie immer humorvoll und teilweise völlig absurd dargestellt.
Zum Missfallen des Kängurus ist der neue Nachbar ein Pinguin, ein Vertreter für Tiefkühlkost, der - nach Überzeugung des Kängurus - irgend etwas im Schilde führt.

Das Känguru ist trotz seiner direkten und egoistischen Art ist es sehr sympathisch. Der (Klein) Künstler Marc-Uwe Kling hat sich inzwischen mit der absurden Wohnkonstellation abgefunden und das ungleiche Duo leistet sich wie bereits im ersten Buch einen ironischen und unterhaltsamen verbalen Schlagabtausch nach dem anderen.

Kurze Kapitel behandeln jeweils auf einen Aspekt des Zusammenlebens. Hier werden neben Not-To-Do-Listen, dem immer währenden Thema und der damit verbundenen Diskussionen "Bad-Putzen" auch der Kleinkrieg mit dem Drucker auf ironische Weise und vollkommen verrückt aber genial geschildert.

Dieses Mal kommen aber mehr "Außeneinsätze" und weitere Personen hinzu.

Gerade die Absurdität und Banalität der Episoden machen das Buch aus. Man kann es nicht lesen ohne irgendwann mindestens einen Lachanfall zu bekommen und man kann es einfach nicht weglegen.

Trotzdem ist der zweite Band im Hinblick auf die Qualität der Geschichten der schwächere der Trilogie.

Einen Bonus-Punkt gibt es für die an Bud-Spencer-Fimle angelehnten Anekdoten z. B. "Vier Fäuste außer Rand und Band".
Der "Witzig" -Stempel geht an das Spiel mit den falsch zugeordneten Zitaten und die neuen Wortschöpfungen "Razupaltuff" und "Pentizikulös".

Hinweis zum Hörbuch:
Passend zum Buch ist eine Live-Lesung vom Autor erschienen. Gelesen ist es sogar noch witziger (besser nicht in der Bahn oder beim Autofahren hören).


Fazit:

Von absurd bis ironisch über sehr witzig ist alles in diesem Buch vertreten.

Sympatische und skurrile Charaktere sowie der Wortwitz und der schräge Humor sind top, aber die Qualität der Geschichten in diesem Band kann nicht ganz mit dem Vorgänger und Nachfolger in der Känguru-Trilogie mithalten.



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Rezensiertes Buch: "Das Känguru-Manifest" von Marc-Uwe Kling aus dem Jahr 2011

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